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ActiveCampaign startet ins dritte Jahr ihres Customer Advisory Boards – und unser CEO Tom Wenk ist als einziger deutscher Vertreter dabei. Das ist nicht nur eine Auszeichnung für Advertal, sondern zeigt auch, wie wichtig strukturiertes Kundenfeedback für die Produktentwicklung geworden ist.

Aber was bedeutet das für dich als DACH-Unternehmen? Und wie kannst du dir das Prinzip des Customer Advisory Boards für deine eigene ActiveCampaign-Strategie zunutze machen?

1) Was ist ein Customer Advisory Board und warum funktioniert es?

Ein Customer Advisory Board ist mehr als nur eine Feedback-Runde. Es ist ein strukturiertes System, bei dem die engagiertesten Kunden regelmäßig Einblick in Produktentwicklung und Strategieentscheidungen erhalten.

Bei ActiveCampaign funktioniert das so:

  • 30 ausgewählte Experten aus verschiedenen Branchen und Regionen
  • Regelmäßige Meetings mit der Führungsebene
  • Frühzeitiger Zugang zu neuen Features
  • Direkter Einfluss auf die Produkt-Roadmap
  • Eigenes Partner Advisory Sub-Committee für Agenturen

Das Ergebnis: Hunderte von Verbesserungen, die direkt aus Kundenbedürfnissen entstanden sind. Features, die heute selbstverständlich sind, wurden oft zuerst im Advisory Board diskutiert und getestet.

2) Warum Advertal im ActiveCampaign Advisory Board sitzt

Tom Wenk vertritt als einziger Deutscher die Interessen des DACH-Marktes im Advisory Board. Das ist kein Zufall:

Unsere Expertise basiert auf harten Fakten:

  • Über 170 begleitete ActiveCampaign-Projekte in anderthalb Jahren
  • Tiefes Verständnis der DACH-spezifischen Herausforderungen (DSGVO, lokale Märkte, kulturelle Unterschiede)
  • Direkter Draht zu ActiveCampaign-Features, die für deutsche Unternehmen kritisch sind
  • Praktische Erfahrung mit komplexen B2B-Automationen und CRM-Integrationen

Das bedeutet für dich: Wenn wir dir ein ActiveCampaign-Setup empfehlen, dann basiert das nicht nur auf Theorie, sondern auf direktem Input aus der Produktentwicklung.

3) Learning 1: Kundenfeedback systematisch sammeln und nutzen

Das Advisory Board-Prinzip kannst du für deine eigene Kundenbasis adaptieren. Hier sind die konkreten Schritte:

Schritt 1: Die richtigen Kunden identifizieren

Nicht jeder Kunde ist für ein Advisory Board geeignet. Du suchst:

  • Power-User: Kunden, die dein Produkt intensiv nutzen
  • Verschiedene Segmente: Unterschiedliche Branchen und Unternehmensgrößen
  • Kommunikative Typen: Menschen, die gerne Feedback geben
  • Langfristige Kunden: Mindestens 6-12 Monate Erfahrung mit deinem Angebot

In ActiveCampaign kannst du diese Kunden über Lead Scoring und Tags identifieren. Erstelle ein Scoring-System basierend auf:

  • Nutzungsintensität (Site Tracking)
  • Engagement-Rate (E-Mail-Opens, Klicks)
  • Vertragslaufzeit und -volumen (CRM-Pipeline-Daten)
  • Support-Anfragen (positive wie konstruktive Kritik)

Schritt 2: Strukturierte Feedback-Prozesse aufbauen

Ein Advisory Board ohne Struktur ist nur ein teures Brainstorming. So machst du es richtig:

  • Regelmäßige Termine: Quartalsweise, feste Termine
  • Klare Agenda: Was wird besprochen, wer führt?
  • Dokumentation: Alle Inputs werden festgehalten und verfolgt
  • Follow-up: Was wurde umgesetzt, was nicht und warum?

Diese gesamte Kommunikation kannst du über ActiveCampaign automatisieren:

  • Einladungen per Automation verschicken
  • Agenda vorab per personalisierten E-Mails verteilen
  • Follow-up-Sequenzen für Umsetzungs-Updates
  • Survey-Integration für anonymes Feedback zwischen den Meetings

4) Learning 2: Feedback in konkrete Produktverbesserungen umwandeln

Das schwierigste am Customer Advisory Board ist nicht das Sammeln von Feedback, sondern die Umsetzung. Hier versagen die meisten Unternehmen.

Das Priorisierungs-Framework

Nicht jedes Feedback ist gleich wichtig. Wir nutzen diese Matrix:

  • Impact vs. Effort: Wie viele Kunden betrifft es vs. wie aufwendig ist die Umsetzung?
  • Strategische Relevanz: Passt es zu unseren langfristigen Zielen?
  • Häufigkeit: Wie oft kommt dieses Feedback vor?
  • Revenue-Impact: Führt die Änderung zu mehr Umsatz oder weniger Churn?

