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Launch-Segmentierung mit ActiveCampaign: So vermeidest du E-Mail-Spam bei deinem nächsten Produktlaunch

March 12, 2026

Wer schon mal einen Online-Kurs oder ein digitales Programm gelauncht hat, kennt das Problem: Du schreibst 15, 20, manchmal sogar 30+ E-Mails für deinen Launch. Und bei jeder Mail denkst du: "Nerve ich meine Abonnenten jetzt?"
Die Antwort ist einfach: Nein, wenn du die richtigen Leute anschreibst.
Das Geheimnis erfolgreicher Launches liegt nicht daran, weniger E-Mails zu schreiben. Es liegt daran, die richtigen E-Mails an die richtigen Personen zu schicken. Und genau hier kommen ActiveCampaign Tags und Segmente ins Spiel.
In unseren über 170 begleiteten Projekten haben wir gesehen: Wer seine Launch-Kommunikation sauber segmentiert, erreicht Öffnungsraten von 35-45% statt der üblichen 20%. Das verändert alles.
Bevor wir in die Technik einsteigen, ein Reality-Check: E-Mail ist bei weitem der stärkste Launch-Kanal.
Die Zahlen sprechen für sich:
Aber der wichtigste Punkt: Bei Instagram entscheidet der Algorithmus, wer deine Launch-Posts sieht. Bei E-Mail entscheidet dein Abonnent selbst. Kein Algorithmus kann dir dazwischenfunken.
Trotzdem haben viele Coach:innen und Berater:innen im DACH-Raum Angst vor "zu vielen" Launch-E-Mails. Verständlich, aber unnötig.
ActiveCampaign Tags sind wie digitale Klebezettel. Jeder Tag zeigt dir sofort: "Diese Person hat Interesse X gezeigt" oder "Diese Person gehört zur Gruppe Y".
Für einen sauberen Launch brauchst du 5-7 strategische Tags. Hier sind die wichtigsten:
Dein Launch beginnt 6-8 Wochen vor dem eigentlichen Verkaufsstart. In dieser Zeit sendest du wertvollen Content und beobachtest: Wer klickt auf welche Links?
Praxis-Beispiel aus unseren Projekten:
So funktioniert es in ActiveCampaign: Site Tracking → Link-Aktionen → automatisches Tagging. Du musst nichts manuell machen.
2-3 Wochen vor Launch-Start erwähnst du dein kommendes Angebot. Nicht verkaufen – nur erwähnen. Und dann bietest du eine Warteliste an.
Der Deal: "Trag dich in die Warteliste ein und du bekommst 48h früher Zugang plus 15% Frühbucher-Rabatt."
Jeder Klick auf den Wartelisten-Link löst in ActiveCampaign automatisch den Tag "Warteliste: [Angebot]" aus. Diese Personen sind deine heißesten Leads.
Webinare, Challenges oder Workshop-Serien sind Launch-Gold. Wer sich zu einem kostenlosen Event anmeldet, zeigt hohes Interesse.
Wichtig bei mehreren Terminen: Separate Tags für jeden Zeitslot.
So kannst du terminspezifische Reminder und Replay-Links senden.
Sobald dein Angebot live ist, trackst du jeden Klick auf deine Verkaufsseite. Diese Personen sind kaufbereit – auch wenn sie noch nicht gekauft haben.
Was sich in der Praxis bewährt hat: 2-4 Stunden nach dem Klick sendest du eine automatische "Hast du Fragen?"-E-Mail. Nur an diese Personen, versteht sich.
Offensichtlich, aber wichtig: Wer gekauft hat, bekommt keine Verkaufs-E-Mails mehr. Dieser Tag löst zwei Dinge aus:
Hier zeigt sich, ob du ActiveCampaign wirklich verstanden hast: Du gibst Menschen die Möglichkeit, sich nur von diesem Launch abzumelden. Nicht von deiner ganzen Liste.
In jede Launch-E-Mail gehört ganz unten: "Du möchtest keine E-Mails mehr zu diesem Angebot? [Hier klicken] – du bleibst trotzdem in meiner Liste für andere Inhalte."
Das reduziert Abmeldungen massiv.
Tags allein machen noch keinen Launch. Erst die daraus entstehenden Automationen schaffen den Mehrwert.
