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Die 5 besten Klaviyo-Alternativen für E-Mail-Marketing

March 13, 2026

Klaviyo hat sich in den letzten Jahren zu einem der teureren E-Mail-Marketing-Tools entwickelt. Viele Unternehmen im DACH-Raum zahlen mittlerweile mehrere hundert Euro monatlich – und das oft für Features, die sie gar nicht nutzen.
Das muss nicht sein.
In den letzten 18 Monaten haben wir bei Advertal über 170 Projekte im E-Mail-Marketing begleitet. Dabei haben wir gesehen: Es gibt mächtige Alternativen, die oft besser zu deutschen Unternehmen passen – sowohl preislich als auch funktional.
Hier sind die 5 besten Klaviyo-Alternativen, die wir regelmäßig empfehlen:
ActiveCampaign ist unsere Top-Empfehlung – und das nicht nur, weil wir die führende ActiveCampaign-Agentur im DACH-Raum sind.
Der entscheidende Unterschied zu Klaviyo: ActiveCampaign denkt Automationen vom CRM her. Du bekommst nicht nur E-Mail-Sequenzen, sondern komplette Customer Journeys mit:
Der Visual Automation Builder ist intuitiver. Du ziehst Trigger, Bedingungen und Aktionen per Drag & Drop zusammen. Kein kompliziertes Setup wie bei Klaviyo.
Beispiel aus der Praxis: Ein Online-Shop-Kunde von uns hat mit ActiveCampaign eine Automation gebaut, die Interessenten nach Produktkategorie segmentiert, ihr Verhalten auf der Website trackt und automatisch unterschiedliche E-Mail-Serien startet – je nachdem, ob sie sich für Premium- oder Budget-Produkte interessieren.
Das Ergebnis: 34% höhere Conversion Rate bei Neukunden.
Preis: Ab 15€/Monat für 500 Kontakte. Klaviyo startet bei 20€, bietet aber weniger Automations-Features.
Mailchimp ist das Tool, mit dem die meisten starten. Zu Recht: Die Benutzeroberfläche ist selbsterklärend, es gibt hunderte Design-Vorlagen und einen kostenlosen Plan für bis zu 500 Kontakte.
Einfacher Einstieg. Du kannst in 10 Minuten deinen ersten Newsletter versenden. Keine steile Lernkurve wie bei Klaviyo.
Solide DSGVO-Compliance. Mailchimp hat seine Rechtsgrundlagen in Europa aufgeräumt. Double-Opt-in, Cookie-Banner und Datenexport funktionieren out-of-the-box.
Gute Integrationen. WooCommerce, Shopify, WordPress – die wichtigsten Verbindungen sind da.
Bei komplexeren Automationen wird es schnell unübersichtlich. Lead Scoring gibt es nicht. CRM-Features sind rudimentär. Wenn dein Business wächst, stößt du an die Grenzen.
Ein Kunde kam zu uns, weil seine Mailchimp-Automationen nicht mehr nachvollziehbar waren. 47 verschiedene Listen, unklare Segmente, doppelte Kontakte. Das kostet Zeit und Geld.
Preis: Kostenlos bis 500 Kontakte, dann ab 13€/Monat. Wird bei größeren Listen teurer als ActiveCampaign.
HubSpot ist kein E-Mail-Tool, sondern eine komplette Marketing-, Sales- und Service-Plattform. Wenn du ein größeres Team hast und alle Disziplinen integrieren willst, ist HubSpot eine Option.
Komplex und teuer. HubSpot Marketing Hub startet bei 18€/Monat, aber die wirklich nützlichen Features gibt es erst ab 800€/Monat. Das rechtfertigen nur wenige Unternehmen.
Amerikanisches System. DSGVO-Compliance ist möglich, aber aufwendiger als bei europäischen Tools.
Wir empfehlen HubSpot meist nur Unternehmen mit 50+ Mitarbeitern und mehreren Marketing-Kanälen. Für die meisten DACH-Unternehmen ist es überdimensioniert.
ConvertKit hat sich auf Content-Creator spezialisiert: Blogger, Podcaster, Online-Kurs-Anbieter, Newsletter-Publisher.
Einfache Subscriber-Segmentierung. Du tagst deine Abonnenten basierend auf Interessen und sendest gezielt verschiedene Content-Serien.
Landing Pages und Opt-in-Formulare sind im Preis enthalten. Bei Klaviyo zahlst du extra.
Creator-freundliche Integrationen: Teachable, Gumroad, Stripe, PayPal – alles da, was du für digitale Produkte brauchst.
E-Commerce-Features sind mager. Keine Product-Recommendations, kein Abandoned-Cart-Recovery, rudimentäre Shop-Integrationen.
Für physische Produkte ist ConvertKit keine Option. Für digitale Creator aber oft die bessere Wahl als Klaviyo.
Preis: Ab 9€/Monat für 300 Kontakte. Fairer als Klaviyo und transparent.
Brevo (ehemals Sendinblue) ist die Budgetoption – aber nicht billig gemacht. Für kleinere Unternehmen, die nicht viel Schnick-Schnack brauchen, ist es eine solide Wahl.
Automationen sind basic. Lead Scoring gibt es nicht. Das CRM ist funktional, aber nicht mehr.
Brevo ist perfekt für Unternehmen, die hauptsächlich Newsletter versenden und gelegentlich einfache Automationen brauchen.
Die Entscheidung hängt von deinen Prioritäten ab:
→ ActiveCampaign. Wir migrieren regelmäßig Kunden von Klaviyo und sie sind überrascht, wie viel mehr möglich ist.
→ Mailchimp. Einfacher Einstieg, kostenloser Plan, du kannst immer noch wechseln.
→ HubSpot. Wenn du das Geld hast und alle Bereiche integrieren willst.
→ ConvertKit. Gebaut für dein Business-Modell.
→ Brevo. Macht den Job und kostet wenig.
Ein Tool-Wechsel ist nie trivial. Hier die wichtigsten Punkte aus unserer Erfahrung:
Stelle sicher, dass deine Opt-in-Historie übertragen wird. Bei ActiveCampaign unterstützen wir dabei mit einem DSGVO-konformen Migrationsprozess.
Klaviyo mag für E-Commerce-Riesen in den USA funktionieren. Für die meisten Unternehmen im DACH-Raum gibt es bessere, günstigere und flexiblere Alternativen.
Besonders ActiveCampaign überzeugt durch die Kombination aus fortgeschrittenen Automationen, fairem Preis und europäischem Datenschutz.
Wenn du überlegst zu wechseln: Lass dich nicht von der vermeintlichen Komplexität abschrecken. Die meisten Migrationen dauern 2-4 Wochen und zahlen sich schon im ersten Jahr aus.
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