Spam-Checker: deine E-Mail vor dem Versand prüfen

Betreff und E-Mail einfügen, in voller Breite. Der Bericht markiert jede auffällige Stelle direkt im Text, sagt, warum sie auffällt, und schlägt vor, was stattdessen stehen könnte – mit Wert über sechs Bereiche und PDF.

Kostenloses Werkzeug

Aus deinem E-Mail-Werkzeug markieren, kopieren und hier einfügen – Bilder, Knöpfe und Farben bleiben erhalten. Das Feld lässt sich unten rechts größer ziehen.

Nichts verlässt deinen Browser. Die Prüfung läuft vollständig auf deinem Gerät. Deine E-Mail wird nicht übertragen, nicht gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben – deshalb gibt es auch keinen teilbaren Link, nur den PDF-Export.

Noch nichts zu prüfen

Trag einen Betreff ein oder füge deine E-Mail ein. Der Bericht erscheint sofort und aktualisiert sich bei jeder Änderung – du musst nichts absenden.

Geprüft werden 279 Reizwörter in 9 Gruppen, dazu Betreff, Lesbarkeit, Gestaltung, Bilder, Links und Pflichtangaben – mit Fundstelle im Text und Umformulierung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Checker arbeitet mit eingefügtem Inhalt statt mit einer Testmail – du brauchst keinen fertigen Versand und keine Wegwerfadresse.
  • Jede Fundstelle steht markiert im Text; die Sprechblase sagt, warum sie auffällt und was stattdessen stehen könnte. Jede Empfehlung bringt Zitat, Umformulierung oder Vorlage, Begründung und Schritte im Editor.
  • Sechs Bereiche, 100 Punkte: Betreff 15, Text und Wortwahl 25, Gestaltung 15, Bilder 10, Links 15, Pflichtangaben 20. Jeder Befund nennt seine Grundlage – SpamAssassin-Regel, Google-Richtlinie, WCAG oder Gesetz.
  • Kein verbreiteter Filter verwirft eine Nachricht wegen eines einzelnen Wortes. Reizwörter sind ein schwaches Signal – die Häufung ist das Problem.
  • Pflichtangaben wiegen am meisten: fehlender Abmeldelink und fehlende Anbieterkennzeichnung sind die zwei Dinge, die Empfänger zum Melden bringen – und die Meldequote entscheidet über die Zustellung, nicht das Wort „gratis".
  • Die Prüfung läuft vollständig im Browser. Deine E-Mail wird weder übertragen noch gespeichert.
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In drei Schritten prüfen

Du brauchst weder Anmeldung noch Testadresse. Der Inhalt bleibt in deinem Browser.

  1. Betreff eintragen

    Trag die Betreffzeile ein, wie sie im Postfach stehen wird. Darunter siehst du sofort, wo Telefon und Rechner abschneiden. Sie wird getrennt bewertet, weil sie anderen Regeln unterliegt als der Fließtext: Reizwörter, Großbuchstaben und Ausrufezeichen wiegen dort schwerer.

  2. E-Mail einfügen

    Öffne deine Kampagne im E-Mail-Werkzeug, markiere den Inhalt und füge ihn in das Feld ein – es hat die volle Breite und lässt sich größer ziehen. Bilder, Knöpfe, Farben und Schriftgrößen bleiben erhalten; genau daran hängen viele Befunde. Aus ActiveCampaign, Outlook, Word oder jedem anderen Werkzeug.

  3. Empfehlungen abarbeiten

    Der Bericht erscheint sofort: Gesamtwert, sechs Bereiche, Empfehlungen in Reihenfolge. Jede zeigt die Fundstellen (ein Klick springt in den markierten Text), eine Umformulierung oder Vorlage zum Kopieren, den Grund und die Schritte im Editor. Änderungen im Feld werden direkt neu bewertet.

Jede Fundstelle erklärt sich selbst

Der Bericht zeigt deinen Text noch einmal – mit Markierungen. Reizwörter, Großschreibung, gehäufte Satzzeichen, nicht aufgelöste Platzhalter, „hier klicken" als Linktext und der längste Satz sind farbig unterlegt; die Farbe sagt die Art, die Sprechblase beim Überfahren oder Antippen sagt, warum die Stelle auffällt und was stattdessen stehen könnte.

