Texte für die Newsletter-Anmeldung
Einwilligungstext, Bestätigungsmail, Bestätigungsseite – und der Satz zur Messung von Öffnungen, der in fast jeder Vorlage fehlt.
ActiveCampaign · Stand August 2026
Stell deinen Fußbereich zusammen und nimm ihn samt der richtigen Tags mit. Inklusive der Antwort auf die Frage, die vier Zeichen kostet: Welcher der beiden Abmelde-Tags ist deiner?
Footer-Baukasten
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ActiveCampaign kennt zwei Abmelde-Tags. %UNSUBSCRIBELINK% meldet aus den Listen ab, an die die Kampagne ging. %UNSUBSCRIBELINK%&ALL meldet aus allen Listen ab und setzt den Kontakt zusätzlich auf die Ausschlussliste – er kann sich danach nicht mehr anmelden. Der Standard-Fußbereich verschwindet erst, wenn Abmelde- und Anschrifts-Tag beide vorkommen.
Stand der Angaben: 31. August 2026 · geprüft von Advertal, offizieller ActiveCampaign-Partner seit 2017



200+ Unternehmen im Advertal Partner-Netzwerk · offizieller ActiveCampaign-Partner · seit 2017 auf eine Plattform spezialisiert
ActiveCampaign bietet zwei Abmelde-Tags an, und in der Auswahlliste stehen sie direkt untereinander: „Unsubscribe Link" und „Unsubscribe Link (All Lists)". Im Quelltext unterscheiden sie sich um vier Zeichen.
%UNSUBSCRIBELINK% meldet den Kontakt aus den Listen ab, an die diese Kampagne gegangen ist. Er bleibt in allen anderen Listen, bleibt anschreibbar, kann sich jederzeit wieder anmelden. Das ist der Normalfall.
%UNSUBSCRIBELINK%&ALL meldet aus allen Listen ab – und tut zusätzlich etwas, das in der Herstellerdoku als beiläufiger Hinweis steht: Es setzt den Kontakt auf die Ausschlussliste und verhindert damit, dass er sich erneut anmeldet. Auch über ein Formular nicht.
Der Unterschied fällt nicht auf, solange niemand klickt. Er fällt auf, wenn ein Kunde anruft, weil er den Newsletter wieder haben will und die Anmeldung nicht funktioniert. Rückgängig machen lässt sich das nur, indem jemand den Eintrag in der Ausschlussliste von Hand entfernt – und das setzt voraus, dass man weiß, wo man suchen muss.
Für einen gewöhnlichen Newsletter ist der zweite Tag zu scharf. Sinnvoll ist er dort, wo jemand ausdrücklich alles beenden will – etwa als zusätzliche Zeile unter der normalen Abmeldung, nicht an ihrer Stelle.
Schreibweise wörtlich übernehmen. Ein Tag, der nicht exakt stimmt, wird nicht ersetzt und steht anschließend im Klartext in der E-Mail beim Empfänger.
| Tag | Was es tut | Wann du es nimmst |
|---|---|---|
| %UNSUBSCRIBELINK% | Meldet aus den Listen ab, an die die Kampagne ging. | Immer, wenn nichts dagegen spricht. Der Regelfall. |
| %UNSUBSCRIBELINK%&ALL | Meldet aus allen Listen ab und setzt den Kontakt auf die Ausschlussliste. | Nur als zusätzliche Möglichkeit für Leute, die wirklich alles beenden wollen. |
| %SENDER-INFO% | Die hinterlegte Anschrift, mehrzeilig. | Wenn die Anschrift als eigener Block stehen soll. |
| %SENDER-INFO-SINGLELINE% | Dieselbe Anschrift in einer Zeile. | Wenn sie zusammen mit anderen Angaben in eine Zeile passen soll. |
| %UPDATELINK% | Führt auf die Seite, auf der der Kontakt sein Abonnement verwaltet. | Als Abzweigung vor der Abmeldung – der wirksamste Hebel gegen Abmeldungen. |
| %WEBCOPY% | Öffnet die Kampagne als Webseite. | Für Empfänger, bei denen die Darstellung bricht. |
Die Anschrift stammt aus Einstellungen ▸ Adressen. Achte auf die Bindestriche in SENDER-INFO – mit Unterstrichen geschrieben wird der Tag nicht ersetzt. Quelle: ActiveCampaign, „Personalization Tags overview" und „How do I change the default footer in my emails?", abgerufen am 31.08.2026.
ActiveCampaign hängt an jede Kampagne automatisch einen eigenen Fußbereich mit Anschrift und Abmeldelink. Wer seinen eigenen baut und den Standard nicht loswird, hat fast immer denselben Fehler gemacht.
