Kampagnen-Ereignisse
ActiveCampaign meldet, wenn eine Kampagne versendet wird, wenn ein Kontakt sie öffnet, auf einen Link klickt, weiterleitet oder teilt. So lassen sich Reaktionsdaten in Echtzeit in externe Systeme übertragen.
Entwickler & API · Stand August 2026
Die ActiveCampaign REST API auf Deutsch erklärt: Zugang, Authentifizierung, Ratenbegrenzung und die ehrliche Einschätzung, wann eine eigene Anbindung lohnt – und wann nicht.
Die ActiveCampaign REST API läuft in Version 3. Die Basis-URL folgt dem Muster deiner Konto-Adresse, die Authentifizierung läuft über den Header Api-Token mit dem Schlüssel aus den Konto-Einstellungen. Die API erlaubt fünf Anfragen pro Sekunde. Für die meisten Anforderungen reicht eine Fertigintegration über Zapier oder Make schneller ans Ziel.
Stand der Angaben: 26. August 2026 · geprüft von Advertal, offizieller ActiveCampaign-Partner seit 2017



200+ Unternehmen im Advertal Partner-Netzwerk · offizieller ActiveCampaign-Partner · seit 2017 auf eine Plattform spezialisiert
Die ActiveCampaign REST API ist in Version 3 aufgebaut. Alle Endpunkte liegen unter der Adresse, die sich aus deinem Kontonamen ergibt: Die Basis-URL folgt dem Muster deines Accounts, also dem Schema, unter dem du auch das ActiveCampaign-Backend erreichst, ergänzt um den Pfad /api/3/.
Jede Anfrage braucht den HTTP-Header Api-Token mit dem persönlichen Schlüssel des aufrufenden Nutzers. Ohne diesen Header antwortet die API mit einem Fehler. Der Schlüssel ist nutzerspezifisch – jedes Konto hat seinen eigenen.
Version 1 ist noch verfügbar und wird nach eigener Aussage des Herstellers nicht abgeschaltet. Neue Anbindungen sollten aber auf Version 3 setzen, weil dort die vollständige Ressourcenabdeckung liegt.
Melde dich in deinem ActiveCampaign-Account an und öffne die Einstellungen. Den Zugang findest du in der Regel über dein Konto-Menü oben rechts.
In den Einstellungen gibt es einen Reiter namens Entwickler (englisch: Developer). Dort sind API-URL und API-Schlüssel für deinen Nutzer sichtbar.
Kopiere die API-URL – das ist deine Basis-URL für alle Anfragen – und den Schlüssel. Beide Werte gehören ausschließlich in serverseitigen Code oder in einen Secrets-Manager; nie in clientseitigen Code oder öffentliche Repositories.
Die API ist um Ressourcen herum organisiert. Jede Ressource hat eigene Endpunkte für Abruf, Anlage, Änderung und Löschung.
| Ressource | Was sie abdeckt | Typische Operationen |
|---|---|---|
| Contacts | Kontaktdaten, Status, Felder | anlegen, abrufen, aktualisieren, taggen |
| Tags | Schlagworte für Kontakte | anlegen, zuweisen, entfernen |
| Custom Fields | Benutzerdefinierte Kontaktfelder | anlegen, Werte setzen |
| Deals | CRM-Vorgänge und Pipeline-Stufen | anlegen, aktualisieren, Status ändern |
| Automations | Automatisierungsstrecken | Kontakt einschreiben oder austragen |
| Lists | Verteiler und Listenstrukturen | abrufen, Kontakt ein- oder austragen |
| Webhooks | Ereignis-Benachrichtigungen | anlegen, verwalten, löschen |
Quelle: developers.activecampaign.com, Version 3, abgerufen August 2026. Die vollständige Ressourcenliste ist erheblich länger; die Tabelle zeigt die Ressourcen, die in Eigenentwicklungen am häufigsten gebraucht werden.
Webhooks drehen die Kommunikationsrichtung um: Statt dass dein System die API nach Änderungen befragt, schickt ActiveCampaign automatisch eine Nachricht an eine URL deiner Wahl, sobald ein Ereignis eintritt.
ActiveCampaign meldet, wenn eine Kampagne versendet wird, wenn ein Kontakt sie öffnet, auf einen Link klickt, weiterleitet oder teilt. So lassen sich Reaktionsdaten in Echtzeit in externe Systeme übertragen.
Anmeldungen, Abmeldungen, Aktualisierungen, neue Notizen sowie das Hinzufügen und Entfernen von Tags lösen eigene Ereignisse aus. Das ist die Grundlage für synchronisierte CRM-Systeme und Shopanbindungen.
Neue Deals, Statusänderungen, Pipeline-Bewegungen, Aufgaben und Notizen haben eigene Ereignistypen. Vertriebssysteme lassen sich so in Echtzeit synchronisieren.
Webhooks liefern Daten mindestens einmal (at-least-once delivery). Duplikate sind möglich – das Empfängersystem muss damit umgehen. Über HMAC-SHA256-Signaturen lässt sich prüfen, ob eine Nachricht wirklich von ActiveCampaign stammt.
Die ehrliche Antwort vorweg: Die meisten Anforderungen brauchen keine Eigenentwicklung. Hier steht, wann was sinnvoll ist.
Diese vier Probleme tauchen in eigenen Anbindungen immer wieder auf:
Die API-URL ist kontoabhängig und steht im Account unter Einstellungen, Reiter Entwickler. Wer die URL eines anderen Accounts oder eine veraltete Beispiel-URL verwendet, bekommt Authentifizierungsfehler. Beide Werte – URL und Schlüssel – gehören in die Konfiguration, nicht hart in den Code.
