Zurück zu Wissen

ActiveCampaign Vorlagen richtig nutzen – Kampagnen, CRM und Automationsrezepte

Tom
Tom
4. April 2025 · 11 Min. Lesezeit

ActiveCampaign unterscheidet drei Vorlagentypen: Kampagnenvorlagen für Marketing-E-Mails, gespeicherte Antworten für 1:1-Vertriebsnachrichten und Automationsrezepte für vorgefertigte Workflows. Wer alle drei kennt und korrekt einsetzt, arbeitet schneller, ohne auf Konsistenz zu verzichten. Dieser Beitrag zeigt, wie du jeden Typ einrichtest und wann du welchen wählst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kampagnenvorlagen gehören zu Marketing-E-Mails (Newsletter, Automationen) – nicht zu persönlichen 1:1-Nachrichten.
  • Gespeicherte Antworten sind die richtige Vorlagenfunktion für direkte Vertriebskommunikation im CRM.
  • Das Brand Kit zieht Farben, Schriftarten und Logos automatisch von deiner Website und macht neue Vorlagen markenkonform.
  • Über 900 Automationsrezepte liefern fertige Workflow-Strukturen, die du nur noch anpassen musst.
  • Kampagnenvorlagen als 1:1-Mails einzusetzen ist der häufigste Fehler – das erzeugt Marketing-Optik in persönlichen Nachrichten.

Drei Vorlagentypen – und warum der Unterschied entscheidend ist

ActiveCampaign hat nicht eine allgemeine Vorlagenfunktion, sondern drei unabhängige Vorlagentypen, die in unterschiedlichen Bereichen der Plattform leben. In der Praxis führt die Verwechslung dieser Typen zu den häufigsten Frustrationsmomenten: Du versuchst, eine Kampagnenvorlage als Direktnachricht zu verschicken – das geht nicht. Oder du rufst gespeicherte Antworten auf, obwohl du eine Automation bauen willst – auch nicht der richtige Weg. Ein klares Bild der drei Kategorien löst diese Probleme, bevor sie entstehen.

Vorlagentyp

Bereich in ActiveCampaign

Typischer Einsatz

Kampagnenvorlagen

Kampagnen → Kampagnenvorlagen

Newsletter, Broadcast-E-Mails, E-Mails in Automationen

Gespeicherte Antworten

Deals → Gespeicherte Antworten

1:1-Direktnachrichten im Vertriebsprozess

Automationsrezepte

Automationen → Rezepte

Komplette vorgefertigte Workflow-Strukturen

Wer alle drei Kategorien kennt, versteht auch, warum sie getrennt angelegt sind: Sie sprechen verschiedene Empfänger an, verfolgen unterschiedliche Ziele und brauchen unterschiedliches Design. Marketing-E-Mails wirken professioneller mit einem strukturierten Layout. Vertriebsnachrichten verlieren ihre persönliche Wirkung, sobald ein aufwendiges Designgerüst dranhängt.

Kampagnenvorlagen erstellen und sinnvoll einsetzen

Kampagnenvorlagen sind das Herzstück aller wiederkehrenden Marketing-Aussendungen. Du erstellst eine Vorlage einmal – mit Layout, Farbschema, Spaltenstruktur und Platzhalterbereichen – und nutzt sie für jede neue Kampagne oder Automatisierungs-E-Mail als Ausgangsbasis. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass alle E-Mails eines Teams visuell einheitlich bleiben, auch wenn verschiedene Personen die Inhalte befüllen.

ActiveCampaign bietet in der Template-Bibliothek über 250 professionelle Designvorlagen, gegliedert nach Geschäftszielen (Ankündigung, Willkommen, Promotion, Newsletter) und Branchen. Du musst also nicht bei Null anfangen. Aber spätestens nach dem zweiten Einsatz einer angepassten Vorlage lohnt es sich, sie als eigene Kampagnenvorlage zu speichern – dann steht sie bei jeder neuen Kampagne direkt zur Verfügung.

So erstellst du eine neue Kampagnenvorlage

Der direkteste Weg führt über den Bereich Kampagnenvorlagen. Von dort aus kannst du entweder eine neue Vorlage aus einer der mitgelieferten Designgrundlagen anlegen oder eine bestehende Kampagnen-E-Mail als Vorlage speichern.

