Was der Checker nicht sehen kann
Ein Ergebnis von 100 Punkten ist keine Zusage, dass deine Nachricht im Posteingang landet. Die drei wichtigsten Faktoren stehen nicht im Inhalt:
Beglaubigung deiner Domain. Google verlangt von jedem Absender SPF oder DKIM, ab 5.000 Nachrichten am Tag zusätzlich DMARC. Ob das bei dir eingerichtet ist, prüfst du im Zustellbarkeits-Check – der schaut in die echten DNS-Einträge deiner Domain.
Die Spam-Meldequote deiner Empfänger. Sie soll dauerhaft unter 0,3 Prozent bleiben, empfohlen wird unter 0,10 Prozent. Der Wert steht in den Google Postmaster Tools und hängt vor allem daran, wie die Adressen zustande gekommen sind. Eine gekaufte Liste bringt jede noch so gute Mail zu Fall.
Der Ruf deiner Absenderadresse. Er entsteht über Monate aus Sendemenge, Öffnungen und Beschwerden. Eine neue Domain, die am ersten Tag zehntausend Werbemails verschickt, wird unabhängig vom Inhalt aussortiert. Wer neu anfängt, steigert die Menge über Wochen.
Wer die Adressen sauber gewinnt, mit Double-Opt-in arbeitet und die Beglaubigung eingerichtet hat, braucht sich um einzelne Wörter kaum noch Gedanken zu machen. Genau in dieser Reihenfolge lohnt der Aufwand.