Die Umsetzungs-Pipeline

Jedes Advisory Board-Input durchläuft diese Phasen:

  1. Bewertung: Relevanz und Machbarkeit prüfen
  2. Priorisierung: Einordnung in die Entwicklungs-Roadmap
  3. Prototyping: Erste Lösungsansätze entwickeln
  4. Testing: Rücksprache mit dem Advisory Board
  5. Rollout: Implementierung mit Feedback-Schleife

Auch hier hilft ActiveCampaign: Nutze die Deal-Pipeline-Funktion, um Feedback-Items wie Verkaufschancen zu tracken. Jedes Feedback wird zum Deal mit Status, Verantwortlichem und Zeitrahmen.

5) Learning 3: Die Advisory Board-Mitglieder zu Botschaftern machen

Ein oft übersehener Vorteil: Advisory Board-Mitglieder werden zu deinen stärksten Botschaftern. Warum?

  • Exklusivität: Sie haben Zugang zu Insider-Informationen
  • Einfluss: Sie sehen, dass ihre Meinung wirklich zählt
  • Früher Zugang: Sie können neue Features vor allen anderen testen
  • Persönliche Beziehung: Direkter Kontakt zur Führungsebene

So aktivierst du deine Advisory Board-Mitglieder

Case Studies erstellen: Dokumentiere, wie ihre Inputs zu Verbesserungen geführt haben. Das zeigt anderen Kunden den Wert ihrer Teilnahme.

Beta-Testing-Programme: Gib ihnen als Erste Zugang zu neuen Features. In ActiveCampaign kannst du das über spezielle Tags und bedingte Inhalte steuern.

Testimonials und Referenzen: Advisory Board-Mitglieder sind oft bereit, als Referenzen aufzutreten, weil sie eine echte Beziehung zum Unternehmen haben.

Community Building: Lass die Mitglieder untereinander networken. Oft entstehen dabei wertvolle Geschäftsbeziehungen.

6) Konkrete ActiveCampaign-Umsetzung für DACH-Unternehmen

Hier ist die Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du ein Customer Advisory Board mit ActiveCampaign aufbaust:

Setup Phase (Wochen 1-2)

  • Kontakt-Segmentierung: Erstelle ein Tag "Advisory Board Kandidat" und identifiziere 50-100 potenzielle Mitglieder über Lead Scoring
  • Einladungs-Automation: Baue eine Automation, die personalisierte Einladungen versendet
  • Landing Page: Erstelle eine Bewerbungsseite mit ActiveCampaign-Formularen
  • CRM-Pipeline: Richte eine "Advisory Board Pipeline" ein, um Bewerbungen zu tracken

Auswahlprozess (Wochen 3-4)

  • Bewertungs-Kriterien: Nutze Custom Fields für Branche, Unternehmensgröße, ActiveCampaign-Nutzungsdauer
  • Interview-Automation: Automatisierte Terminbuchung für Auswahlgespräche
  • Entscheidungs-Pipeline: Status-Updates für Bewerber über automatisierte E-Mails

Onboarding (Woche 5)

  • Willkommens-Sequenz: Mehrteilige E-Mail-Serie mit Erwartungen, Terminen, Zielen
  • Exklusiver Newsletter: Separater E-Mail-Content nur für Advisory Board-Mitglieder
  • Erstes Meeting: Automatisierte Einladung mit Agenda und Zoom-Link

Laufender Betrieb

  • Quarterly Reviews: Automation für regelmäßige Feedback-Runden
  • Feature-Testing: Conditional Content für Beta-Zugang zu neuen Funktionen
  • Erfolgs-Tracking: Custom Fields für umgesetzte Verbesserungen

7) Was du von ActiveCampaigns Advisory Board lernen kannst

Nach drei Jahren ActiveCampaign Advisory Board und über 170 begleiteten Projekten bei Advertal haben wir diese Erkenntnisse gewonnen:

Diversität ist entscheidend

Das ActiveCampaign Advisory Board umfasst bewusst verschiedene:

  • Branchen: Von E-Commerce bis Non-Profit
  • Unternehmensgrößen: Startups bis Enterprise
  • Regionen: Global verteilt mit lokalen Insights
  • Use Cases: B2B-Lead-Generierung bis E-Commerce-Retention

Für DACH-Unternehmen bedeutet das: Hol dir Feedback aus verschiedenen Kundensegmenten. Ein reines B2B-Advisory Board übersieht oft B2C-Potenziale und umgekehrt.

Regelmäßigkeit schlägt Intensität

Lieber quartalsweise 2 Stunden als einmal jährlich einen ganzen Tag. Menschen vergessen schnell, aber bei regelmäßigen Touchpoints bleibt die Verbindung bestehen.

Das kannst du in ActiveCampaign durch wiederkehrende Automationen abbilden. Plane die nächsten 4 Quarterly Reviews als Serie vor und automatisiere die gesamte Einladungs- und Reminder-Kommunikation.

Transparenz über Umsetzung

Das Schlimmste, was passieren kann: Advisory Board-Mitglieder geben Input und hören nie wieder davon. ActiveCampaign macht es richtig und berichtet regelmäßig über umgesetzte Features.

Baue eine "What we built"-Automation, die quarterly über umgesetzte Verbesserungen informiert. Nutze personalisierte Videos oder Screenshots, um zu zeigen, wie das Feedback konkret umgesetzt wurde.

