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ActiveCampaign Newsletter erstellen: Einrichtung, Optimierung und Best Practices

Tom
Tom
4. April 2025 · 10 Min. Lesezeit

ActiveCampaign-Newsletter laufen als Kampagne – eine einmalige Sendung an eine definierte Empfängerliste. Drei Stellschrauben entscheiden darüber, ob sie ankommen und geklickt werden: die Zielgruppenauswahl, die Betreffzeile und die technische Zustellbarkeitsbasis. Alles andere ist Optimierung – wichtig, aber erst dann wirksam, wenn diese drei stimmen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kampagnen sind für einmalige Sendungen; wiederholende, triggerbasierte Nachrichten gehören in Automationen.
  • ActiveCampaign bietet vier Kampagnentypen: Standard, Split-Test, Datumsgesteuert und RSS-Auslöser – für den Newsletter ist Standard der richtige Ausgangspunkt.
  • Domain-Authentifizierung (SPF, DKIM, DMARC) ist Pflicht – ohne sie landen selbst gut gestaltete Newsletter im Spam.
  • Segmentierung vor dem Versand erhöht die Klickrate und schützt die Absender-Reputation; Öffnungsraten sind seit Apple Mail Privacy Protection 2021 verzerrt.
  • Ein klarer Kampagnenname mit Datum und Zielgruppe spart Stunden bei Auswertung und Reporting.

Kampagne oder Automation – wo liegt der Unterschied?

Diese Unterscheidung kostet viele unnötig Zeit. Der Kern lässt sich an einem Satz festmachen: Eine Kampagne sendest du, eine Automation läuft von selbst. Kampagnen sind manuell geplante Einzelsendungen – du bestimmst den Zeitpunkt, wählst die Empfängergruppe und schickst ab. Automationen reagieren auf Ereignisse: ein Formular ausgefüllt, ein Tag gesetzt, ein Kauf abgeschlossen.

Wenn du dir bei einem Anwendungsfall denkst "Das passiert immer dann, wenn ...", ist es eine Automation. Wenn der Gedanke lautet "Das schicke ich jetzt an alle, die ...", ist es eine Kampagne. Ein in der Praxis häufiger Fehler: Onboarding-Sequenzen werden als Kampagnen aufgesetzt und dann manuell wiederholt, weil neue Kontakte dazukommen. Das lässt sich mit einer einzigen Automation dauerhaft lösen.

Wann Kampagnen die richtige Wahl sind

  • Regelmäßige Newsletter, die zu einem konkreten Datum rausgehen: monatlicher Kundennewsletter, wöchentliches Branchen-Update.
  • Zeitlich begrenzte Aktionen: Produktlaunch, Veranstaltungseinladung, saisonales Angebot.
  • Einmalige Kommunikation: Unternehmensneuigkeiten, Ankündigung einer Änderung, Reaktivierungsmail an einen definierten Empfängerkreis.

Wann Automationen besser passen

  • Begrüßungssequenz für neue Abonnenten – der Trigger ist das Eintragen, nicht ein Datum.
  • Follow-ups nach einem Kauf oder einer Demo-Buchung.
  • Reaktivierung inaktiver Kontakte: läuft automatisch, wenn jemand seit einer definierten Anzahl Tage nicht reagiert hat.

Kampagnentypen in ActiveCampaign – welcher wofür

ActiveCampaign bietet vier Kampagnentypen, die sich in Versandlogik und Zweck unterscheiden. Der richtige Typ am Anfang erspart nachträgliche Korrekturarbeit.

Kampagnentyp

Funktion

Typische Einsatzfälle

Standard

Einmalige Sendung zu einem festgelegten Zeitpunkt

Newsletter, Aktionen, Ankündigungen

Split-Test

Zwei bis fünf Varianten an Teile der Liste; Gewinner wird automatisch oder manuell ermittelt

Betreffzeilen testen, CTA-Varianten vergleichen, Inhalte gegeneinander messen

Datumsgesteuert

Versand basierend auf einem Datum im Kontaktfeld (z.B. Geburtstag, Vertragsbeginn)

Geburtstagsmail, Jahrestag-Erinnerung, Vertragsverlängerung

RSS-Auslöser

Automatischer Versand, wenn sich ein RSS-Feed aktualisiert

Blog-Update-Benachrichtigungen, Podcast-Episoden, News-Digest

Für den klassischen Newsletter ist der Kampagnentyp "Standard" der richtige Ausgangspunkt. Den Split-Test-Typ solltest du nutzen, sobald du eine Liste mit mindestens einigen hundert Empfängern hast und konkrete Hypothesen testen willst – nicht als Default für jeden Versand.

