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Texte für mehrere Zielgruppen schreiben: So sprichst du alle Audiences gleichzeitig an

March 13, 2026

Stell dir vor: Du schreibst eine Landingpage für dein Coaching-Angebot. Aber deine Zielgruppe ist nicht homogen. Du hast sowohl absolute Neulinge als auch erfahrene Unternehmer, die schon mehrere Coaches hatten. Wie schreibst du einen Text, der beide Gruppen überzeugt?
Das ist der Spagat, vor dem viele von uns stehen. Und genau da verlieren die meisten.
Nach über 170 begleiteten Projekten bei Advertal haben wir gesehen: Die meisten Unternehmer versuchen den Kompromiss. Sie schreiben für die Mitte – und erreichen damit niemanden richtig.
Hier zeige ich dir, wie du das anders machst.
Die typische Herangehensweise sieht so aus: Du schreibst für den "durchschnittlichen" Interessenten. Nicht zu simpel für die Experten, nicht zu komplex für die Anfänger.
Das Ergebnis? Ein Text, der langweilt.
Experten denken: "Das weiß ich schon längst." Anfänger denken: "Das verstehe ich nicht." Beide springen ab.
Der Effekt ist fatal: Deine Conversion-Rate sinkt, weil du niemanden wirklich abholst. In ActiveCampaign siehst du das direkt an den Metriken – niedrige Klickraten, hohe Absprungraten, wenig Engagement.
Wir haben Landingpages getestet, die für verschiedene Audiences optimiert waren. Die Variante "für alle" hatte systematisch schlechtere Conversion-Rates als spezialisierte Versionen.
Beispiel aus einem Projekt: Ein Business-Coach wollte sowohl Freelancer als auch Geschäftsführer ansprechen. Die "Universal"-Landingpage konvertierte mit 2,1%. Die segmentierten Versionen lagen bei 4,3% (Freelancer) und 5,7% (Geschäftsführer).
Statt für die Mitte zu schreiben, nutzt du das Sandwich-Prinzip. Du baust deine Seite wie einen Sandwich auf:
Stell dir vor, du bietest Marketing-Automation an. Deine Zielgruppen: Solopreneure ohne Erfahrung und etablierte Unternehmen, die bereits Tools nutzen.
Oben (Einstieg für alle):
"Marketing-Automation spart dir 15 Stunden pro Woche – egal ob du gerade startest oder bereits ein Team hast."
Dann direkt die Orientierung für Einsteiger:
"Falls du neu in dem Thema bist: Marketing-Automation bedeutet, dass deine E-Mails automatisch zur richtigen Zeit an die richtigen Leute gehen. Ohne dass du jeden Tag händisch versenden musst."
Mitte (Vertiefung für Experten):
"Mit Lead Scoring, Event-basierten Triggern und dynamischen Segmenten erstellst du Workflows, die auf Behavioral Data reagieren und deine MQL-zu-SQL-Rate um 40% steigern."
Siehst du das Prinzip? Die Einsteiger bekommen ihre Erklärung, die Profis überspringen sie und finden ihre Details weiter unten.
Nicht alle müssen alles lesen. Deshalb machst du es deinen Lesern leicht, das zu finden, was für sie relevant ist.
In ActiveCampaign trackst du das über verschiedene Links. Du siehst genau, welche Audience-Segmente welche Bereiche deiner Seite besuchen. Dann optimierst du entsprechend nach.
Wir haben für einen SaaS-Anbieter eine Produktseite gebaut, die sowohl IT-Entscheider als auch End-User ansprechen sollte.
Aufbau:
Resultat: 43% höhere Conversion-Rate als die ursprüngliche "One-Size-Fits-All"-Version.
Hier wird es interessant: Du erstellst mehrere "Einstiege" auf einer Seite. Je nachdem, woher deine Besucher kommen, sehen sie verschiedene erste Eindrücke.
Mit ActiveCampaign Site Tracking trackst du, welche Seiten ein Besucher bereits besucht hat. Basierend darauf zeigst du verschiedene Inhalte:
Das machst du mit dynamischen Inhalten in ActiveCampaign oder einfachen JavaScript-Regeln auf deiner Website.
Ein Online-Kurs-Anbieter hatte das Problem: Seine Zielgruppe bestand aus kompletten Anfängern UND aus Leuten, die bereits andere Kurse gemacht hatten.
Lösung:
Die personalisierten Varianten hatten 67% höhere Klickraten auf den CTA.
Menschen identifizieren sich mit Geschichten. Aber verschiedene Audiences brauchen verschiedene Identifikationsfiguren.
Statt einer Story erzählst du mehrere – kurz und prägnant.
Story 1 (Beginner-Level): "Lisa hatte keine Ahnung von Marketing-Automation. Nach 3 Monaten automatisiert sie ihre gesamte Kundengewinnung."
Story 2 (Intermediate-Level): "Markus nutzte bereits Mailchimp, aber seine Öffnungsraten stagnierten. Mit den richtigen Segmentierungen steigerte er sie um 89%."
Story 3 (Expert-Level): "Auch Sandra's etabliertes E-Commerce-Unternehmen hatte Potenzial: Durch Advanced-Automationen 2,4 Mio. € zusätzlicher Umsatz im ersten Jahr."
Jede Zielgruppe findet ihre Identifikationsfigur. Aber alle sehen: Das Produkt funktioniert auf jedem Level.
Nicht jede Zielgruppe ist gleich kaufbereit. Deshalb brauchst du verschiedene CTAs für verschiedene Commitment-Level.
Alle CTAs sind sichtbar, aber du lenkst die Aufmerksamkeit je nach Audience.
Mit ActiveCampaign Dynamic Content zeigst du verschiedene CTAs basierend auf Lead Score oder Tags:
So verlierst du keine Leads, weil der CTA zu stark oder zu schwach ist.
Hier scheitern die meisten: Sie denken, mehr Information ist besser. Deshalb packen sie alles auf eine Seite.
Das Gegenteil ist richtig.
Faustregel: Zeige nur die Informationen, die für die jeweilige Audience relevant sind. Den Rest machst du optional verfügbar.
Weniger ist mehr. Auch bei heterogenen Zielgruppen.
Schritt 1: Audience-Audit machen
Liste deine verschiedenen Zielgruppen auf. Nicht demografisch, sondern nach Wissensstand und Bedürfnissen. Wo steht jede Gruppe gerade? Was sind die spezifischen Probleme?
Schritt 2: Content-Hierarchie festlegen
Definiere, welche Informationen für alle relevant sind (Kernbotschaft), welche nur für Einsteiger (Erklärungen) und welche nur für Fortgeschrittene (Details).
Schritt 3: Testing setup in ActiveCampaign
Richte Site Tracking ein, erstelle verschiedene Tags für verschiedene Audiences und teste verschiedene Versionen deiner wichtigsten Seiten. Miss, was funktioniert.
Das verändert alles. Statt einen schlechten Kompromiss für alle zu machen, erstellst du Inhalte, die jede Zielgruppe dort abholen, wo sie steht.
Wenn du das mit ActiveCampaign professionell umsetzen willst, sind wir bei Advertal der richtige Partner. Wir haben das schon über 170 Mal gemacht – und wissen, wo die Fallen liegen.
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