  1. Öffne in ActiveCampaign den Bereich Kampagnen in der linken Navigation.
  2. Wähle oben den Reiter Kampagnenvorlagen.
  3. Klicke auf Vorlage erstellen und dann auf Neue Vorlage erstellen.
  4. Wähle als Ausgangspunkt eine der mitgelieferten Designvorlagen aus der Bibliothek oder starte mit einem leeren Layout.
  5. Passe im Drag-and-drop-Designer Spaltenstruktur, Farben, Schriftarten und Platzhalterbereiche an deine CI an.
  6. Speichere die Vorlage unter einem eindeutigen internen Namen – zum Beispiel NL-Standard-2026 oder Promo-Produktankündigung.

Eine gespeicherte Kampagnenvorlage taucht danach bei jeder neuen Kampagne unter Eigene Vorlagen auf. Du wählst sie aus, befüllst Betreff und Inhalt und sendest – der Aufbau muss nicht jedes Mal neu gebaut werden.

Kampagnenvorlage in einer Automation verwenden

Kampagnenvorlagen sind nicht auf manuell gesendete E-Mails beschränkt. Du kannst dieselbe Vorlage auch in automatisierten Sequenzen nutzen. So stellst du sicher, dass alle E-Mails einer Willkommens- oder Onboarding-Sequenz einheitlich aussehen, egal wann jemand die Automation durchläuft.

  1. Öffne eine bestehende Automation oder erstelle eine neue über Automationen → Erstellen.
  2. Füge eine E-Mail senden-Aktion in den Workflow ein.
  3. Wähle im E-Mail-Designer unter Eigene Vorlagen deine gespeicherte Kampagnenvorlage aus.
  4. Passe Betreffzeile, Vorschautext und Inhalt spezifisch für diesen Automationsschritt an – die Vorlage ist die Hülle, der Inhalt bleibt variabel.
  5. Speichere die Automations-E-Mail. Änderungen an der Vorlage zu einem späteren Zeitpunkt werden nicht automatisch in diese E-Mail übertragen; jede Automations-E-Mail ist nach der Erstellung unabhängig.

Bestehende Kampagnen-E-Mail als Vorlage speichern

Wenn du eine E-Mail bereits designt hast und sie künftig als Ausgangspunkt nutzen willst, geht das auch direkt aus dem E-Mail-Editor. Im Drei-Punkte-Menü einer Kampagnen-E-Mail findest du die Option Als Vorlage speichern. Diese Vorlage steht dann unter deinen eigenen Kampagnenvorlagen zur Verfügung – ohne dass du sie noch einmal neu aufbauen musst.

Das Brand Kit einrichten – einmal konfigurieren, dauerhaft profitieren

Das Brand Kit löst ein Problem, das sich in der Praxis oft erst zeigt, wenn mehrere Personen im Team E-Mails erstellen: Jede Person wählt leicht andere Farbtöne, andere Schriftgrößen, andere Abstände. Das Ergebnis ist ein visuell uneinheitlicher Kommunikationskanal. Das Brand Kit setzt dem ein Ende, indem es die Markenvorgaben einmalig festlegt und bei der Vorlagenerstellung automatisch anwendet.

Stand 2026 ist das Brand Kit in ActiveCampaign ab dem Plus-Tarif verfügbar. Eine der praktischsten Funktionen dabei: ActiveCampaign kann die Markenvorgaben direkt von deiner Website importieren. Du gibst deine Domain ein, die integrierte KI-Funktion analysiert Farben, Schriftarten und Logo – und schlägt ein passendes Marken-Setup vor. Das ist kein Universalwerkzeug, das immer trifft, aber es liefert in den meisten Fällen eine brauchbare Ausgangsbasis, die du dann feinabstimmst.

So richtest du das Brand Kit ein

  1. Gehe in ActiveCampaign auf Einstellungen in der linken Navigation.
  2. Wähle dort den Bereich Brand Kit.
  3. Klicke auf Website importieren und gib deine Domain ein.
  4. ActiveCampaign analysiert deine Seite und schlägt Primärfarbe, Sekundärfarbe, Schriftart und Logo vor.
  5. Passe die vorgeschlagenen Werte an – Farbcodes prüfst du am besten im Hex-Wert gegen deine CI-Vorgaben.
  6. Speichere das Brand Kit.

Ab März 2026 ist das Brand Kit zusätzlich direkt über die Active Intelligence-Startseite erreichbar, über die neue Option Customize. Die Einstellungen sind an beiden Stellen dieselben; der neue Einstiegspunkt soll den Workflow für Teams vereinfachen, die regelmäßig Branding-Anpassungen vornehmen.

