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ActiveCampaign G2 Awards 2026: Leader in 14 Kategorien

Tom
Tom
13. März 2026 · 11 Min. Lesezeit

G2 vergibt seine Leader-Badges quartalsweise auf Basis verifizierter Nutzerbewertungen – keine bezahlten Platzierungen, keine Analysten-Meinungen. ActiveCampaign hat in den Winter-2026-Berichten 310 Badges gewonnen, darunter in 14 Kategorien die Leader-Position. Dieser Beitrag erklärt, wie G2 die Ergebnisse berechnet, was die einzelnen Kategorien konkret bedeuten und worauf du bei der Interpretation von G2-Daten achten solltest.

Das Wichtigste in Kürze

  • G2 Leader bedeutet hohe Kundenzufriedenheit und hohe Marktpräsenz, gemessen an verifizierten Nutzerbewertungen des laufenden Quartals
  • ActiveCampaign belegt im Winter 2026 in 14 Kategorien die Leader-Position, darunter Marketing Automation, CRM, Lead Scoring und E-Commerce Personalization
  • Sonder-Badges wie Fastest Implementation und Highest User Adoption entstehen aus eigenen Fragen im G2-Bewertungsformular, nicht aus der Grid-Matrix
  • Über 14.500 verifizierte Bewertungen auf G2 machen das ActiveCampaign-Profil zu einem der am stärksten abgesicherten in der Kategorie Marketing Automation
  • Ein G2-Leader-Status ist ein belastbarer Vergleichspunkt, ersetzt aber keine eigene Anforderungsanalyse für spezifische Integrationen oder Branchenanforderungen

Wie G2 die Leader-Badges berechnet

G2 ist der weltweit größte Softwaremarktplatz mit verifizierten Nutzerbewertungen. Jede Bewertung muss von einem verifizierten Nutzer stammen, der seine Nutzungsbeziehung bestätigt hat. Quartalsweise – im Winter, Frühling, Sommer und Herbst – wertet G2 alle bis zum Stichtag eingegangenen Bewertungen aus und positioniert Produkte in Bewertungs-Grids. Bezahlte Platzierungen sind laut G2-Methodik ausgeschlossen.

Der Grid Score ergibt sich aus zwei Achsen. Die Y-Achse misst Kundenzufriedenheit: Sie berücksichtigt die durchschnittliche Sternebewertung, die Qualität der Rezensionen und wie aktuell diese sind. Neuere Bewertungen werden dabei stärker gewichtet als ältere. Die X-Achse misst Marktpräsenz: Mitarbeiterzahl, Umsatzsignale, Web-Präsenz, soziale Reichweite und Bewertungsvolumen fließen ein. Leader landen im oberen rechten Quadranten: hohe Zufriedenheit und hohe Marktpräsenz gleichzeitig.

High Performer erzielen ebenfalls hohe Zufriedenheitswerte, haben aber eine geringere Marktpräsenz – oft kleinere, spezialisierte Anbieter mit einer treuen Nutzerbasis. Diese Unterscheidung ist für Kaufentscheidungen relevant: Ein High Performer kann für ein bestimmtes Einsatzszenario besser passen als ein Leader, wenn seine Bewertungen aus einer eng verwandten Nische kommen.

Warum eine Plattform hunderte Badges in einer Saison sammelt

G2 erstellt Reports nicht nur für große Gesamtkategorien, sondern auch für Segmente wie Small Business, Mid-Market und Enterprise sowie für geografische Regionen und Einzelfunktionen. Ein Produkt kann daher in derselben Saison gleichzeitig hunderte Reports belegen. Die Zahl 310 Badges bedeutet deshalb nicht 310 separate Kategorien, sondern Auszeichnungen summiert über alle Reports, Segmente und Regionen. In 63 dieser Reports hatte ActiveCampaign den höchsten kombinierten Grid Score überhaupt; in 192 Reports lag die Plattform unter den Top 3.

ActiveCampaigns Ergebnis im Winter 2026

In den Winter-2026-Berichten hat ActiveCampaign 310 Badges erhalten. Die 14 Leader-Positionen verteilen sich auf Kernkategorien, in denen die Plattform bereits seit mehreren Saisons führend ist. Zusätzlich hat ActiveCampaign sechs Sonder-Badges gewonnen, die aus spezifischen Fragen im Bewertungsformular entstehen.

