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Marketing-Funnel: So führst du deine Zielgruppe vom ersten Kontakt bis zum Kauf

Tom
Tom
13. März 2026 · 11 Min. Lesezeit

Ein Marketing-Funnel führt deine Zielgruppe systematisch von der ersten Berührung bis zur Kaufentscheidung. Die drei Phasen Awareness, Consideration und Decision funktionieren nur, wenn jede davon andere Inhalte und eine andere Automations-Logik bekommt. Wer das phasengenau aufbaut, erzeugt einen Prozess, bei dem Interessenten nicht durch fehlende Relevanz verloren gehen, sondern kontinuierlich weitergeführt werden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Jede Funnel-Phase braucht eigene Inhalte: Aufmerksamkeit holen und verkaufen folgen unterschiedlichen Regeln.
  • E-Mail-Automation ist das Bindeglied zwischen den Phasen – sie bedient nicht alle Phasen gleichzeitig, sondern führt Kontakte von einer Phase zur nächsten.
  • Lead Scoring macht sichtbar, wann ein Kontakt wirklich bereit für ein konkretes Angebot ist.
  • Der häufigste Fehler ist, Kontakte in der Consideration-Phase mit Decision-Botschaften zu überhäufen.
  • Ein Funnel ist ein lebendes System: Wer ihn nach dem Setup nicht misst, optimiert blind.

Warum die meisten Funnels in der Mitte reißen

Marketing-Funnels scheitern selten am Einstieg und selten am Abschluss. Sie scheitern in der Mitte – in der Consideration-Phase, also dem langen Abschnitt zwischen erstem Kontakt und Kaufentscheidung. Dort landen Interessenten oft in einer E-Mail-Sequenz, die entweder zu wenig Tiefe hat oder zu früh zu verkaufen versucht. Beides führt dazu, dass Kontakte sich abmelden oder inaktiv werden.

Das Problem ist strukturell: Viele Funnels werden vom Ende her gedacht. Das Angebot steht, die Landing Page steht, und dann wird rückwärts eine E-Mail-Sequenz gebaut. Was dabei fehlt, ist eine klare Antwort auf die Frage, was ein Interessent in jeder Phase wirklich wissen muss, bevor er kaufbereit ist.

Was Interessenten in der Mitte wirklich brauchen

In der Consideration-Phase sind Interessenten noch nicht überzeugt, aber sie sind schon interessiert. Sie vergleichen, stellen interne Fragen und suchen nach Belegen, dass eine Entscheidung das richtige ist. Was sie in dieser Phase brauchen, ist nicht eine weitere Beschreibung deines Angebots, sondern Antworten auf die Einwände, die sie noch nicht ausgesprochen haben.

Ein konkretes Beispiel: Wer sich ein Automatisierungswerkzeug anschaut, denkt in dieser Phase an Fragen wie »Was, wenn das zu komplex ist?« oder »Wer hilft mir, wenn etwas nicht klappt?« Wer diese Fragen im Funnel nicht beantwortet, verliert den Interessenten nicht unbedingt an einen Mitbewerber – er verliert ihn einfach.

Welcher Content in welcher Phase Wirkung erzeugt

Content ist im Funnel kein dekoratives Element, sondern das einzige Werkzeug, das Vertrauen aufbaut. Entscheidend ist dabei nicht, wie viel du produzierst, sondern ob das, was du einsetzt, zum Informationsstand deiner Zielgruppe in diesem Moment passt. Ein guter Beitrag zur falschen Phase im Funnel verfehlt sein Ziel ebenso wie ein schlechter Beitrag.

Awareness: Aufmerksamkeit holen, ohne zu verkaufen

In der Awareness-Phase sucht deine Zielgruppe nach Orientierung, nicht nach einem Angebot. Wer hier sofort verkauft, verliert. Wer erklärt, informiert und einordnet, baut Vertrauen auf und bleibt als Quelle im Gedächtnis, wenn die Entscheidungsphase kommt.

