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Die 5 besten ClickFunnels-Alternativen für den DACH-Markt

Tom
Tom
13. März 2026 · 11 Min. Lesezeit

Für DACH-Unternehmen gibt es fünf sinnvolle Alternativen zu ClickFunnels: FunnelCockpit mit deutschem Hosting und DSGVO-nativer Architektur, ActiveCampaign als Automation-Backbone für komplexe E-Mail-Strecken, Perspective Funnels als mobile-first-Lösung eines deutschen Unternehmens, Systeme.io für den Einstieg ohne Monatskosten und GoHighLevel für Agenturen mit Multichannel-Bedarf. Welches davon passt, hängt davon ab, ob du primär Funnels baust, E-Mails automatisierst oder mehrere Kundenaccounts verwaltest.

Das Wichtigste in Kürze

  • ClickFunnels läuft auf US-Servern ohne DSGVO-native Architektur – für deutsche Unternehmen mit personenbezogenen Daten im Funnel ein strukturelles Risiko.
  • FunnelCockpit ist das einzige deutschsprachige All-in-One-Tool mit deutschen Servern, das Funnel-Builder, E-Mail-Marketing und Webinare in einer Plattform vereint.
  • ActiveCampaign ist die stärkere Wahl, wenn Automation auf Verhaltensebene, Lead Scoring oder ein CRM für den Vertrieb wichtiger sind als der Funnel-Builder selbst.
  • Perspective Funnels kommt aus Deutschland, ist mobil-optimiert und eignet sich besonders für Social-Ads-Traffic über Instagram, Facebook oder TikTok.
  • Die Wahl zwischen den fünf Alternativen folgt der konkreten Aufgabe, nicht dem Preis: Funnel-Builder, Automation-Engine und Agentur-Plattform sind drei verschiedene Kategorien.

Warum ClickFunnels im DACH-Markt Nachteile mitbringt

ClickFunnels ist in den USA entwickelt worden und auf den US-Markt ausgerichtet. Für DACH-Unternehmen zeigt das drei konkrete Probleme: Erstens liegen die Server in den USA. Personenbezogene Daten, die du über Formulare, Tracking-Pixel und Funnel-Schritte erhebst, werden damit in ein Drittland übertragen. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag allein löst dieses Problem nicht vollständig, weil das US-Recht andere Zugriffsrechte für Behörden vorsieht als die DSGVO. Zweitens ist die Oberfläche auf Englisch. Für Teams, die nicht durchgängig englischsprachig arbeiten, erzeugt das tägliche Reibung bei Einrichtung, Fehlerbehebung und Schulung. Drittens hat sich die Preisstruktur verändert: Der Launch-Plan kostet aktuell 97 US-Dollar pro Monat, der Scale-Plan 197 US-Dollar pro Monat – in Fremdwährung, ohne Mehrwertsteuer und ohne deutschsprachigen Support.

Das bedeutet nicht, dass ClickFunnels prinzipiell ungeeignet ist. Wer ohnehin auf US-Infrastruktur aufbaut, ein englischsprachiges Team hat und mit dem US-Dollar abrechnet, kann mit ClickFunnels gut arbeiten. Für den Großteil der DACH-Unternehmen – Mittelstand, Agenturen, Coaches und Dienstleister mit deutschsprachiger Kundschaft – überwiegen die Einschränkungen. Die fünf Alternativen unten decken dieselben Anwendungsfälle ab, ohne diese Reibungspunkte.

FunnelCockpit ist der einzige All-in-One-Funnel-Builder mit deutschen Servern

FunnelCockpit wurde als direkte Alternative zu ClickFunnels für den deutschsprachigen Markt entwickelt. Die Plattform läuft auf Servern in Deutschland, die Oberfläche ist vollständig auf Deutsch und der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ist im Angebot enthalten. Wer im DACH-Markt Funnels betreibt und dabei personenbezogene Daten verarbeitet, hat mit FunnelCockpit eine strukturell sauberere Ausgangslage als mit ClickFunnels.

Was FunnelCockpit im Funktionsumfang abdeckt

Der Funktionsumfang kommt ClickFunnels am nächsten: Drag-and-Drop-Builder für Funnels und Landing Pages, integriertes E-Mail-Marketing mit Automationen, eingebautes CRM für die Kontaktverwaltung, Mitgliederbereiche für Kurse und Communities, automatisierte Webinare, Split-Tests und ein eigener Videoplayer. Du kannst damit den gesamten Verkaufsprozess von der ersten Seite bis zum Upsell in einer Plattform aufbauen, ohne separate Tools für E-Mail-Versand, Kurshosting oder Webinare zu integrieren.