Der Standard verschwindet nur dann, wenn zwei Dinge gleichzeitig in der Mail vorkommen: ein Anschrifts-Tag und ein Abmelde-Tag. Ein einzelnes genügt nicht. Wer nur den Abmeldelink einbaut und die Anschrift von Hand tippt, bekommt beides – seinen eigenen Text und darunter den Standard.
Der zweite verbreitete Fehler: Ein getippter Text funktioniert nicht. „Abmelden" als Wort, verlinkt auf irgendeine Seite, ist für ActiveCampaign kein Abmeldelink. Es muss das Tag sein.
Und ein dritter Punkt, der Zeit kostet: Die Einstellung gilt je Kampagne. Sie ist keine dauerhafte Einstellung im Konto. Bau den Fußbereich einmal, speicher ihn als Inhaltsblock in der Bibliothek und zieh ihn in jede neue Kampagne – sonst machst du die Arbeit jedes Mal neu.
Zwei Sonderfälle noch. Anmeldebestätigungen – die Double-Opt-in-Mails – sind transaktional und enthalten grundsätzlich keinen Abmeldelink; ihr Fußbereich lässt sich nicht ändern. Und in reinen Textkampagnen gibt es keine Personalisierungs-Tags, also auch keinen eigenen Fußbereich.
Es gibt zwei Wege, das Abmelde-Tag in den Entwurf zu bekommen, und sie führen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
Über Personalisierungs-Tags in der Werkzeugleiste landet das Tag als Text im Block. Beim Versand wird daraus die vollständige Adresse – eine lange, hässliche URL mitten im Fußbereich. Der Weg ist schnell und sieht schlecht aus.
Der richtige Weg führt über die Verlinkung: Schreib deinen Text („Hier abmelden"), markier ihn, klick auf das Link-Symbol und wähl im Feld für das Ziel Personalisierungs-Tag. Dort trägst du %UNSUBSCRIBELINK% ein. Jetzt trägt dein eigener Text den Link – und der Empfänger sieht einen Satz statt einer URL.
Diese Unterscheidung klingt nach Kosmetik. Sie ist keine: Ein Fußbereich mit einer nackten Tracking-URL sieht nach Massenversand aus, und das ist genau der Eindruck, den man im Postfach nicht erzeugen will.
Fünf Schritte im neuen Designer. Der letzte ist der, der die Arbeit dauerhaft spart.
Unter Einstellungen ▸ Adressen. Aus dieser Angabe speisen sich die SENDER-INFO-Tags. Ohne hinterlegte Anschrift lässt sich keine Kampagne versenden – die Fehlermeldung dazu führt genau hierher.
Auf der Kampagnenübersicht über „Edit design" in den Designer, dann einen neuen Textblock an das Ende des Layouts ziehen. Der Fußbereich ist ein gewöhnlicher Textblock, kein Sonderelement.
Text schreiben, markieren, Link-Symbol anklicken, im Zielfeld „Personalisierungs-Tag" wählen und %UNSUBSCRIBELINK% eintragen. So trägt dein Text den Link statt einer langen URL.
In den Textblock klicken, in der Werkzeugleiste „Personalisierungs-Tags" öffnen, unter „Message" entweder „List Sender Info (single line)" oder „(multiple lines)" wählen. Erst wenn beide Tags stehen, verschwindet der Standard-Fußbereich.
Den fertigen Block in die Inhaltsbibliothek speichern. Die Fußbereichs-Einstellung gilt je Kampagne – ohne gespeicherten Block baust du sie bei jeder neuen Kampagne von vorn.
Ein versteckter Abmeldelink senkt keine Abmeldequote. Er verschiebt sie in den Spam-Knopf – und eine Spam-Beschwerde wiegt für die Zustellbarkeit deutlich schwerer als eine Abmeldung. Was tatsächlich hilft, sind drei Dinge.
Der Satz, warum diese Mail ankommt. „Du bekommst diese E-Mail, weil du dich am 3. April über unser Webinar-Formular angemeldet hast." Ein großer Teil der Beschwerden entsteht aus schlichtem Nichterinnern – besonders bei Listen, die länger nicht bespielt wurden.
Eine Abzweigung vor der Abmeldung. Wer abmelden will, will oft nur seltener hören. Ein Link auf die Verwaltungsseite (%UPDATELINK%), gesetzt vor die Abmeldung, fängt genau diese Gruppe auf. Wer stattdessen sofort abmelden will, klickt eine Zeile tiefer.
Zweistufige Abmeldung, besonders im B2B. Firmen-Spamfilter klicken zur Prüfung sämtliche Links in einer E-Mail an – auch den Abmeldelink. Das erzeugt Abmeldungen von Menschen, die nie geklickt haben. Bei der zweistufigen Abmeldung erscheint erst eine Rückfrage („Ja, abmelden" / „Nein, drin bleiben"); der Filter beantwortet sie nicht, der Mensch schon. ActiveCampaign hat zusätzlich eine eigene Prüfung gegen Klicks von Maschinen eingebaut – beides lässt sich kombinieren.
