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Wie du als E-Mail-Marketing-Tool gegen etablierte Platzhirsche bestehst

March 12, 2026

Wenn du als E-Mail-Marketing-Tool oder SaaS-Anbieter gegen die großen Namen wie Mailchimp, Hubspot oder Klaviyo antrittst, fühlst sich das manchmal wie David gegen Goliath an. Besonders im DACH-Markt, wo deutsche Unternehmen oft auf etablierte US-Player setzen.
Aber hier ist die gute Nachricht: Es geht. Und zwar nicht durch Zufall, sondern mit einer durchdachten Strategie.
Wir haben in den letzten drei Jahren über 170 ActiveCampaign-Projekte begleitet. Dabei haben wir gesehen, wie sich kleinere Tools gegen die Marktführer durchsetzen – und was dabei den Unterschied macht.
Die meisten scheitern hier: Sie wollen für jeden das perfekte Tool sein. Das funktioniert nicht, wenn du gegen Platzhirsche mit Millionen-Budgets kämpfst.
Was funktioniert: Du wählst eine klar definierte Zielgruppe und wirst für diese Gruppe das beste Tool am Markt.
ActiveCampaign hat das perfekt gemacht. Statt gegen Mailchimp im Newsletter-Bereich zu kämpfen, haben sie sich auf Marketing-Automation für KMUs fokussiert. Das war 2013 ein Nischensegment – heute sind sie Marktführer in diesem Bereich.
Konkrete Beispiele aus dem DACH-Markt:
Der Vorteil dieser Fokussierung: Du kannst deine gesamte Produktentwicklung, dein Marketing und deinen Support auf diese eine Zielgruppe ausrichten.
Hier liegt oft der größte Hebel im DACH-Markt. Deutsche Unternehmen haben spezielle Anforderungen, die US-Tools oft nicht verstehen.
Das ist nicht nur ein Nice-to-have. Das ist oft kaufentscheidend. Wenn dein Tool von Grund auf DSGVO-konform entwickelt wurde, hast du einen massiven Vorteil gegenüber US-Anbietern.
Was das konkret bedeutet:
Klingt banal, ist aber entscheidend. Wenn ein Geschäftsführer um 14:00 Uhr ein Problem hat, will er nicht auf Englisch mit einem Support-Team in San Francisco kommunizieren.
ActiveCampaign hat das verstanden und bietet mittlerweile deutschen Support. Aber viele andere Tools haben hier noch Nachholbedarf.
DATEV, Lexware, sevDesk – deutsche Unternehmen nutzen spezielle Tools, die US-Anbieter oft nicht kennen. Wenn du native Integrationen für diese Systeme anbietest, hebst du dich massiv ab.
Statt "alles für alle" zu sein, werde die absolute Nummer 1 für einen spezifischen Anwendungsfall.
Beispiele aus unserer Praxis:
Klaviyo hat sich komplett auf E-Commerce fokussiert. Während Mailchimp ein generisches Tool ist, wurde Klaviyo speziell für Online-Shops entwickelt:
ActiveCampaign hat sich hier positioniert mit Features wie:
Der Effekt: Wenn jemand nach "E-Commerce E-Mail Marketing" sucht, denkt er an Klaviyo. Bei "B2B Marketing Automation" an ActiveCampaign.
Hier machen die meisten einen entscheidenden Fehler: Sie kopieren die Content-Strategie der Marktführer. Das funktioniert nicht, wenn du ein Zehntel deren Budget hast.
Smarter Ansatz: Erstelle Content für sehr spezifische Longtail-Keywords, die deine Zielgruppe tatsächlich sucht.
Mailchimp erstellt Content für "E-Mail Marketing Tipps" (sehr umkämpft, hohe Kosten).
ActiveCampaign fokussiert sich auf:
Diese Keywords haben weniger Suchvolumen, aber dafür:
Im DACH-Markt hast du zusätzliche Vorteile:
Die großen Player haben riesige Nutzerbasen. Du hast etwas anderes: Die Möglichkeit, eine enge Community aufzubauen.
Was sich in der Praxis bewährt hat:
Organisiere regelmäßige Online-Events auf Deutsch. Themen können sein:
Arbeite mit deutschen Marketing-Experten, Agenturen und Beratern zusammen. Diese werden zu Multiplikatoren für dein Tool.
Wir bei Advertal sind beispielsweise offizielle ActiveCampaign-Partner und empfehlen das Tool aktiv weiter. Solche Partnerschaften sind Gold wert.
Große Tools haben oft komplizierte Onboarding-Prozesse. Hier liegt deine Chance: Mache es deutlich einfacher für Nutzer, mit deinem Tool erfolgreich zu werden.
Was bei deutschen Nutzern besonders gut funktioniert:
ActiveCampaign hat ein 14-tägiges E-Mail-Onboarding entwickelt, das Nutzer Schritt für Schritt durch die wichtigsten Features führt:
Der Trick: Jede E-Mail führt zu einer konkreten Aktion. Nutzer sehen sofort Erfolge und bleiben dabei.
Der größte Fehler: Zu versuchen, über den Preis zu konkurrieren. Das ist ein Race to the Bottom, den du nicht gewinnen kannst.
Besserer Ansatz: Positioniere dich als wertvolle Alternative mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis.
ActiveCampaign kostet für 1.000 Kontakte etwa 49€/Monat. Hubspot Marketing Hub Professional kostet 890€/Monat.
ActiveCampaign positioniert sich nicht als "billige Alternative", sondern als:
Deutsche Unternehmen kaufen gerne "Made in Germany" oder "DSGVO-konform by Design" – auch wenn es etwas mehr kostet.
Beispiele für Wertversprechungen:
In über 170 ActiveCampaign-Projekten haben wir gesehen, warum sich Unternehmen für ActiveCampaign statt für Mailchimp oder Hubspot entscheiden:
Wenn du als E-Mail-Marketing-Tool oder SaaS-Anbieter gegen die Platzhirsche antreten willst, starte mit diesen Schritten:
Du musst nicht das nächste Mailchimp werden, um erfolgreich zu sein. Manchmal ist es besser, das beste Tool für 10.000 Nutzer zu sein, als ein mittelmäßiges Tool für eine Million.
Der Schlüssel liegt in der Fokussierung. Wähle eine Zielgruppe, einen Use Case und einen geografischen Markt – und werde darin unschlagbar gut.
ActiveCampaign hat das vorgemacht. Von einem kleinen Tool aus Chicago zu einem der führenden Marketing-Automation-Anbieter weltweit. Nicht durch Zufall, sondern durch konsequente Fokussierung auf KMU-Marketing-Automation.
Wenn du Unterstützung dabei brauchst, dein E-Mail-Marketing-Tool oder deine SaaS-Marketing-Strategie zu entwickeln, melde dich bei uns. Wir haben in den letzten Jahren gesehen, was funktioniert – und was nicht.
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