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Newsletter schreiben: In 4 Schritten zu einem Newsletter, den deine Leser lieben

March 12, 2026

Jeder redet davon, wie wichtig ein Newsletter ist. Die einen sprechen von "Top-of-Mind bleiben", die anderen werfen dir ROI-Statistiken vor die Füße.
Sie haben nicht unrecht. Ein Newsletter kann wirklich alles: Produktlaunches ankündigen, Vertrauen aufbauen, den Umsatz steigern. Aber zwischen "Ich sollte einen Newsletter schreiben" und einem Newsletter, den Menschen tatsächlich gerne lesen, liegen Welten.
Das Problem: Die meisten Newsletter sind langweilig. Sie landen direkt im Papierkorb oder werden überflogen, ohne dass etwas hängen bleibt. Warum? Weil sie nach Schema F erstellt werden, ohne dass sich jemand Gedanken über den echten Mehrwert macht.
In diesem Artikel zeige ich dir die 4 Schritte, mit denen du einen Newsletter aufbaust, der wirklich funktioniert. Einen Newsletter, auf den sich deine Leser freuen und der dir langfristig Kunden bringt.
Der größte Fehler beim Newsletter schreiben: Du startest ohne klares Ziel.
Klingt banal, aber die meisten machen es falsch. Sie denken sich: "Ich brauche einen Newsletter" und fangen an zu schreiben. Ohne zu wissen, was der Newsletter eigentlich erreichen soll.
Das Ergebnis: Ein inhaltliches Sammelsurium aus Firmennews, Produktvorstellungen und Branchentipps. Niemand weiß, warum er das lesen sollte.
E-Mail-Marketing hat in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine besondere Bedeutung. Warum?
Aber nur, wenn du ein klares Ziel hast.
Hier sind die wichtigsten Ziele, die ein Newsletter haben kann:
Jedes Ziel braucht eine andere Herangehensweise. Wenn du Traffic generieren willst, brauchst du andere Inhalte als für den direkten Verkauf.
Praxistipp: Wähle maximal 2 Hauptziele aus. Mehr verwässert deinen Newsletter und macht ihn beliebig.
Sobald dein Ziel feststeht, brauchst du ein Format. Ein Framework, das du jede Woche (oder jeden Monat) wieder verwenden kannst.
Das spart Zeit und sorgt dafür, dass deine Leser wissen, was sie erwarten können.
Die meisten fragen sich: "Soll mein Newsletter kurz oder lang sein?"
Die Antwort: Es kommt darauf an.
Ich habe Newsletter gesehen, die 2.000 Wörter lang sind und trotzdem hohe Öffnungsraten haben. Und ich habe 3-Zeiler gesehen, die niemand liest.
Entscheidend ist nicht die Länge, sondern:
Was sich in der Praxis bewährt hat: Starte mit einem mittleren Format (300-600 Wörter) und teste, wie deine Leser reagieren.
Auch hier kommt es auf dein Geschäftsmodell an.
Die klassische Regel lautet: "Ein Newsletter, ein CTA." Das funktioniert gut, wenn du ein klares Ziel hast (z.B. Leser auf einen bestimmten Blog-Post schicken).
Aber es gibt Ausnahmen:
In diesen Fällen kann ein "Gallery-Style" mit mehreren CTAs sinnvoll sein.
Du siehst oft wunderschöne Newsletter mit aufwendigem Design. Das ist nett anzuschauen, aber nicht notwendig.
Viele der erfolgreichsten Newsletter im DACH-Raum sind hauptsächlich Text:
Warum funktionieren einfache Newsletter so gut?
ActiveCampaign-Tipp: Nutze den Drag-&-Drop-Editor für ein sauberes, einfaches Design. Das reicht für 90% aller Newsletter völlig aus.
Jetzt zum Kern der Sache: Was schreibst du in deinen Newsletter?
Die Antwort hängt von deiner Unique Position und den Problemen deiner Zielgruppe ab.
Bevor du auch nur einen Newsletter-Entwurf schreibst, musst du wissen:
Ein Beispiel aus unserer Praxis bei Advertal: Wir haben über 170 ActiveCampaign-Projekte umgesetzt. Diese Erfahrung ist unser Alleinstellungsmerkmal. Deshalb schreiben wir nicht über "E-Mail-Marketing allgemein", sondern über konkrete ActiveCampaign-Strategien, die in der Praxis funktionieren.
Der beste Newsletter-Content kommt aus der echten Marktforschung. Nicht aus deinen Vermutungen über das, was deine Zielgruppe braucht.
Hier sind 6 kostenlose Wege, um die echten Probleme deiner Leser zu finden:
Hier ein konkretes Beispiel: Angenommen, du hilfst Unternehmen beim E-Mail-Marketing. Du findest in einer Facebook-Gruppe diesen Kommentar:
"Ich versende seit Monaten Newsletter, aber die Öffnungsraten sind miserabel. Ich weiß nicht, ob es an den Betreffzeilen liegt oder daran, dass meine E-Mails im Spam landen. So frustrierend!"