So richtest du eine Newsletter-Kampagne ein – Schritt für Schritt

Nach diesem Block hast du eine fertig konfigurierte Kampagne, die bereit zum Versand ist. Du brauchst einen aktiven ActiveCampaign-Account und mindestens eine Liste mit Kontakten, die sich korrekt eingetragen haben.

  1. Kampagne anlegen: Gehe zu Kampagnen → Neue Kampagne erstellen. Wähle als Typ "Standard".
  2. Kampagnenname vergeben: Nutze ein Format, das dir späteres Suchen und Auswerten erleichtert. Bewährt hat sich: Datum + Thema + Zielgruppe, zum Beispiel 2026-09_Newsletter_Bestandskunden. Dieser Name erscheint nirgendwo für Empfänger und ist rein intern.
  3. Zielgruppe auswählen: Wähle unter "An" die Empfängerliste aus. Wenn du nur einen Teil ansprechen willst, füge darunter ein Segment hinzu (z.B. Tag "newsletter-aktiv" vorhanden). Sende selten an deine gesamte Hauptliste ohne Einschränkung – die Klickrate ist niedriger, und inaktive Kontakte belasten deine Absender-Reputation.
  4. Brand Kit prüfen: Gehe zu Einstellungen → Brand Kit, wenn das noch nicht eingerichtet ist. Dort hinterlegst du Logo, Unternehmensfarben und Schriftarten – diese werden automatisch in neue Kampagnenvorlagen übernommen.
  5. Design und Vorlage auswählen: ActiveCampaign bietet eigene Vorlagen sowie einen Drag-and-Drop-Editor. Wähle ein Layout passend zu deinem Inhalt: Einspaltig eignet sich für textlastige Newsletter, mehrspaltiger Aufbau für Produktvorstellungen oder E-Commerce-Inhalte.
  6. Inhalt erstellen: Halte die Hauptbotschaft in den ersten zwei bis drei Abschnitten. Setze einen einzigen, klaren Call-to-Action. Mehrere CTA-Buttons mit unterschiedlichen Zielen verwässern die Klickrate.
  7. Betreffzeile und Preheader setzen: Beide zusammen entscheiden über die Öffnung. Ein fehlender Preheader füllt sich automatisch mit dem ersten sichtbaren Text der Mail – oft einem technischen Platzhalter oder dem Abmeldelink. Setze beide immer bewusst. Konkrete Strategien für Betreffzeilen findest du im Beitrag zu E-Mail-Betreffzeilen optimieren.
  8. Rechtliche Pflichtfelder prüfen: Jede Kampagne braucht die Merge-Tags %SenderInformation% (Absenderadresse) und %UnsubscribeLink% (Abmeldelink). Ohne sie blockiert ActiveCampaign den Versand.
  9. Tracking-Einstellungen konfigurieren: Aktiviere Öffnungsverfolgung und Klickverfolgung. Wenn du Google Analytics nutzt, aktiviere auch UTM-Parameter – ActiveCampaign befüllt dann utm_source, utm_medium und utm_campaign automatisch.
  10. Test-Mail senden: Schicke eine Vorschau an dich selbst und an ein zweites Postfach mit einem anderen Anbieter. Prüfe: Betreff und Preheader in der Posteingang-Ansicht, Darstellung auf Mobilgeräten, alle Links und die Pflicht-Merge-Tags.
  11. Versandzeitpunkt festlegen: Du kannst sofort senden oder einen Zeitpunkt planen. ActiveCampaign bietet auch Predictive Sending, das den optimalen Zeitpunkt je Kontakt berechnet – hilfreich bei größeren Listen mit unterschiedlichem Nutzungsverhalten.