Formate, die in der Awareness-Phase tragen:

  • Suchmaschinenoptimierte Blogartikel, die konkrete Fragen aus dem Themenumfeld beantworten, ohne ein Produkt zu bewerben.
  • Kurzformate auf Social Media, die einen Einblick in die Denkweise des Unternehmens geben, statt Features zu listen.
  • Erklärinhalte zu Problemen, die die Zielgruppe kennt, aber noch nicht vollständig versteht.

Consideration: Vertrauen aufbauen und Alternativen einordnen

In der Consideration-Phase vergleicht deine Zielgruppe Optionen. Hier ist Tiefe gefragt: konkrete Abläufe, ehrliche Einschränkungen und Antworten auf naheliegende Einwände. Wer in dieser Phase zeigt, dass er das Problem wirklich kennt, gewinnt Vertrauen. Allgemeine Produktbeschreibungen helfen hier nicht mehr.

Formate, die in der Consideration-Phase wirken:

  • Vergleichsartikel, die unterschiedliche Lösungswege gegenüberstellen und transparent benennen, wann welcher Weg passt.
  • Detailseiten zu einzelnen Funktionen oder Workflows, die zeigen, wie etwas konkret funktioniert.
  • Praxis-Einblicke und beschriebene Projekterfahrungen, die das beschriebene Problem widerspiegeln.

Decision: Den letzten Schritt erleichtern

In der Decision-Phase ist die inhaltliche Überzeugungsarbeit getan. Jetzt zählt, ob der Kauf oder die Anfrage so reibungslos ist, dass nichts den letzten Schritt aufhält. Zu lange Formulare, unklare nächste Schritte oder fehlende Vertrauenssignale können hier einen kaufbereiten Interessenten verlieren.

Maßnahmen, die in der Decision-Phase helfen:

  • Klare, kurze Conversion-Seiten mit konkretem nächsten Schritt und sichtbaren Vertrauenselementen wie Kundenstimmen oder Garantiehinweisen.
  • FAQ-Bereiche, die spezifische Einwände adressieren – nicht allgemeine Fragen, sondern die, die kaufbereite Interessenten wirklich stellen.
  • Direkte Kontaktoption für individuelle Fragen, besonders bei erklärungsbedürftigen Angeboten mit höherem Kaufpreis.

Wie sich die drei Phasen in der Praxis unterscheiden, zeigt diese Übersicht:

Phase

Was der Kontakt sucht

Passendes Format

Ziel der Automation

Awareness

Orientierung, kein Verkauf

Blog, Social, Erklärinhalte

E-Mail-Einschreibung, Tag setzen

Consideration

Vergleich, Antworten auf Einwände

Vergleiche, Fallbeschreibungen, Detailseiten

Lead Score erhöhen, Bereitschaft messen

Decision

Sicherheit, reibungsloser Abschluss

Conversion-Seite, FAQ, direkter Kontakt

Abschluss auslösen, Deal anlegen

So verbindest du die Funnel-Phasen mit E-Mail-Automation in ActiveCampaign

E-Mail-Automation ist das Werkzeug, das die Phasen miteinander verbindet. Das funktioniert aber nur dann, wenn du für jede Phase eine eigene Automation aufbaust statt eine universelle Sequenz für alle Kontakte zu schreiben. Der entscheidende Unterschied ist, dass der Einstieg in eine Automation immer durch ein Verhaltenssignal ausgelöst wird, nicht durch das bloße Vorhandensein einer E-Mail-Adresse.

So richtest du einen phasenbasierten Funnel in ActiveCampaign ein:

  1. Awareness-Automation anlegen: Gehe in ActiveCampaign zu Automationen > Erstellen. Wähle als Einstiegspunkt Formular ausgefüllt oder Tag wird hinzugefügt. Diese Automation sendet in den ersten Tagen ausschließlich informierenden Content – kein Angebot, keine direkte Verkaufsbotschaft.
  2. Consideration-Automation mit Score-Schwelle verknüpfen: Sobald ein Kontakt durch sein Verhalten – geöffnete Mails, geklickte Links, Seitenbesuche – einen definierten Score erreicht, verlässt er die Awareness-Automation und wechselt in die Consideration-Sequenz. Das richtest du über Automationen > Ziele ein: Wenn Score größer als [Wert], Automation beenden und [Name der Consideration-Automation] starten.
  3. Decision-Automation mit CRM-Deal verbinden: Sobald ein Kontakt in der Consideration-Phase ein weiteres Kaufsignal sendet – etwa wiederholter Besuch der Preisseite –, wechselt er in die Decision-Automation. In ActiveCampaign erreichst du das über Automationen > Aktion hinzufügen > CRM > Deal erstellen. Das erzeugt automatisch einen Deal im CRM und benachrichtigt die zuständige Person.
  4. Exit-Bedingungen für jede Automation definieren: Jede Automation bekommt eine Zielbedingung, bei der sie endet – etwa Kontakt hat Anfrageformular ausgefüllt oder Tag Kunde wurde gesetzt. Ohne saubere Exit-Logik läuft ein Kontakt, der bereits gekauft hat, weiter durch die Nurturing-Sequenz und bekommt unpassende Inhalte.
  5. Automation testen, bevor du sie aktivierst: Nutze in ActiveCampaign die Preview-Funktion unter Automationen > Vorschau. Schicke einen Testkontakt durch alle Schritte und prüfe, ob Score-Schwellen, Tag-Setzen und Exit-Logik wie erwartet greifen, bevor echte Kontakte die Automation durchlaufen.

Eine ausführliche Anleitung zum Einrichten von Automationen findest du im ActiveCampaign-Automationen-Leitfaden.

Lead Scoring zeigt, wann ein Kontakt bereit für den nächsten Schritt ist

Das häufigste Problem bei Funnel-Automationen ist, dass alle Kontakte gleich behandelt werden, unabhängig davon, wie intensiv sie sich mit deinen Inhalten beschäftigt haben. Lead Scoring löst dieses Problem, indem es Verhaltenssignale in einen Punktwert übersetzt, der automatisch steuert, welche Automation ein Kontakt als nächstes durchläuft.

In ActiveCampaign definierst du Scoring-Regeln unter Kontakte > Lead Scoring > Neues Scoring. Die Grundregel: Aktionen, die echtes Interesse zeigen, bekommen Punkte. Aktionen, die signalisieren, dass ein Kontakt inaktiv wird, können Punkte abziehen. Das Scoring-Modell ist dabei kein statisches System – du kannst es jederzeit anpassen, wenn du siehst, welche Signale tatsächlich auf einen Abschluss hinauslaufen.

Welche Signale in der Praxis auf Kaufbereitschaft hinweisen

Die stärksten Kaufsignale im B2B-Kontext sind nicht das Öffnen von E-Mails, sondern das wiederholte Besuchen von Preisseiten, das Aufrufen konkreter Fallbeschreibungen und das direkte Antworten auf E-Mails. Wer nur E-Mail-Öffnungen als Score-Kriterium verwendet, überschätzt die Reife vieler Kontakte und leitet sie zu früh in die Decision-Phase weiter.

Sinnvolle Score-Kriterien in ActiveCampaign:

  • Preisseite besucht (via Site Tracking): hohe Punktzahl, da das direktes Kaufinteresse signalisiert und selten aus Zufall passiert.
  • E-Mail mit Angebotsbezug geklickt: deutliches Interesse an der konkreten Lösung, stärker zu gewichten als eine bloße Öffnung.
  • Inaktivität für mehr als 30 Tage ohne Interaktion: Score-Abzug, da sich der Kontakt vom Thema entfernt haben könnte.

Als Orientierung für die Punktvergabe eignet sich folgende Struktur – die konkreten Werte musst du an das Angebot und den typischen Entscheidungszeitraum anpassen:

Signal

Punkte

Bedeutung

Preisseite besucht

+15

Direktes Kaufsignal

Demo oder Anfrage ausgelöst

+12

Direktes Kaufsignal

Angebots-Mail geklickt

+10

Starkes Interesse

Fallbeschreibung aufgerufen

+8

Inhaltliches Interesse

Newsletter-Link geklickt

+3

Basisaktivität

E-Mail geöffnet

+1

Basisaktivität

30 Tage keine Interaktion

-10

Abkühlsignal

Für den Übergang von Awareness zu Consideration eignet sich eine Schwelle von 20 bis 30 Punkten. Den Eintritt in die Decision-Phase solltest du höher ansetzen – 50 bis 70 Punkte, je nachdem, wie lange deine Zielgruppe typischerweise für eine Entscheidung braucht. Nach zwei bis drei Monaten zeigen die Auswertungen in ActiveCampaign, ob die Schwellen zu früh oder zu spät greifen, und du kannst sie nachjustieren.