Ergebnis

Was es bedeutet

310 Badges insgesamt

Summe über alle Reports, Segmente und Regionen dieser Saison

#1 in 63 Reports

Kein anderes Tool erreichte in diesen Berichten einen höheren Grid Score

Top 3 in 192 Reports

Innerhalb des Leader-Quadranten in der Spitzengruppe, aber nicht immer auf Rang 1

Leader in 14 Kategorien

Platzierung im oberen rechten Quadranten: hohe Zufriedenheit und hohe Marktpräsenz

Fastest Implementation

Kürzeste gemeldete Einführungszeit im Vergleich zu Mitbewerbern der Kategorie

Best Estimated ROI

Nutzer berichten im Schnitt schneller von einem positiven ROI als bei Mitbewerbern

Highest User Adoption

Höchste Zahl aktiver Nutzer je Organisation im Vergleich zur Kategorie

Im Frühling 2026 hat ActiveCampaign 300+ Badges gewonnen und dabei erneut die Leader-Positionen in Marketing Automation, CRM und WhatsApp Marketing bestätigt. Auch die Sonder-Badges Fastest Implementation, Easiest Admin und Best Meets Requirements wurden in dieser Saison vergeben. Auf der G2-Plattform stehen für ActiveCampaign mittlerweile über 14.500 verifizierte Bewertungen – ein Bewertungsvolumen, das Durchschnittswerte statistisch belastbar macht und kurzfristige Ausreißer abpuffert.

Zum Vergleich: Viele Mitbewerber in der Kategorie Marketing Automation liegen im niedrigen vierstelligen Bereich bei der Bewertungsanzahl. Die schiere Zahl der Bewertungen bedeutet nicht automatisch bessere Qualität, aber sie bedeutet, dass ein Durchschnittswert auf einer breiteren Datenbasis steht und ein einzelnes Quartal mit negativeren Bewertungen die Position weniger stark verschiebt.

Die 14 Leader-Kategorien und was sie für DACH-Nutzer bedeuten

Die 14 Leader-Positionen entstammen Nutzerbewertungen in unterschiedlichen Funktionsbereichen. Nicht jede Kategorie ist für jedes Unternehmen gleich relevant; die Kategorien zeigen aber, in welchen Bereichen die Mehrheit der Nutzer mit ActiveCampaign zufrieden ist.

Marketing Automation und Lead Scoring

Die Leader-Position in Marketing Automation ist die bekannteste Auszeichnung und reflektiert Bewertungen zu Automation-Workflows, Trigger-Logik und der Visualisierung von Automatisierungsprozessen. Nutzer bewerten hier, wie einfach sie komplexe Abläufe aufbauen können und ob die Plattform zuverlässig und vorhersehbar funktioniert. Lead Scoring als eigene Leader-Kategorie zeigt, dass die Funktion ausreichend Tiefe hat, um als eigenständiger Bereich bewertet zu werden – nicht als Feature-Beiwerk, sondern als Kernwerkzeug für die Kontaktpriorisierung. In der Praxis bedeutet das: Wer beide Funktionen kombiniert, findet sie im selben Interface ohne Datensynchronisation zwischen separaten Tools.

CRM und Sales Engagement

ActiveCampaign wird in diesen Kategorien von Nutzern bewertet, die das integrierte CRM als primäres Vertriebswerkzeug verwenden – nicht als Add-on zu einem externen System. Die Bewertungen beziehen sich auf Pipeline-Management, Deal-Tracking, Follow-up-Automatisierungen und die Verknüpfung von Marketing- und Vertriebsdaten. Die Leader-Positionen in CRM und Sales Engagement entstehen also aus Erfahrungen von Teams, die Marketing-Automationen und Vertriebsprozesse in einer Oberfläche verwalten. Wie die CRM-Funktionen konkret im Vertriebsalltag wirken, beschreibt der Beitrag zu ActiveCampaign CRM im Vertrieb.

E-Commerce Personalization, WhatsApp Marketing und Attribution

Die Leader-Position in E-Commerce Personalization geht auf Bewertungen zurück, in denen Nutzer beschreiben, wie sie Produktempfehlungen, Warenkorbabbrecher-Sequenzen und Kaufhistorie-basierte Segmentierung einsetzen. WhatsApp Marketing als eigene Leader-Kategorie ist eine neuere Entwicklung: ActiveCampaign hat die Kanal-Integration ausgebaut, und die Nutzerbewertungen in diesem Bereich haben den Schwellenwert für eine Leader-Position überschritten. Attribution als Leader-Kategorie ist für Teams relevant, die den Beitrag einzelner Marketingmaßnahmen zum Verkaufsergebnis messen wollen – eine Funktion, die in der Praxis oft unterschätzt wird, weil die Einrichtung Tracking-Grundlagen voraussetzt.

