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E-Mail-Retargeting: 3 Schritte zu mehr Kunden

March 13, 2026

Du kennst das: Jemand besucht deinen Online-Shop, schaut sich um, legt Produkte in den Warenkorb – und verschwindet dann einfach. Oder jemand öffnet deine E-Mails regelmäßig, klickt aber nie durch zu deiner Website.
Genau hier setzt E-Mail-Retargeting an. Es ist deine zweite Chance, aus interessierten Besuchern zahlende Kunden zu machen.
In diesem Beitrag zeige ich dir die 3 Schritte, mit denen du E-Mail-Retargeting erfolgreich umsetzt. Basierend auf unserer Erfahrung mit über 170 ActiveCampaign-Projekten bei Advertal.
E-Mail-Retargeting bedeutet: Du sendest gezielte E-Mails an Menschen basierend auf ihrem Verhalten auf deiner Website oder in deinen E-Mails. Das kann sein:
Warum funktioniert E-Mail-Retargeting so gut? Laut Studien bringen E-Mail-Kunden 11% mehr Umsatz als andere Kanäle. Der Grund: Du sprichst Menschen an, die bereits Interesse gezeigt haben.
Das ist der Unterschied zwischen Kaltakquise und warmen Kontakten. Bei Retargeting kennst du schon ihre Interessen und kannst gezielt darauf eingehen.
Du hast zwei Möglichkeiten:
In diesem Beitrag fokussieren wir uns auf getriggerte E-Mails – das ist der direkteste Weg und lässt sich mit ActiveCampaign perfekt umsetzen.
Ohne Daten kein Retargeting. Die Frage ist: Welche Informationen brauchst du wirklich?
Das Minimum: Die E-Mail-Adresse. Klingt simpel, aber das ist dein Schlüssel zu allem anderen.
Sobald du die E-Mail-Adresse hast, kannst du mit ActiveCampaign Site Tracking folgende Daten sammeln:
Plus die E-Mail-Daten:
Pro-Tipp: ActiveCampaigns Site Tracking ist hier unschlagbar. Es verbindet Website-Verhalten direkt mit E-Mail-Marketing. So siehst du in Echtzeit, was deine Kontakte auf der Website machen.
Wenn jemand sich in deinen Newsletter einträgt, sammle strategisch weitere Infos:
Aber Achtung: Nicht zu viele Felder auf einmal. Das schreckt ab. Besser: Schrittweise mehr Daten sammeln.
Jetzt kommt der Teil, den fast niemand sauber spielt: die Segmentierung.
Schlechte Segmentierung = E-Mails, bei denen sich der Empfänger denkt: "Warum schickst du mir das?"
Gute Segmentierung = E-Mails, die sich anfühlen wie persönliche Empfehlungen.
Mit ActiveCampaign kannst du Segmente basierend auf Tags, Custom Fields und Site Tracking erstellen. Hier sind bewährte Segmente aus unseren Projekten:
E-Commerce Segmente:
Engagement-Segmente:
Der Trick: Je spezifischer das Segment, desto klarer die nächste Aktion. "Frauen, 25-35, interessiert an Produktkategorie X, letzter Besuch vor 3 Tagen" ist viel wertvoller als "alle weiblichen Kontakte".
ActiveCampaign bietet dir verschiedene Segmentierungs-Tools:
Diese kombinierts du in Automationen, die automatisch die richtigen E-Mails an die richtigen Segmente senden.
Jetzt wird's konkret. Du brauchst Inhalte, die deine Segmente zurückholen.
1) Warenkorb-Abbruch E-Mails (Abandoned Cart)
Der Klassiker. 60-80% aller Warenkörbe werden abgebrochen. Mit der richtigen E-Mail-Serie holst du 10-15% davon zurück.
Bewährte Serie:
2) Cross-Sell und Upsell E-Mails
An Kunden, die kürzlich gekauft haben. Sie sind bereits "warme" Käufer.
