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HubSpot ist ein starkes Tool. Aber mal ehrlich: Nicht jedes Unternehmen braucht diese Monster-Suite mit allem Drum und Dran.

Viele unserer Kunden kommen zu uns, weil sie bei HubSpot an ihre Grenzen gestoßen sind. Entweder wird es zu teuer, zu komplex oder die E-Mail-Marketing-Features reichen einfach nicht aus.

In den letzten anderthalb Jahren haben wir über 170 Projekte begleitet. Dabei haben wir gesehen: Die richtige Alternative zu finden, spart nicht nur Geld, sondern macht Marketing-Teams auch produktiver.

Hier sind die 5 besten HubSpot-Alternativen für den DACH-Markt – mit klaren Empfehlungen, wann welches Tool das richtige ist.

1) ActiveCampaign – Die beste Lösung für fortgeschrittene E-Mail-Marketing-Automation

ActiveCampaign ist unser klarer Favorit. Und das nicht nur, weil wir die führende ActiveCampaign-Agentur im DACH-Raum sind.

Das Tool macht einfach das, was die meisten Unternehmen wirklich brauchen: Saubere E-Mail-Automation mit einem CRM, das funktioniert.

Warum ActiveCampaign oft die bessere Wahl ist

Der visuelle Automation Builder ist intuitiver als bei HubSpot. Du siehst auf einen Blick, was passiert. Kein Rätselraten, keine versteckten Abhängigkeiten.

Das beste Feature: Die Segmentierung. Du kannst deine Kontakte nach Verhalten, Interessen, Kaufhistorie und hunderten anderen Kriterien aufteilen. Und das in Echtzeit.

Was sich in der Praxis bewährt hat:

  • Site Tracking: Du siehst, welche Seiten deine Kontakte besuchen und triggerst entsprechende Automationen
  • Lead Scoring: Automatische Bewertung deiner Leads basierend auf Verhalten und Eigenschaften
  • Dynamic Content: Personalisierte E-Mail-Inhalte je nach Kontakt-Daten
  • CRM-Integration: Sales Pipeline und E-Mail-Marketing in einem System

Wo ActiveCampaign HubSpot schlägt

Deliverability: ActiveCampaign hat in Tests die beste Zustellrate (89,6%). Wenn deine E-Mails nicht ankommen, bringt dir die beste Automation nichts.

Preis-Leistung: Ab 15 Euro monatlich kriegst du Features, für die du bei HubSpot das Vielfache zahlst.

Einfachheit: Weniger Klicks für die gleichen Ergebnisse. Unsere Kunden sind meist nach 2-4 Wochen produktiv.

Die Kehrseite

ActiveCampaign hat seine Schwächen:

  • Der Landing Page Builder ist basic. Für komplexe Pages brauchst du externe Tools.
  • Reporting könnte umfangreicher sein (kommt aber 2025)
  • Manche Enterprise-Features gibt's erst in höheren Plänen

Unser Urteil

Wenn du primär E-Mail-Marketing und Sales-Automation brauchst, ist ActiveCampaign die beste Wahl. Besonders für B2B-Unternehmen mit 100-10.000 Kontakten.

Wir setzen es bei 90% unserer Projekte ein – von Coaches bis zu Softwareunternehmen mit 8-stelligem Umsatz.

2) Marketo – Für Konzerne mit komplexen Anforderungen

Marketo ist das Gegenteil von "schnell mal eingerichtet". Das Tool ist für Unternehmen gedacht, die Marketing-Automation als strategisches Asset verstehen.

Wann Marketo Sinn macht

Du hast ein dediziertes Marketing-Ops-Team. Du brauchst komplexe Lead-Scoring-Modelle. Du willst Attribution-Tracking über mehrere Touchpoints.

Marketo kann das alles. Aber es braucht Expertise und Zeit.

Die Stärken

  • Enterprise Lead Management: Mehrstufige Scoring-Modelle, komplexe Nurturing-Flows
  • Advanced Reporting: Attribution-Modelling, ROI-Tracking, Custom Dashboards
  • Skalierbarkeit: Läuft auch mit Millionen von Kontakten stable
  • Integrationen: Umfassende APIs für Custom-Entwicklungen

Die Realität

Wir haben Marketo bei zwei Projekten implementiert. Beide Male war der Go-Live nach 6+ Monaten. Ein Kunde ist nach einem Jahr zu ActiveCampaign gewechselt, weil das Team überfordert war.

Marketo ist brilliant – wenn du die Ressourcen hast, es richtig zu nutzen.

Preis und Verfügbarkeit

Marketo veröffentlicht keine Standardpreise. Rechne mit mittleren 4-stelligen Monatskosten aufwärts. Plus Implementation. Plus Beratung.

Keine Free Trial, sondern Demo-Termine mit Sales.