Die Konversionskette: Formulare, Landing Pages und Pop-ups

Landing Page Builder, Pop-up Builder, Online Form Builder und Conversational Marketing bilden eine Gruppe von Kategorien, in denen ActiveCampaign als vollständige Lead-Capture-Kette bewertet wird. Wer Leads über Formulare und Landing Pages einsammelt, sie mit einer Welcome-Automation begrüßt und dann ins CRM überführt, nutzt dabei Funktionen, die G2 in vier separaten Leader-Kategorien bewertet. Das bedeutet: Der Weg vom ersten Kontakt bis zur Übergabe an den Vertrieb liegt innerhalb einer Plattform, ohne Brüche zwischen Systemen.

Was hinter den Sonder-Badges steckt

G2 stellt im Bewertungsformular gezielte Fragen, die zu eigenen Badge-Kategorien ausgewertet werden. Diese Sonder-Badges entstehen nicht aus der Grid-Matrix, sondern aus Nutzerfeedback zu spezifischen Erfahrungsdimensionen. Sie sind für Kaufentscheidungen oft aussagekräftiger als die Leader-Position selbst, weil sie konkrete Aspekte der Nutzererfahrung benennen.

Fastest Implementation

Nutzer werden gefragt, wie viele Monate die Einführung des Tools gedauert hat – von der Kontoerstellung bis zur ersten produktiven Nutzung. "Fastest Implementation" bedeutet, dass ActiveCampaign in dieser Frage im Vergleich zu anderen Tools der Kategorie besonders kurze Einführungszeiten aufweist. Für Teams ohne dedizierte Marketing-Ops-Ressource ist dieser Wert besonders relevant: Eine kurze Einführungsphase bedeutet, dass erste Automationen in Wochen laufen können, nicht in Monaten. Die Bewertungsgrundlage sind die tatsächlichen Angaben der Nutzer, keine Versprechen aus Verkaufsgesprächen.

Best Estimated ROI

Nutzer schätzen in der Bewertung ein, wie lange es gedauert hat, bis das Tool einen positiven Return on Investment geliefert hat. "Best Estimated ROI" bedeutet, dass ActiveCampaign-Nutzer im Durchschnitt schneller von einem positiven ROI berichten als Nutzer von Mitbewerbern in derselben Kategorie. Diese Einschätzung ist subjektiv, aber die Größe der Bewertungsbasis macht den Durchschnittswert belastbarer als bei Tools mit wenigen hundert Bewertungen. Entscheidend ist dabei, dass Nutzer nicht nach absoluten Euros gefragt werden, sondern nach dem Zeitraum bis zur positiven Einschätzung.

Highest User Adoption

User Adoption beschreibt, wie gut ein Tool tatsächlich im Team verankert ist. G2 fragt Nutzer, wie viele Personen in ihrer Organisation das Tool aktiv verwenden. Ein Tool mit hoher User Adoption wird also nicht nur von der einrichtenden Person genutzt, sondern von mehreren Teammitgliedern regelmäßig verwendet. Diese Kennzahl ist für Teamleiter besonders relevant: Ein Tool, das nach dem Setup nur noch von einer Person geöffnet wird, erzeugt keinen dauerhaften ROI, weil das Wissen über Funktionen und Prozesse nicht verteilt ist.

Daneben stehen die Badges Easiest Admin, Easiest to Use und Best Results. Easiest Admin bewertet den Verwaltungsaufwand auf Kontoebene – Nutzerverwaltung, Rechtevergabe, Integrationspflege. Easiest to Use bewertet die Bedienbarkeit aus Nutzerperspektive, also wie intuitiv die tägliche Arbeit mit der Plattform ist. Best Results ist die direkteste Einschätzung: Haben Nutzer mit diesem Tool die Ergebnisse erzielt, die sie sich erhofft haben?

Typische Fehler beim Lesen von G2-Ergebnissen

G2-Berichte sind ein nützliches Recherchewerkzeug, werden aber häufig auf eine Zahl reduziert: die Anzahl der Badges oder die Leader-Position. Das greift zu kurz und führt zu Fehlschlüssen bei der Toolauswahl.