Die Umformulierungen sind kein Sprachmodell, sondern feste Regeln mit einem Muster: konkret statt absolut. Aus „garantiert" wird „in 9 von 10 Fällen (mit Quelle)", aus „nur heute" wird „heute bis 18 Uhr", aus „hier klicken" ein Linktext, der das Ziel nennt. Was die Regel nicht kennt, bekommt den Rat der Gruppe – etwa „keine Heilversprechen, Wirkung mit Studie belegen".

Jede Empfehlung hat denselben Aufbau wie im Zustellbarkeits-Bericht: Worum es geht, Aktuell und Vorschlag nebeneinander (mit Kopierknopf), Warum, So änderst du es, Danach. Die Fundstellen unter dem Titel springen beim Klick an die Stelle im Text. Der Bericht lässt sich als PDF speichern – ohne Anmeldung, und ohne dass die Mail deinen Browser verlässt.

Was wirklich über die Zustellung entscheidet

Die meisten Ratgeber zum Thema drehen sich um Wortlisten. Die Gewichtung der Postfachanbieter sieht anders aus – und das erklärt, warum eine wortoptimierte Mail trotzdem im Spam landen kann.

Wovon die Zustellung einer E-Mail abhängtVier Schichten als Fundament: unten die Beglaubigung der Domain per SPF, DKIM und DMARC, darüber die Spam-Meldequote der Empfaenger unter 0,3 Prozent, darüber der über Monate gewachsene Ruf der Absenderadresse, und ganz oben als kleinste Schicht Inhalt und Gestaltung. Nur die oberste Schicht laesst sich an einer Nachricht ablesen.Inhalt und GestaltungReizwörter, Bilder, Kontraste, BetreffRuf der Absenderadressewächst über Monate aus Menge und VerhaltenSpam-Meldequote der Empfängerunter 0,3 % – empfohlen unter 0,10 %Beglaubigung der DomainSPF, DKIM – ab 5.000 Nachrichten/Tag auch DMARCnur diese Schichtsteht in der NachrichtFundament – ohne diese Schicht wirkt keine darüber
Reihenfolge nach den Absenderrichtlinien von Google, abgerufen am 28.08.2026. Der Inhalt einer Nachricht steht dort an letzter Stelle – er entscheidet erst, wenn die Grundlagen stimmen.

Was der Checker prüft

Jede Regel hat eine Grundlage, die im Ergebnis mit angezeigt wird. Erfundene Bewertungen gibt es hier nicht.

BereichPunkteGeprüft wirdGrundlage
Betreff15Großbuchstaben, Satzzeichen, Emojis, vorgetäuschte Antwort, Länge und Abschneiden, Platzhalter, ReizwörterSpamAssassin SUBJ_ALL_CAPS, Google-Absenderrichtlinien
Text und Wortwahl25Reizwörter in neun Gruppen mit Häufigkeit, Textmenge, Großschreibung, Satzzeichen, Emojis, Platzhalter, Lesbarkeit (Amstad), längster Satz, AbsatzlängeSpamAssassin HTML_IMAGE_ONLY_04, UPPERCASE_50_75; Flesch/Amstad
Gestaltung15versteckter Text (mit Ausnahme Vorschautext), aktive Elemente, Kontraste, Schriftgrößen, Schriftarten, Farben, Breite, eingebettete Bilder, HTML-Größe, Word-ResteSpamAssassin HTML_FONT_LOW_CONTRAST, HTML_FONT_SIZE_HUGE, HTML_IFRAME_SRC; WCAG 2.1; Gmail 102-KB-Grenze
Bilder10Alt-Texte, Bildflächenanteil, Anzahl, http-Bilder, Breite, ZählpixelSpamAssassin HTML_IMAGE_RATIO_02, WCAG 2.1
Links15IP-Adressen, Kurz-URLs, http, sichtbare Adresse ungleich Ziel, „hier klicken", tote Links, Anzahl, Domains, UTMSpamAssassin HTTP_NO_DOMAIN, HTML_SHORT_LINK; WCAG 2.4.4; Google-Absenderrichtlinien
Pflichtangaben20Abmeldelink, Anbieterkennzeichnung, Registerangaben, Datenschutz, Grund des Empfangs, Kontakt§ 7 UWG, § 6 DDG, § 35a GmbHG, § 37a HGB, Art. 13 DSGVO, Google-Absenderrichtlinien

Der Bildflächenanteil ist eine Schätzung aus den Größenangaben im Markup und als solche gekennzeichnet – ohne die Bilder zu laden, lässt er sich nicht genau bestimmen.