Diese Automationen solltest du vor jedem Launch aufsetzen:
Jetzt kommt der Teil, den fast niemand sauber spielt: Die richtigen Segmente für die richtigen Launch-Phasen.
Hier sind die 5 wichtigsten Segmente, die du in ActiveCampaign anlegen solltest:
Eingeschlossen: Tag "Warteliste: [Angebot]"
Ausgeschlossen: "Gekauft: [Angebot]", "Opt-out: [Angebot] Promo"
Zweck: Early Access E-Mails, exklusive Bonusinhalte
Eingeschlossen: "Interesse: [Thema]", "Event: [Titel]", "Geklickt: Sales Page"
Ausgeschlossen: "Gekauft: [Angebot]", "Opt-out: [Angebot] Promo"
Zweck: Alle Launch-E-Mails während der Verkaufsphase
Eingeschlossen: Alle aktiven Abonnenten
Ausgeschlossen: "Gekauft: [Angebot]", "Opt-out: [Angebot] Promo"
Zweck: Nur die wichtigsten Launch-E-Mails (Ankündigung, letzter Tag, Schluss)
Eingeschlossen: "Interesse: [Thema]", "Event: [Titel]"
Ausgeschlossen: "Warteliste: [Angebot]", "Gekauft: [Angebot]", "Opt-out: [Angebot] Promo"
Zweck: Wiederholungs-E-Mails von Wartelisten-Inhalten (ohne Doppelung)
Der Clou: Eine E-Mail geht niemals an alle. Stattdessen wählst du für jede E-Mail das passende Segment.
Hier siehst du eine typische 7-Tage-Launch-Struktur mit ActiveCampaign-Segmentierung:
Was sich in der Praxis wirklich bewährt hat:
Erstelle eine einfache Seite: "Danke für deine Ehrlichkeit. Du bekommst keine E-Mails mehr zu [Angebot], bleibst aber für andere Inhalte in der Liste."
Das zeigt Professionalität und reduziert komplette Abmeldungen um 60-70%.
Ergänze deine Event-Tags um Teilnahme-Informationen:
So kannst du noch präziser nachfassen.
ActiveCampaign Lead Scoring nutzen:
Ab 25 Punkten = "Heiße Leads" Segment. Ab 40 Punkte = persönliche Nachfassaktion.
Nutze immer dieselbe Tag-Struktur für alle Launches:
Das spart Zeit und verhindert Chaos in deinem ActiveCampaign-Account.
Nach 170 Projekten sehen wir immer wieder dieselben Stolpersteine:
Viele vergessen, Käufer:innen aus den Launch-Segmenten auszuschließen. Resultat: Kund:innen bekommen weiter Verkaufs-E-Mails. Das nervt.
Lösung: Jedes Launch-Segment MUSS den "Gekauft: [Angebot]" Tag ausschließen.
Tags werden hinzugefügt, aber nie wieder entfernt. Nach 3 Monaten hast du Chaos in ActiveCampaign.
Lösung: Launch-Tags mit Datum versehen und nach 6 Monaten automatisch entfernen.
"Gruppe A", "Test123", "Launch Leute" – solche Namen führen zu Verwirrung.
Lösung: Klare Namenskonvention: "[Launch-Name] – [Zielgruppe] – [Monat/Jahr]"
Du musst nicht perfekt sein. Hier ist dein Quickstart-Plan:
Das reicht für deinen ersten segmentierten Launch. Den Rest baust du bei Launch 2 und 3 aus.
Die meisten Coaches und Berater:innen im DACH-Raum machen Launches noch wie vor 10 Jahren: Eine E-Mail-Liste, alle bekommen alles.
Das ist verschenktes Potenzial.
Mit ActiveCampaign Tags und Segmenten erreichst du:
Und das Beste: Einmal aufgesetzt, läuft das System bei jedem Launch automatisch.
Wenn du das mit Advertal umsetzen willst und dir ein ActiveCampaign-Setup wünschst, das deine Launches auf das nächste Level hebt: advertal.de/start
Wir haben schon über 170 Projekte begleitet und wissen genau, welche Tag- und Segment-Struktur für welchen Launch-Typ funktioniert.
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