Der häufigste Fehler ist, die Gesamtzahl der Badges mit der Breite der Abdeckung gleichzusetzen. 310 Badges klingen nach 310 verschiedenen Domänen; tatsächlich entstehen viele Badges dadurch, dass dasselbe Tool in denselben Kategorien über unterschiedliche Segmente (Small Business, Mid-Market, Enterprise) und Regionen bewertet wird. Die Aussagekraft der Zahl liegt also nicht in der Breite, sondern in der Konsistenz: Wenn ein Tool in allen Segmenten Leader ist, zeigt das, dass seine Stärken nicht nur in einer Nutzergruppe wahrgenommen werden.

Ein weiterer Fehler ist, Durchschnittsbewertungen ohne Segmentfilter zu lesen. Eine 4,5-Sterne-Bewertung aus 14.500 Reviews verbirgt, dass Enterprise-Nutzer das Tool vielleicht mit 4,1 Sternen bewerten, während Small-Business-Nutzer auf 4,7 kommen. Wer ein Tool für ein Unternehmen mit 50 Mitarbeitern evaluiert, sollte die Bewertungen dieses Segments separat lesen.

Fehler beim Zeitbezug sind ebenfalls häufig: Wer "Most Helpful" als Sortierung wählt, sieht möglicherweise Bewertungen, die zwei oder drei Jahre alt sind und ein Produkt beschreiben, das seitdem mehrere große Updates erhalten hat. Die Sortierung nach "Most Recent" gibt ein aktuelleres Bild, auch wenn ältere Bewertungen nicht wertlos sind.

  • Die Anzahl der Badges sagt nichts über die Tiefe in einzelnen Kategorien aus – prüfe die Leader-Positionen in deinen relevanten Kategorien separat.
  • Durchschnittsbewertungen ohne Segmentfilter können für deine Unternehmensgröße irreführend sein – nutze den Small-Business- oder Mid-Market-Filter je nach Situation.
  • Bewertungen, die nach "Most Helpful" sortiert sind, können veraltete Produktversionen beschreiben – kombiniere immer mit einer Zeitfilterung.
  • Ein Leader-Badge in einer Kategorie bedeutet nicht automatisch, dass das Tool alle Funktionen dieser Kategorie beherrscht – lies die Freitext-Kommentare zu den Schwächen.

So analysierst du ein G2-Profil vor einer Tool-Entscheidung

Ein G2-Profil enthält deutlich mehr Informationen als die Badge-Anzahl auf der Startseite. Wer die Rohdaten gezielt liest, trifft belastbarere Entscheidungen als jemand, der nur die Auszeichnungszahl vergleicht. Gehe dabei in dieser Reihenfolge vor.

  1. Öffne das G2-Profil des Tools und wähle im Filter deine Unternehmensgröße (Small Business für unter 50 Mitarbeiter, Mid-Market für 50–999, Enterprise für darüber). Die Bewertungen variieren erheblich nach Größe.
  2. Sortiere nach "Most Recent", nicht nach "Most Helpful". Ältere Bewertungen beschreiben möglicherweise Produktversionen, die durch Updates grundlegend verändert wurden.
  3. Lies zunächst zehn 1- und 2-Sterne-Bewertungen vollständig durch. Nicht weil das Tool schlecht ist, sondern weil die konkreten Schwächen und Grenzen dort am deutlichsten beschrieben werden und du damit abgleichen kannst, ob diese Schwächen für dein Szenario relevant sind.
  4. Suche im Freitext-Suchfeld nach deinem konkreten Use Case: Wenn du E-Commerce-Automationen planst, suche nach "shop", "Shopify" oder "WooCommerce" in den Bewertungen. So findest du Nutzer, die deinen Anwendungsfall bereits umgesetzt haben.
  5. Öffne den Grid-Report für deine relevante Kategorie und prüfe, welche anderen Leader-Tools bewertet werden und aus welchen Gründen Nutzer sie gewählt oder abgelehnt haben. Bewertungen, die Vergleiche zu Mitbewerbern enthalten, sind besonders aufschlussreich.
  6. Prüfe das Bewertungsdatum der letzten 20 Reviews. Wenn die neuesten Reviews drei Monate alt sind, ist das Profil aktiv gepflegt. Wenn die neuesten Reviews aus dem Vorjahr stammen, wurde aktiv weniger Aufwand in die Review-Generierung investiert, was Rückschlüsse auf Support und Community-Engagement erlaubt.
  7. Vergleiche die Sonder-Badge-Werte für Fastest Implementation und Best Estimated ROI direkt mit den entsprechenden Werten der Mitbewerber im selben Report, sofern G2 diese anzeigt. Diese Werte entstehen aus denselben Fragen und sind daher direkt vergleichbar.