Was die Öffnung und den Klick bestimmt: Betreffzeile, Preheader und Segmentierung

Betreffzeile und Preheader entscheiden, ob jemand öffnet. Segmentierung entscheidet, ob die richtigen Empfänger die Mail überhaupt sehen. Wer an alle sendet, ohne zu filtern, erhält einen statistisch korrekt wirkenden Report – der in Wirklichkeit durch viele desinteressierte Empfänger nach unten gezogen wird.

Was eine Betreffzeile öffnungsstark macht

Konkretheit schlägt Kreativität. Eine Betreffzeile wie "Drei Dinge, die wir diesen Monat gelernt haben" öffnet schlechter als "Warum Segmentierung nach Kaufhäufigkeit bei uns drei Wochen brauchte". Die zweite Zeile macht ein konkretes Versprechen und weckt eine klare Erwartung. Länge: Unter 50 Zeichen erscheinen Betreffzeilen auf Mobilgeräten vollständig; darüber wird abgeschnitten.

Personalisierung in der Betreffzeile (Vorname des Empfängers) kann die Öffnungsrate verbessern, aber nur wenn die Kontaktdaten sauber und vollständig sind. Fehlerhafte Personalisierung ("Hallo ,") schadet mehr als sie nutzt.

Den Preheader als zweite Betreffzeile nutzen

Der Preheader hat in der Regel 40 bis 100 Zeichen Platz, je nach E-Mail-Client. Nutze ihn, um die Betreffzeile zu erweitern – nicht zu wiederholen. Wenn die Betreffzeile lautet "Neues im September", könnte der Preheader sein: "Zwei Änderungen in unserem Angebot und eine Empfehlung für den Herbst". Das gibt dem Empfänger einen konkreten Grund zum Öffnen, bevor er einen Satz der Mail gelesen hat.

Warum Segmentierung keine optionale Optimierung ist

Eine der häufigsten Ursachen für sinkende Öffnungsraten und steigende Spam-Beschwerden ist das Versenden an die gesamte Liste, ohne zu prüfen, wen der Inhalt wirklich angeht. Wer regelmäßig an inaktive oder desinteressierte Kontakte sendet, signalisiert den Postfach-Anbietern, dass seine Mails unerwünscht sind – mit Folgen für alle künftigen Sendungen.

Ein konkretes Vorgehen: Teile deine Liste vor jedem Newsletter in aktive Kontakte (geöffnet oder geklickt in den letzten 90 Tagen) und inaktive Kontakte. Sende zuerst an die aktiven. Für inaktive Kontakte braucht es eine separate Reaktivierungsstrategie, keine gewöhnliche Newsletter-Kampagne. Wie du Segmentierungsbedingungen in ActiveCampaign sauber aufbaust und kombinierst, zeigt der Beitrag zu E-Mail-Segmentierung in der Praxis.

Zustellbarkeit sichern – technische Grundlage für jeden Kampagnenversand

Technische Zustellbarkeit bedeutet: Deine Mail kommt im Posteingang an, nicht im Spam-Ordner. Die Weichen dafür werden lange vor dem ersten Kampagnen-Klick gestellt. Gmail und Yahoo verlangen vollständige Domain-Authentifizierung für Massenversender – wer diese Anforderungen nicht erfüllt, riskiert Ablehnung oder automatische Spam-Einsortierung.

Domain-Authentifizierung: SPF, DKIM und DMARC

Drei Protokolle sind heute Standard und sollten vor dem ersten Kampagnenversand eingerichtet sein:

  • SPF (Sender Policy Framework): Ein DNS-Eintrag, der festlegt, welche Server im Namen deiner Domain Mails versenden dürfen. ActiveCampaign stellt die nötigen Werte unter Einstellungen → E-Mail → Absenderdomains bereit.
  • DKIM (DomainKeys Identified Mail): Eine kryptografische Signatur, die beweist, dass die Mail wirklich von deiner Domain stammt und unterwegs nicht verändert wurde. Der Schlüssel wird in ActiveCampaign generiert und als DNS-Eintrag beim Domain-Provider hinterlegt.
  • DMARC: Eine Richtlinie, die festlegt, was mit Mails passiert, die SPF oder DKIM nicht bestehen. Für Massenversender ist mindestens p=none Pflicht; p=quarantine oder p=reject sind die sichereren Einstellungen.

