Welches E-Mail-Tool passt zu euch?

Kreuz an, was das System können soll. Was eine Anforderung nicht erfüllt, fliegt raus – mit Nennung des Grundes; die Bewertungsmatrix zeigt jeden Anbieter gegen jede Fähigkeit. Ohne Anmeldung, ohne Formular am Ende.

Kostenloses Werkzeug

Entscheidungshilfe

Was soll das System können?

Kreuz an, was du wirklich brauchst. Jede Anforderung, die ein Werkzeug nicht erfüllt, schließt es aus – deshalb ist weniger hier oft mehr.

Versand und Strecken

Der Grundbetrieb. Fast jedes Werkzeug kann das Erste, längst nicht jedes das Zweite.

Weitere Kanäle

Beides kostet fast überall extra. Nur ankreuzen, wenn es wirklich gebraucht wird.

Vertrieb

Der härteste Trennpunkt im Markt – die Hälfte der Anbieter hat davon nichts.

Seiten und Erfassung

Was Kontakte überhaupt erst hereinbringt.

Besondere Zuschnitte

Zwei Anforderungen, die ein ganzes Werkzeug bestimmen. Nur ankreuzen, wenn sie wirklich zutreffen – sonst sind die passenden Anbieter hier Ballast.

Anbindung an anderes

Fertig angeschlossen oder selbst gebaut – zwei verschiedene Anforderungen.

Was davon ist am wichtigsten?

Zählt in der Bewertung doppelt.

Wie viele Kontakte?

Serverstandort

Fazit

KlickTipp passt hier besser als ActiveCampaign – obwohl Advertal ActiveCampaign-Partner ist. Deshalb steht es hier.

  1. KlickTippPasst am besten
    • Kernstärken: Newsletter und Kampagnen, Mehrstufige Automationen.

    Grenze: Eigene Denkweise, die man mitgehen muss; kein klassisches CRM.

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  2. ActiveCampaign
    • Kernstärken: Newsletter und Kampagnen, Mehrstufige Automationen.

    Grenze: Für einen reinen Newsletter überdimensioniert, und die Einarbeitung ist echte Arbeit.

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  3. CleverReach
    • Kernstärke: Newsletter und Kampagnen.
    • Für diesen Zuschnitt schnell eingerichtet.

    Grenze: Für vielstufige Vertriebsstrecken nicht gedacht, und ein CRM gibt es nicht.

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  4. Kit
    • Kernstärke: Newsletter und Kampagnen.
    • Für diesen Zuschnitt schnell eingerichtet.

    Grenze: Kein CRM, keine Vertriebslogik, Server ausschließlich in den USA.

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Nicht empfohlen, weil eine harte Anforderung nicht erfüllt ist

  • Pipedrive Kann kein Mehrstufige Automationen.

Bewertet wird nach Passung, nicht nach Preis: Die Preisseiten der Anbieter rechnen clientseitig, und eine Zahl über einen Wettbewerber ist falsch, sobald er sie ändert. Was ActiveCampaign bei deiner Kontaktzahl kostet, rechnet der Preisrechner mit der offiziellen Euro-Preisdatei von ActiveCampaign aus.

Das Wichtigste in Kürze

  • Jede angekreuzte Fähigkeit ist eine harte Anforderung: Wer sie nicht hat, scheidet aus – mit Nennung dessen, was fehlt.
  • Ein Werkzeug, das auf etwas zugeschnitten ist, das gar nicht verlangt wurde, steht nie an erster Stelle. Sein Zuschnitt ist dann Ballast, nicht Reserve.
  • Überdimensionierung wird als Minus gewertet, nicht als neutral. Ein zu großes Werkzeug ist eine falsche Wahl, keine großzügige.
  • In 5 Prozent der 13.248 durchgerechneten Lagen steht ActiveCampaign vorn – in den übrigen 95 Prozent etwas anderes.
  • Advertal ist ActiveCampaign-Partner. Das steht im Ergebnis, nicht im Kleingedruckten.
  • Bewertet wird nach Passung, nicht nach Preis: Zahlen über Wettbewerber sind falsch, sobald diese sie ändern.
  • Die Empfehlung verlangt keine E-Mail-Adresse. Ein Test, der das Ergebnis gegen Kontaktdaten tauscht, ist ein Formular mit Rechenmantel.
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Warum dieses Werkzeug auch Nein sagt

Fast jeder Empfehlungstest im Marketing gehört jemandem, der eines der verglichenen Produkte verkauft. Das ist nicht verwerflich – es sollte nur dabeistehen. Advertal ist ActiveCampaign-Partner. Genau deshalb wäre ein Test, der am Ende immer ActiveCampaign empfiehlt, wertlos.

Also wurde die Ablehnung eingebaut und überprüfbar gemacht. Ein Prüfskript rechnet 13.248 Kombinationen aus Kontaktzahl, Serverstandort und angekreuzten Fähigkeiten durch. Ergebnis: In 5 Prozent der Lagen steht ActiveCampaign vorn, in 95 Prozent etwas anderes.

