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Sponsored Content: Warum Native Werbung dein Marketing verändert

March 13, 2026

Du scrollst durch deinen LinkedIn-Feed und siehst einen interessanten Artikel über Marketingtrends. Du klickst, liest, teilst ihn vielleicht sogar. Erst beim zweiten Blick bemerkst du: "Gesponsert von XY".
Willkommen bei Sponsored Content – der wahrscheinlich effektivsten Form von Werbung, die gar nicht wie Werbung aussieht.
In den letzten anderthalb Jahren haben wir bei Advertal über 170 ActiveCampaign-Projekte begleitet. Dabei sehen wir immer wieder: Die Unternehmen, die 2025 erfolgreich skalieren, setzen nicht nur auf klassisches E-Mail-Marketing. Sie kombinieren es geschickt mit Sponsored Content.
Sponsored Content ist bezahlter Inhalt, der sich nahtlos in das Umfeld einfügt, in dem er erscheint. Statt deine Zielgruppe zu unterbrechen, bietet er Mehrwert – und wirbt dabei subtil für dein Unternehmen.
Der Unterschied zu klassischer Werbung:
Das Geniale: Sponsored Content funktioniert nach dem Mere-Exposure-Effekt. Menschen bevorzugen Marken, die ihnen vertraut sind. Wenn du regelmäßig nützlichen Content in den Feeds deiner Zielgruppe platzierst, wirst du zur ersten Wahl, wenn sie deine Lösung brauchen.
Banner-Werbung hat eine Klickrate von unter 0,1%. Die Wahrscheinlichkeit, dass du bei einem Flugzeugabsturz überlebst, ist höher als die, dass jemand auf deine Display-Werbung klickt.
Sponsored Content hingegen erreicht Engagement-Raten von 8-15%. Der Grund: Er fühlt sich natürlich an.
Hier wird's oft verwirrend. Lass mich das für dich aufdröseln:
Native Advertising ist der Oberbegriff für alle Werbeformen, die sich natürlich in ihr Umfeld einfügen. Dazu gehören:
Sponsored Content ist eine spezielle Form von Native Advertising. Der Unterschied: Es ist immer echter Content – Artikel, Videos, Podcasts –, der von einer Marke finanziert wird.
Beispiel aus unserem DACH-Markt: Wenn Siemens einen Artikel über Industrie 4.0 bei Handelsblatt sponsert, ist das Sponsored Content. Wenn sie eine Anzeige schalten, die wie ein Artikel aussieht, ist das Native Advertising – aber kein Sponsored Content.
Du kannst Sponsored Content perfekt in deine ActiveCampaign-Strategie integrieren:
Hier wird's für uns im deutschsprachigen Raum spannend. Während amerikanische Unternehmen relativ frei agieren können, müssen wir uns an die DSGVO halten.
Was das für Sponsored Content bedeutet:
Das ist keine Schwäche – es ist eine Stärke. Deutsche Konsumenten haben ein höheres Vertrauen in klar gekennzeichneten Content. Wenn du transparent bist, gewinnst du.
So machst du es richtig:
Sponsored Content ist format-agnostisch. Alles, was Content sein kann, kann gesponsert werden:
Hier sind konkrete Beispiele aus verschiedenen Branchen – mit Learnings für den DACH-Markt:
Salesforce sponsert regelmäßig deutsche Tech-Podcasts. Das Geniale: Sie erstellen nicht nur Werbespots, sondern ganze Episoden zu CRM-Trends. Learning: Werde Teil des Contents, statt ihn zu unterbrechen.
McKinsey veröffentlicht gesponserte Artikel über Digitalisierungstrends direkt auf LinkedIn. Diese Posts erhalten 10x mehr Engagement als normale Werbeanzeigen. Learning: LinkedIn-Publishing ist im B2B-Bereich Gold wert.
Zalando arbeitet mit deutschen Fashion-Bloggern für authentische Outfit-Posts. Statt plumper Produktwerbung zeigen Influencer komplette Looks. Learning: Zeige Produkte in natürlichen Kontexten.
Gaming-Unternehmen sponsern nicht nur Rocket Beans, sondern werden Teil der Shows mit interaktiven Gewinnspielen. Learning: Mache die Audience zum Teil der Kampagne.
HR-Software-Anbieter Personio sponsert Fachartiklen über New Work und Remote-Führung auf Xing. Learning: Nutze branchenspezifische Netzwerke für B2B-Content.
McDonald's Deutschland erstellt Event-spezifische Filter für Festivals und Stadtfeste. Learning: Lokaler Bezug verstärkt die Wirkung.
IKEA sponsert Pins mit Einrichtungsideen, die zu konkreten Produktseiten verlinken. Learning: Pinterest ist perfekt für Visual Commerce.
BMW sponsert Artikel über E-Mobilität und Nachhaltigkeit. Statt Produktwerbung positionieren sie sich als Thought Leader. Learning: Baue Expertise auf, bevor du verkaufst.
Lidl sponsert Koch-Challenges mit ihren Eigenmarken. User erstellen Rezept-Videos mit Lidl-Produkten. Learning: User-generated Content ist authentischer als Markencontent.
Hier kommt der Teil, den fast niemand sauber spielt: die Integration von Sponsored Content in deine Marketing-Automation.
Nutze ActiveCampaigns Site Tracking, um Besucher deines gesponserten Contents zu identifizieren:
Bewerte Interaktionen mit Sponsored Content höher:
Erstelle spezielle Listen für verschiedene Content-Typen:
Das verändert alles: Starte automatisierte Sequenzen basierend auf Content-Interaktionen.
Beispiel-Automation für gesponserten LinkedIn-Artikel:
Hier die Zahlen aus unserer Praxis im DACH-Markt:
Was sich in Projekten bewährt hat:
Deutschland, Österreich und die Schweiz haben strikte Regeln für Werbung. So machst du es richtig:
Wenn du Leads aus Sponsored Content in ActiveCampaign importierst:
Du kannst nur optimieren, was du misst. Diese Metriken sind entscheidend:
So trackst du alles in ActiveCampaign:
Sponsored Content ist keine Modeerscheinung – es ist die Zukunft des Content Marketings. Während klassische Werbung immer aggressiver werden muss, um Aufmerksamkeit zu bekommen, integriert sich Sponsored Content nahtlos in das Leben deiner Zielgruppe.
Die wichtigsten Learnings:
Wenn du Sponsored Content 2025 noch nicht in deiner Strategie hast, verschenkst du massive Opportunities. Die Unternehmen, die jetzt anfangen, haben einen enormen Vorsprung vor denen, die noch zögern.
Der nächste Schritt: Starte klein. Wähle ein Format, eine Plattform, einen Content-Typ. Teste, messe, optimiere. Und verknüpfe alles mit deiner ActiveCampaign-Automation.
Wenn du das mit Advertal umsetzen willst: Wir haben schon über 170 ActiveCampaign-Projekte begleitet und wissen, wie Sponsored Content und Marketing-Automation perfekt zusammenspielen. Melde dich bei uns: advertal.de/start
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