Für einen vollständigen Aufbau eines Scoring-Modells – inklusive B2B-spezifischer Kriterien und automatischer CRM-Übergabe – findest du im ActiveCampaign-Lead-Scoring-Leitfaden eine ausgearbeitete Anleitung.

Typische Fehler beim Funnel-Aufbau – und was stattdessen wirkt

Wer Funnels analysiert, sieht wiederholt dieselben Muster. Die Fehler liegen fast nie in der Technik. Sie entstehen beim strategischen Aufbau – konkret bei der Frage, wann welcher Inhalt an welchen Kontakt geht.

  • Verkauf zu früh im Funnel: Die erste oder zweite E-Mail enthält ein direktes Angebot. Kontakte, die sich noch in der Orientierungsphase befinden, melden sich ab oder ignorieren die Sequenz. Mindestens zwei bis drei Mails mit reinem Informationswert vor dem ersten Angebotshinweis verhindern das.
  • Alle Kontakte in einer einzigen Automation: Wer einen Newsletter-Abonnenten, einen Whitepaper-Download und einen Interessenten vom Kontaktformular in dieselbe Sequenz steckt, bedient drei völlig unterschiedliche Informationsstände gleichzeitig. Das Ergebnis sind generische E-Mails, die niemanden wirklich treffen.
  • Keine Exit-Bedingungen gesetzt: Ein Kontakt, der kauft, läuft weiter durch die Nurturing-Sequenz und bekommt Inhalte, die für ihn längst nicht mehr passen. Das beschädigt das Nutzererlebnis und kann Abmeldungen nach dem Kauf provozieren.
  • Fehlende Messung nach dem Setup: Ein Funnel, der nach dem Launch nicht gemessen wird, optimiert sich nicht selbst. Automation bedeutet, dass der Aufwand verlagert wird – von der manuellen Ausführung zur kontinuierlichen Auswertung.
  • Inhaltsdopplungen über Phasen hinweg: Wenn Consideration-E-Mails dieselben Punkte wiederholen wie die Awareness-Mails, verliert der Kontakt das Gefühl, weiterzukommen. Jede Phase muss inhaltlich einen Schritt weiterführen.

Wann ein linearer Funnel nicht das richtige Werkzeug ist

Lineare Funnels funktionieren gut, wenn die Kaufreise deiner Zielgruppe vorhersehbar und kurz ist. Bei einfachen, klar umrissenen Angeboten mit einem niedrigen Kaufpreis führt ein dreistufiger Funnel direkt zum Ergebnis. Je komplexer das Angebot und je länger der Entscheidungszeitraum, desto weniger leistet ein starres lineares Modell.

Schwieriger wird es, wenn Kaufentscheidungen von mehreren Personen getroffen werden – wie im B2B-Bereich häufig üblich. Dann durchläuft nicht eine Person alle Phasen sequenziell, sondern verschiedene Personen haben gleichzeitig unterschiedliche Informationsstände. Ein linearer Funnel bildet diese Realität nicht ab und führt dazu, dass manche Empfänger irrelevante Inhalte bekommen.

Genauso begrenzt ist die Wirkung bei Angeboten mit langen Entscheidungszyklen: Wer ein Softwaresystem, eine komplexe Dienstleistung oder die Umstellung interner Prozesse kauft, braucht kein Sieben-E-Mails-Funnel, sondern ein System, das Bereitschaftssignale erkennt und individuell reagiert. ActiveCampaign bietet dafür die Kombination aus Site Tracking, Lead Scoring und bedingten Automationspfaden – aber das trägt nur, wenn das Grundgerüst der Phasentrennung stimmt.