Warum Reizwortlisten überschätzt werden

Es gibt hunderte Seiten mit Listen von „verbotenen" Wörtern. Sie stammen aus einer Zeit, in der Filter tatsächlich vor allem Wörter zählten – das ist rund zwanzig Jahre her. Heute lernen Filter aus dem Verhalten von Millionen Empfängern, und das wichtigste Signal ist, ob Menschen deine Nachrichten öffnen, lesen und beantworten oder als Spam melden.

Das lässt sich an Googles eigenen Angaben ablesen: In den Absenderrichtlinien stehen Authentifizierung und Spam-Meldequote an erster Stelle. Zum Inhalt heißt es lediglich, Nachrichten müssten zutreffend und nicht irreführend sein. Von Wortlisten ist keine Rede.

Trotzdem sind Reizwörter nicht wertlos – nur aus einem anderen Grund als behauptet: Eine Mail mit zwanzig Werbefloskeln liest sich auch für Menschen wie Werbung. Sie wird seltener geöffnet und öfter gemeldet, und genau darüber wirkt sie sich auf die Zustellung aus. Der Umweg über den Leser ist heute der einzige, der zählt.

Deshalb bewertet dieses Werkzeug Reizwörter als Stilfrage und gewichtet sie niedrig. Was oben in der Liste steht, sind die Befunde mit echter Wirkung: fehlender Abmeldelink, vorgetäuschte Antwort im Betreff, eine Mail ohne Text.

Die neun Reizwortgruppen

Sortiert nach Gewicht. Nicht jede Gruppe wiegt gleich schwer – Gesundheits- und Finanzversprechen treffen auf deutlich strengere Schwellen als ein „gratis". Zu jedem Wort steht im Bericht eine Umformulierung; das Muster dahinter: konkret statt absolut.

Zugangs- und Zahlungsdaten

Aufforderungen, ein Passwort zu bestätigen oder Kontodaten einzugeben. Das Kennzeichen von Phishing und der am schärfsten geprüfte Bereich überhaupt. Wenn du so etwas legitim brauchst, verlinke auf deine Website statt es in der Mail abzufragen.

Gesundheit und Körper

Abnehmen, Heilung, Nahrungsergänzung. Historisch der am meisten missbrauchte Themenbereich, weshalb auch seriöse Anbieter hier strengere Schwellen vorfinden. Sachlich formulieren, keine Wirkversprechen.

Geldversprechen

Schnell verdientes Geld, Nebenverdienst, garantierte Rendite. In einer echten Werbemail kommen solche Formulierungen einzeln vor – in betrügerischen dutzendfach.

Manipulative Ansprache

Sätze wie „dies ist keine Werbung" oder „Ihr Konto wird gesperrt". Sie erzeugen überdurchschnittlich viele Spam-Meldungen – und die Meldequote ist der Wert, den Google zuerst nennt.

Künstliche Dringlichkeit

Zeitdruck ist ein legitimes Verkaufsmittel und für sich unproblematisch. Kritisch wird die Kombination: Dringlichkeit plus Großbuchstaben plus Ausrufezeichen ist das klassische Muster.

Superlative und Übertreibung

Garantiert, unglaublich, sensationell. Filter werten das kaum – Leser sehr wohl. Absolute Versprechen sind zudem wettbewerbsrechtlich heikel, wenn sie sich nicht halten lassen.

Kostenlos und Gratis

Das am häufigsten genannte und am wenigsten problematische Feld. Ein Gratis-Angebot ist gutes E-Mail-Marketing. Auffällig wird erst die Häufung – wer viermal „kostenlos" schreibt, klingt nach Gewinnspiel.

Verkaufssprache

Rabatt, Aktion, Angebot, Deal. In jedem Shop-Newsletter normal und einzeln unkritisch – als Dichte aber aussagekräftig. Ab einer Handvoll pro Mail liest sich der Text wie ein Prospekt, und Prospekte werden gemeldet. Ein Angebot je Mail, mit Preis, Frist und Bedingung.

Unpersönliche Anrede

„Lieber Kunde", „Sehr geehrte Damen und Herren". Das Kennzeichen von Massenversand ohne Daten – Filter kennen das Muster, Empfänger auch. Jeder Versanddienst setzt den Vornamen ein; mit Rückfalltext für Kontakte ohne Namen.

Gestaltung, Bilder und Barrierefreiheit

Der Teil, den reine Wortprüfer gar nicht sehen – und der in der Praxis mehr ausmacht.

