Vergleich · Stand August 2026

ActiveCampaign vs. HubSpot

HubSpot ist die breitere Suite; ActiveCampaign der Spezialist für E-Mail-Automation. Was der Unterschied im Alltag bedeutet – und was er kostet.

HubSpot bietet eine breitere Suite aus Marketing, Vertrieb und Service unter einem Dach, kostet im Professional-Tarif aber ab rund 800 Euro im Monat zuzüglich Pflicht-Onboarding. ActiveCampaign ist auf E-Mail-Automation spezialisiert und günstiger. Wer deutschsprachige Betreuung braucht, bekommt sie über das Advertal Partner-Netzwerk zum identischen ActiveCampaign-Listenpreis.

Das Wichtigste in Kürze

  • HubSpot hat einen echten kostenlosen Einstieg mit vollständigem CRM – der erste bezahlte Marketing-Automation-Tarif (Professional) beginnt aber erst bei rund 800 Euro im Monat, zuzüglich Pflicht-Onboarding.
  • ActiveCampaign erreicht volle Automationstiefe ab Plus (49 Euro/Monat bei 1.000 Kontakten) ohne Einrichtungsgebühr.
  • Das CRM von HubSpot ist deutlich breiter aufgestellt und im Free-Plan enthalten; ActiveCampaign behandelt CRM-Pipelines als kostenpflichtiges Zusatzmodul.
  • Beide Tools sind amerikanische Unternehmen; HubSpot bietet wählbare EU-Datenresidenz, unterliegt aber wie ActiveCampaign dem US CLOUD Act.
  • Beide Oberflächen gibt es auf Deutsch; der ActiveCampaign-Support antwortet auf Englisch, deutschsprachige Betreuung läuft über das Advertal Partner-Netzwerk.

Stand der Angaben: 26. August 2026 · geprüft von Advertal, offizieller ActiveCampaign-Partner seit 2017

ActiveCampaign Official Agency Partner BadgeActiveCampaign Customer Advisory Board BadgeActiveCampaign Partner Advisory Subcommittee Badge

200+ Unternehmen im Advertal Partner-Netzwerk · offizieller ActiveCampaign-Partner · seit 2017 auf eine Plattform spezialisiert

ActiveCampaign vs. HubSpot: Vergleich auf einen Blick

Beide Tools lösen überlappende, aber nicht identische Probleme. Die Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede direkt nebeneinander.

MerkmalActiveCampaignHubSpot Marketing Hub
Preis-Einstieg15 €/Monat (Starter, 1.000 Kontakte)0 € (Free) oder ~890 $/Monat (Professional, jährlich)
AbrechnungsmodellPro Kontaktzahl, jährlich oder monatlichPro Kontakt (Marketing Contacts) + Sitzplätze; Professional nur jährlich
Pflicht-Onboardingkeinerund 3.000 $ (Professional), rund 7.000 $ (Enterprise)
NutzerplätzeStarter/Plus: 1, Pro: 3, Enterprise: 5Free: 2; Professional: 3 Core-Sitze inklusive; weitere Sitze extra
AutomationstiefeAb Plus unbegrenzt; Conditional Content und Predictive Sending ab ProProfessional: erweiterte Workflows mit CRM- und Website-Triggern
CRMPipelines als Zusatzmodul (alle Tarife)Vollständiges CRM im Free-Plan enthalten
ServerstandortEU (für EU-Konten)USA oder EU (wählbar, Kontoeinstellung)
Sprache OberflächeDeutsch u. a.Deutsch u. a.
Sprache SupportEnglisch; über Advertal-Partner: DeutschEnglisch; Deutsch je nach Support-Plan
ZielgruppeE-Mail-Marketing- und Automation-TeamsUnternehmen, die Marketing, Vertrieb und Service vereinen wollen

HubSpot-Preise von hubspot.com/pricing/marketing, abgerufen 26.08.2026, in USD; EUR-Angaben laut deutschsprachiger Drittquellen bestätigt. ActiveCampaign-Preise: activecampaign.com/pricing, Stand 26.08.2026.

Der Preisprung: was zwischen Free und Professional liegt

HubSpot Starter kostet 20 US-Dollar pro Sitzplatz und Monat bei jährlicher Zahlung. Der Plan enthält grundlegende Marketing-Werkzeuge, aber keine komplexen Workflows. Wer ernsthafte Automationen braucht, landet bei Professional – und dort beginnt der Preis bei rund 800 Euro im Monat. Dazu kommt eine einmalige Pflicht-Onboarding-Gebühr von rund 2.930 Euro, die sich nicht überspringen lässt.

Für einen Vergleich im mittleren Segment: ActiveCampaign Pro kostet bei 5.000 Kontakten 205 Euro im Monat, ohne Einrichtungskosten. Der vergleichbare HubSpot-Professional-Einstieg liegt ohne Onboarding bei rund 800 Euro im Monat. Der Funktionsunterschied ist real – HubSpot bringt CRM, Vertriebspipelines und Service-Tools mit –, aber wer nur E-Mail-Automation und Segmentierung braucht, bezahlt bei HubSpot für Funktionsbreite, die er nie nutzt.

