Kostenloses Werkzeug · Stand August 2026

Zeichen und Wörter zählen – mit den Grenzen, die im Marketing gelten

Zählt beim Tippen mit und sagt dir zugleich, wofür der Text lang genug oder schon zu lang ist. Ohne Knopfdruck, ohne Anmeldung, ohne dass dein Text unser Gerät je erreicht.

0Zeichen
0ohne Leerzeichen
0Wörter
0Sätze
0Absätze
0Zeilen
Lesezeit 0 Sek.Sprechzeit 0 Sek.

Passt der Text in …

  • Google-Ads-Anzeigentitel0 von 30
  • E-Mail-Betreffzeile0 von 50
  • Meta-Titel bei Google0 von 60
  • Google-Ads-Textzeile0 von 90
  • Meta-Description0 von 155
  • LinkedIn: sichtbar ohne „mehr"0 von 210
  • X (Twitter)0 von 280
  • LinkedIn-Kommentar0 von 1250
  • Instagram-Bildunterschrift0 von 2200
  • LinkedIn-Beitrag gesamt0 von 3000

Nichts verlässt deinen Browser. Der Text wird auf deinem Gerät gezählt und weder gespeichert noch übertragen – auch nicht in Ausschnitten. Emojis zählen als ein Zeichen, so wie ein Mensch sie sieht.

Zeichen zählst du, indem du den Text in ein Zählwerkzeug einfügst – die Zahl steht sofort da, mit und ohne Leerzeichen. Im Marketing ist die reine Zahl selten das Ziel: Entscheidend ist, ob der Text in das Feld passt, für das er geschrieben wurde. Ein Meta-Titel bricht bei etwa 60 Zeichen ab, eine Meta-Description bei rund 155.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zeichen mit Leerzeichen sind der Maßstab für fast alle Plattform-Grenzen; ohne Leerzeichen wird meist bei Übersetzungshonoraren gerechnet.
  • Google schneidet Meta-Titel bei rund 60 Zeichen ab und Descriptions bei etwa 155 – auf dem Handy oft schon früher.
  • Ein LinkedIn-Beitrag darf 3.000 Zeichen haben, aber nur die ersten rund 210 sind ohne Klick auf „mehr" sichtbar.
  • X erlaubt 280 Zeichen, Instagram-Bildunterschriften 2.200, Google-Ads-Titel 30 und Anzeigentexte 90.
  • Emojis zählen hier als ein Zeichen – so wie ein Mensch sie sieht. Viele Zähler geben zwei aus, weil sie intern anders speichern.
  • Die Lesezeit rechnet mit 200 Wörtern je Minute, die Sprechzeit mit 130. Beides sind Richtwerte, keine Messungen.

Stand der Angaben: 27. August 2026 · geprüft von Advertal, offizieller ActiveCampaign-Partner seit 2017

ActiveCampaign Official Agency Partner BadgeActiveCampaign Customer Advisory Board BadgeActiveCampaign Partner Advisory Subcommittee Badge

200+ Unternehmen im Advertal Partner-Netzwerk · offizieller ActiveCampaign-Partner · seit 2017 auf eine Plattform spezialisiert

Die Zeichengrenzen, die im Marketing zählen

Die Werte stammen aus den Angaben der Plattformen und aus dem, was Google in den Suchergebnissen tatsächlich anzeigt. Wo eine Plattform keine harte Grenze nennt, steht der Wert, ab dem gekürzt wird.

WoGrenzeWas passiert darüber hinaus
Google-Ads-Anzeigentitel30 ZeichenDie Anzeige wird nicht angenommen.
E-Mail-Betreffzeileetwa 50 ZeichenAuf dem Handy oft schon früher abgeschnitten.
Meta-Titel bei Googleetwa 60 ZeichenGoogle kürzt und setzt drei Punkte.
Google-Ads-Textzeile90 ZeichenDie Anzeige wird nicht angenommen.
Meta-Descriptionetwa 155 ZeichenGoogle kürzt; auf dem Handy oft schon ab 120.
LinkedIn ohne „mehr"etwa 210 ZeichenDer Rest klappt ein und wird selten gelesen.
X (Twitter)280 ZeichenDer Beitrag lässt sich nicht senden.
LinkedIn-Kommentar1.250 ZeichenDer Kommentar lässt sich nicht senden.
Instagram-Bildunterschrift2.200 ZeichenDer Text wird abgeschnitten.
LinkedIn-Beitrag gesamt3.000 ZeichenDer Beitrag lässt sich nicht senden.

Plattformen ändern solche Grenzen ohne Ankündigung. Die Angaben sind am 27.08.2026 geprüft; im Zweifel entscheidet, was das Eingabefeld selbst meldet.

Mit oder ohne Leerzeichen – wann welche Zahl gilt

Beide Zahlen haben ihren Zweck, und wer sie verwechselt, rechnet falsch ab oder schreibt am Limit vorbei.

Mit Leerzeichen ist der Maßstab für praktisch alle Plattform-Grenzen. Ein Tweet mit 280 Zeichen zählt jedes Leerzeichen mit, ebenso ein Meta-Titel oder eine Anzeigenzeile.

Ohne Leerzeichen wird traditionell bei Übersetzungs- und Lektoratshonoraren gerechnet, oft in Normzeilen zu 55 Anschlägen. Wer nach Zeichen abrechnet, sollte im Angebot ausdrücklich festhalten, welche der beiden Zahlen gemeint ist – die Differenz liegt bei deutschem Text bei etwa 15 Prozent.