Boom. Da hast du nicht nur ein Newsletter-Thema ("5 Gründe, warum deine Newsletter im Spam landen"), sondern auch die exakten Worte, die deine Zielgruppe verwendet: "miserabel", "frustrierend", "Öffnungsraten".
Nutze diese Sprache in deinem Newsletter. Nicht deine Fachbegriffe, sondern die Worte, die deine Leser tatsächlich verwenden.
Wenn du nicht weißt, womit du anfangen sollst, hier sind 3 bewährte Formate:
Diese Formate funktionieren, weil sie persönlich sind und echten Mehrwert bieten.
Kommen wir zum technischen Teil: Womit verschickst du deinen Newsletter?
Spoiler: Ich empfehle dir ActiveCampaign. Aber nicht, weil wir eine ActiveCampaign-Agentur sind, sondern weil es objektiv das beste Tool für Newsletter im DACH-Raum ist.
1. Beste Zustellbarkeit im Markt
Im 2024 Deliverability-Test von Emailtooltester kam ActiveCampaign auf Platz 1 mit 89,6% Zustellungsrate. Das bedeutet: Deine Newsletter kommen auch wirklich an, statt im Spam-Ordner zu landen.
Gerade in Deutschland ist das kritisch. Deutsche Spam-Filter sind strenger als in anderen Ländern.
2. DSGVO-konforme Funktionen
ActiveCampaign bietet alles, was du für DSGVO-konformes E-Mail-Marketing brauchst:
3. Deutsche Benutzeroberfläche
Seit 2023 ist ActiveCampaign komplett auf Deutsch verfügbar. Das macht die Einarbeitung deutlich einfacher.
4. Erweiterte Segmentierung
Du kannst deine Newsletter-Empfänger nach dutzenden von Kriterien segmentieren:
Das Ergebnis: Relevantere Newsletter und höhere Engagement-Raten.
Automatisierte Follow-Up-Sequenzen
Du kannst nicht nur einzelne Newsletter versenden, sondern ganze Automationen aufbauen:
A/B-Testing für bessere Ergebnisse
Du kannst verschiedene Betreffzeilen, Inhalte oder Versandzeiten testen. ActiveCampaign zeigt dir automatisch, welche Variante besser performt.
Dynamische Inhalte
Ein Newsletter, verschiedene Inhalte je nach Empfänger. Du kannst z.B.:
Detaillierte Analytics
Du siehst nicht nur Öffnungs- und Klickraten, sondern auch:
Hier ist eine kurze Anleitung, wie du deinen ersten Newsletter in ActiveCampaign aufbaust:
Das Ganze dauert etwa 2-3 Stunden und du hast ein professionelles Newsletter-System.
Nach über 170 begleiteten Projekten sehen wir bei Advertal immer wieder dieselben Fehler. Hier sind die 7 häufigsten:
Der Fehler: Jeder Newsletter ist ein Verkaufspitch. Produkt hier, Angebot da, jetzt kaufen, schnell zugreifen.
Besser so: Die 80/20-Regel. 80% Mehrwert, 20% Werbung. Deine Leser sollen sich auf den Newsletter freuen, nicht genervt sein.
Der Fehler: Mal 3 Newsletter in einer Woche, dann 2 Monate Pause.
Besser so: Lieber alle 2 Wochen zuverlässig als unregelmäßig wöchentlich. Konstanz schlägt Frequenz.
Der Fehler: "Newsletter März 2024" oder "Neue Produkte in unserem Shop"
Besser so: Nutze Neugier, Zahlen oder emotionale Trigger. Beispiel: "Der Fehler, der 73% aller Online-Shops Kunden kostet"
Der Fehler: Alle bekommen dasselbe. Der CEO und der Praktikant lesen denselben Newsletter.
Besser so: Nutze ActiveCampaign's Segmentierung. Mindestens nach Interessen oder Kaufverhalten aufteilen.
Der Fehler: Der Newsletter sieht am Desktop super aus, auf dem Handy ist er unleserlich.
Besser so: 70% der Newsletter werden mobil gelesen. Teste immer auf verschiedenen Geräten.
Der Fehler: Der Newsletter endet einfach. Ohne CTA, ohne nächsten Schritt.
Besser so: Jeder Newsletter braucht einen klaren CTA. Was soll der Leser als nächstes tun?
Der Fehler: Newsletter wird versendet, fertig. Keine Analyse, keine Optimierung.
Besser so: Schaue regelmäßig auf Öffnungsraten, Klickraten und Abmeldungen. Teste kontinuierlich Verbesserungen.
Jetzt hast du das Framework. Du weißt, wie du ein Ziel definierst, ein Format entwickelst, die richtigen Inhalte findest und das passende Tool wählst.
Aber zwischen Wissen und Umsetzung liegt oft ein großer Graben.
Deshalb hier dein konkreter nächster Schritt:
Das kannst du diese Woche schaffen. Und das wird mehr für dein Business bewirken als 6 Monate Grübeln über die perfekte Newsletter-Strategie.
Falls du Unterstützung beim Setup oder der Strategie brauchst: Wir bei Advertal haben schon über 170 ActiveCampaign-Projekte begleitet. Von der technischen Einrichtung bis zur langfristigen Newsletter-Strategie.
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