Texte für die Newsletter-Anmeldung
Einwilligungstext, Bestätigungsmail, Bestätigungsseite – und der Satz zur Messung von Öffnungen, der in fast jeder Vorlage fehlt.
Wähl eine von fünf Varianten, pass sie an und nimm fertiges HTML mit – einfügen, senden. Inklusive der Antwort auf die Frage, die vier Zeichen kostet: Welcher Abmelde-Tag ist deiner?
Fußzeilen-Werkstatt
… Ende der E-Mail
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ActiveCampaign bietet zwei Abmelde-Tags an, und in der Auswahlliste stehen sie direkt untereinander: „Unsubscribe Link" und „Unsubscribe Link (All Lists)". Im Quelltext unterscheiden sie sich um vier Zeichen.
%UNSUBSCRIBELINK% meldet den Kontakt aus den Listen ab, an die diese Kampagne gegangen ist. Er bleibt in allen anderen Listen, bleibt anschreibbar, kann sich jederzeit wieder anmelden. Das ist der Normalfall.
%UNSUBSCRIBELINK%&ALL meldet aus allen Listen ab – und tut zusätzlich etwas, das in der ActiveCampaign-Doku als beiläufiger Hinweis steht: Es setzt den Kontakt auf die Ausschlussliste und verhindert damit, dass er sich erneut anmeldet. Auch über ein Formular nicht.
Der Unterschied fällt nicht auf, solange niemand klickt. Er fällt auf, wenn ein Kunde anruft, weil er den Newsletter wieder haben will und die Anmeldung nicht funktioniert. Rückgängig machen lässt sich das nur, indem jemand den Eintrag in der Ausschlussliste von Hand entfernt – und das setzt voraus, dass man weiß, wo man suchen muss.
Für einen gewöhnlichen Newsletter ist der zweite Tag zu scharf. Sinnvoll ist er dort, wo jemand ausdrücklich alles beenden will – etwa als zusätzliche Zeile unter der normalen Abmeldung, nicht an ihrer Stelle.
Der Fußbereich ist der schmale Streifen unter dem, was der Empfänger eigentlich liest. Genau deshalb wird er beim Bauen vergessen – und genau deshalb entscheidet die Reihenfolge darin, ob sich jemand abmeldet oder auf „Spam" drückt.
Schreibweise wörtlich übernehmen. Ein Tag, der nicht exakt stimmt, wird nicht ersetzt und steht anschließend im Klartext in der E-Mail beim Empfänger.
| Tag | Was es tut | Wann du es nimmst |
|---|---|---|
| %UNSUBSCRIBELINK% | Meldet aus den Listen ab, an die die Kampagne ging. | Immer, wenn nichts dagegen spricht. Der Regelfall. |
| %UNSUBSCRIBELINK%&ALL | Meldet aus allen Listen ab und setzt den Kontakt auf die Ausschlussliste. | Nur als zusätzliche Möglichkeit für Leute, die wirklich alles beenden wollen. |
| %SENDER-INFO% | Die hinterlegte Anschrift, mehrzeilig. | Wenn die Anschrift als eigener Block stehen soll. |
| %SENDER-INFO-SINGLELINE% | Dieselbe Anschrift in einer Zeile. | Wenn sie zusammen mit anderen Angaben in eine Zeile passen soll. |
| %UPDATELINK% | Führt auf die Seite, auf der der Kontakt sein Abonnement verwaltet. | Als Abzweigung vor der Abmeldung – der wirksamste Hebel gegen Abmeldungen. |
| %WEBCOPY% | Öffnet die Kampagne als Webseite. | Für Empfänger, bei denen die Darstellung bricht. |
Die Anschrift stammt aus Einstellungen ▸ Adressen. Achte auf die Bindestriche in SENDER-INFO – mit Unterstrichen geschrieben wird der Tag nicht ersetzt. Quelle: ActiveCampaign, „Personalization Tags overview" und „How do I change the default footer in my emails?", abgerufen am 31.08.2026.
Der Standard bleibt stehen. ActiveCampaign hängt an jede Kampagne automatisch einen eigenen Fußbereich. Er verschwindet nur, wenn ein Anschrifts-Tag und ein Abmelde-Tag in der Mail vorkommen. Wer nur den Abmeldelink einbaut und die Anschrift tippt, bekommt beides – seinen eigenen Text und darunter den Standard.
