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Pinterest Marketing für B2B und ungewöhnliche Branchen: Unterschätzte Potentiale im DACH-Raum

March 12, 2026

Wenn du an Pinterest denkst, siehst du wahrscheinlich Food-Blogs, Fashion-Brands und Interior Design vor dir. Das ist normal – aber es ist nur die Spitze des Eisbergs.
Pinterest hat 2024 über 500 Millionen aktive Nutzer weltweit. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wächst die Plattform kontinuierlich. Und hier liegt eine riesige Chance: Die meisten Unternehmen denken noch immer in alten Kategorien.
B2B-Software? Versicherungen? Steuerberatung? "Das funktioniert nicht auf Pinterest", sagen sie. Falsch gedacht.
Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine. Menschen suchen dort nach Lösungen für konkrete Probleme. Und das ist der Schlüssel: Jede Branche löst Probleme.
Ein Versicherungsunternehmen löst das Problem "finanzielle Sicherheit". Eine B2B-Software löst das Problem "effizientere Arbeitsabläufe". Ein Steuerberater löst das Problem "Steuern richtig abrechnen".
Der Unterschied liegt nur darin, WIE du diese Lösungen visuell darstellst.
Pinterest-Nutzer befinden sich in einer anderen Phase der Customer Journey als auf anderen Plattformen:
Das macht Pinterest perfekt für Lead-Generierung und langfristige Brand-Awareness. Genau das, was B2B-Unternehmen brauchen.
Hier geht es nicht um das Tool selbst, sondern um die Ergebnisse und Workflows, die dein Tool ermöglicht.
Erfolgreiche Pin-Themen:
Ein CRM-Anbieter könnte zum Beispiel Pins erstellen zu "5 Wege, wie du deine Kundendaten organisierst" oder "Sales Pipeline Template für B2B-Unternehmen".
Finanzthemen sind auf Pinterest sehr gefragt. Die Menschen suchen nach praktischen Tipps für ihre finanzielle Zukunft.
Bewährte Ansätze:
Der Trick: Du verkaufst nicht die Versicherung, sondern das Gefühl von Sicherheit und die Kompetenz, kluge finanzielle Entscheidungen zu treffen.
Als Advertal haben wir selbst getestet, wie Pinterest für Agenturen funktioniert. Der Fokus liegt auf Expertise und Thought Leadership.
Was funktioniert:
Hier wird es richtig interessant für deinen Marketing-Mix. Pinterest funktioniert hervorragend als Top-of-Funnel-Kanal, den du direkt mit ActiveCampaign verknüpfen kannst.
So baust du eine effektive Pipeline auf:
Site Tracking: Du trackst, welche Pinterest-Nutzer welche Seiten besuchen und kannst entsprechend nachfassen.
Lead Scoring: Pinterest-Traffic bekommt andere Scores als Google-Traffic, weil die Nutzer in einer anderen Phase sind.
Segmentierung: Erstelle spezifische Segmente für Pinterest-Leads und spiele ihnen angepassten Content aus.
Kampagnen-Tracking: Mit UTM-Parametern siehst du genau, welche Pins die wertvollsten Leads bringen.
Infografiken performen auf Pinterest um 30x besser als normale Bilder. Für B2B-Themen sind sie perfekt geeignet:
Pinterest-Nutzer lieben Listen. "10 Tools für bessere Produktivität" oder "7 Schritte zur DSGVO-Compliance" funktionieren immer.
Pro-Tipp: Nummeriere deine Pins. "5 Wege, wie..." performed besser als "Wege, wie...".
Auch in B2B-Bereichen funktionieren inspirierende Zitate. Besonders, wenn sie von bekannten Persönlichkeiten aus deiner Branche stammen.
Biete kostenlose Templates an. Ein "Social Media Content Planner Template" oder "Budgetplanung Excel-Vorlage" zieht massive Aufmerksamkeit.
Pinterest funktioniert wie eine Suchmaschine. Das bedeutet: Keywords sind entscheidend.
Nutze diese Quellen:
Anders als Google bevorzugt Pinterest:
Die wichtigsten Metriken für B2B-Unternehmen:
Aber diese Zahlen allein reichen nicht. Du musst sie mit deinen Business-Zielen verknüpfen.
Hier wird's richtig wertvoll. In ActiveCampaign trackst du:
Mit UTM-Parametern siehst du genau, welche Pinterest-Kampagnen die wertvollsten Kunden bringen.
Pinterest-Nutzer sind noch nicht kaufbereit. Sie sammeln Ideen und Informationen. Pushy Sales-Pins werden ignoriert.
Besser: Biete echten Mehrwert und baue Vertrauen auf.
Pinterest bevorzugt hochformatige Bilder (2:3 Verhältnis). Quadratische oder Querformat-Pins gehen unter.
Optimale Größe: 1000 x 1500 Pixel für statische Pins.
Pinterest belohnt regelmäßige Aktivität. Einmal pro Woche pinnen reicht nicht.
Minimum: 5-10 Pins pro Tag, davon 20% eigener Content, 80% kuratierter Content.
Unorganisierte Boards verwirren Nutzer und Pinterest-Algorithmus gleichermaßen.
Besser: Klare Themen-Struktur mit keyword-optimierten Board-Namen.
Du willst sofort loslegen? Hier ist dein Fahrplan:
Pinterest ist nicht nur für Fashion und Food da. Jede Branche kann Pinterest strategisch nutzen – wenn sie bereit ist, anders zu denken.
Der Schlüssel liegt darin, deine fachliche Expertise visuell aufzubereiten und echten Mehrwert zu bieten. Kombiniert mit einer sauberen ActiveCampaign-Integration wird Pinterest zu einem mächtigen Lead-Generierungs-Kanal.
Die meisten deiner Konkurrenten schlafen noch. Das ist deine Chance.
Starte klein, teste viel, und skaliere was funktioniert. In 6 Monaten wirst du dich fragen, warum du nicht schon früher auf Pinterest gesetzt hast.
Wenn du Pinterest strategisch in deinen Marketing-Mix integrieren willst und dabei ActiveCampaign als zentrale Plattform nutzen möchtest, können wir dir dabei helfen. Bei Advertal haben wir schon über 170 Projekte begleitet und wissen, wie man verschiedene Kanäle sauber miteinander verknüpft.
Melde dich unter advertal.de/start – wir schauen uns gemeinsam an, wie Pinterest in deinen spezifischen Marketing-Mix passt.
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