Häufige Fragen

Wie oft vergibt G2 seine Leader-Badges?

G2 erstellt Reports quartalsweise: Winter, Frühling, Sommer und Herbst. Jede neue Saison berücksichtigt alle bis zum Stichtag eingegangenen Bewertungen, wobei neuere stärker gewichtet werden. Ein Tool kann seinen Leader-Status verlieren, wenn Bewertungen im laufenden Quartal deutlich schlechter ausfallen als zuvor. ActiveCampaign hält die Leader-Position in den Kernkategorien wie Marketing Automation und CRM seit mehreren aufeinanderfolgenden Saisons.

Kann ein Softwareanbieter G2-Badges kaufen?

Die Badge-Vergabe selbst ist nicht käuflich – sie basiert ausschließlich auf dem berechneten Grid Score aus verifizierten Nutzerbewertungen. G2 bietet Anbietern kostenpflichtige Profile und Werbeprodukte an, die die Sichtbarkeit auf der Plattform erhöhen, aber keinen Einfluss auf die Grid-Position haben. Anbieter dürfen aktiv darum bitten, dass bestehende Kunden eine Bewertung abgeben. Das ist erlaubt und von den meisten großen Softwareanbietern gängige Praxis, beeinflusst aber nicht, wie die abgegebenen Bewertungen in den Score einfließen.

Was bedeutet der Unterschied zwischen G2 Leader und G2 High Performer?

Leader landen im oberen rechten Quadranten des Grids: hohe Kundenzufriedenheit und hohe Marktpräsenz gleichzeitig. High Performer erzielen ebenfalls hohe Zufriedenheitswerte, haben aber eine geringere Marktpräsenz – in der Regel kleinere, spezialisierte Anbieter mit einer treuen Nutzerbasis. Ein High Performer kann in einer Nische die passendere Wahl sein, wenn seine Bewertungen aus einem eng verwandten Segment kommen. Der Leader-Badge ist kein überlegenes Qualitätssignal, sondern ein Signal für Marktdurchdringung zusätzlich zu hoher Zufriedenheit.

Welche G2-Kategorien sind für DACH-Unternehmen am relevantesten?

Das hängt vom Geschäftsmodell ab. Für B2B-Unternehmen mit Vertriebsteam sind CRM und Sales Engagement die aussagekräftigsten Kategorien, weil sie zeigen, wie Nutzer die Zusammenarbeit zwischen Marketing und Vertrieb bewerten. Für E-Commerce-Betriebe sind Marketing Automation und E-Commerce Personalization relevant. Für Dienstleister, die Kundenkommunikation automatisieren wollen, geben die Leader-Positionen in Conversational Marketing und Lead Scoring den besten Hinweis auf die Eignung der Plattform.

Warum hat ActiveCampaign 310 Badges, aber nur 14 Leader-Kategorien?

G2 erstellt Reports für viele Dimensionen gleichzeitig: Funktionskategorien, Unternehmensgrößen (Small Business, Mid-Market, Enterprise), geografische Regionen und Einzelfunktionen. In all diesen Dimensionen wird eine Platzierung vergeben. Die 310 Badges entstehen durch die Kombination all dieser Reports. Die 14 Leader-Positionen bezeichnen dagegen die Hauptkategorien, in denen ActiveCampaign im oberen rechten Quadrant rangiert. In den restlichen Berichten ist die Plattform ebenfalls platziert, aber in anderen Positionen wie High Performer oder Contender.

Wer ActiveCampaign für sein Unternehmen einsetzen möchte und die Plattform systematisch in den Leader-Kategorien Marketing Automation, CRM und Segmentierung nutzen will, findet im ActiveCampaign-Kurs eine strukturierte Einführung in die Einrichtung. Für Unternehmen mit komplexeren Anforderungen an Automationen, Datenstruktur oder Systemintegration bietet die ActiveCampaign-Agentur Advertal Unterstützung von der Konzeption bis zum Go-Live.

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