Der Link ist gar keiner. „Abmelden" als Wort, verlinkt auf irgendeine Seite, ist für ActiveCampaign kein Abmeldelink. Der Tag muss das Ziel des Links sein. Dafür gibt es zwei Wege: im HTML-Block steht er direkt im href, im Textblock setzt du ihn über das Link-Symbol – Zielart „Personalisierungs-Tag", dann %UNSUBSCRIBELINK% eintragen. Beides gibt die Werkstatt oben fertig aus. Was du dagegen nicht tun solltest: das Tag über die Werkzeugleiste als bloßen Text einfügen. Beim Versand steht dann eine lange Tracking-URL mitten im Fußbereich, und das sieht nach Massenversand aus.
Die Einstellung gilt je Kampagne, nicht dauerhaft im Konto. Bau den Fußbereich einmal, speicher ihn als Inhaltsblock in der Bibliothek und zieh ihn in jede neue Kampagne.
Zwei Sonderfälle noch: Anmeldebestätigungen sind transaktional, enthalten keinen Abmeldelink und lassen sich nicht ändern. Und in reinen Textkampagnen gibt es überhaupt keine Personalisierungs-Tags – dort ist kein eigener Fußbereich möglich.
Fünf Schritte im neuen Designer. Der vierte ist der, den fast alle auslassen; der fünfte spart die Arbeit dauerhaft.
Unter Einstellungen ▸ Adressen. Aus dieser Angabe speisen sich die SENDER-INFO-Tags. Ohne hinterlegte Anschrift lässt sich keine Kampagne versenden – die Fehlermeldung dazu führt genau hierher.
Auf der Kampagnenübersicht über „Edit design" in den Designer, rechts auf „Blocks", nach unten zum Block „HTML" – und ihn an das Ende des Layouts ziehen. Der HTML-Block ist der einzige, in den sich fertiger Code einfügen lässt.
In den Block klicken, damit sich der Code-Editor öffnet, und den Inhalt durch den kopierten Code ersetzen. Der Abmeldelink steht darin bereits als echter Link auf dem Tag – deshalb sieht der Empfänger einen Satz und keine lange Adresse.
Alles in eckigen Klammern muss weg – Registergericht, Datenschutz-Adresse, was die Variante eben verlangt. Danach ein Testversand an die eigene Adresse: Prüf, ob der Standard-Fußbereich verschwunden ist und wohin der Abmeldelink führt. Das ist der Schritt, den fast alle auslassen.
Den fertigen Block in die Inhaltsbibliothek speichern. Die Fußbereichs-Einstellung gilt je Kampagne – ohne gespeicherten Block baust du sie bei jeder neuen Kampagne von vorn.
Ein versteckter Abmeldelink senkt keine Abmeldequote. Er verschiebt sie in den Spam-Knopf – und eine Spam-Beschwerde wiegt für die Zustellbarkeit deutlich schwerer. Drei Dinge helfen tatsächlich.
Der Satz, warum diese Mail ankommt. „Du bekommst diese E-Mail, weil du dich am 3. April über unser Webinar-Formular angemeldet hast." Ein großer Teil der Beschwerden entsteht aus schlichtem Nichterinnern – besonders bei Listen, die länger nicht bespielt wurden.
Eine Abzweigung vor der Abmeldung. Wer abmelden will, will oft nur seltener hören. Ein Link auf die Verwaltungsseite (%UPDATELINK%), gesetzt vor die Abmeldung, fängt genau diese Gruppe auf.
Zweistufige Abmeldung, besonders im B2B. Firmen-Spamfilter rufen zur Prüfung sämtliche Links auf – auch den Abmeldelink. Das erzeugt Abmeldungen von Menschen, die nie geklickt haben. Bei der zweistufigen Abmeldung erscheint erst eine Rückfrage; der Filter beantwortet sie nicht, der Mensch schon. ActiveCampaign hat zusätzlich eine eigene Prüfung gegen Maschinenklicks – beides lässt sich kombinieren.
Was nicht hilft: kleine graue Schrift, ein Link zwischen anderen versteckt, oder eine Abmeldeseite, die erst eine Anmeldung verlangt. Das Letzte ist zudem angreifbar, weil der Widerruf so einfach sein muss wie die Einwilligung war.