Bei ActiveCampaign ist die Preisstaffelung gleichmäßiger: Wer mehr Kontakte hat, zahlt mehr; wer mehr Funktionen braucht, wechselt um eine überschaubare Spanne in den nächsten Tarif. Ein Überraschungsblock zu Vertragsbeginn gibt es nicht.

Automationen: Tiefe gegen Breite

ActiveCampaign gilt als Spezialist für E-Mail-Automationen: bedingte Inhalte innerhalb einer E-Mail, Split-Tests auf Automationsebene, tiefe Segmentierungsbedingungen und Predictive Sending sind ab Pro (79 Euro/Monat bei 1.000 Kontakten) vorhanden. Das Datenmodell ist auf Kommunikationsstrecken ausgelegt.

HubSpot Marketing Hub Professional hat ebenfalls leistungsstarke Workflows. Der Unterschied liegt in der Breite: Trigger aus Vertriebs-Pipelines, Service-Tickets, Website-Aktivitäten oder CRM-Feldern fließen direkt in Automationen ein. Für Teams, die Marketing und Vertrieb unter einem Dach steuern, ist diese Verbindung ein echter Vorteil.

Wer ausschließlich Newsletter, Onboarding-Strecken oder Nurturing-Sequenzen baut, braucht diese CRM-Tiefe selten – und zahlt bei HubSpot für Integrationspotenzial, das im eigenen Betrieb ungenutzt bleibt.

Wann HubSpot – wann ActiveCampaign

Beide Tools haben echte Stärken. Die Frage ist, welche Stärken im eigenen Betrieb zählen.

Wann ActiveCampaign die bessere Wahl ist

  • E-Mail-Automation ist dein Hauptwerkzeug – du zahlst für Tiefe statt für Breite.
  • Du brauchst granulare Automationslogik ohne den Preisprung auf 800 Euro im Monat und ohne Pflicht-Onboarding.
  • Mehrere Nutzerplätze sind schon im Pro-Tarif (3 Sitze) enthalten; ein teures Seat-Upgrade bleibt bei kleinen Teams aus.
  • Deutschsprachige Betreuung ist dir wichtig – die bekommst du über das Advertal Partner-Netzwerk zum identischen Listenpreis.

Wechsel: was beim Umzug passiert

Ein Wechsel in beide Richtungen ist technisch möglich. Der Aufwand unterscheidet sich erheblich.

Von HubSpot zu ActiveCampaign

Kontakte exportierst du aus HubSpot als CSV; benutzerdefinierte Felder und Listenzugehörigkeiten gehen mit. Workflow-Logik überträgst du manuell – ein direkter Export ist nicht möglich. Die Zustellbarkeit verbessert sich erfahrungsgemäß mit einer sauberen Listenhygiene vor dem Wechsel. Wer HubSpot als CRM nutzt, braucht für Pipelines und Deals entweder ein separates CRM oder das ActiveCampaign-Zusatzmodul.

Von ActiveCampaign zu HubSpot

ActiveCampaign erlaubt den Export aller Kontakte als CSV. Automationen und Strecken baust du in HubSpot neu auf. Plane die Pflicht-Onboarding-Gebühr und eine Einführungsphase von vier bis acht Wochen ein. Im Professional-Tarif bist du jährlich gebunden; eine monatliche Kündigung ist dort nicht möglich. Wer viele Nutzerplätze braucht, prüft vorab, ob die enthaltenen Core-Sitze reichen.

Serverstandort, DSGVO und Sprache

Beide Tools sind amerikanische Unternehmen und unterliegen dem US CLOUD Act. Das bedeutet: Auch Daten in EU-Rechenzentren können theoretisch von US-Behörden angefordert werden. HubSpot bietet wählbare EU-Datenresidenz an; bei ActiveCampaign liegen EU-Konten im EU-Rechenzentrum (daneben betreibt ActiveCampaign Rechenzentren in den USA und im asiatisch-pazifischen Raum). Die DSGVO-Konformität hängt in beiden Fällen von Standardvertragsklauseln und dem individuellen Einsatz ab – das sollte ein Datenschutzbeauftragter beurteilen.

Beide Oberflächen lassen sich auf Deutsch umstellen. Der Unterschied liegt beim Support: HubSpot betreut deutschsprachig, ActiveCampaign antwortet auf Englisch. Wer ActiveCampaign auf Deutsch betreuen lassen will, nutzt das Advertal Partner-Netzwerk – Advertal ist seit 2017 auf ActiveCampaign spezialisiert und offizieller Partner; der Preis bleibt derselbe wie im Direktbezug.

Der Unterschied, den kaum jemand kennt

Gleicher Preis, gleicher Funktionsumfang – plus deutschsprachiger Ansprechpartner

ActiveCampaign kostet über das Advertal Partner-Netzwerk exakt so viel wie im Direktbezug. Du startest deinen Account über uns oder verknüpfst deinen bestehenden; Preis und Funktionsumfang bleiben unverändert. Dazu bekommst du einen persönlichen Ansprechpartner auf Deutsch – ohne Aufschlag, ohne zusätzliche Vertragsbindung. Der offizielle Support von ActiveCampaign bleibt dir daneben erhalten.