Nach dem Setup werden neue E-Mail-Vorlagen, die du im Designer erstellst, automatisch mit deinen Markenvorgaben belegt. Bestehende Vorlagen werden nicht rückwirkend geändert – das ist eine wichtige Einschränkung, die viele erst nachträglich bemerken. Wer ältere Vorlagen aktualisieren will, muss das manuell tun. Einen ausführlicheren Blick auf die Möglichkeiten des Brand Kits bietet der Beitrag ActiveCampaign AI Brand Kit für kleine Teams ohne Designer.

Gespeicherte Antworten richtig im Vertrieb einsetzen

Gespeicherte Antworten sind die Vorlagenlösung für alles, was im CRM und in der direkten 1:1-Kommunikation mit einzelnen Kontakten passiert. Sie erscheinen nicht im Kampagnenbereich und haben auch keinen Drag-and-drop-Designer – das ist Absicht. Vertriebsnachrichten sollen wie persönliche E-Mails aussehen, nicht wie formatierte Newsletter.

Typische Anwendungsfälle für gespeicherte Antworten:

  • Standardantwort auf Angebotsanfragen mit individuell anpassbaren Textbausteinen
  • Follow-up-Nachricht nach einem ersten Gespräch, die sich nur in Betreff und einem Satz unterscheidet
  • Abschluss-Mail nach einem gewonnenen Deal mit Übergabeinformationen
  • Reaktivierungsnachricht für Kontakte, die länger nicht reagiert haben

So erstellst du gespeicherte Antworten im CRM

Gespeicherte Antworten leben im CRM-Bereich von ActiveCampaign. Du erstellst sie einmal und nutzt sie bei jedem Deal oder Kontakt, ohne jedes Mal von vorne anfangen zu müssen.

  1. Gehe in ActiveCampaign auf den Bereich Deals.
  2. Öffne das Menü oben rechts und wähle Gespeicherte Antworten.
  3. Lege zunächst mindestens eine Kategorie an, um die Antworten sinnvoll zu sortieren – zum Beispiel „Erstansprache", „Angebot" und „Nachfass".
  4. Klicke auf Neue gespeicherte Antwort innerhalb einer Kategorie.
  5. Gib der Antwort einen internen Namen, der dir bei der Suche hilft, und schreibe den Nachrichtentext. Personalisierungsfelder wie der Vorname des Kontakts kannst du direkt einfügen.
  6. Speichere die Antwort.

Gespeicherte Antwort direkt im Deal-Interface aufrufen

Wenn du eine 1:1-Nachricht aus einem Deal heraus schreibst, findest du die gespeicherten Antworten direkt im Nachrichtenfeld. Klicke in einem Deal auf Nachricht senden, dann erscheint oben rechts im Eingabefeld ein Symbol für gespeicherte Antworten. Über eine Suchleiste kannst du die passende Vorlage schnell finden – bei Teams mit vielen gespeicherten Antworten lohnt sich deshalb eine sorgfältige Kategorie- und Namensstruktur von Anfang an.

Automationsrezepte: wie du fertige Workflow-Strukturen importierst

Neben Kampagnenvorlagen und gespeicherten Antworten gibt es eine dritte Vorlagenkategorie, die im Arbeitsalltag oft übersehen wird: Automationsrezepte. Das sind vorkonfigurierte Automation-Strukturen – mit Eintrittspunkten, Wartezeiten, Bedingungen und E-Mail-Aktionen – die du in dein Konto importierst und dann an deine Prozesse anpasst.

ActiveCampaign bietet über 900 Rezepte, gegliedert nach Zielen und Branchen: Willkommenssequenzen, Kaufnachfass, Lead-Nurturing, Re-Engagement-Kampagnen und viele weitere Szenarien. Statt eine Automation komplett von Null aufzubauen, importierst du das passende Rezept, passt Texte, Wartezeiten und Bedingungen an und aktivierst den Workflow. Das spart gerade bei Standard-Abläufen erheblich Zeit und gibt dir eine strukturell erprobte Ausgangsbasis.

Welche Rezepttypen für welche Szenarien geeignet sind und wie du den Import richtig angehst, erklärt der Beitrag ActiveCampaign Automation Recipes: Fertige Vorlagen für mehr Umsatz und Effizienz im Detail.