Warum manche Zähler bei Emojis anders rechnen

Ein Emoji besteht intern häufig aus zwei oder mehr Einheiten. Ein Zähler, der einfach die interne Länge ausgibt, zählt ein einzelnes Emoji als zwei Zeichen – und eine Familie aus vier Personen als elf.

Dieser Zähler verwendet stattdessen die Segmentierung nach Schriftzeichen, wie sie der Browser für die deutsche Sprache mitbringt. Ein Emoji zählt als eines, ein zusammengesetztes ebenso.

Für Plattform-Grenzen ist das die Zahl, die zählt – mit einer Ausnahme: X rechnet Emojis intern doppelt. Wer viele Emojis in einem Beitrag unterbringt, sollte die Zeichenanzeige von X selbst als maßgeblich nehmen.

Der Unterschied, den kaum jemand kennt

Gleicher Preis, gleicher Funktionsumfang – plus deutschsprachiger Ansprechpartner

ActiveCampaign kostet über das Advertal Partner-Netzwerk exakt so viel wie im Direktbezug. Du startest deinen Account über uns oder verknüpfst deinen bestehenden; Preis und Funktionsumfang bleiben unverändert. Dazu bekommst du einen persönlichen Ansprechpartner auf Deutsch – ohne Aufschlag, ohne zusätzliche Vertragsbindung. Der offizielle Support von ActiveCampaign bleibt dir daneben erhalten.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Zeichen mit und ohne Leerzeichen?

Mit Leerzeichen wird jedes Zeichen gezählt, auch die Lücken zwischen den Wörtern – das ist der Maßstab für Plattform-Grenzen wie den 280-Zeichen-Beitrag auf X. Ohne Leerzeichen zählen nur die sichtbaren Zeichen; nach dieser Zahl wird häufig bei Übersetzungen abgerechnet. Der Unterschied liegt bei deutschem Text bei etwa 15 Prozent.

Wie viele Zeichen darf ein LinkedIn-Post haben?

Ein Beitrag darf 3.000 Zeichen umfassen, ein Kommentar 1.250. Wichtiger als die Obergrenze ist aber der Anfang: Nur die ersten rund 210 Zeichen stehen ohne Klick auf „mehr" da. Was danach kommt, lesen deutlich weniger Menschen.

Wie viele Zeichen hat eine optimale Meta-Description?

Etwa 150 bis 155 Zeichen. Google misst allerdings in Pixeln, nicht in Zeichen, und kürzt auf dem Handy oft schon ab rund 120. Der wichtigste Teil gehört deshalb an den Anfang. Ganz kurze Beschreibungen sind kein Fehler – Google ersetzt sie ohnehin regelmäßig durch eigene Textausschnitte.

Wie viele Wörter hat eine DIN-A4-Seite?

Als Faustregel gelten 250 bis 300 Wörter bei Schriftgröße 12 und anderthalbfachem Zeilenabstand, etwa 500 bei einfachem Abstand. Verbindlich ist das nicht – Schriftart, Ränder und Absätze verschieben den Wert deutlich. Wer eine Vorgabe erfüllen muss, sollte nach Zeichen oder Wörtern rechnen, nicht nach Seiten.

Wie wird die Lesezeit berechnet?

Aus der Wortzahl geteilt durch 200 Wörter je Minute – ein gängiger Richtwert für stilles Lesen auf Deutsch. Die Sprechzeit rechnet mit 130 Wörtern je Minute, weil beim Vorlesen Pausen dazukommen. Beides sind Näherungen; Fachtexte werden langsamer gelesen als Erzählungen.

Werden meine Texte gespeichert?

Nein. Der Text wird ausschließlich in deinem Browser gezählt. Er wird nicht an einen Server gesendet, nicht gespeichert und nicht ausgewertet – auch nicht in Ausschnitten. Die Seite funktioniert deshalb auch ohne Internetverbindung weiter, sobald sie einmal geladen ist.

Wie viele Zeichen darf ein Google-Ads-Titel haben?

Dreißig Zeichen je Anzeigentitel und neunzig je Textzeile, jeweils mit Leerzeichen. Diese Grenzen sind hart: Längere Texte nimmt Google Ads gar nicht erst an. Bei responsiven Suchanzeigen gelten sie für jedes einzelne Element, nicht für die Anzeige als Ganzes.

Tom Wenk, Gründer der Advertal GmbH, im Gespräch mit dem ActiveCampaign-Team

Geprüft von

Tom Wenk, Gründer und Geschäftsführer von Advertal

Tom Wenk arbeitet seit 2017 ausschließlich mit ActiveCampaign. Mit Advertal betreut er heute über 200 Unternehmen im deutschsprachigen Raum, sitzt im ActiveCampaign Customer Advisory Board und im Partner Advisory Subcommittee und hat über 280 kostenlose Tutorials zur Plattform veröffentlicht. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus dieser Praxis und aus Quellen, die wir am 27. August 2026 selbst geprüft haben.

Texte schreiben ist das eine. Sie zur richtigen Zeit ausspielen das andere.

Wir bauen die Strecken, die aus einem guten Text eine Kundenbeziehung machen – Willkommensserien, Nachfassen, Segmentierung. Zwanzig Minuten, unverbindlich, auf Deutsch.

Jetzt kennenlernen

Auch spannend: die ActiveCampaign Agentur, der kostenlose Kurs und unsere Fallstudien.