Die drei, die fast jeden Betrieb tragen
Unabhängig davon, ob jemand einen Shop betreibt, berät oder Kurse verkauft: Drei Automationen wirken fast immer, und alle drei sind an einem Nachmittag gebaut.
Die Anmeldebestätigung. Sie ist keine Marketingmaßnahme, sondern die Voraussetzung dafür, dass die anderen zählen. Ohne dokumentierte Einwilligung ist jeder spätere Versand angreifbar. Die Formulierungen dafür stehen unter Texte für die Newsletter-Anmeldung.
Die Willkommensstrecke. Der Moment direkt nach der Anmeldung ist der einzige, in dem die Aufmerksamkeit garantiert vorhanden ist. Wer ihn ungenutzt lässt, holt ihn nicht wieder ein – drei Nachrichten reichen, und sie müssen nicht verkaufen.
Die Reaktivierung. Sie spricht Kontakte an, die lange nicht reagiert haben, und meldet die ab, die auch dann nicht reagieren. Das ist die einzige Automation, die direkt Geld spart: Bezahlt wird nach Kontakten, und inaktive Empfänger drücken zusätzlich den Absenderruf. Sie ist unbeliebt, weil sie die Liste kleiner macht – und genau deshalb wirkt sie.
Was dagegen fast nie zuerst dran ist: Lead-Scoring. Es klingt nach dem Kern von Marketing Automation und ist in Wahrheit der letzte Schritt. Ein Scoring-Modell braucht Verhaltensdaten, und die entstehen erst, wenn die Automationen davor laufen. Wer zuerst punktet, punktet Rauschen.