Es gibt nicht den einen richtigen Fußbereich. Ein Shop muss etwas erklären, das eine Personal Brand nicht erklären muss; ein Mailing an Käufer ohne Newsletter-Anmeldung steht rechtlich auf einem anderen Fundament als der Newsletter selbst. Die Varianten in der Werkstatt unterscheiden sich deshalb im Aufbau, nicht in den Adjektiven.
| Variante | Für wen | Was zusätzlich drinsteht |
|---|---|---|
| Knapp | Personal Brands und Creator, die oft senden und deren Leser den Absender kennen. | Nichts. Grund, Abmeldung, Anschrift – drei Zeilen. |
| Auf Antwort gebaut | Beratung und Dienstleistung, wo eine Antwort mehr wert ist als ein Klick. | Die Einladung zu antworten. Antworten sind ein starkes positives Signal für die Zustellung – und sie decken zugleich die geforderte zweite Kontaktmöglichkeit neben der Anschrift ab. |
| Shop | Onlinehandel. | Der Satz, der Werbung von Bestellmails trennt, und der Verweis auf die Datenschutzerklärung. Er verhindert die häufigste Beschwerde: „Ich habe doch nur bestellt." |
| Bestandskunden | Werbung an Käufer, die sich nie für einen Newsletter angemeldet haben. | Der Hinweis auf das Widerspruchsrecht. § 7 Abs. 3 UWG verlangt ihn in JEDER Mail, nicht nur in der ersten – daran scheitern die meisten Fußbereiche. |
| Vollständig | B2B, regulierte Branchen, Konzernumfeld. | Widerspruchshinweis, Datenschutz und ein ausgeschriebenes Impressum mit Rechtsform, Vertretung, Register und Steuernummer. |
Lang heißt nicht versteckt: In allen fünf Varianten steht die Abmeldung VOR dem Rechtsblock. Wer sie hinter einem Absatz Juristendeutsch sucht, sucht im Zweifel gar nicht und drückt stattdessen auf „Spam" – und eine Beschwerde wiegt für die Zustellung deutlich schwerer als eine Abmeldung.
Beim Wichtigsten sind sich die drei Länder einig: erkennbarer Absender, funktionierende Abmeldung, beides leicht auffindbar. Bei den Pflichtangaben gehen sie auseinander – deshalb schaltet die Werkstatt den Rechtsraum mit um.
Deutschland: § 5 DDG (früher § 5 TMG) verlangt dieselben Angaben wie das Website-Impressum. Dazu Art. 21 DSGVO – der Hinweis auf das Widerspruchsrecht muss nach Absatz 4 „ausdrücklich und getrennt von allen anderen Informationen" erfolgen, steht also als eigener Absatz und nicht als Nebensatz. Österreich: § 5 und § 7 ECG, dazu etwas ohne deutsche Entsprechung – ein wiederkehrender Newsletter gilt als periodisches elektronisches Medium, dann greifen die Offenlegungspflichten des Mediengesetzes. Und wer ohne Einwilligung wirbt, muss vorher die ECG-Liste der RTR abfragen. Schweiz: Art. 3 Abs. 1 lit. o UWG verlangt korrekten Absender und einfache, kostenlose Ablehnung – eine Impressumspflicht in der E-Mail selbst kennt das Schweizer Recht nicht. Dafür liegt die Beweislast für die Einwilligung beim Versender.
Ein Punkt gilt überall und wird trotzdem ständig gebrochen: Pflichtangaben müssen leicht erkennbar sein. Die Literatur nennt 12 px als Untergrenze, die Zustellbarkeits-Praxis nennt Grau auf Grau in Neun-Pixel-Schrift als den häufigsten Fehler im Fußbereich überhaupt. Der Code aus der Werkstatt steht deshalb fest auf 13 px in einem deutlich lesbaren Grauton – das ist keine Einstellung, sondern eine Entscheidung.
Das ersetzt keine Rechtsberatung. Es sagt dir, welche Norm hinter welchem Baustein steht, damit du die richtige Frage stellen kannst.
Der Fußbereich ist das Ende. Hier ist der Anfang.
Einwilligungstext, Bestätigungsmail, Bestätigungsseite – und der Satz zur Messung von Öffnungen, der in fast jeder Vorlage fehlt.
Ein sauberer Fußbereich nützt nichts, wenn die Mail im Spam landet. Der Check zeigt, ob die Authentifizierung deiner Absenderdomain greift.