3) Pardot by Salesforce – Für B2B-Teams mit Salesforce-Focus

Pardot macht eine Sache richtig gut: Nahtlose Integration mit Salesforce.

Wenn dein Vertrieb bereits in Salesforce arbeitet, ist Pardot eine logische Ergänzung. Die Daten fließen automatisch, Lead-Routing funktioniert out-of-the-box.

Was für Pardot spricht

  • Salesforce-Integration: Native Verbindung, keine Datensilos
  • B2B Lead Scoring: Ausgereiftes Modell für längere Sales Cycles
  • Account-Based Marketing: Targeting auf Unternehmensebene
  • ROI-Reporting: Direkte Attribution zu Salesforce Opportunities

Die Hürden

Der Einstiegspreis liegt bei 1.250 Euro monatlich. Für 10.000 Kontakte. Das ist ein anderes Level als ActiveCampaign oder Mailchimp.

Außerdem: Pardot ist komplex. Ohne Salesforce-Expertise wird's schwierig.

Unser Take

Pardot ist eine Nische-Lösung. Perfekt, wenn du bereits tief in der Salesforce-Welt bist. Für alle anderen gibt's bessere Alternativen.

4) Mailchimp – Für kleine Unternehmen und E-Commerce

Mailchimp hat sich vom einfachen Newsletter-Tool zur Marketing-Platform entwickelt. Mit gemischten Ergebnissen.

Was Mailchimp kann

Das Interface ist immer noch das benutzerfreundlichste am Markt. Drag & Drop, schöne Templates, schnelle Einrichtung.

Für E-Commerce gibt's starke Features:

  • Shopify-Integration: Automatische Produktempfehlungen, Abandoned Cart Recovery
  • Facebook/Instagram Ads: Direkt aus Mailchimp schalten und optimieren
  • Transactional E-Mails: Bestellbestätigungen, Shipping-Updates
  • Audience Insights: Demografische Auswertungen, Kaufverhalten

Wo es hakt

Mailchimp ist in einer Identitätskrise. Es will alles sein – Newsletter-Tool, CRM, E-Commerce-Platform, Social Media Manager.

Das Ergebnis: Viele mittelmäßige Features statt weniger exzellenter.

Die Automation ist basic im Vergleich zu ActiveCampaign. Das CRM ist spielzeughaft im Vergleich zu HubSpot.

Wann Mailchimp trotzdem passt

Du startest gerade. Du brauchst vor allem schöne Newsletter. Du betreibst einen kleinen Online-Shop.

Der Free Plan (bis 500 Kontakte) ist ein guter Einstieg. Aber plane den Wechsel mit, wenn du wächst.

5) ConvertKit – Speziell für Content Creator und Blogger

ConvertKit versteht eine Zielgruppe perfekt: Content Creator, die ihr Publikum monetarisieren wollen.

Die ConvertKit-Philosophie

Nicht die E-Mail-Liste ist das Zentrum, sondern der Subscriber. ConvertKit organisiert alles um individuelle Personen – mit ihren Interessen, ihrem Verhalten, ihrer Customer Journey.

Was Content Creators lieben

  • Tagging-System: Flexibler als Listen-basierte Systeme
  • Opt-in Forms: Schöne, konversionsstarke Formulare ohne Design-Skills
  • Sequences vs. Autoresponder: Behavioral Trigger statt time-based Automation
  • Creator Economy Features: Selling, Subscriptions, Community-Tools

Die Grenzen

ConvertKit ist eindimensional. Für reine Content-Businesses ideal. Aber sobald du komplexere Funnels, CRM-Features oder B2B-Automation brauchst, stößt du an Grenzen.

Preismodell

Bis 300 Kontakte kostenlos. Danach 9 Euro monatlich. Skaliert linear mit der Kontaktanzahl.

Fair, aber kann bei größeren Listen teuer werden.

Welche Alternative passt zu dir? Unsere Entscheidungshilfe

Nach 170+ Projekten haben wir gelernt: Die richtige Wahl hängt von deiner spezifischen Situation ab.

Wähle ActiveCampaign, wenn:

  • Du primär B2B-Marketing machst
  • E-Mail-Automation im Zentrum steht
  • Du ein CRM brauchst, aber keine Monster-Suite
  • Budget und Einfachheit wichtig sind
  • Du schnell produktiv werden willst

Wähle Marketo, wenn:

  • Du ein Konzern mit dedizierten Marketing-Ops bist
  • Komplexe Attribution und Reporting brauchst
  • Budget keine primäre Rolle spielt
  • 6+ Monate Implementation okay sind

Wähle Pardot, wenn:

  • Dein Sales-Team bereits in Salesforce arbeitet
  • Du Account-Based Marketing betreibst
  • Längere B2B Sales Cycles normal sind
  • Enterprise-Budget verfügbar ist