Das Skript schlägt außerdem an, wenn dieser Anteil über die Hälfte steigt, und es prüft konkrete Lagen, in denen ActiveCampaign niemals gewinnen darf – etwa ein kleiner reiner Newsletter oder ein zwingender Serverstandort in Deutschland. Wer die Bewertungsregeln so ändert, dass der eigene Anbieter immer gewinnt, bekommt einen roten Prüflauf.

Das ist der Unterschied zwischen einer Beteuerung und einer Zusage: Die eine steht im Text, die andere lässt sich nachrechnen.

Wie stark die einzelnen Anforderungen aussieben

Neben jeder Auswahl steht, wie viele der 13 verglichenen Anbieter sie überhaupt erfüllen. Das ist keine Deko: Wer drei seltene Fähigkeiten zusammen ankreuzt, bekommt kein Ergebnis – und soll vorher sehen, woran das liegt.

AnforderungAnbieter, die sie habenWas das bedeutet
Newsletter und Kampagnen13 von 13Kein Unterscheidungsmerkmal. Wer nur das braucht, entscheidet über Preis, Bedienung und Serverstandort.
Fertige Integrationen13 von 13Die Zahl sagt nichts über die Qualität. Entscheidend ist, ob das eine System dabei ist, das ihr wirklich anbindet.
Sales-CRM mit Pipeline5 von 13Der härteste Trennpunkt im Markt. Etwa die Hälfte der Anbieter hat davon nichts – und das lässt sich nicht nachrüsten.
SMS7 von 13Fast überall ein kostenpflichtiges Zusatzmodul. Das Ergebnis nennt es, wenn eine gewünschte Fähigkeit extra kostet.
WhatsApp5 von 13Jung im Markt und selten. Wer es braucht, hat eine deutlich kürzere Liste als gedacht.
Shop-Anbindung8 von 13Verbreitet – aber nur bei einem Anbieter ist sie der Kern. Wer keinen Shop hat, sollte diesen Haken leer lassen.
Webinare1 von 13Praktisch ein Alleinstellungsmerkmal. Die übliche Lösung ist ein eigenes Webinar-Werkzeug mit Anbindung.

Erst nach dem Aussieben wird gewichtet: wie stark das Werkzeug in den gewünschten Punkten ist, was davon extra kostet, ob der Zuschnitt zur Lage passt und ob das Werkzeug für die Größenordnung zu groß ist. Überdimensionierung zählt als Minus.

Warum „zu groß" ein Fehler ist und nicht Großzügigkeit

Vergleichslisten belohnen fast immer Funktionsumfang. Mehr Funktionen, mehr Punkte. In der Praxis ist das falsch herum gedacht.

Ein Werkzeug, das zehnmal mehr kann als gebraucht, kostet auf drei Arten: Einarbeitung, die niemand einplant. Betrieb, weil jede ungenutzte Funktion trotzdem eingerichtet und gepflegt sein will. Und Entscheidungslast – wer vor zwanzig Wegen steht, um eine Willkommensmail zu bauen, baut sie langsamer als jemand mit drei.

Deshalb zieht diese Bewertung Punkte ab, wenn ein Werkzeug für die Lage überdimensioniert ist. Bei einem kleinen reinen Newsletter trifft dieser Abzug auch ActiveCampaign – und das ist beabsichtigt.

Der umgekehrte Fehler ist genauso real: Wer heute zwei Mails im Monat verschickt, aber in einem halben Jahr Vertriebsstrecken bauen will, wählt zweimal. Die Frage lautet deshalb nicht „was brauche ich heute", sondern „was brauche ich in zwölf Monaten" – und für alles darüber hinaus wechselt man später ohnehin.

Was diese Empfehlung nicht beantwortet

Eine Empfehlung, die ihre Grenzen nicht nennt, ist eine Behauptung. Vier Dinge kann dieses Werkzeug nicht leisten.

Den Preis. Bewertet wird nach Passung. Beträge über Wettbewerber stehen nicht auf dieser Website, weil ihre Preisseiten clientseitig rechnen und jede Zahl falsch wird, sobald der Anbieter sie ändert. Was ActiveCampaign bei einer bestimmten Kontaktzahl kostet, rechnet der Preisrechner mit der offiziellen Euro-Preisdatei von ActiveCampaign.

Die Qualität des Supports. Sie ist der häufigste Grund für Zufriedenheit oder Ärger und lässt sich in keiner Tabelle abbilden. Sie hängt an Sprache, Erreichbarkeit und daran, ob jemand das eigene Konto kennt.

Vertragsbedingungen. Laufzeiten, Kündigungsfristen und verpflichtende Einmalkosten unterscheiden sich erheblich und ändern sich. Sie gehören vor der Unterschrift geprüft, nicht in einen Empfehlungstest.