Zu viel Bild, zu wenig Text

Eine Mail, die fast nur aus Bildern besteht, kann von Filtern nicht bewertet werden. Und wer Bilder blockiert – in Outlook die Voreinstellung – sieht eine leere Fläche. Schreib die Kernaussage als Text, nicht ins Bild.

Alt-Texte sind kein Beiwerk

Ohne Alt-Text steht bei blockierten Bildern nichts. Der Alt-Text beschreibt, was zu sehen ist – er ist kein Platz für Suchbegriffe. Rein dekorative Bilder bekommen ein ausdrücklich leeres Attribut.

Kontrast unter 4,5 zu 1

Hellgrauer Text auf Weiß ist schlecht lesbar und zugleich ein benanntes Filtermerkmal, weil Text in Hintergrundfarbe historisch zum Verstecken benutzt wurde. Prüf Farbpaare im Farbcode-Umrechner.

Versteckter Inhalt

Schriftgröße null, ausgeblendete Bereiche, Text in Hintergrundfarbe. Oft harmlos gemeint – viele Baukästen erzeugen so den Vorschautext. Filter können die Absicht nicht unterscheiden und bewerten es als Täuschung.

Was der Checker nicht sehen kann

Ein Ergebnis von 100 Punkten ist keine Zusage, dass deine Nachricht im Posteingang landet. Die drei wichtigsten Faktoren stehen nicht im Inhalt:

Beglaubigung deiner Domain. Google verlangt von jedem Absender SPF oder DKIM, ab 5.000 Nachrichten am Tag zusätzlich DMARC. Ob das bei dir eingerichtet ist, prüfst du im Zustellbarkeits-Check – der schaut in die echten DNS-Einträge deiner Domain.

Die Spam-Meldequote deiner Empfänger. Sie soll dauerhaft unter 0,3 Prozent bleiben, empfohlen wird unter 0,10 Prozent. Der Wert steht in den Google Postmaster Tools und hängt vor allem daran, wie die Adressen zustande gekommen sind. Eine gekaufte Liste bringt jede noch so gute Mail zu Fall.

Der Ruf deiner Absenderadresse. Er entsteht über Monate aus Sendemenge, Öffnungen und Beschwerden. Eine neue Domain, die am ersten Tag zehntausend Werbemails verschickt, wird unabhängig vom Inhalt aussortiert. Wer neu anfängt, steigert die Menge über Wochen.

Wer die Adressen sauber gewinnt, mit Double-Opt-in arbeitet und die Beglaubigung eingerichtet hat, braucht sich um einzelne Wörter kaum noch Gedanken zu machen. Genau in dieser Reihenfolge lohnt der Aufwand.

Zustellbarkeit hängt am Setup, nicht am Werkzeug

Die Fragen, die dieser Checker aufwirft, laufen fast alle auf dieselbe Stelle hinaus: Wie ist der Versand aufgesetzt? Drei Faktoren entscheiden über die Zustellung – keiner davon steht im Inhalt.

Beglaubigung: SPF, DKIM und DMARC

Google verlangt von jedem Absender SPF oder DKIM, ab 5.000 Nachrichten am Tag zusätzlich DMARC. Ohne Beglaubigung nützt die beste Formulierung nichts. Was bei deiner Domain eingerichtet ist, zeigt der Zustellbarkeits-Check.

Spam-Meldequote und Anmeldeverfahren

Die Spam-Meldequote soll dauerhaft unter 0,3 Prozent bleiben – empfohlen unter 0,10 Prozent. Der Wert hängt fast vollständig daran, wie die Adressen zustande kamen. Eine sauber gewonnene Liste mit Double-Opt-in liefert dauerhaft bessere Zahlen als jede Textoptimierung.

Ruf der Absenderadresse und Aufwärmen

Der Ruf entsteht über Monate aus Sendemenge, Öffnungen und Beschwerden. Eine neue Domain, die am ersten Tag zehntausend Werbemails verschickt, wird unabhängig vom Inhalt aussortiert. Advertal betreut über 200 Unternehmen im deutschsprachigen Raum – wir richten das Setup ein, statt ein englischsprachiges Ticketsystem zu schicken.