Häufige Fragen

Was kostet HubSpot im Vergleich zu ActiveCampaign?

HubSpot Marketing Hub ist kostenlos startbar, aber der erste echte Marketing-Automation-Tarif (Professional) kostet rund 800 Euro im Monat zuzüglich einer Pflicht-Onboarding-Gebühr von rund 3.000 US-Dollar. ActiveCampaign kostet bei 1.000 Kontakten ab 15 Euro (Starter) bis 79 Euro (Pro) im Monat, ohne Einrichtungsgebühr. Stand: August 2026, Preise von hubspot.com/pricing/marketing und activecampaign.com/pricing.

Welches Tool ist für kleine Unternehmen besser?

Für einzelne Nutzer mit bis zu 2.000 Kontakten kann HubSpots Free-Version ein sinnvoller Startpunkt sein, weil sie ein vollständiges CRM mitbringt. Sobald ernsthafte Automationen nötig sind, wechseln die Kosten schlagartig auf rund 800 Euro monatlich. ActiveCampaign ist ab 49 Euro im Monat voll automatisierbar und damit für kleine Teams mit Automation-Bedarf deutlich günstiger.

Kann ich meine Kontakte von HubSpot zu ActiveCampaign umziehen?

Ja. HubSpot erlaubt den Export aller Kontakte als CSV einschließlich Listenzugehörigkeiten und Custom Properties. In ActiveCampaign importierst du die Datei direkt. Automationen und Workflows müssen neu aufgebaut werden – eine direkte Übertragung ist technisch nicht möglich, weil beide Plattformen unterschiedliche Datenmodelle für Trigger und Bedingungen verwenden.

Hat HubSpot bessere Automationen als ActiveCampaign?

HubSpot Professional bietet ausgefeilte Workflows mit starker CRM-Integration. ActiveCampaign gilt im Bereich reiner E-Mail-Strecken als tiefer: bedingte Inhalte, Split-Tests auf Automationsebene und granulare Bedingungslogik sind ab Pro (79 Euro/Monat) vorhanden. Welches System besser passt, hängt davon ab, ob der Schwerpunkt auf E-Mail-Automation oder auf CRM-Gesamtintegration liegt.

Ist HubSpot DSGVO-konform?

HubSpot ist als US-Unternehmen dem CLOUD Act unterworfen – das bedeutet: Behörden können unter Umständen auf Daten zugreifen, auch wenn diese in einem EU-Rechenzentrum liegen. HubSpot bietet EU-Datenresidenz und Standardvertragsklauseln an; ob das für den eigenen Anwendungsfall reicht, sollte ein Datenschutzbeauftragter beurteilen. ActiveCampaign steht vor denselben rechtlichen Rahmenbedingungen.

Welches CRM ist stärker – HubSpot oder ActiveCampaign?

HubSpot. Das HubSpot-CRM ist deutlich breiter aufgestellt: Deals, Tickets, umfangreiche Reporting-Dashboards und Integrationen mit Vertrieb, Marketing und Service sind im kostenlosen Free-Plan enthalten. ActiveCampaign bietet CRM-Pipelines als kostenpflichtiges Zusatzmodul in allen Tarifen. Wer ein vollständiges Unternehmens-CRM sucht, wird bei HubSpot mehr finden.

Bietet ActiveCampaign auch eine kostenlose Version?

Nein. ActiveCampaign bietet vierzehn Tage Test ohne Kreditkarte und eine dreißigtägige Geld-zurück-Garantie, aber keinen dauerhaften Free-Plan. HubSpot hat eine echte kostenlose Einstiegsoption mit grundlegendem CRM, Formularen und einfachem E-Mail-Versand. Wer dauerhaft ohne Kosten starten will, ist bei HubSpot besser aufgehoben – mit dem Wissen, dass Automation erst ab Professional verfügbar ist.

Kann ich ActiveCampaign auch monatlich kündigen?

Starter und Plus sind monatlich kündbar. Pro und Enterprise bietet der Hersteller nur als Jahresvertrag an – wahlweise jährlich oder monatlich bezahlt, aber zwölf Monate Bindung. Über das Advertal Partner-Netzwerk sind Pro und Enterprise zusätzlich als echter Monatsvertrag mit monatlicher Kündigung erhältlich, zum identischen Lizenzpreis.

Tom Wenk, Gründer der Advertal GmbH, im Gespräch mit dem ActiveCampaign-Team

Geprüft von

Tom Wenk, Gründer von Advertal

Advertal arbeitet seit 2017 ausschließlich mit ActiveCampaign und betreut über 200 Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Tom sitzt im ActiveCampaign Customer Advisory Board und im Partner Advisory Subcommittee und hat über 280 kostenlose Tutorials zur Plattform veröffentlicht. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus dieser Praxis und aus Quellen, die wir am 26. August 2026 selbst geprüft haben.

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