In der Praxis zeigt sich: Der größte Vorteil gegenüber ClickFunnels liegt nicht im Funktionsumfang, der ähnlich ist, sondern in der Dokumentation und im deutschsprachigen Support. Wenn eine Automation nicht auslöst oder ein Funnel-Schritt fehlt, bekommst du eine Antwort auf Deutsch – und zwar innerhalb von Stunden, nicht nach Tagen aus einer US-Zeitzone.

Preise und Pläne

FunnelCockpit bietet drei Pläne: Der Lite-Plan kostet 47 Euro pro Monat und eignet sich für einfache Funnel-Setups mit einem Projekt. Der Standard-Plan bei 97 Euro pro Monat umfasst bis zu zehn Projekte, ein automatisiertes Webinar und drei Mitgliederbereiche. Der Business-Plan für 297 Euro pro Monat hebt die Projektgrenzen auf und ergänzt Team-Funktionen sowie Maustracking zur Verhaltensanalyse. Alle Pläne sind für 14 Tage für einen Euro testbar. Bei jährlicher Abrechnung sinken die Kosten um 15 Prozent.

Im Preisvergleich mit ClickFunnels (Launch-Plan 97 US-Dollar, Scale-Plan 197 US-Dollar pro Monat) liegt FunnelCockpit im Standard-Bereich ähnlich. Der Unterschied liegt im Gegenwert: FunnelCockpit liefert deutsches Hosting, deutschsprachige Oberfläche und DSGVO-Konformität. Der Wechsel ist für viele DACH-Unternehmen daher keine Kostenfrage, sondern eine Frage der rechtlichen Sicherheit und der praktischen Usability im Team.

Wo FunnelCockpit Grenzen hat

FunnelCockpit ist stark, wenn du alles in einer Plattform halten willst und Funnels mit begleitenden E-Mail-Sequenzen dein Hauptanwendungsfall sind. Es wird schwächer, wenn du sehr komplexe CRM-Logiken brauchst, tief verzweigte Automationen auf Basis von Verhaltenssignalen aufbauen willst oder deinen Marketing Stack eng mit Drittanbieter-Tools vernetzt. In diesen Fällen ist ActiveCampaign die stärkere Wahl – oft in Kombination mit FunnelCockpit für den Funnel-Aufbau.

ActiveCampaign übernimmt, wenn Automation mehr trägt als der Funnel-Builder

ActiveCampaign ist kein Funnel-Builder im engen Sinne. Landing Pages sind möglich, aber sie sind nicht der Kern. Der Kern ist E-Mail-Automation auf Verhaltensebene, kombiniert mit einem CRM, das Lead Scoring, Vertriebspipelines und tiefe Segmentierungslogiken verwaltet. Wer ClickFunnels vor allem wegen der E-Mail-Sequenzen und der Kontaktverwaltung nutzt und den Funnel-Builder als Mittel zum Zweck betrachtet, ist mit ActiveCampaign oft besser aufgestellt.

Der Unterschied liegt in der Tiefe der Automation. Du kannst Kontakte nach Seitenbesuchen, Link-Klicks, Käufen, Tag-Änderungen und benutzerdefinierten Feldern segmentieren und automatisiert darauf reagieren. Das geht in ClickFunnels nur rudimentär. ActiveCampaign lässt sich mit jedem Landing-Page-Tool verbinden: Du baust die Seiten in FunnelCockpit oder Perspective Funnels, und alle Kontaktdaten fließen per nativer Integration oder API direkt in ActiveCampaign.

Warum ActiveCampaign für den DACH-Markt besonders relevant ist

E-Mail-Marketing hat im deutschsprachigen Raum andere Rahmenbedingungen als in den USA. Die Opt-in-Anforderungen sind strenger, die gesetzlich verankerte Abmeldeoption muss klar erkennbar sein, und Empfänger reagieren auf aggressive Funnel-Logiken mit höherer Abmelderate als in angloamerikanischen Märkten. ActiveCampaign ist auf diesen Kontext vorbereitet: Double-Opt-in-Prozesse sind direkt integriert, DSGVO-Einwilligungen können in den Formularen abgebildet werden, und ein EU-Serverstandort ist wählbar.

Als offizieller ActiveCampaign-Partner im DACH-Raum sehen wir aus Einblick in über 200 Projekten: Unternehmen nutzen ActiveCampaign selten für einzelne Funnels, sondern für mehrschichtige Automationen – Willkommenssequenzen, Reaktivierungskampagnen, Lead-Scoring-Modelle und CRM-gestützte Vertriebsprozesse. Wer das von einem einzigen Tool erwartet, ist bei ActiveCampaign besser aufgehoben als bei ClickFunnels, das primär auf den einmaligen, linearen Conversion-Pfad ausgelegt ist.