Ob ihr überhaupt wechseln solltet. Wenn die Zustellrate das Problem ist, wandert es mit. Wenn die Liste das Problem ist, auch. Ein neues Werkzeug repariert weder das eine noch das andere.

Womit du weiterkommst

Je nachdem, woran es bei euch tatsächlich hängt.

Ihr wollt weg von Mailchimp?

Erst der Abrechnungs-Mechanismus, dann die Entscheidung. Ein Teil der Wechselgründe erledigt sich beim Nachrechnen.

Landen eure Mails überhaupt an?

Wenn die Zustellrate das eigentliche Problem ist, löst kein Werkzeugwechsel sie. Der Check zeigt, wo die Ursache liegt.

Der Unterschied, den kaum jemand kennt

Gleicher Preis, gleicher Funktionsumfang – plus deutschsprachiger Ansprechpartner

ActiveCampaign kostet über das Advertal Partner-Netzwerk exakt so viel wie im Direktbezug. Du startest deinen Account über uns oder verknüpfst deinen bestehenden; Preis und Funktionsumfang bleiben unverändert. Dazu bekommst du einen persönlichen Ansprechpartner auf Deutsch – ohne Aufschlag, ohne zusätzliche Vertragsbindung. Der offizielle Support von ActiveCampaign bleibt dir daneben erhalten.

Häufige Fragen

Welches E-Mail-Marketing-Tool ist das beste?

Diese Frage hat keine allgemeine Antwort, und jede Liste, die eine gibt, verkauft etwas. Entscheidend ist, was das System können muss – und diese Liste hat fast nie nur einen Punkt: Newsletter, mehrstufige Automationen, Sales-CRM, Shop-Anbindung, Webinare, SMS oder WhatsApp sind unabhängig voneinander. Ein Anbieter, dem eine geforderte Fähigkeit fehlt, scheidet aus. Umgekehrt gilt genauso: Ein Werkzeug, das auf eine Sache zugeschnitten ist, die gar nicht gebraucht wird, ist die falsche Wahl – sein Zuschnitt ist dann Ballast.

Empfiehlt das Werkzeug immer ActiveCampaign?

Nein. In 5 Prozent der 13.248 durchgerechneten Lagen steht ActiveCampaign vorn, in den übrigen 95 Prozent etwas anderes. Ein Prüfskript rechnet das nach und schlägt an, wenn der Anteil über die Hälfte steigt oder wenn definierte Lagen – etwa ein kleiner reiner Newsletter – doch zu ActiveCampaign führen. Advertal ist ActiveCampaign-Partner, und genau deshalb ist diese Zusage messbar gemacht statt behauptet.

Warum werden keine Preise verglichen?

Weil eine Zahl über einen Wettbewerber falsch ist, sobald er sie ändert, und weil die Preisseiten der meisten Anbieter clientseitig rechnen – eine verlässliche Quelle gibt es dort nicht. Verglichen wird deshalb entlang von Eigenschaften, die stabil bleiben. Für ActiveCampaign liegt eine offizielle Euro-Preisdatei vor; die verarbeitet der Preisrechner.

Was bedeutet „überdimensioniert" bei der Bewertung?

Dass ein Werkzeug für die angegebene Lage mehr kann, als gebraucht wird – und dafür Einarbeitung, Betrieb und Entscheidungslast kostet. In dieser Bewertung zieht das Punkte ab, statt neutral zu sein. Bei einem kleinen reinen Newsletter trifft der Abzug auch ActiveCampaign.

Muss ich meine E-Mail-Adresse angeben?

Nein. Es gibt kein Konto, kein Formular und keine Abfrage. Die Empfehlung entsteht im Browser; die Eingaben verlassen das Gerät nicht. Ein Test, der das Ergebnis gegen Kontaktdaten tauscht, ist ein Formular mit Rechenmantel.

Was kann die Empfehlung nicht beantworten?

Den Preis, die Qualität des Supports, die Vertragsbedingungen – und ob ein Wechsel überhaupt das richtige Mittel ist. Wenn die Zustellrate oder die Liste das eigentliche Problem sind, wandern beide mit, egal welches Werkzeug am Ende steht.

Tom Wenk, Gründer und Geschäftsführer der Advertal GmbH

Geprüft von

Tom Wenk, Gründer und Geschäftsführer von Advertal

Tom Wenk arbeitet seit 2017 ausschließlich mit ActiveCampaign. Mit Advertal betreut er heute über 200 Unternehmen im deutschsprachigen Raum, sitzt im ActiveCampaign Customer Advisory Board und im Partner Advisory Subcommittee und hat über 280 kostenlose Tutorials zur Plattform veröffentlicht. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus dieser Praxis und aus Quellen, die wir am 1. September 2026 selbst geprüft haben.

Die Empfehlung sagt das eine, euer Bauch etwas anderes?

Zwanzig Minuten, unverbindlich, auf Deutsch. Wir gehen die Anforderungen durch – und sagen auch, wenn ActiveCampaign für euren Fall die falsche Wahl wäre.

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