Kostenloses Werkzeug · Stand September 2026

Welches E-Mail-Tool passt zu euch?

Sechs Fragen, dann eine Empfehlung mit Begründung – und mit den Anbietern, die aus welchem Grund ausgeschlossen wurden. Ohne Anmeldung, ohne Formular am Ende.

Entscheidungshilfe

Was passt zu eurer Lage?

Wie viele Kontakte?

Was soll hauptsächlich passieren?

Serverstandort

Wer bedient es im Alltag?

Zwei harte Anforderungen

CleverReach passt hier besser als ActiveCampaign. Advertal ist ActiveCampaign-Partner und sagt es trotzdem: Für diese Lage wäre es die falsche Wahl.

  1. CleverReachPasst am besten
    • Für Newsletter ausgelegt, ohne Ballast.
    • Schnell eingerichtet, geringe Einarbeitung.

    Grenze: Für vielstufige Vertriebsstrecken nicht gedacht.

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  2. MailerLite
    • Für Newsletter ausgelegt, ohne Ballast.
    • Schnell eingerichtet, geringe Einarbeitung.

    Grenze: Wächst nicht in Richtung CRM oder komplexe Automation mit.

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  3. Pipedrive
    • Für Newsletter ausgelegt, ohne Ballast.
    • Schnell eingerichtet, geringe Einarbeitung.

    Grenze: Marketing-Automatisierung ist Zusatz, nicht Kern.

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  4. Kit
    • Für Newsletter ausgelegt, ohne Ballast.
    • Schnell eingerichtet, geringe Einarbeitung.

    Grenze: Kein CRM, keine Vertriebslogik.

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Bewertet wird nach Passung, nicht nach Preis: Die Preisseiten der Anbieter rechnen clientseitig, und eine Zahl über einen Wettbewerber ist falsch, sobald er sie ändert. Was ActiveCampaign bei deiner Kontaktzahl kostet, rechnet der Preisrechner mit der offiziellen Euro-Preisdatei des Herstellers aus.

Die Wahl einer E-Mail-Plattform hängt an vier harten Anforderungen und einer weichen. Hart sind: Serverstandort, ob ein CRM gebraucht wird, ob über einen Shop verkauft wird und ob mehrstufige Automationen mit Verzweigungen nötig sind. Ein Anbieter, der eine davon nicht erfüllt, scheidet aus – das lässt sich durch nichts ausgleichen. Weich ist die Frage, wer das System im Alltag bedient.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vier harte Anforderungen entscheiden zuerst: Serverstandort, CRM, Shop-Anbindung, Verzweigungstiefe. Wer eine nicht erfüllt, scheidet aus.
  • Überdimensionierung wird als Minus gewertet, nicht als neutral. Ein zu großes Werkzeug ist eine falsche Wahl, keine großzügige.
  • In 23 Prozent der 432 durchgerechneten Lagen steht ActiveCampaign vorn – in den übrigen 77 Prozent etwas anderes.
  • Advertal ist ActiveCampaign-Partner. Das steht im Ergebnis, nicht im Kleingedruckten.
  • Bewertet wird nach Passung, nicht nach Preis: Zahlen über Wettbewerber sind falsch, sobald diese sie ändern.
  • Die Empfehlung verlangt keine E-Mail-Adresse. Ein Test, der das Ergebnis gegen Kontaktdaten tauscht, ist ein Formular mit Rechenmantel.

Stand der Angaben: 1. September 2026 · geprüft von Advertal, offizieller ActiveCampaign-Partner seit 2017

ActiveCampaign Official Agency Partner BadgeActiveCampaign Customer Advisory Board BadgeActiveCampaign Partner Advisory Subcommittee Badge

200+ Unternehmen im Advertal Partner-Netzwerk · offizieller ActiveCampaign-Partner · seit 2017 auf eine Plattform spezialisiert

Warum dieses Werkzeug auch Nein sagt

Fast jeder Empfehlungstest im Marketing gehört jemandem, der eines der verglichenen Produkte verkauft. Das ist nicht verwerflich – es sollte nur dabeistehen. Advertal ist ActiveCampaign-Partner. Genau deshalb wäre ein Test, der am Ende immer ActiveCampaign empfiehlt, wertlos.

Also wurde die Ablehnung eingebaut und überprüfbar gemacht. Ein Prüfskript rechnet alle 432 Kombinationen aus Kontaktzahl, Zweck, Serverstandort, Bedienung und den beiden harten Anforderungen durch. Ergebnis: In 23 Prozent der Lagen steht ActiveCampaign vorn, in 77 Prozent etwas anderes.

