Was Kit ist – und was es bewusst nicht sein will
Das Unternehmen hieß bis Herbst 2024 ConvertKit und richtete sich von Anfang an nicht an Marketing-Abteilungen, sondern an einzelne Creator: Blogger, Podcaster, YouTuber, Buchautoren und Coaches, die ihren Verteiler direkt monetarisieren wollen.
Das zeigt sich am Gratisplan: Bis zu 10.000 Abonnenten kostenlos, inklusive unbegrenzter Broadcasts und dem Direktverkauf digitaler Produkte. Wer als Solo-Creator startet, zahlt bei Kit lange nichts – das ist ein echter Vorteil gegenüber ActiveCampaign, das keinen dauerhaft kostenlosen Plan anbietet.
Die Kehrseite ist Absicht: Kit hat kein CRM, keine Vertriebspipeline und keine tiefe Segmentierung nach Verhaltensdaten. Wer Marketing für ein Team oder einen Webshop betreibt, stößt bei Kit schnell an Grenzen.
Kit ist ausschließlich auf Englisch ausgelegt. Oberfläche, Dokumentation und Support sind englischsprachig; ein lokales Team oder lokale Partner im deutschsprachigen Raum gibt es nicht.