Typische Fehler bei der Nutzung von ActiveCampaign Vorlagen

Aus der Praxis mit Unternehmen, die ActiveCampaign einsetzen, zeigen sich immer wieder dieselben Fehler. Die meisten entstehen nicht aus Unkenntnis der Plattform, sondern daraus, dass die drei Vorlagentypen anfangs nicht klar unterschieden werden.

Kampagnenvorlagen als 1:1-Nachrichten einsetzen

Das ist der häufigste Fehler. Vertriebsmitarbeiter nutzen eine Kampagnenvorlage für ihre direkten Follow-up-Mails. Das Ergebnis ist eine E-Mail, die mit Headerlogo, Spaltenstruktur und Footer daherkommt – und sofort wie eine Massensendung wirkt, auch wenn der Inhalt persönlich gemeint ist. Gegenmaßnahme: Gespeicherte Antworten im CRM-Bereich anlegen und ausschließlich dort für 1:1-Mails nutzen.

Brand Kit einrichten, aber bestehende Vorlagen nicht aktualisieren

Nach der Einrichtung des Brand Kits erwarten viele, dass alle vorhandenen Vorlagen automatisch auf das neue Branding umgestellt werden. Das passiert nicht. Das Brand Kit gilt ausschließlich für neu erstellte Vorlagen und E-Mails. Bestehende Kampagnenvorlagen behalten ihre ursprünglichen Farben und Layouts, bis sie manuell geöffnet und angepasst werden. Wer das übersieht, hat nach einer CI-Überarbeitung einen gemischten Stand in der E-Mail-Kommunikation.

Vorlagenänderungen setzen sich nicht in laufenden Automationen durch

Wenn du eine Kampagnenvorlage nachträglich änderst, wirkt sich das nicht auf E-Mails aus, die bereits in Automationen eingebunden sind. Jede Automations-E-Mail hat den Inhalt der Vorlage zum Zeitpunkt der Erstellung gespeichert. Wer eine Vorlagenänderung in einer Automation sehen will, muss die betreffende E-Mail in der Automation öffnen und die neue Vorlage erneut als Basis wählen.

Zu viele Vorlagen ohne klare Namensstruktur

Teams, die ActiveCampaign länger nutzen, sammeln mit der Zeit Dutzende von Vorlagen an, die teilweise kaum unterscheidbar benannt sind – „Vorlage April", „Newsletter neu", „Test 3". Das führt dazu, dass die falsche Vorlage gewählt wird oder Vorlagen aufwendig gesucht werden müssen. Eine einfache Konvention hilft: Typ + Ziel + Quartal, zum Beispiel NL-Standard-Q3-2026 oder Promo-Produktankündigung-Herbst.

Testversand vor dem Livebetrieb auslassen

Vorlagen sehen im Designer anders aus als in echten E-Mail-Clients. Gerade bei mehrspaltigen Layouts, Bildern oder bedingten Inhalten empfiehlt sich ein Testversand an mehrere eigene Adressen, die in unterschiedlichen Clients geöffnet werden. ActiveCampaign bietet die Testversand-Funktion direkt im E-Mail-Designer an. Sie sollte bei jeder neuen oder überarbeiteten Vorlage genutzt werden, bevor die Vorlage in den Live-Betrieb geht.

Wann eine Vorlage nicht die richtige Wahl ist

Vorlagen machen dort Sinn, wo Kommunikation regelmäßig wiederholt wird und ein einheitliches Erscheinungsbild trägt. Es gibt aber Situationen, in denen der Einsatz einer Vorlage kontraproduktiv ist oder keinen echten Mehrwert bringt.

Bei sehr kleinen Listen – etwa ein- oder zweistelligen Kontaktzahlen – ist der Aufwand, eine Kampagnenvorlage zu pflegen, oft größer als der Nutzen. Wenn du an fünf Personen eine individuelle Mitteilung schickst, ist das kein Kampagnen-Anwendungsfall. Eine direkte 1:1-Mail oder eine gespeicherte Antwort im CRM ist dann passender.

Auch bei sehr variablen Inhalten, bei denen sich der Grundaufbau jedes Mal erheblich ändert – zum Beispiel bei situativen Sonderkommunikationen oder stark individualisierten Angeboten –, bringt eine Vorlage wenig. Die Zeit, die Vorlage an den Fall anzupassen, ist dann vergleichbar mit dem Aufwand, von Null zu starten. In solchen Fällen ist es sinnvoller, die Vorlagenerstellung aufzuschieben, bis sich ein wirklich stabiles Muster abzeichnet.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer Kampagnenvorlage und einer gespeicherten Antwort?

