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Sales Automation in ActiveCampaign wird richtig interessant. Die neuen Features gehen weit über das hinaus, was bisher möglich war – und lösen endlich einige der Probleme, die uns in Projekten immer wieder begegnet sind.

Das Wichtigste vorweg: Du kannst jetzt Deal-Tasks an jeden beliebigen User zuweisen, nicht mehr nur an den Deal-Owner. Das klingt nach einem kleinen Update, verändert aber alles.

Warum? Weil echte Vertriebsprozesse selten so linear ablaufen, wie es CRM-Systeme vorgeben. In der Praxis arbeiten Teams – und genau da waren die bisherigen Limitierungen ein echter Blocker.

1) Was Sales Automation in ActiveCampaign wirklich bedeutet

Bevor wir zu den neuen Features kommen: Sales Automation ist nicht nur ein CRM mit ein paar Automatisierungen. Es ist die Verbindung zwischen Marketing und Vertrieb auf einer Plattform.

Das unterscheidet ActiveCampaign von Tools wie HubSpot oder Salesforce:

Der Effekt ist stark, weil Marketing und Vertrieb nicht mehr getrennt arbeiten. Ein Lead, der dein Whitepaper herunterlädt, kann automatisch in eine Deal-Pipeline eingestuft und dem passenden Vertriebsmitarbeiter zugewiesen werden.

2) Die neue Task-Zuweisung: Endlich flexibel

Hier das konkrete Update: Die "Add a Deal Task"-Aktion kann jetzt Tasks an jeden Account-User zuweisen. Nicht mehr nur an den Deal-Owner.

Das war bisher ein echtes Problem. Stell dir vor:

Ein Lead kommt über dein Freebie rein, wird automatisch als Deal angelegt und dem Vertriebsmitarbeiter A zugewiesen. Aber das Follow-up soll nicht A machen, sondern das Customer Success Team. Oder der Teamleiter soll eine Review-Aufgabe bekommen.

Bisher unmöglich. Jetzt Standard.

So setzt du die flexible Task-Zuweisung ein:

Praktisches Beispiel aus einem unserer Projekte:

Genau solche Workflows waren vorher nur mit Umwegen möglich. Jetzt läuft das direkt.

3) Contact Tasks: Der Game-Changer für Lead Nurturing

Das zweite große Feature kommt demnächst: Contact Tasks. Du kannst Tasks direkt an Kontakte hängen, nicht nur an Deals.

Warum das wichtig ist: Nicht jeder Kontakt ist sofort ein Deal. Manche brauchst du 6 Monaten Nurturing, bevor sie kaufbereit sind.

Mit Contact Tasks kannst du:

Praxis-Beispiel: Content-gestütztes Lead Nurturing

So könnte das in der Praxis aussehen:

Das ist granular, aber genau diese Granularität unterscheidet erfolgreiche von durchschnittlichen Lead-Nurturing-Prozessen.

4) Account Actions: Automatische Account-Erstellung

Das dritte neue Feature: Add an Account Action. Accounts werden automatisch erstellt und Kontakten zugewiesen.

Das ist besonders für B2B-Unternehmen interessant. Hier die typischen Use Cases:

Warum das für DACH-Unternehmen relevant ist

Im DACH-Raum arbeiten viele B2B-Unternehmen noch sehr traditionell. Lange Entscheidungsprozesse, mehrere Stakeholder, komplexe Vertriebszyklen.

Account-basierte Automatisierungen helfen dir dabei, den Überblick zu behalten.

Beispiel: Ein Software-Anbieter hat Leads aus verschiedenen Abteilungen desselben Unternehmens. Mit automatischer Account-Erstellung siehst du sofort:

5) Integration in bestehende Workflows: Das musst du beachten

Diese Features sind stark, aber nur dann, wenn sie in deine bestehenden Prozesse passen.

Hier die wichtigsten Punkte für die Umsetzung:

Team-Struktur definieren

Bevor du flexible Task-Zuweisung einsetzt:

Automation-Logik planen

Contact Tasks und Deal Tasks sollten sich ergänzen, nicht überschneiden:

Reporting und Kontrolle

Mit mehr Automatisierung brauchst du auch mehr Transparenz:

6) Konkrete Umsetzung: Step-by-Step

So gehst du vor, wenn du die neuen Features einsetzen willst:

Schritt 1: Ist-Analyse

Dokumentiere deine aktuellen Prozesse:

Schritt 2: Use Cases priorisieren

Nicht alles auf einmal. Start mit dem größten Pain Point:

Schritt 3: Test-Automationen bauen

Klein anfangen, dann skalieren:

7) Was sich in Projekten bewährt hat: Praxis-Tipps

Wir haben in den letzten Monaten diese Features in verschiedenen Kundenprojekten getestet. Hier die wichtigsten Learnings:

Task-Overload vermeiden

Das größte Risiko: Zu viele automatische Tasks. Dein Team ist schnell überfordert.

Unsere Empfehlung:

Klare Verantwortlichkeiten

Flexible Task-Zuweisung ist nur dann wertvoll, wenn alle wissen, wer wofür zuständig ist.

Was funktioniert:

Integration mit anderen Tools

ActiveCampaign spielt seine Stärken aus, wenn es mit anderen Tools verknüpft ist:

Fazit: Sales Automation wird erwachsen

Die neuen ActiveCampaign-Features sind mehr als nur Updates. Sie lösen echte Probleme, die wir in Projekten immer wieder gesehen haben.

Die flexible Task-Zuweisung allein spart pro Team und Woche mehrere Stunden manueller Arbeit. Contact Tasks ermöglichen Nurturing-Strategien, die vorher nur mit komplexen Workarounds möglich waren.

Aber: Diese Features sind Tools, keine Strategien. Der Erfolg hängt davon ab, wie durchdacht du sie einsetzt.

Wenn du diese Updates systematisch in deine Vertriebsprozesse integrieren möchtest: Wir unterstützen dich dabei. In über 170 ActiveCampaign-Projekten haben wir gelernt, was funktioniert und was nicht.

Lass uns über dein Setup sprechen.

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