So sieht ein typisches DACH-Setup mit ActiveCampaign aus

Ein verbreitetes Muster in der Praxis: Eine Landing Page in Perspective Funnels oder FunnelCockpit sammelt Leads. Der neue Kontakt landet per nativer Integration in ActiveCampaign. Dort startet eine Automation, die nach Verhalten verzweigt: Wer Link A in E-Mail 2 klickt, bekommt Sequenz A weiter; wer bis Tag sieben nicht reagiert hat, erhält eine Reaktivierungsmail mit einem anderen Betreff und einem anderen Absender-Name. Wer kauft, wird aus der Nurture-Sequenz herausgenommen und dem Vertrieb als qualifizierter Lead zugespielt – mit der vollständigen Interaktionshistorie im CRM. Dieses Zusammenspiel zwischen Funnel-Tool und Automation-Engine ist der Kern moderner DACH-Setups und funktioniert mit ActiveCampaign deutlich präziser als mit dem eingebauten E-Mail-Modul von ClickFunnels.

Wer dieses Setup professionell aufbauen will, findet auf der Seite unserer ActiveCampaign-Agentur für den DACH-Markt die konkrete Unterstützung, die dafür nötig ist.

Perspective Funnels punktet bei mobilen Kampagnen

Perspective Funnels kommt aus Deutschland und ist konsequent auf eine Sache ausgerichtet: Funnels, die auf dem Smartphone funktionieren, als wären sie dafür gemacht worden. Die meisten Funnel-Builder entwickeln Desktop-Designs und passen diese nachträglich für Mobilgeräte an. Perspective dreht das um: Der Builder arbeitet von vornherein mobile-first. Scrollverhalten, Buttonplatzierung, Bildschirmaufteilung und Eingabefelder sind auf Fingernavigation auf einem schmalen Bildschirm ausgelegt, nicht auf Mausklicks auf einem Desktop.

Für wen Perspective Funnels passt

Perspective eignet sich für Unternehmen, deren Traffic überwiegend über bezahlte Anzeigen auf Instagram, Facebook oder TikTok kommt. Der Nutzer klickt auf dem Smartphone auf die Anzeige, landet auf dem Funnel und füllt ein Formular aus oder bucht ein Erstgespräch – alles in einem einzigen Fluss, ohne Medienbruch zwischen Anzeige und Landeseite. Ein KI-gestützter Funnel-Builder in Perspective kann auf Basis von Branchen-Templates einen ersten Funnel-Entwurf generieren, der dann manuell angepasst wird.

Die Preise: Der Base-Plan bei 47,59 Euro pro Monat (jährliche Abrechnung) enthält zwei aktive Funnels und 50 aktive Kontakte. Der Grow-Plan bei 147,84 Euro pro Monat erweitert auf zehn Funnels und 250 aktive Kontakte. Perspective richtet sich damit an Unternehmen, die wenige, aber konversionsstarke Funnels betreiben. Für umfangreiche Setups mit vielen Seiten, Mitgliederbereichen und integriertem E-Mail-Marketing ist Perspective zu spezialisiert. Es ist ein Präzisionswerkzeug für mobile Kampagnen – kein All-in-One-System. Wer beides braucht, kombiniert Perspective mit ActiveCampaign für die E-Mail-Automation dahinter.

Systeme.io und GoHighLevel für Budget-Einstieg und Agentur-Bedarf

Systeme.io: Einstieg ohne monatliche Grundkosten

Systeme.io ist das günstigste All-in-One-Tool mit einem Funktionsumfang, der mit ClickFunnels vergleichbar ist. Der Gratisplan ist ohne Zeitlimit nutzbar und erlaubt bis zu 2.000 Kontakte, drei Funnels, eine Website und einen Automation-Workflow. Kurs-Hosting und Affiliate-Management sind ebenfalls enthalten. Du musst keine Kreditkarte hinterlegen, um anzufangen.

Die Einschränkungen des Gratisplans sind real, aber für einen Einstieg oder einen Produkttest ausreichend. Wer über diese Grenzen wächst oder mehr Automations-Workflows benötigt, wechselt auf einen kostenpflichtigen Plan. Systeme.io hat seinen Ursprung in Frankreich und betreibt europäische Server, was die DSGVO-Anforderungen gegenüber US-basierten Tools wie ClickFunnels entspannter macht.

