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Multi-Domain-Tracking: So trackst du mehrere Websites professionell

March 13, 2026

Wenn du mehrere Websites oder Brands verwaltest, kennst du das Problem: Jede Domain einzeln zu tracken ist machbar. Aber sobald du 5, 10 oder noch mehr Websites im Portfolio hast, wird es schnell chaotisch.
Das Ergebnis: Doppelte Arbeit, unvollständige Daten und am Ende verlierst du den Überblick über deine wichtigsten Kennzahlen.
Wir haben in den letzten anderthalb Jahren über 170 ActiveCampaign-Projekte begleitet - viele davon mit mehreren Domains. Hier ist, was sich in der Praxis bewährt hat.
Die meisten denken: "Ich erstelle einfach für jede Website ein eigenes Google Analytics Property." Das funktioniert, aber du verlierst dabei den wichtigsten Vorteil: Die Customer Journey über alle Touchpoints hinweg zu verstehen.
Stell dir vor:
Mit separaten Properties siehst du drei verschiedene "neue" Nutzer. Mit richtigem Multi-Domain-Tracking erkennst du die komplette Customer Journey einer Person.
Und das ist wichtig: Ohne diese Sicht verlierst du wertvolle Insights über deine erfolgreichsten Conversion-Pfade.
Du hast grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
Vorteile:
Nachteile:
Das ist der Hybrid-Ansatz: Jede Domain bekommt ihr eigenes Property, aber du verknüpfst sie technisch miteinander.
Vorteile:
Was sich in unseren Projekten bewährt hat: Für verwandte Domains (Hauptseite + Shop + Landingpages) nutzen wir Option 1. Für komplett verschiedene Brands nehmen wir Option 2.
Hier wird es technisch. Aber keine Sorge - ich erkläre es Schritt für Schritt.
In GA4 ist Cross-Domain-Tracking einfacher geworden:
Wichtig: Vergiss nicht die Subdomains. Wenn du shop.example.com und blog.example.com hast, müssen beide explizit gelistet werden.
Noch sauberer wird es mit dem Google Tag Manager:
Der Vorteil: Du kannst alle Tracking-Codes zentral verwalten. Besonders praktisch, wenn du regelmäßig neue Domains hinzufügst.
Hier kommt der Teil, den fast niemand sauber spielt: Die Verbindung zwischen deinem Website-Tracking und ActiveCampaign.
ActiveCampaign's Site Tracking funktioniert domain-übergreifend - aber nur, wenn du es richtig konfigurierst.
So gehst du vor:
Das Ergebnis: Du siehst die komplette Website-Aktivität eines Kontakts - egal auf welcher Domain er war.
Besonders wertvoll wird es bei Events. Stell dir vor:
Mit richtigem Setup siehst du alle drei Events in ActiveCampaign - und kannst entsprechend intelligente Automationen aufsetzen.
Genau da verlieren die meisten. Hier sind die kritischen Punkte:
Ohne korrekte Konfiguration startet bei jedem Domain-Wechsel eine neue Session. Deine Conversion-Attribution wird dadurch völlig verfälscht.
Lösung: Stelle sicher, dass der Linker-Parameter korrekt übertragen wird. In GA4 passiert das automatisch, wenn du alle Domains konfiguriert hast.
Viele installieren versehentlich mehrere Tracking-Codes auf derselben Domain. Das führt zu aufgeblähten Daten und falschen Metriken.
Lösung: Nutze den Google Tag Manager und installiere nur EINEN Container pro Domain. Alle anderen Tags laufen über den GTM.
Im DACH-Raum besonders wichtig: Deine Cookie-Einstellungen müssen domain-übergreifend konsistent sein.
Lösung: Nutze eine zentrale Consent-Management-Platform (CMP), die auf allen Domains dieselben Einstellungen durchsetzt.
Mit mehreren Domains wird das Reporting schnell unübersichtlich. Hier ist unser Ansatz:
Erstelle in GA4 eine Custom Dimension "Domain" und befülle sie automatisch mit der jeweiligen Website. So kannst du jederzeit nach einzelnen Domains filtern.
Für unsere Kunden erstellen wir oft ein zentrales Dashboard, das alle wichtigen Metriken domain-übergreifend zeigt:
Das gibt dir den Überblick und zeigt gleichzeitig, welche Domain-Kombinationen am besten funktionieren.
Für Unternehmen mit vielen Domains und hohem Datenvolumen ist Server-Side Tracking der nächste Level:
Der Setup ist komplexer, aber bei 10+ Domains definitiv die Investition wert.
Mit Third-Party Cookies auf dem Rückzug wird First-Party Data immer wichtiger. Hier zahlt sich Multi-Domain-Tracking besonders aus:
Du kannst Nutzerprofile über alle deine Domains hinweg aufbauen - basierend auf Login-Daten, E-Mail-Adressen oder anderen First-Party-Identifiern.
Was sich in unseren 170+ Projekten bewährt hat:
Multi-Domain-Tracking ist nicht kostenlos. Hier eine realistische Einschätzung:
Unser Tipp: Starte mit der kostenlosen GA4-Variante und skaliere dann nach oben.
Wenn du jetzt loslegen willst, hier dein konkreter Fahrplan:
Nach 2 Wochen hast du ein solides Multi-Domain-Tracking-System, das skaliert.
Die meisten Unternehmen tracken ihre Domains einzeln - und verlieren dadurch wertvolle Insights über ihre Customer Journey.
Wenn du Multi-Domain-Tracking sauber umsetzt, hast du einen klaren Vorteil:
Das Setup ist anfangs aufwändig. Aber der Aufwand zahlt sich aus - besonders wenn du mehrere Domains aktiv für Marketing und Sales nutzt.
Wenn du das mit Advertal umsetzen willst: Wir haben Multi-Domain-Setups schon dutzende Male gebaut und können dir dabei helfen, die typischen Fallen zu vermeiden. Melde dich bei uns: advertal.de/start
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