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Deine erste ActiveCampaign Automation: Websitebesuche, Klicks & Öffnungen tracken

ActiveCampaign ist ein visuelles Tool – im Video siehst du jeden Klick in der echten Oberfläche. Der Guide darunter ist dein Nachschlagewerk zum schnellen Wiederfinden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eigene Datumsfelder für letzten Websitebesuch, Linkklick, Öffnung und Kauf machen Aktivität export- und filterbar.
  • Der Feldtyp Datum ist Pflicht – ohne ihn kann später weder gefiltert noch in Wartefunktionen gerechnet werden.
  • Drei Zwei-Element-Automationen (Trigger → Feld aktualisieren mit aktueller Zeit) halten die Felder automatisch aktuell.
  • Nach letztem Websitebesuch sortiert wird die Kontaktliste zur Live-Liste der heißesten Leads für den Vertrieb.
  • Slack ist nativ integriert – Benachrichtigungen mit allen Kontaktdaten landen direkt im Team-Channel statt im Postfach.
In dieser Lektion
  1. Warum eigene Tracking-Felder
  2. Feldgruppe „Tracking & Analytics"
  3. Site-Tracking aktivieren
  4. Drei Mini-Automationen
  5. Heiße Leads sichtbar machen
  6. Benachrichtigungen in Slack

Die erste Automation jedes neuen Accounts: eigene Tracking-Felder

ActiveCampaign trackt intern viel – aber an manche Datenpunkte kommst du nicht heran, wenn du sie brauchst: Bei Exporten oder der Synchronisation in andere Tools fehlen Werte wie „letzter Websitebesuch" schlicht. Die Lösung ist ein kleines Setup, das in jeden neuen Account gehört: eigene Tracking-Felder, die von Mini-Automationen befüllt werden. Und da ActiveCampaign die Anzahl der Automationen nicht begrenzt, gilt grundsätzlich: Reize das System aus – Ordnung schaffst du über saubere Benennung und Labels, nicht über künstliche Sparsamkeit.

Schritt 1: Feldgruppe „Tracking & Analytics" anlegen

Lege unter den Kontaktfeldern eine eigene Gruppe „Tracking & Analytics" an – mit vier Feldern, alle mit dem Feldtyp Datum (ohne den richtigen Typ kannst du später nicht damit rechnen oder filtern):

  • Tracking: letzter Websitebesuch
  • Tracking: letzter Linkklick
  • Tracking: letzte geöffnete E-Mail
  • Tracking: letzter Kauf

Ein Detail am Rande: Die automatisch erzeugten Personalisierungs-Tags kommen mit Umlauten nicht gut zurecht – benenne die Tags im Zweifel um (GEOEFFNETE statt GEÖFFNETE), damit du später sauber damit arbeiten kannst.

Schritt 2: Site-Tracking aktivieren

Damit Websitebesuche ankommen, aktivierst du das Site-Tracking, trägst deine Domain in die Whitelist ein und platzierst den Tracking-Code auf deiner Website – am selben Ort wie Google Analytics oder der Meta-Pixel (idealerweise im Google Tag Manager, Lektion 8). Ab dann erfasst ActiveCampaign Seitenbesuche pro Kontakt – auf Wunsch bis auf einzelne URLs genau.

Schritt 3: Drei Mini-Automationen, die Felder füllen

Jetzt der eigentliche Trick – drei Automationen nach demselben Muster, jede nur zwei Elemente groß:

  • Trigger „besucht Webseite" mit URL * (alle Seiten), Ausführung „mehrmals" → Aktion „Kontaktfeld aktualisieren": letzter Websitebesuch = aktuelle Zeit.
  • Trigger „hat Link geklickt" (jede Kampagne, jeder Link) → letzter Linkklick = aktuelle Zeit.
  • Trigger „hat E-Mail geöffnet" (jede Kampagne) → letzte geöffnete E-Mail = aktuelle Zeit.

Fertig. Ab sofort trägt jeder Kontakt seine Aktivitäts-Zeitstempel als normale, export- und filterbare Felder.

Der Nutzen: heiße Leads sichtbar machen

In der Kontakte-Übersicht blendest du die neuen Felder als Spalten ein und sortierst nach dem letzten Websitebesuch – schon hat dein Vertrieb eine Live-Liste der aktuell aktiven Kontakte: Wer war gerade auf der Website und ist einen Anruf wert? Die nächste Ausbaustufe ist die interne Benachrichtigung: Eine Automation schickt bei relevanten Besuchen eine Mail an den Vertrieb – gefüllt mit Personalisierungs-Tags (Name, E-Mail, Telefon und sämtlichen Tracking-Feldern), sodass alle Infos für den Anruf direkt in der Nachricht stehen.

Königsdisziplin: Benachrichtigungen direkt in Slack

Noch besser als E-Mail-Benachrichtigungen: ActiveCampaign bindet Slack nativ ein. Die Automation postet dann direkt in einen Channel oder an eine Person – mit denselben Personalisierungs-Tags. So landet der Hinweis dort, wo dein Team ohnehin arbeitet, statt in einem übervollen Postfach. In der Praxis bewährt: eine Slack-Nachricht bei jeder Terminbuchung, inklusive aller Angaben des Leads. Mit diesem Tracking-Fundament, den Feldern und den Benachrichtigungs-Strecken hast du die Basis, auf der alle weiteren Automationen des Kurses aufbauen.

Häufige Fragen zu dieser Lektion

Wie tracke ich Websitebesuche in ActiveCampaign?

Site-Tracking aktivieren, die Domain whitelisten und den Tracking-Code auf der Website platzieren (z. B. im Google Tag Manager). Eine Automation mit Trigger „besucht Webseite" (URL *, mehrfach ausführbar) schreibt dann die aktuelle Zeit in ein eigenes Datumsfeld.

Welche Automation sollte ich in ActiveCampaign zuerst bauen?

Das Tracking-Fundament: eine Feldgruppe „Tracking & Analytics" mit Datumsfeldern für letzten Websitebesuch, Linkklick und geöffnete E-Mail – befüllt von drei Mini-Automationen. Darauf bauen Vertriebs-Benachrichtigungen und alle weiteren Strecken auf.

Kann ActiveCampaign Benachrichtigungen an Slack senden?

Ja, Slack ist nativ als Automations-Aktion integriert. Nachrichten gehen an Channels oder Personen und können per Personalisierungs-Tags alle Kontaktdaten enthalten – etwa bei Terminbuchungen oder Websitebesuchen relevanter Leads.