Systeme.io ist dann sinnvoll, wenn du mit kleinem Budget startest, ein einzelnes digitales Produkt verkaufst oder dein Geschäftsmodell vor größeren Tool-Investitionen testen willst. Für komplexe B2B-Funnels, tiefes CRM oder Multichannel-Marketing stößt es schnell an Grenzen.

GoHighLevel: die Plattform für Agenturen mit Multichannel-Anforderungen

GoHighLevel ist das Tool, das Agenturen am häufigsten einsetzen, wenn sie ClickFunnels ersetzen wollen – nicht für eine Seite, sondern für zehn oder mehr Kundenaccounts. Der Starter-Plan bei 97 US-Dollar pro Monat erlaubt bis zu drei Subaccounts; der Unlimited-Plan bei 297 US-Dollar pro Monat hebt die Grenze auf. Agenturen können GoHighLevel vollständig als White-Label-Produkt unter eigenem Namen an Kunden verkaufen.

Für den DACH-Markt hat GoHighLevel einen Vorteil, den die meisten anderen Tools nicht mitbringen: native WhatsApp-Integration. In einem Markt, in dem WhatsApp die meistgenutzte Messaging-App ist, macht das für viele Agentur-Kunden einen praktischen Unterschied gegenüber reinen E-Mail-Tools. Dazu kommen SMS-Versand, E-Mail, Telefonanbindung und Terminbuchung – alles in einem CRM-Kontext, der für das Agenturgeschäft mit vielen Kunden ausgelegt ist.

Der Nachteil ist die Komplexität. Die Lernkurve ist deutlich steiler als bei FunnelCockpit oder Systeme.io. Wer kein Team mit CRM-Erfahrung mitbringt, wird mehrere Wochen brauchen, bis GoHighLevel produktiv läuft. Als Solo-Unternehmer ohne Agentur-Kontext ist GoHighLevel überdimensioniert. Als Agentur mit mehreren aktiven Kundenaccounts rechnet es sich schnell.

Tool

Hauptstärke

DSGVO-Situation

Einstiegspreis

Passt wenn

FunnelCockpit

All-in-One auf Deutsch

Deutsche Server, DSGVO-nativ

47 €/Monat

Funnel-Builder und E-Mail aus einer Hand

ActiveCampaign

E-Mail-Automation und CRM

EU-Serverstandort wählbar

Kontaktanzahl-abhängig

Komplexe Automation und Lead Scoring im Vordergrund

Perspective Funnels

Mobile-first Funnels

Deutsches Unternehmen, EU-Server

47,59 €/Monat (jährlich)

Social-Ads-Traffic überwiegend mobil

Systeme.io

Günstig, All-in-One

Europäische Server

Gratisplan bis 2.000 Kontakte

Einstieg ohne Budget-Risiko

GoHighLevel

Agentur-Plattform, Multichannel

US-Server, DPA verfügbar

97 $/Monat (3 Subaccounts)

Agenturen mit mehreren Kundenaccounts

So wechselst du von ClickFunnels ohne Datenverlust

Der Wechsel von ClickFunnels zu einer der fünf Alternativen ist technisch machbar, aber ohne Vorbereitung entstehen Lücken. Ein strukturierter Ablauf verhindert, dass Kontaktdaten, laufende Sequenzen oder Funnel-Links im Wechselprozess verloren gehen.

  1. Kontakte exportieren, bevor der Plan endet: Exportiere alle Kontakte aus ClickFunnels als CSV, inklusive Tags, benutzerdefinierten Feldern und Opt-in-Datum. Warte nicht bis zum letzten Tag des Abrechnungszeitraums – nach dem Plan-Ende ist der Datenzugriff eingeschränkt oder gesperrt.
  2. Funnel-URLs dokumentieren: ClickFunnels-Funnels laufen entweder auf einer ClickFunnels-Subdomain oder auf einer eigenen Domain, die du dort eingebunden hast. Notiere alle aktiven URLs und prüfe, ob du laufende Werbekampagnen hast, die auf diese Ziele verlinken. Diese Links müssen nach dem Wechsel auf die neue Plattform umgestellt werden, bevor du ClickFunnels kündest.
  3. Opt-in-Status beim Import sauber übertragen: Für Deutschland gilt: Ohne nachweisbares Double-Opt-in darfst du keine Werbemails schicken. Importiere Kontakte mit ihrem Opt-in-Status ins neue Tool. Kontakte ohne nachweisbaren Opt-in hältst du in einer separaten Liste und nimmst sie nicht in aktive Sequenzen auf, bis das nachgeholt ist.
  4. Funnels neu aufbauen statt kopieren: Ein ClickFunnels-Funnel, der als Desktop-Seite gebaut wurde, kann nicht direkt in ein anderes Tool importiert werden. Baue im neuen System von Grund auf neu und nutze die Gelegenheit, den Funnel zu verbessern. Die meisten Funnels, die migriert werden, hatten seit Monaten keine strukturellen Updates.
  5. Parallelphase einplanen: Behalte ClickFunnels aktiv, bis der neue Funnel mindestens zwei Wochen live war und alle Integrationen, Weiterleitungen und Benachrichtigungen zuverlässig funktionieren. Erst dann kündest du den ClickFunnels-Plan.