Das Skript schlägt außerdem an, wenn dieser Anteil über die Hälfte steigt, und es prüft vier konkrete Lagen, in denen ActiveCampaign niemals gewinnen darf – etwa ein kleiner reiner Newsletter oder ein zwingender Serverstandort in Deutschland. Wer die Bewertungsregeln so ändert, dass der eigene Anbieter immer gewinnt, bekommt einen roten Prüflauf.

Das ist der Unterschied zwischen einer Beteuerung und einer Zusage: Die eine steht im Text, die andere lässt sich nachrechnen.

Die vier Anforderungen, die alles andere schlagen

Sie werden zuerst geprüft, und zwar als Ausschluss. Ein Anbieter, der keinen Serverstandort in Deutschland anbietet, kann das durch keine Funktion ausgleichen – deshalb steht diese Prüfung vor jeder Gewichtung.

AnforderungWarum sie hart istWen sie ausschließt
ServerstandortEntweder der Anbieter hat einen Standort im geforderten Raum oder nicht. Eine Funktion gleicht das nicht aus.Alle Anbieter ohne entsprechenden Standort – bei „Deutschland" bleibt eine kleine Gruppe übrig.
Eingebautes CRMWer Vertrieb und Marketing in einem System braucht, kann kein reines Newsletter-Werkzeug nehmen. Ein zweiter Datenbestand ist keine Lösung, sondern das Problem.Anbieter ohne CRM, unabhängig davon, wie gut ihr E-Mail-Teil ist.
Shop-AnbindungWarenkorbabbruch, Kaufhistorie und Produktempfehlungen brauchen eine echte Verbindung zum Shop, keine Kontaktliste mit Zusatzfeldern.Anbieter ohne Shop-Zuschnitt und ohne sehr tiefe Automatisierung.
VerzweigungstiefeWenn-dann-Logik mit mehreren Wegen ist eine Produkteigenschaft, keine Tarifstufe. Sie lässt sich nicht nachrüsten.Anbieter mit linearer Automatisierung – also solche, die nur Abfolgen kennen.

Erst nach diesen vier Prüfungen wird gewichtet: wie gut der Zuschnitt zur Lage passt, wie schwer die Einarbeitung wiegt, wenn jemand allein arbeitet – und ob das Werkzeug für die Lage zu groß ist. Überdimensionierung zählt als Minus.

Warum „zu groß" ein Fehler ist und nicht Großzügigkeit

Vergleichslisten belohnen fast immer Funktionsumfang. Mehr Funktionen, mehr Punkte. In der Praxis ist das falsch herum gedacht.

Ein Werkzeug, das zehnmal mehr kann als gebraucht, kostet auf drei Arten: Einarbeitung, die niemand einplant. Betrieb, weil jede ungenutzte Funktion trotzdem eingerichtet und gepflegt sein will. Und Entscheidungslast – wer vor zwanzig Wegen steht, um eine Willkommensmail zu bauen, baut sie langsamer als jemand mit drei.

Deshalb zieht diese Bewertung Punkte ab, wenn ein Werkzeug für die Lage überdimensioniert ist. Bei einem kleinen reinen Newsletter trifft dieser Abzug auch ActiveCampaign – und das ist beabsichtigt.

Der umgekehrte Fehler ist genauso real: Wer heute zwei Mails im Monat verschickt, aber in einem halben Jahr Vertriebsstrecken bauen will, wählt zweimal. Die Frage lautet deshalb nicht „was brauche ich heute", sondern „was brauche ich in zwölf Monaten" – und für alles darüber hinaus wechselt man später ohnehin.

Was diese Empfehlung nicht beantwortet

Eine Empfehlung, die ihre Grenzen nicht nennt, ist eine Behauptung. Vier Dinge kann dieses Werkzeug nicht leisten.

Den Preis. Bewertet wird nach Passung. Beträge über Wettbewerber stehen nicht auf dieser Website, weil ihre Preisseiten clientseitig rechnen und jede Zahl falsch wird, sobald der Anbieter sie ändert. Was ActiveCampaign bei einer bestimmten Kontaktzahl kostet, rechnet der Preisrechner mit der offiziellen Euro-Preisdatei des Herstellers.

Die Qualität des Supports. Sie ist der häufigste Grund für Zufriedenheit oder Ärger und lässt sich in keiner Tabelle abbilden. Sie hängt an Sprache, Erreichbarkeit und daran, ob jemand das eigene Konto kennt.

Vertragsbedingungen. Laufzeiten, Kündigungsfristen und verpflichtende Einmalkosten unterscheiden sich erheblich und ändern sich. Sie gehören vor der Unterschrift geprüft, nicht in einen Empfehlungstest.

Ob ihr überhaupt wechseln solltet. Wenn die Zustellrate das Problem ist, wandert es mit. Wenn die Liste das Problem ist, auch. Ein neues Werkzeug repariert weder das eine noch das andere.