Was dagegen nicht hilft: kleine graue Schrift, ein Link zwischen anderen Links versteckt, oder eine Abmeldeseite, die erst eine Anmeldung verlangt. Das Letzte ist zudem angreifbar, weil der Widerruf so einfach sein muss wie die Einwilligung war.
Der Fußbereich ist das Ende. Hier ist der Anfang.
Einwilligungstext, Bestätigungsmail, Bestätigungsseite – und der Satz zur Messung von Öffnungen, der in fast jeder Vorlage fehlt.
Ein sauberer Fußbereich nützt nichts, wenn die Mail im Spam landet. Der Check zeigt, ob die Authentifizierung deiner Absenderdomain greift.
E-Mail einfügen und sehen, was Reizwörter, Bildanteil, Kontraste und ein fehlender Abmeldelink angeht – ohne Testversand.
Der Unterschied, den kaum jemand kennt
ActiveCampaign kostet über das Advertal Partner-Netzwerk exakt so viel wie im Direktbezug. Du startest deinen Account über uns oder verknüpfst deinen bestehenden; Preis und Funktionsumfang bleiben unverändert. Dazu bekommst du einen persönlichen Ansprechpartner auf Deutsch – ohne Aufschlag, ohne zusätzliche Vertragsbindung. Der offizielle Support von ActiveCampaign bleibt dir daneben erhalten.
%UNSUBSCRIBELINK%. Er meldet den Kontakt aus den Listen ab, an die die Kampagne gegangen ist. Daneben gibt es %UNSUBSCRIBELINK%&ALL, das aus allen Listen abmeldet und den Kontakt zusätzlich auf die Ausschlussliste setzt – für einen normalen Newsletter ist das zu scharf.
Der erste meldet aus den Listen der jeweiligen Kampagne ab. Der zweite meldet aus allen Listen ab und trägt den Kontakt in die Ausschlussliste ein – laut Herstellerdoku verhindert das, dass er sich erneut anmeldet. Rückgängig machen lässt sich das nur durch manuelles Entfernen aus der Ausschlussliste.
Weil einer der beiden nötigen Tags fehlt. ActiveCampaign entfernt seinen eigenen Fußbereich erst, wenn sowohl ein Anschrifts-Tag (%SENDER-INFO% oder %SENDER-INFO-SINGLELINE%) als auch ein Abmelde-Tag in der Mail vorkommt. Eine getippte Anschrift zählt nicht – es muss das Tag sein.
Nein. Ein Wort „Abmelden", verlinkt auf eine beliebige Seite, ist für ActiveCampaign kein Abmeldelink. Der Link muss über das Personalisierungs-Tag gesetzt werden. Damit dein eigener Text den Link trägt statt einer langen URL: Text markieren, Link-Symbol anklicken und als Ziel „Personalisierungs-Tag" mit %UNSUBSCRIBELINK% wählen.
Die Einstellung gilt tatsächlich je Kampagne und ist keine dauerhafte Kontoeinstellung. Der Ausweg ist die Inhaltsbibliothek: Bau den Block einmal, speicher ihn dort und zieh ihn in jede neue Kampagne. Einfügen musst du ihn weiterhin selbst, aber nicht mehr zusammenbauen.
Weil Spamfilter in Unternehmen zur Prüfung alle Links einer E-Mail aufrufen – den Abmeldelink eingeschlossen. Dagegen hilft die zweistufige Abmeldung: Nach dem Klick erscheint eine Rückfrage, die ein Filter nicht beantwortet. ActiveCampaign hat zusätzlich eine eigene Prüfung gegen Klicks von Maschinen; beides lässt sich zusammen nutzen.
Nein, und das ist richtig so. Anmeldebestätigungen gelten als transaktional; ihr Fußbereich lässt sich in ActiveCampaign auch nicht ändern. Wer nicht bestätigt, wird ohnehin nicht angeschrieben – ein Abmeldelink wäre dort sinnlos.

Geprüft von
Tom Wenk arbeitet seit 2017 ausschließlich mit ActiveCampaign. Mit Advertal betreut er heute über 200 Unternehmen im deutschsprachigen Raum, sitzt im ActiveCampaign Customer Advisory Board und im Partner Advisory Subcommittee und hat über 280 kostenlose Tutorials zur Plattform veröffentlicht. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus dieser Praxis und aus Quellen, die wir am 31. August 2026 selbst geprüft haben.
Fußbereich als Inhaltsblock, zweistufige Abmeldung, Verwaltungsseite und die Frage, welcher Abmelde-Tag wo steht – für Accounts im Partner-Netzwerk richten wir das einmal sauber ein.
Partner-Netzwerk ansehenAuch spannend: die ActiveCampaign Agentur, der kostenlose Kurs und unsere Fallstudien.