Der Unterschied, den kaum jemand kennt

Gleicher Preis, gleicher Funktionsumfang – plus deutschsprachiger Ansprechpartner

ActiveCampaign kostet über das Advertal Partner-Netzwerk exakt so viel wie im Direktbezug. Du startest deinen Account über uns oder verknüpfst deinen bestehenden; Preis und Funktionsumfang bleiben unverändert. Dazu bekommst du einen persönlichen Ansprechpartner auf Deutsch – ohne Aufschlag, ohne zusätzliche Vertragsbindung. Der offizielle Support von ActiveCampaign bleibt dir daneben erhalten.

Häufige Fragen

Wie prüfe ich, ob meine E-Mail im Spam landet?

Vollständig vorhersagen lässt sich das nicht – die Entscheidung fällt beim Empfänger und hängt an Beglaubigung, Absenderruf und Empfängerverhalten. Prüfen lässt sich aber, was du selbst in der Hand hast: Füg Betreff und Inhalt oben ein, und du bekommst die inhaltlichen und gestalterischen Befunde. Die technische Seite prüfst du zusätzlich über SPF, DKIM und DMARC.

Welche Wörter lösen Spam-Filter aus?

Kein verbreiteter Filter verwirft eine Nachricht wegen eines einzelnen Wortes – diese Vorstellung stammt aus den frühen 2000er-Jahren. Auffällig wird die Häufung, besonders bei Geld-, Gesundheits- und Dringlichkeitsversprechen. Der Checker führt sieben Gruppen und zeigt zu jeder, warum sie auffällt. Wichtiger als einzelne Wörter ist, dass die Mail nicht wie Massenwerbung klingt.

Was bedeutet der Wert von 0 bis 100?

Sechs Bereiche mit festen Gewichten: Betreff 15, Text und Wortwahl 25, Gestaltung 15, Bilder 10, Links 15, Pflichtangaben 20. Jeder Befund zieht seinen Abzug im eigenen Bereich ab; ab 85 heißt es Unauffällig, ab 65 Solide, ab 40 Auffällig, darunter Riskant. Der Wert beschreibt Inhalt und Aufbau – keine Zustellprognose. Beglaubigung, Absenderruf und Meldequote stehen nicht im Text.

Warum ist „kostenlos" markiert – das darf ich doch schreiben?

Ja, und einmal ist es auch kein Problem. Markiert wird, damit du die Häufung siehst: Wer viermal „kostenlos" schreibt, klingt nach Gewinnspiel. Die Sprechblase schlägt vor, was beim zweiten Mal stehen könnte – „inklusive", „ohne Aufpreis", oder der Preis. Kein Filter verwirft eine Mail wegen eines Wortes; die Dichte ist das Signal, für Filter und für Leser.

Wird meine E-Mail dabei irgendwo gespeichert?

Nein. Die gesamte Prüfung läuft in deinem Browser. Es gibt keinen Server-Aufruf, keine Übertragung und keine Speicherung. Eine Werbemail vor dem Versand ist ein Betriebsgeheimnis – sie zum Prüfen an einen Dritten zu schicken, wäre der falsche Preis für ein kostenloses Werkzeug.

Wie hoch darf die Spam-Meldequote sein?

Google nennt in den Absenderrichtlinien 0,3 Prozent als Grenze, die nie erreicht werden soll, und empfiehlt dauerhaft unter 0,10 Prozent zu bleiben. Der Wert steht in den Google Postmaster Tools. Er hängt fast vollständig daran, wie die Adressen zustande gekommen sind – nicht am Wortlaut der Nachrichten.

Brauche ich SPF, DKIM und DMARC wirklich?

SPF oder DKIM verlangt Google von jedem Absender. Ab 5.000 Nachrichten am Tag an Gmail-Adressen kommt DMARC dazu, ebenso eine Abmeldung mit einem Klick über den List-Unsubscribe-Header. Ohne Beglaubigung nützt die beste Formulierung nichts. Was bei deiner Domain eingerichtet ist, zeigt der Zustellbarkeits-Check.

Tom Wenk, Gründer und Geschäftsführer der Advertal GmbH

Geprüft von

Tom Wenk, Gründer und Geschäftsführer von Advertal

Tom Wenk arbeitet seit 2017 ausschließlich mit ActiveCampaign. Mit Advertal betreut er heute über 200 Unternehmen im deutschsprachigen Raum, sitzt im ActiveCampaign Customer Advisory Board und im Partner Advisory Subcommittee und hat über 280 kostenlose Tutorials zur Plattform veröffentlicht. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus dieser Praxis und aus Quellen, die wir selbst geprüft haben.

Deine E-Mails kommen nicht an, wo sie sollen?

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