Bei fünf Anfragen pro Sekunde dauert der Import von 10.000 Kontakten mindestens 33 Minuten, wenn pro Anfrage nur ein Kontakt übertragen wird. Der Bulk-Endpunkt für Kontakte hilft, unterliegt aber ebenfalls der Begrenzung. Importe in großem Stil brauchen eine Warteschlange und Fehlerbehandlung für 429-Antworten.
ActiveCampaign speichert Datumswerte in UTC. Wer einen Geburtstag oder ein Ereignisdatum in lokaler Zeit übergibt, ohne die Zeitzone anzugeben, riskiert Fehler um Mitternacht oder bei Automationen, die zeitgesteuert ausgelöst werden. Datumsfelder immer in UTC oder mit explizitem Offset übergeben.
Die API legt Kontakte an, ohne einen Bestätigungsprozess auszulösen. Wer Adressen per API importiert und danach Kampagnen versendet, trägt selbst die Verantwortung für die Einwilligung. Der Double-Opt-in muss in der eigenen Anwendung oder über eine separate Automation abgebildet werden.
Die ActiveCampaign API deckt Kernfunktionen der Plattform ab, aber nicht alles. Über die API lassen sich keine Nutzer oder Organisationseinstellungen verwalten, keine Abrechnungsdaten abrufen und keine Berichte automatisiert exportieren.
Der E-Mail-Editor und Kampagnenvorlagen lassen sich nicht per API befüllen. Kampagnen können als Ressource angelegt werden, aber der visuelle Inhalt eines Mailings entsteht im Interface, nicht per API-Aufruf.
Für Anwendungsfälle, bei denen der Umfang der API nicht reicht, bleibt der Weg über fertige Konnektoren. Integrationen im Überblick listet die gängigen Anknüpfpunkte, darunter die Verbindung mit Zapier.
Der Unterschied, den kaum jemand kennt
ActiveCampaign kostet über das Advertal Partner-Netzwerk exakt so viel wie im Direktbezug. Du startest deinen Account über uns oder verknüpfst deinen bestehenden; Preis und Funktionsumfang bleiben unverändert. Dazu bekommst du einen persönlichen Ansprechpartner auf Deutsch – ohne Aufschlag, ohne zusätzliche Vertragsbindung. Der offizielle Support von ActiveCampaign bleibt dir daneben erhalten.
Den API-Schlüssel findest du in deinem ActiveCampaign-Account unter Einstellungen, Reiter Entwickler. Dort stehen die API-URL deines Kontos und dein persönlicher Schlüssel. Jeder Nutzer eines Accounts hat einen eigenen Schlüssel; wer den Schlüssel einer anderen Person verwendet, sendet Anfragen in deren Namen.
Die aktuelle Version ist Version 3. Sie ist REST-basiert und gibt Daten im JSON-Format zurück. Version 1 ist ebenfalls noch aktiv und wird laut Hersteller nicht abgeschaltet. Für neue Projekte empfiehlt sich Version 3, weil sie die vollständige Ressourcenabdeckung bietet.
Die API antwortet mit dem HTTP-Status 429 (Too Many Requests). Der Header Retry-After gibt an, wie viele Sekunden gewartet werden soll. Das Limit liegt bei fünf Anfragen pro Sekunde und gilt pro Account. Wer Massenoperationen durchführt, sollte Anfragen aktiv drosseln und 429-Antworten mit automatischem Retry behandeln.
Die API verwendet zwei Parameter: limit (Anzahl der Ergebnisse pro Seite, Standard 20, Maximum 100) und offset (Startpunkt der Ergebnismenge, nullbasiert). Die Gesamtzahl der Datensätze liefert das Feld meta.total in der Antwort. Beim Kontakt-Endpunkt mit vielen Einträgen ist die Kombination aus id_greater und aufsteigender id-Sortierung performanter als reines Offset-Paging.
ActiveCampaign unterstützt 23 Ereignistypen, darunter Kampagnen-Ereignisse wie Versand, Öffnung und Klick, Kontakt-Ereignisse wie Anmeldung, Abmeldung und Tag-Änderungen sowie Deal-Ereignisse für Pipeline-Bewegungen und Aufgaben. Webhooks werden über die API selbst oder im Interface angelegt. Über HMAC-SHA256-Signaturen lässt sich die Herkunft jeder Nachricht prüfen.
Die API legt Kontakte an, ohne einen Bestätigungsprozess auszulösen. Die Verantwortung für eine gültige Einwilligung liegt beim Betreiber. Wer an Kontakte aus API-Importen E-Mails versenden will, muss den Double-Opt-in separat abbilden – entweder in der eigenen Anwendung oder über eine ActiveCampaign-Automation, die eine Bestätigungs-E-Mail versendet.

Geprüft von
Advertal arbeitet seit 2017 ausschließlich mit ActiveCampaign und betreut über 200 Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Tom sitzt im ActiveCampaign Customer Advisory Board und im Partner Advisory Subcommittee und hat über 280 kostenlose Tutorials zur Plattform veröffentlicht. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus dieser Praxis und aus Quellen, die wir am 26. August 2026 selbst geprüft haben.
Wir kennen ActiveCampaign von innen – von der API bis zur Automationsstrecke. Wenn deine Anbindung hakt oder du wissen willst, ob ein Zapier-Workflow reicht, schau kurz rein: unverbindlich, auf Deutsch.
Jetzt kennenlernenAuch spannend: die ActiveCampaign Agentur, der kostenlose Kurs und unsere Fallstudien.