Kampagnenvorlagen sind für Marketing-E-Mails gedacht – Newsletter, automatisierte Sequenzen, Broadcast-Kampagnen – und haben einen vollständigen Drag-and-drop-Designer mit Spaltenlayout, Bildern und Branding. Gespeicherte Antworten sind textbasierte Bausteine für die direkte 1:1-Kommunikation im Vertriebsprozess. Sie erscheinen im CRM-Bereich unter Deals und sind bewusst einfach gehalten, damit Nachrichten wie persönliche E-Mails wirken und nicht wie Massen-Aussendungen.

Ab welchem Tarif ist das Brand Kit in ActiveCampaign verfügbar?

Das Brand Kit ist ab dem Plus-Tarif von ActiveCampaign verfügbar. Im Starter-Tarif gibt es keinen Zugang zur Brand-Kit-Funktion. Wer das Brand Kit nutzen will, sollte zuerst in den Einstellungen prüfen, ob der Bereich bereits freigeschaltet ist – manchmal werden Funktionen im Rahmen von Testzeiträumen verfügbar gemacht, bevor ein Upgrade nötig wird.

Kann ich Kampagnenvorlagen zwischen verschiedenen ActiveCampaign-Konten übertragen?

Nicht direkt. ActiveCampaign bietet keine native Export-/Import-Funktion für Kampagnenvorlagen zwischen Konten. Die gängigste Methode ist, eine E-Mail aus einer Vorlage im Ausgangskonto als HTML zu exportieren und im Zielkonto als benutzerdefinierten HTML-Import zu verwenden. Das funktioniert in den meisten Fällen, erfordert aber manuelle Nacharbeit, weil systemspezifische Elemente wie Personalisierungsfelder angepasst werden müssen.

Werden Änderungen an einer Vorlage automatisch in laufenden Automationen übernommen?

Nein. Wenn du eine Kampagnenvorlage nachträglich änderst, wirkt sich das nicht auf E-Mails aus, die bereits in Automationen eingebunden sind. Jede Automations-E-Mail hat den Inhalt der Vorlage zum Zeitpunkt ihrer Erstellung gespeichert. Willst du eine Vorlagenänderung in einer laufenden Automation sehen, öffnest du die betreffende E-Mail in der Automation und wählst erneut die aktualisierte Vorlage als Ausgangsbasis.

Wie viele Kampagnenvorlagen kann ich in ActiveCampaign speichern?

ActiveCampaign setzt keine dokumentierte Obergrenze für die Anzahl der gespeicherten Kampagnenvorlagen. Die Grenzen sind in der Praxis eher organisatorischer Natur als technischer: Ab einer bestimmten Anzahl wird die Suche nach der richtigen Vorlage aufwendig. Eine klare Namens- und Kategorienstruktur ist deshalb wichtiger als eine Begrenzung der Vorlagenanzahl.

Wer Vorlagen nicht nur für einzelne Kampagnen, sondern als Teil eines durchdachten Automatisierungssystems einsetzen will, kommt schnell zum nächsten Schritt: dem Aufbau von Workflows, die diese Vorlagen systematisch nutzen. Was dabei zu beachten ist und wie Eintrittspunkte, Wartezeiten und Bedingungen richtig aufeinander abgestimmt werden, erklärt der Leitfaden ActiveCampaign Automationen erstellen.

Tom Wenk, Gründer der Advertal GmbH

Kostenloses Erstgespräch

Du weißt jetzt, wie es geht. Sollen wir dir bei der Umsetzung helfen?

Zwanzig Minuten, ohne Verkaufsgespräch: Wir schauen gemeinsam auf dein Marketing – was schon trägt, was liegen geblieben ist und was sich automatisieren lässt. Du hast danach drei konkrete nächste Schritte. Ob du ActiveCampaign schon nutzt oder noch nach dem passenden Werkzeug suchst: Wir richten es so ein, dass es zu deinem Unternehmen passt – und zeigen deinem Team, wie es damit weiterarbeitet.

Jetzt kennenlernen

Kostenlos und unverbindlich · Offizieller ActiveCampaign-Partner · über 200 Unternehmen im Advertal Partner-Netzwerk