Den Einrichtungsprozess findest du unter Einstellungen → E-Mail → Absenderdomains. ActiveCampaign prüft die DNS-Einträge automatisch und zeigt an, ob sie korrekt gesetzt sind.

Listenhygiene als Daueraufgabe

Bounces schaden der Absender-Reputation – vor allem Hard Bounces (dauerhaft ungültige Adressen). ActiveCampaign kennzeichnet Bounces automatisch und schließt dauerhaft gebouncte Kontakte vom Versand aus. Was das System nicht automatisch löst: Kontakte, die zwar technisch erreichbar sind, aber seit Monaten nicht mehr reagieren. Diese gehören in eine Reaktivierungssequenz oder sollten von der aktiven Senderliste entfernt werden.

Faustregel: Wenn ein Kontakt seit 180 Tagen weder geöffnet noch geklickt hat, sollte er nicht Teil des regulären Newsletterversands sein. Segment-Filter mit dieser Bedingung lassen sich direkt in der Zielgruppenauswahl einer Kampagne hinterlegen.

Typische Fehler und was die Auswertung danach zeigt

Bestimmte Fehler wiederholen sich bei Newsletter-Kampagnen immer wieder. Hier sind die häufigsten – mit Ursache, Gegenmittel und dem, was die Auswertung danach zeigt.

Versand an die gesamte Liste ohne Segment

Ursache: Der Aufwand für die Segmentierung erscheint höher als der Nutzen. Tatsächlich reicht ein einfaches Engagement-Segment (geöffnet oder geklickt in den letzten 90 Tagen) für den Start aus. Es lässt sich einmalig anlegen und für alle folgenden Kampagnen wiederverwenden. Gegenmittel: Einmalig anlegen, als gespeichertes Segment speichern, fortan bei jeder Kampagne auswählen.

Fehlender oder inhaltsleerer Preheader

Ursache: Der Preheader-Text wird als optionales Feld behandelt. Wer ihn leer lässt, bekommt als Vorschautext den ersten sichtbaren Inhalt der Mail – oft "Diese E-Mail wird nicht korrekt angezeigt? Im Browser öffnen." Das kostet Öffnungen. Gegenmittel: Preheader vor jedem Versand bewusst befüllen, als festen Schritt in der Versandcheckliste verankern.

Domain-Authentifizierung nicht vollständig

Ursache: Das Konto wurde eingerichtet, aber DKIM oder DMARC wurden nie aktiviert. Manche Anbieter akzeptieren das still, andere sortieren Mails direkt in den Spam-Ordner. Gegenmittel: Einstellungen → E-Mail → Absenderdomains öffnen und alle drei Authentifizierungsebenen auf grün bringen, bevor die erste Kampagne verschickt wird.

Split-Test zu früh ausgewertet

Ursache: Der Split-Test läuft 24 Stunden, Variante A hat zwei Prozentpunkte mehr Öffnungen – also gewinnt A. Bei kleinen Stichproben ist dieser Unterschied statistisch nicht belastbar. Gegenmittel: Mindestens 72 Stunden Laufzeit einplanen. ActiveCampaign zeigt in den Kampagnendetails an, ob ein Ergebnis statistisch signifikant ist.

Öffnungsrate als primäre Erfolgskennzahl

Seit Apple Mail Privacy Protection (eingeführt 2021) werden Öffnungen auf Apple-Geräten vorgetäuscht – das Betriebssystem lädt den Tracking-Pixel vorab, ohne dass jemand die Mail wirklich geöffnet hat. In Listen mit hohem Apple-Mail-Anteil sind Öffnungsraten systematisch zu hoch ausgewiesen. Die Klickrate (Klicks geteilt durch gesendete Mails) ist die verlässlichere Kennzahl: Ein Klick geschieht nur, wenn jemand aktiv interagiert. Vergleiche Kampagnen untereinander über die Klickrate, nicht über die Öffnungsrate.