Häufige Fragen

Wie viele E-Mails braucht ein Marketing-Funnel in jeder Phase?

Das hängt von der Entscheidungsdauer deiner Zielgruppe ab. Als Orientierung gilt: Die Awareness-Phase braucht zwei bis vier Mails, die Consideration-Phase vier bis acht Mails mit echten Inhalten statt Wiederholungen, und die Decision-Phase ein bis drei gezielte Abschlussmails. Wer die Phasen kürzer macht als das, führt Kontakte zu früh in Verkaufsgespräche.

Was ist der Unterschied zwischen einem Marketing-Funnel und einem Sales-Funnel?

Ein Marketing-Funnel beschreibt den gesamten Weg vom ersten Kontakt bis zur Kaufentscheidung, einschließlich Awareness und Consideration. Ein Sales-Funnel beginnt dort, wo ein Kontakt als qualifiziert gilt und an den Vertrieb übergeben wird. In der Praxis überlappen beide Begriffe. Relevant ist nicht die Bezeichnung, sondern dass klar definiert ist, wann der Übergang von Marketing zu Vertrieb stattfindet.

Muss ich für B2B und B2C verschiedene Funnels aufbauen?

Ja, in der Regel. Im B2C-Bereich ist der Entscheidungszeitraum kürzer, die Preisschwelle kleiner und die Entscheidung liegt bei einer Person. Im B2B-Bereich sind Entscheidungen oft kollektiv, der Informationsbedarf höher und der Zyklus deutlich länger. Das bedeutet andere Content-Formate, andere Score-Kriterien und eine andere Exit-Logik in der Automation.

Wie erkenne ich, wo Kontakte aus meinem Funnel aussteigen?

ActiveCampaign zeigt für jede Automation, wie viele Kontakte jeden Schritt durchlaufen haben und wo die Zahl deutlich sinkt. Wenn zwischen E-Mail drei und E-Mail vier viele Kontakte die Automation verlassen, liegt dort das Problem – entweder im Inhalt, im Timing oder im Angebot. Diese Auswertung findest du in ActiveCampaign unter Automationen > Bericht.

Ab wann lohnt sich Lead Scoring im Funnel?

Lead Scoring lohnt sich, sobald du mehr als eine Automation laufen hast und wenn sich Kontakte in unterschiedlichem Tempo durch den Funnel bewegen. Wer noch mit einer einzelnen E-Mail-Sequenz arbeitet, kommt ohne Scoring aus. Sobald die Frage entsteht, wann ein Kontakt an den Vertrieb übergeben werden soll, ist Scoring das präziseste Werkzeug dafür.

Was tue ich mit Kontakten, die den Funnel durchlaufen haben, ohne zu kaufen?

Kontakte, die durch eine Decision-Automation gelaufen sind, ohne zu konvertieren, sollten nicht in dieselbe Nurturing-Sequenz zurückfallen. Richte in ActiveCampaign eine separate Re-Engagement-Automation ein, die nach 60 bis 90 Tagen mit einem anderen Einstieg greift – ein anderes Format, ein anderes Argument oder ein konkretes Angebot für den zweiten Anlauf. Wer dieselbe Sequenz wiederholt, erzielt dasselbe Ergebnis. In ActiveCampaign setzt du das über Automationen > Eintrittspunkt > Kontakt hat Tag: "Decision-Kein-Kauf" auf.

Ein Marketing-Funnel, der trägt, ist kein einmaliges Bauprojekt. Er entsteht durch klare Phasentrennung, durch Inhalte, die zum Informationsstand des Kontakts passen, und durch eine Automations-Logik, die auf Verhalten reagiert statt Mails nach Zeitplan zu verschicken. Wer die Grundstruktur einmal sauber aufgebaut hat, kann gezielt messen und Phase für Phase verbessern. Wer das mit ActiveCampaign umsetzen will und dabei Unterstützung sucht, findet bei der ActiveCampaign-Agentur von Advertal den nächsten konkreten Schritt.

Tom Wenk, Gründer der Advertal GmbH

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