8) Häufige Fehler beim Customer Advisory Board

Wir haben in unseren 170+ Projekten diese typischen Fehler gesehen:

Zu viele Ja-Sager

Viele Unternehmen wählen nur ihre zufriedensten Kunden aus. Das führt zu positivem, aber wenig konstruktivem Feedback.

Besser: 70% sehr zufriedene Kunden, 30% kritische aber faire Stimmen. Die kritischen Kunden bringen oft die wertvollsten Insights.

Keine klaren Erwartungen

Advisory Board-Mitglieder müssen verstehen:

  • Wie viel Zeit investieren sie?
  • Welchen Einfluss haben sie wirklich?
  • Was bekommen sie dafür?
  • Wie lange läuft die Mitgliedschaft?

Fehlende Nachverfolgung

Input sammeln ist einfach. Umsetzen ist schwer. Ohne strukturierte Nachverfolgung versandet das beste Feedback.

Nutze ActiveCampaigns Deal-Pipelines, um jedes Advisory Board-Input als "Opportunity" zu tracken. Status, Verantwortlicher, Zeitrahmen – alles nachverfolgbar.

9) ROI eines Customer Advisory Boards

Ein Advisory Board kostet Zeit und Ressourcen. Aber der ROI ist messbar:

Direkte Benefits

  • Churn Reduction: Advisory Board-Mitglieder kündigen seltener (bei ActiveCampaign liegt die Retention-Rate über 95%)
  • Upselling: Engagierte Kunden kaufen eher zusätzliche Features oder Services
  • Referrals: Advisory Board-Mitglieder empfehlen häufiger weiter
  • Case Studies: Einfacher zu generierende Referenzen und Testimonials

Indirekte Benefits

  • Produktverbesserung: Features, die wirklich genutzt werden statt theoretischer "Nice-to-haves"
  • Market Intelligence: Frühzeitige Trends und Marktveränderungen erkennen
  • Competitive Intelligence: Verstehen, was Wettbewerber richtig oder falsch machen
  • Innovation Pipeline: Neue Produktideen aus echten Kundenbedürfnissen

Messbare KPIs

Diese Metriken solltest du für dein Advisory Board tracken:

  • Net Promoter Score: Wie entwickelt sich der NPS der Advisory Board-Mitglieder?
  • Customer Lifetime Value: Unterscheidet sich der CLV von Advisory Board-Mitgliedern?
  • Umsetzungsquote: Wie viel Prozent des Feedbacks wird tatsächlich umgesetzt?
  • Time to Implementation: Wie schnell werden Advisory Board-Inputs umgesetzt?

All diese KPIs lassen sich in ActiveCampaign mit Custom Fields und Automations tracken.

10) Dein Quickstart: Advisory Board in 30 Tagen aufbauen

Wenn du nur begrenzt Zeit hast, fokussiere dich auf diese Essentials:

Woche 1: Foundation

  • Identifiziere 20-30 potenzielle Mitglieder via Lead Scoring
  • Erstelle ein einfaches Bewerbungsformular
  • Definiere klare Auswahlkriterien

Woche 2: Outreach

  • Persönliche Einladungen (E-Mail + Telefonat)
  • Klare Value Proposition: Was haben sie davon?
  • Zeitlichen Rahmen definieren (z.B. 6 Monate Testlauf)

Woche 3: Selection

  • Auswahl von 6-8 Mitgliedern
  • Mix aus verschiedenen Segmenten
  • Onboarding-Call mit jedem Mitglied

Woche 4: Kickoff

  • Erstes gemeinsames Meeting
  • Erwartungen alignen
  • Erste konkrete Feedback-Runde
  • Nächste Termine festlegen

Das Setup in ActiveCampaign dauert maximal 4-6 Stunden und läuft dann automatisiert.

Fazit: Customer Advisory Boards als Wettbewerbsvorteil

ActiveCampaign zeigt mit ihrem Advisory Board, wie strukturiertes Kundenfeedback zu konkreten Produktverbesserungen führt. Als Teil dieses Boards können wir bei Advertal direkten Einfluss auf die Entwicklung nehmen – und das kommt unseren DACH-Kunden direkt zugute.

Das Prinzip funktioniert aber nicht nur bei Software-Unternehmen. Jedes Business, das langfristige Kundenbeziehungen aufbauen will, profitiert von einem strukturierten Advisory Board.

Die wichtigsten Takeaways:

  • Wähle diverse, engagierte Kunden – nicht nur Ja-Sager
  • Strukturiere den Prozess mit klaren Erwartungen und regelmäßigen Meetings
  • Nutze ActiveCampaign für die komplette Automation und das Tracking
  • Setze Feedback nachverfolgbar um und kommuniziere transparent
  • Miss den ROI über Retention, Upselling und Referrals

Wenn du ein Customer Advisory Board für dein Unternehmen aufbauen willst und dabei auf ActiveCampaign setzen möchtest, melde dich bei uns. Wir haben die Erfahrung aus über 170 Projekten und den direkten Draht zur ActiveCampaign-Produktentwicklung.

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