Bei einem einfachen Setup mit einem Funnel und einer kleinen Kontaktliste braucht dieser Prozess zwei bis vier Wochen. Wer mehrere Funnels, komplexe Sequenzen und eine große Kontaktliste migriert, sollte sechs bis acht Wochen einplanen.

Häufige Fragen

Was kostet ClickFunnels aktuell wirklich?

ClickFunnels bietet 2026 drei Hauptpläne an: Launch für 97 US-Dollar pro Monat, Scale für 197 US-Dollar pro Monat und Optimize für 297 US-Dollar pro Monat. Die Preise gelten in US-Dollar. Alle Pläne enthalten einen 14-tägigen kostenlosen Test und eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Bei jährlicher Abrechnung sinken die Kosten je Plan um etwa 17 Prozent.

Ist FunnelCockpit wirklich DSGVO-konform?

FunnelCockpit läuft auf Servern in Deutschland, bietet einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO und hat die Einwilligungsmechanismen direkt in die Plattform integriert. Das macht es zur strukturell sichersten Option im Vergleich zu US-basierten Tools. DSGVO-Konformität hängt aber immer auch davon ab, wie du die Formulare, das Tracking und die Datenspeicherung in deinen Funnels konkret einrichtest – nicht nur vom Hosting-Standort.

Brauche ich ActiveCampaign zusätzlich zu FunnelCockpit?

Nicht zwingend. FunnelCockpit hat ein eingebautes E-Mail-Marketing-Modul, das für einfache bis mittlere Sequenzen ausreicht. ActiveCampaign ist dann sinnvoll, wenn du Lead Scoring auf Verhaltensebene brauchst, ein CRM für den Vertrieb integrieren willst oder deine Automationen stark verzweigt sind. Viele DACH-Unternehmen nutzen FunnelCockpit für den Funnel-Aufbau und ActiveCampaign für tiefere Automation und Kontaktverwaltung.

Kann ich mit Systeme.io dauerhaft kostenlos arbeiten?

Der Gratisplan von Systeme.io läuft ohne Zeitlimit und erlaubt bis zu 2.000 Kontakte, drei Funnels, eine Website und einen Automation-Workflow. Du musst keine Kreditkarte hinterlegen. Sobald du über diese Grenzen wächst, gibt es kostenpflichtige Pläne. Für einen ersten Produkttest oder ein einfaches Ein-Funnel-Setup ist der Gratisplan ein vollständiger Einstieg.

Für wen lohnt sich GoHighLevel im DACH-Markt wirklich?

GoHighLevel lohnt sich für Agenturen, die mehr als fünf aktive Kundenaccounts verwalten und dabei Multichannel-Kommunikation – E-Mail, SMS, WhatsApp, Telefon – aus einem System heraus steuern wollen. Für Solo-Unternehmer oder Unternehmen mit einem einzigen Funnel-Setup ist GoHighLevel überdimensioniert. Die Lernkurve und die Einrichtungszeit sind deutlich höher als bei FunnelCockpit oder Systeme.io.

Die Toolwahl bei ClickFunnels-Alternativen ist keine Geschmacksfrage. Sie folgt dem Anwendungsfall: Wer primär Funnels baut und in Deutschland hosted, nimmt FunnelCockpit. Wer komplexe Automation und Lead Scoring braucht, nimmt ActiveCampaign – als Ergänzung oder als Zentrum des Stacks. Wer eine Agentur mit mehreren Kunden betreibt, prüft GoHighLevel. Wer das Thema ohne Budget-Risiko testen will, startet mit Systeme.io. Wer intensiv auf Social Ads setzt und viel mobilen Traffic hat, schaut sich Perspective an. Wer sich beim Aufbau eines solchen Stacks konkrete Unterstützung wünscht, findet auf unserer Seite zu E-Mail-Marketing für den DACH-Raum die passenden Ausgangspunkte.

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