Wähle Mailchimp, wenn:

  • Du einen E-Commerce-Shop betreibst
  • Einfachheit über Features geht
  • Du gerade erst anfängst
  • Social Media Marketing wichtig ist

Wähle ConvertKit, wenn:

  • Du Content Creator, Blogger oder Coach bist
  • Du deine Community monetarisieren willst
  • Subscriber-zentrierte Sicht wichtig ist
  • Du primär B2C arbeitest

Migration von HubSpot: Was du beachten musst

Der Wechsel von HubSpot ist nicht trivial. Hier die wichtigsten Punkte aus unserer Erfahrung:

Daten-Export vorbereiten

HubSpot macht den Export bewusst umständlich. Du brauchst mehrere CSV-Exporte: Contacts, Companies, Deals, Custom Properties.

Plane 2-4 Wochen für saubere Datenaufbereitung.

Automationen neu aufbauen

Direct Migration gibt's nicht. Du musst deine HubSpot-Workflows in der neuen Platform neu erstellen.

Das ist meist eine Chance: Die alten Workflows sind oft überkomplex geworden.

Team-Training einplanen

Jede Platform hat ihre Eigenarten. Auch wenn ActiveCampaign einfacher ist als HubSpot – dein Team braucht Einarbeitung.

Wir empfehlen: Erst Migration, dann schrittweise neue Features aktivieren.

Parallelnutzung vermeiden

Verführerisch, aber gefährlich: Beide Systeme parallel laufen lassen "für den Übergang".

Das führt zu Dateninkonsistenz und doppelter Arbeit. Besser: Klarer Cut-over-Termin.

Kosten im Vergleich: Was du wirklich sparst

HubSpot wird schnell teuer. Hier eine realistische Kostenrechnung für ein typisches B2B-Unternehmen mit 5.000 Kontakten:

HubSpot Marketing Hub Professional

  • Basis: 890 Euro/Monat
  • 3 zusätzliche Seats: 270 Euro/Monat
  • Weitere Contacts: 150 Euro/Monat
  • Total: ~1.300 Euro/Monat

ActiveCampaign Professional

  • 5.000 Kontakte: 149 Euro/Monat
  • Unbegrenzte User inklusive
  • Alle Features inklusive
  • Total: 149 Euro/Monat

Ersparnis: Über 1.100 Euro monatlich. Das sind 13.200 Euro pro Jahr.

Selbst mit Migration und Setup sparst du ab Monat 3.

Unser Quickstart für die perfekte Alternative

Du willst schnell eine Entscheidung? Hier unser 2-Stunden-Framework:

Schritt 1: Bedarf definieren (30 Minuten)

Beantworte diese 5 Fragen:

  1. Steht E-Mail-Marketing im Zentrum oder brauchst du eine All-in-one-Suite?
  2. Wie viele Kontakte hast du heute und in 2 Jahren?
  3. Nutzt dein Sales-Team bereits ein CRM?
  4. Wie hoch ist dein monatliches Budget?
  5. Wie schnell willst du produktiv werden?

Schritt 2: Tool-Shortlist (30 Minuten)

Basierend auf deinen Antworten:

  • E-Mail-Marketing + CRM + Budget-bewusst: ActiveCampaign
  • Enterprise + komplexe Automation: Marketo
  • Salesforce-Integration Pflicht: Pardot
  • Einfachheit + E-Commerce: Mailchimp
  • Content Creator + Community: ConvertKit

Schritt 3: Free Trial starten (60 Minuten)

Teste dein Top-Tool mit realen Daten:

  1. 100 Kontakte importieren
  2. Eine einfache Automation aufbauen
  3. Test-E-Mail versenden
  4. Reporting anschauen

Nach einer Stunde weißt du, ob das Tool zu dir passt.

Fazit: HubSpot-Alternativen für jede Situation

HubSpot ist nicht schlecht. Aber für die meisten DACH-Unternehmen ist es oversized und overpriced.

Unsere Empfehlung nach 170+ Projekten: ActiveCampaign für 80% der Fälle. Es macht das Wichtigste richtig gut, kostet einen Bruchteil und dein Team wird schnell produktiv.

Für spezielle Anforderungen – Enterprise-Komplexität, Salesforce-Integration, Content Creator Tools – gibt es passende Nischen-Lösungen.

Das Wichtigste: Triff eine Entscheidung und leg los. Das perfekte Tool gibt's nicht, aber das richtige Tool für deine Situation schon.

Wenn du das mit Advertal umsetzen willst: Wir sind die ActiveCampaign-Experten im DACH-Raum. Von der Migration bis zur laufenden Optimierung – wir haben schon hunderte Projekte erfolgreich begleitet.

Melde dich bei uns: advertal.de/start

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