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Website Relaunch: Warum du nicht leichtfertig redesignen solltest

March 12, 2026

Du denkst über einen Website Relaunch nach, um deine Conversions zu steigern? Das kann funktionieren – oder deine bestehende Performance komplett zerstören.
Wir haben in den letzten zwei Jahren über 170 ActiveCampaign-Projekte begleitet. Dabei haben wir gesehen, wie durchdachte Relaunches die Conversion Rate verdoppelt haben. Aber auch, wie leichtfertige Redesigns funktionierende Systeme kaputtgemacht haben.
Der Unterschied liegt im Vorgehen. Hier zeige ich dir, wann ein Relaunch wirklich sinnvoll ist – und wie du dabei vorgehst, ohne deine Marketing-Automation zu gefährden.
Die meisten Unternehmen redesignen aus den falschen Gründen. "Die Website sieht veraltet aus" oder "wir brauchen ein moderneres Design" sind schlechte Beweggründe.
Ein Relaunch macht nur Sinn, wenn:
Alles andere kannst du durch gezielte Optimierungen lösen. Das ist günstiger, schneller und weniger riskant.
Was fast niemand bedenkt: Ein Relaunch kann deine gesamte Marketing-Automation zerstören. Tracking-Codes, Formular-Integrationen, Site-Tracking – alles muss neu implementiert werden.
Wir haben Kunden gesehen, die nach einem Relaunch monatelang keine Lead-Daten mehr hatten. Das kostet nicht nur Geld, sondern auch Vertrauen bei bestehenden Leads.
Wenn ein Relaunch unvermeidbar ist, gibt es einen bewährten Weg:
Bevor du auch nur einen Pixel veränderst:
Das dauert 1-2 Wochen, spart dir aber Monate an Problemen.
Der große Fehler: Alles auf einmal zu ändern. Besser:
So behältst du die Kontrolle und kannst bei Problemen schnell reagieren.
Nach dem Go-Live ist nicht Schluss:
Die Marketing-Automation ist oft das schwächste Glied beim Relaunch. Hier die kritischen Punkte:
ActiveCampaigns Site Tracking muss nahtlos übertragen werden. Das bedeutet:
Unser Tipp: Erstelle eine Übersichtsliste aller ActiveCampaign-Events und teste sie einzeln auf der neuen Website.
Hier verlieren die meisten Unternehmen Leads:
Wenn du ActiveCampaigns CRM nutzt:
Aus unserer Projekt-Erfahrung die Top 5 Stolpersteine:
Das Problem: "Wir machen alles neu" – auch das, was bereits konvertiert.
Die Lösung: Erfolgreiche Headlines, CTAs und Formular-Positionen 1:1 übernehmen. Innovation ja, aber nicht um jeden Preis.
Das Problem: Neue URLs, fehlende Redirects, verlorene Meta-Beschreibungen.
Die Lösung: 301-Redirects für alle wichtigen Seiten. Meta-Tags und Struktur beibehalten, die bereits ranken.
Das Problem: Design sieht am Desktop toll aus, auf dem Handy ist es unbrauchbar.
Die Lösung: Mobile First designen. 70%+ deines Traffics kommt vom Smartphone.
Das Problem: Neue Website funktioniert nicht, alte ist schon offline.
Die Lösung: Subdomain-Testing und die Möglichkeit, binnen Minuten zur alten Version zurückzukehren.
Das Problem: Marketing weiß nicht, dass sich Tracking-URLs ändern. Vertrieb kennt neue Lead-Prozesse nicht.
Die Lösung: Alle betroffenen Teams früh informieren und schulen.
Bevor du den großen Schritt wagst, teste diese Alternativen:
Diese Maßnahmen bringen oft 15-40% Conversion-Uplift – ohne das Risiko eines Komplettrelaunches.
Ein Website Relaunch ist komplex. Du solltest Experten hinzuziehen, wenn:
Bei Advertal haben wir schon über 30 Website Relaunches mit ActiveCampaign begleitet. Wir wissen, welche Fallen lauern und wie du sie umgehst.
Ein Website Relaunch kann dein Business auf das nächste Level heben – oder es temporär lahmlegen. Der Unterschied liegt in der Vorbereitung und der Strategie.
Die wichtigsten Takeaways:
Wenn du dich für einen Relaunch entscheidest, investiere Zeit in die Planung. Die gesparten Wochen am Anfang kosten dich später Monate.
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