Das Abrechnungsmodell – der Unterschied, der am meisten unterschätzt wird
ActiveCampaign rechnet nach der Zahl der gespeicherten Kontakte, unabhängig davon, wie oft du im Monat versendest. Wer 5.000 Kontakte hat und zweimal im Monat schreibt, zahlt denselben Betrag wie jemand, der täglich sendet.
Brevo dreht das um: Kontakte sind unbegrenzt und kostenlos, du zahlst ausschließlich für das E-Mail-Volumen. Eine Liste mit 50.000 Adressen, die du dreimal im Jahr ansprechen willst, kostet bei Brevo deutlich weniger als bei ActiveCampaign – sofern die Sendezahl in einem günstigen Volumenband bleibt.
Der Nachteil: Wer häufig versendet und eine große Liste hat, zahlt bei Brevo schnell mehr als erwartet – das volumenbasierte Modell wird teuer, sobald große Listen häufig bespielt werden. ActiveCampaign liegt bei 10.000 Kontakten im Plus-Tarif bei 189 €/Monat – mehr als im Einstiegstarif, aber mit deutlich tieferer Automation.
Die Entscheidung hängt von zwei Zahlen ab: Kontaktmenge und Sendehäufigkeit. Wer beides nicht kennt, sollte erst messen, bevor er wechselt.