Automationstiefe: wo der entscheidende Unterschied liegt
Mailchimp hat im Essentials-Tarif Automationen mit bis zu vier Schritten. Das reicht für Willkommens-E-Mails, Geburtstagsmails und einfache Follow-ups nach dem Eintragen in eine Liste. Im Standard-Tarif sind erweiterte Automationen möglich, aber die Logik bleibt im Wesentlichen linear – ohne echte Wenn-dann-Verzweigungen nach Kontaktverhalten.
ActiveCampaign arbeitet ab dem Plus-Tarif ohne Schrittlimit und mit echter Wenn-dann-Logik: Kontakte verzweigen sich nach Verhalten, Tags, Wert im CRM oder beliebigen benutzerdefinierten Feldern. Mehrstufige Strecken mit unterschiedlichen Pfaden für unterschiedliche Segmente sind in Mailchimp nicht abbildbar, in ActiveCampaign Standard.
Kontakt-Scoring ist ein weiterer Trennpunkt: ActiveCampaign vergibt Punkte für jede Interaktion – geöffnete E-Mail, besuchte Seite, ausgefülltes Formular – und löst Aktionen aus, wenn ein Schwellenwert erreicht ist. Mailchimp kennt kein Scoring-System.
Das bedeutet nicht, dass ActiveCampaign immer die richtigere Wahl ist. Wer monatlich einen Newsletter verschickt und keine mehrstufigen Strecken braucht, zahlt bei ActiveCampaign für Funktionen, die er nie nutzt.