Beispiel: Jemand kauft eine Kamera → E-Mail mit passender Speicherkarte und Tasche.
3) Reaktivierungs-E-Mails
Für Kontakte, die deine E-Mails nicht mehr öffnen oder seit Wochen inaktiv sind.
Ansatz: "Vermisst du uns?" oder "Letzte Chance, dabei zu bleiben".
4) Browser-Retargeting
Für Website-Besucher, die sich Produkte angeschaut, aber nicht gekauft haben.
So baust du die Automationen in ActiveCampaign:
Wichtig: Nutze ActiveCampaigns "Goals" Feature. Sobald jemand kauft, verlässt er automatisch die Retargeting-Automation. Das verhindert nervige E-Mails nach dem Kauf.
Lass uns das konkret machen. Warenkorb-Abbruch E-Mails haben Öffnungsraten von 45% und Recovery-Raten von 10-15%.
E-Mail 1 (nach 30-60 Minuten):
E-Mail 2 (nach 24 Stunden):
E-Mail 3 (nach 3 Tagen):
Pro-Tipp aus der Praxis: Nutze ActiveCampaigns Dynamic Content, um die Produkte aus dem Warenkorb automatisch in die E-Mail zu ziehen. Das spart Zeit und wirkt persönlicher.
Kunden, die bereits gekauft haben, sind 5x wahrscheinlicher, wieder zu kaufen. Trotzdem vernachlässigen die meisten Unternehmen Cross-Selling.
Beispiel für einen Online-Shop:
Bei B2B funktioniert das genauso: Software gekauft → E-Mail mit Schulungen oder Add-Ons.
Was sich in unseren Projekten bewährt hat:
Warenkorb-Abbruch: Erste E-Mail nach 30-60 Minuten. Cross-Selling: 3-7 Tage nach Kauf. Reaktivierung: Nach 30-60 Tagen Inaktivität.
Nicht nur "Hallo Max", sondern "Hallo Max, deine Canon EOS wartet noch". Zeige, dass du weißt, wofür sich der Kontakt interessiert.
80% deiner E-Mails werden auf dem Handy geöffnet. Kurze Betreffzeilen, große Buttons, schnelle Ladezeiten.
Kundenbewertungen in Retargeting-E-Mails erhöhen die Conversion um 15-20%. Besonders bei Warenkorb-Abbruch-E-Mails.
Nicht sofort mit Rabatten um dich werfen. Erst Hilfe anbieten, dann (kleinen) Rabatt. 5-10% reichen meist.
Teste verschiedene Ansätze: Neugier ("Was ist passiert?"), Nutzen ("Spare 10%") oder persönlich ("Max, vergessen?").
Im DACH-Raum wichtig: Stelle sicher, dass du eine Rechtsgrundlage für das Tracking hast. Bei Newsletter-Anmeldung meist über berechtigtes Interesse abgedeckt.
Wenn du nur wenig Zeit hast, starte mit dem Minimum Viable Retargeting:
Das ist die Retargeting-Kampagne mit dem besten ROI. Alles andere kannst du später ausbauen.
E-Mail-Retargeting holt Kunden zurück, die sonst verloren wären. Mit den richtigen Daten, präzisen Segmenten und gezielten Kampagnen holst du 10-15% mehr Umsatz aus deinem bestehenden Traffic.
Der Schlüssel liegt in der Automation. ActiveCampaign macht es möglich, dass deine Retargeting-Kampagnen im Hintergrund laufen, während du dich um andere Dinge kümmerst.
Wichtig: Fang einfach an. Warenkorb-Abbruch-E-Mails sind der beste Einstieg. Den Rest baust du schrittweise aus.
Wenn du E-Mail-Retargeting mit ActiveCampaign professionell umsetzen willst, melde dich bei uns: advertal.de/start. Wir helfen dir dabei, aus deinen Website-Besuchern zahlende Kunden zu machen.
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