E-Mail einfügen und sehen, was Reizwörter, Bildanteil, Kontraste und ein fehlender Abmeldelink angeht – ohne Testversand.
Der Unterschied, den kaum jemand kennt
ActiveCampaign kostet über das Advertal Partner-Netzwerk exakt so viel wie im Direktbezug. Du startest deinen Account über uns oder verknüpfst deinen bestehenden; Preis und Funktionsumfang bleiben unverändert. Dazu bekommst du einen persönlichen Ansprechpartner auf Deutsch – ohne Aufschlag, ohne zusätzliche Vertragsbindung. Der offizielle Support von ActiveCampaign bleibt dir daneben erhalten.
%UNSUBSCRIBELINK%. Er meldet den Kontakt aus den Listen ab, an die die Kampagne gegangen ist. Daneben gibt es %UNSUBSCRIBELINK%&ALL, das aus allen Listen abmeldet und den Kontakt zusätzlich auf die Ausschlussliste setzt – für einen normalen Newsletter ist das zu scharf.
Der erste meldet aus den Listen der jeweiligen Kampagne ab. Der zweite meldet aus allen Listen ab und trägt den Kontakt in die Ausschlussliste ein – laut ActiveCampaign-Doku verhindert das, dass er sich erneut anmeldet. Rückgängig machen lässt sich das nur durch manuelles Entfernen aus der Ausschlussliste.
Weil einer der beiden nötigen Tags fehlt. ActiveCampaign entfernt seinen eigenen Fußbereich erst, wenn sowohl ein Anschrifts-Tag (%SENDER-INFO% oder %SENDER-INFO-SINGLELINE%) als auch ein Abmelde-Tag in der Mail vorkommt. Eine getippte Anschrift zählt nicht – es muss das Tag sein.
Nein. Ein Wort „Abmelden", verlinkt auf eine beliebige Seite, ist für ActiveCampaign kein Abmeldelink. Der Link muss über das Personalisierungs-Tag gesetzt werden. Damit dein eigener Text den Link trägt statt einer langen URL: Text markieren, Link-Symbol anklicken und als Ziel „Personalisierungs-Tag" mit %UNSUBSCRIBELINK% wählen.
Die Einstellung gilt tatsächlich je Kampagne und ist keine dauerhafte Kontoeinstellung. Der Ausweg ist die Inhaltsbibliothek: Bau den Block einmal, speicher ihn dort und zieh ihn in jede neue Kampagne. Einfügen musst du ihn weiterhin selbst, aber nicht mehr zusammenbauen.
Weil Spamfilter in Unternehmen zur Prüfung alle Links einer E-Mail aufrufen – den Abmeldelink eingeschlossen. Dagegen hilft die zweistufige Abmeldung: Nach dem Klick erscheint eine Rückfrage, die ein Filter nicht beantwortet. ActiveCampaign hat zusätzlich eine eigene Prüfung gegen Klicks von Maschinen; beides lässt sich zusammen nutzen.
Für ein vollständiges Impressum nicht. Der Tag zieht Firma, Straße, Ort und Land aus den Einstellungen der Liste – Rechtsform, Vertretungsberechtigter, Registergericht, Registernummer und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer sind dort gar nicht vorgesehen. Wer diese Angaben braucht, muss sie zusätzlich in den Text schreiben. Genau das macht die Variante „Vollständig".
Nein, und das ist richtig so. Anmeldebestätigungen gelten als transaktional; ihr Fußbereich lässt sich in ActiveCampaign auch nicht ändern. Wer nicht bestätigt, wird ohnehin nicht angeschrieben – ein Abmeldelink wäre dort sinnlos.

Geprüft von
Tom Wenk arbeitet seit 2017 ausschließlich mit ActiveCampaign. Mit Advertal betreut er heute über 200 Unternehmen im deutschsprachigen Raum, sitzt im ActiveCampaign Customer Advisory Board und im Partner Advisory Subcommittee und hat über 280 kostenlose Tutorials zur Plattform veröffentlicht. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus dieser Praxis und aus Quellen, die wir am 1. September 2026 selbst geprüft haben.
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Fußbereich als Inhaltsblock, zweistufige Abmeldung, Verwaltungsseite und die Frage, welcher Abmelde-Tag wo steht – für Accounts im Partner-Netzwerk richten wir das einmal sauber ein.
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