Womit du weiterkommst

Je nachdem, woran es bei euch tatsächlich hängt.

Ihr wollt weg von Mailchimp?

Erst der Abrechnungs-Mechanismus, dann die Entscheidung. Ein Teil der Wechselgründe erledigt sich beim Nachrechnen.

Landen eure Mails überhaupt an?

Wenn die Zustellrate das eigentliche Problem ist, löst kein Werkzeugwechsel sie. Der Check zeigt, wo die Ursache liegt.

Der Unterschied, den kaum jemand kennt

Gleicher Preis, gleicher Funktionsumfang – plus deutschsprachiger Ansprechpartner

ActiveCampaign kostet über das Advertal Partner-Netzwerk exakt so viel wie im Direktbezug. Du startest deinen Account über uns oder verknüpfst deinen bestehenden; Preis und Funktionsumfang bleiben unverändert. Dazu bekommst du einen persönlichen Ansprechpartner auf Deutsch – ohne Aufschlag, ohne zusätzliche Vertragsbindung. Der offizielle Support von ActiveCampaign bleibt dir daneben erhalten.

Häufige Fragen

Welches E-Mail-Marketing-Tool ist das beste?

Diese Frage hat keine allgemeine Antwort, und jede Liste, die eine gibt, verkauft etwas. Entscheidend sind vier harte Anforderungen: Serverstandort, ob ein CRM gebraucht wird, ob über einen Shop verkauft wird und ob mehrstufige Verzweigungen nötig sind. Erst danach zählt der Zuschnitt – und ob das Werkzeug für die Größenordnung nicht überdimensioniert ist.

Empfiehlt das Werkzeug immer ActiveCampaign?

Nein. In 23 Prozent der 432 durchgerechneten Lagen steht ActiveCampaign vorn, in den übrigen 77 Prozent etwas anderes. Ein Prüfskript rechnet das nach und schlägt an, wenn der Anteil über die Hälfte steigt oder wenn definierte Lagen – etwa ein kleiner reiner Newsletter – doch zu ActiveCampaign führen. Advertal ist ActiveCampaign-Partner, und genau deshalb ist diese Zusage messbar gemacht statt behauptet.

Warum werden keine Preise verglichen?

Weil eine Zahl über einen Wettbewerber falsch ist, sobald er sie ändert, und weil die Preisseiten der meisten Anbieter clientseitig rechnen – eine verlässliche Quelle gibt es dort nicht. Verglichen wird deshalb entlang von Eigenschaften, die stabil bleiben. Für ActiveCampaign liegt eine offizielle Euro-Preisdatei vor; die verarbeitet der Preisrechner.

Was bedeutet „überdimensioniert" bei der Bewertung?

Dass ein Werkzeug für die angegebene Lage mehr kann, als gebraucht wird – und dafür Einarbeitung, Betrieb und Entscheidungslast kostet. In dieser Bewertung zieht das Punkte ab, statt neutral zu sein. Bei einem kleinen reinen Newsletter trifft der Abzug auch ActiveCampaign.

Muss ich meine E-Mail-Adresse angeben?

Nein. Es gibt kein Konto, kein Formular und keine Abfrage. Die Empfehlung entsteht im Browser; die Eingaben verlassen das Gerät nicht. Ein Test, der das Ergebnis gegen Kontaktdaten tauscht, ist ein Formular mit Rechenmantel.

Was kann die Empfehlung nicht beantworten?

Den Preis, die Qualität des Supports, die Vertragsbedingungen – und ob ein Wechsel überhaupt das richtige Mittel ist. Wenn die Zustellrate oder die Liste das eigentliche Problem sind, wandern beide mit, egal welches Werkzeug am Ende steht.

Tom Wenk, Gründer der Advertal GmbH, im Gespräch mit dem ActiveCampaign-Team

Geprüft von

Tom Wenk, Gründer und Geschäftsführer von Advertal

Tom Wenk arbeitet seit 2017 ausschließlich mit ActiveCampaign. Mit Advertal betreut er heute über 200 Unternehmen im deutschsprachigen Raum, sitzt im ActiveCampaign Customer Advisory Board und im Partner Advisory Subcommittee und hat über 280 kostenlose Tutorials zur Plattform veröffentlicht. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus dieser Praxis und aus Quellen, die wir am 1. September 2026 selbst geprüft haben.

Die Empfehlung sagt das eine, euer Bauch etwas anderes?

Zwanzig Minuten, unverbindlich, auf Deutsch. Wir gehen die Anforderungen durch – und sagen auch, wenn ActiveCampaign für euren Fall die falsche Wahl wäre.

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