Wenn dein Ziel Besuche auf einer Website oder konkrete Conversions sind, aktiviere die UTM-Tracking-Option in den Kampagnen-Einstellungen. ActiveCampaign befüllt dann automatisch utm_source, utm_medium und utm_campaign. In Google Analytics 4 siehst du danach, welche Kampagne wie viele Sessions und Zielabschlüsse ausgelöst hat.

Häufige Fragen

Wie viele Empfänger brauche ich für einen aussagekräftigen Split-Test?

Für belastbare Ergebnisse brauchst du mindestens 500 Empfänger pro Testvariante – bei zwei Varianten also 1.000 Kontakte in der Gesamtliste. Bei kleineren Listen ist der gemessene Unterschied zwischen den Varianten zu oft Zufall. Wenn deine Liste unter 1.000 Kontakte hat, sende die Version, von der du stärker überzeugt bist, und nutze jede Kampagne als Datenpunkt für die nächste Entscheidung.

Kann ich eine bereits gesendete Kampagne nachträglich bearbeiten?

Nein. Eine einmal versendete Kampagne lässt sich in ActiveCampaign nicht zurückrufen oder nachbearbeiten. Was du tun kannst: die Kampagne duplizieren, den Fehler korrigieren und als neue Kampagne erneut senden – mit einem klärenden Hinweis im Betreff, wenn es sich um eine Korrektur handelt. Deswegen ist die Test-Mail vor dem Versand kein optionaler Schritt.

Was ist der Unterschied zwischen Liste und Segment in ActiveCampaign?

Eine Liste ist eine feste Gruppe von Kontakten, die du selbst zusammenstellst oder in die sich Kontakte eintragen. Ein Segment ist eine dynamische Filteransicht – Kontakte, die bestimmte Bedingungen zum Zeitpunkt des Versands erfüllen. Du kannst Kampagnen an eine Liste schicken und dabei ein Segment als Filter nutzen: Dann erhalten nur die Kontakte der Liste die Mail, die auch die Segmentbedingungen erfüllen.

Wie oft sollte ich einen Newsletter versenden?

Eine universell richtige Frequenz gibt es nicht. Entscheidend sind Konsistenz und Inhalt. Zu häufig ohne substanzielle Inhalte erhöht Abmelderate und Spam-Beschwerden. Zu selten lässt Abonnenten vergessen, dass sie sich eingetragen haben. Für die meisten B2B-Verteiler liegt eine tragfähige Frequenz zwischen zwei Mal pro Monat und wöchentlich – vorausgesetzt, jede Ausgabe hat eigenständigen Wert für den Leser.

Woran erkenne ich, dass meine Mails im Spam landen?

Direkte Anzeichen im ActiveCampaign-Report sind überdurchschnittlich hohe Spam-Beschwerden (laut Google-Postmaster-Richtlinien gilt alles über 0,1 Prozent als kritisch) und sinkende Zustellraten. Genauere Auskunft geben externe Inbox-Placement-Tests wie GlockApps oder Mail-Tester: Du sendest eine Testnachricht an eine spezielle Adresse und siehst, in welchem Ordner sie bei den wichtigsten Anbietern landet.

Kann ich Kontakte aus mehreren Listen in einer Kampagne erreichen?

Ja. In der Zielgruppenauswahl kannst du mehrere Listen kombinieren – Duplikate werden automatisch herausgefiltert, jeder Kontakt erhält die Mail nur einmal, auch wenn er in mehreren ausgewählten Listen ist. Achte darauf, dass alle kombinierten Listen dasselbe Opt-in-Niveau haben, damit du DSGVO-Einwilligungen nicht unbeabsichtigt vermischst.

Wer seine Newsletter-Kampagnen tiefer mit den übrigen ActiveCampaign-Funktionen – Automationen, CRM, Deals – verknüpfen möchte, findet in unserem ActiveCampaign-Kurs: alle Funktionen im Überblick den nächsten sinnvollen Schritt.

Tom Wenk, Gründer der Advertal GmbH

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