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Du hast die perfekte ActiveCampaign-Automation gebaut. Segmentierung sitzt, Timing stimmt, Design ist sauber. Und trotzdem: Die Conversions bleiben mau.

Das Problem liegt meist nicht an der Technik, sondern am Copywriting. In über 170 begleiteten Projekten sehen wir immer wieder dieselben Fehler – und die kosten richtig Geld.

Hier sind die 12 häufigsten Copywriting-Fehler im E-Mail-Marketing und wie du sie vermeidest.

1) Du schreibst für dich selbst, nicht für deine Zielgruppe

Der Klassiker: Du kennst dein Produkt in- und auswendig. Also packst du alle Features rein, die du für wichtig hältst.

Das Problem: Deine Leser interessieren sich nicht für Features, sondern für Lösungen.

Statt "Unser CRM hat 47 verschiedene Integrationen" schreibst du besser: "Nie wieder doppelte Dateneingabe – alle deine Tools sprechen miteinander."

So testest du das in ActiveCampaign:

  • Erstelle zwei E-Mail-Versionen: Eine feature-lastig, eine benefit-fokussiert
  • Nutze A/B-Split-Tests über das ActiveCampaign-Dashboard
  • Schau dir nicht nur die Öffnungsraten an, sondern die Klicks und Conversions

2) Deine Betreffzeilen sind Einheitsbrei

45% der Empfänger entscheiden anhand der Betreffzeile, ob sie eine E-Mail öffnen. Trotzdem sehen wir ständig sowas:

  • "Newsletter März 2024"
  • "Neue Produkte verfügbar"
  • "Wichtige Informationen"

Gähn. Deine Betreffzeile muss einen konkreten Nutzen versprechen oder Neugier wecken.

Besser:

  • "3 Automationen, die dir 5 Stunden pro Woche sparen"
  • "Warum 87% der E-Mails ungelesen bleiben (und deins nicht)"
  • "Der Grund, warum deine Conversion-Rate stagniert"

In ActiveCampaign kannst du mit dynamischen Inhalten sogar den Namen des Empfängers einbauen – aber nur, wenn es natürlich wirkt.

3) Du vergisst den Preheader-Text

Die meisten konzentrieren sich nur auf die Betreffzeile und übersehen den Preheader. Das sind die ersten Zeilen, die nach der Betreffzeile angezeigt werden.

Unser Tipp: Nutze den Preheader als Erweiterung der Betreffzeile. Nicht als Wiederholung.

Betreffzeile: "3 Automationen für mehr Leads"
Preheader: "Die meisten übersehen #2 komplett"

Das funktioniert wie ein Cliffhanger und pusht die Öffnungsrate.

4) Deine E-Mails sind zu lang (oder zu kurz)

Es gibt keine perfekte Länge für E-Mails. Aber es gibt eine Regel: So lang wie nötig, so kurz wie möglich.

Was sich in unseren Projekten bewährt hat:

  • Newsletter: 150-250 Wörter max
  • Nurturing-E-Mails: 200-400 Wörter
  • Sales-E-Mails: Je nach Preis und Erklärungsbedarf 300-800 Wörter
  • Re-Engagement: Unter 100 Wörter

Der Test: Lies deine E-Mail laut vor. Wenn du zwischendurch Luft holen musst, ist sie zu lang.

5) Du nutzt schwammige Call-to-Actions

"Klicke hier" oder "Mehr erfahren" – das sind keine CTAs, das sind Platzhalter.

Ein guter CTA sagt konkret, was passiert:

  • Statt "Jetzt anmelden" → "Kostenlosen Guide herunterladen"
  • Statt "Hier klicken" → "Termin für Strategiegespräch buchen"
  • Statt "Mehr erfahren" → "Alle 23 Automatisierungs-Ideen ansehen"

In ActiveCampaign trackst du dann über Custom Events, welche CTAs am besten funktionieren. Das geht über die Event-Tracking-Funktion und gibt dir harte Zahlen.

6) Du personalisierst falsch

Personalisierung ist mehr als "Hallo [Vorname]" im ersten Satz. Das wirkt oft aufgesetzt und maschinell.

Echte Personalisierung funktioniert über:

  • Verhalten: "Du hast dir letzte Woche unseren Automation-Guide heruntergeladen..."
  • Segment: "Als Online-Shop-Betreiber kennst du das Problem..."
  • Kaufhistorie: "Nachdem dir unser Basic-Kurs gefallen hat..."

ActiveCampaign macht das mit Tags und Custom Fields richtig smart. Du kannst basierend auf dem Verhalten deiner Kontakte verschiedene E-Mail-Varianten ausspielen.

7) Deine Texte klingen wie aus dem Lehrbuch

Stiff. Förmlich. Langweilig.

"Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass unser Unternehmen eine neue Produktlinie eingeführt hat, die Ihren Anforderungen entsprechen könnte."

So spricht niemand. Schreib, wie du redest.

"Gestern haben wir was Neues gelauncht. Und ehrlich: Das wird dir gefallen."

Der Unterschied ist riesig. Die zweite Variante fühlt sich nach Mensch an, nicht nach Konzern.

8) Du vergisst den Schmerzpunkt

Viele E-Mails listen nur Vorteile auf. Aber Menschen kaufen nicht wegen Vorteilen – sie kaufen, um Probleme zu lösen.

Fang immer mit dem Problem an:

"Du sitzt um 23 Uhr noch am Laptop und beantwortest Kundenanfragen. Dabei wolltest du heute eigentlich früh Feierabend machen. Sound familiar?"

Dann die Lösung: "Hier sind 3 Automationen, die 80% deiner Support-Anfragen automatisch beantworten."

Das ist der Unterschied zwischen "Nice to have" und "Must have".

9) Deine Absätze sind zu lang

Auf dem Handy sehen lange Absätze aus wie Textwände. Und die überspringt jeder.

Die Regel: Max. 2-3 Sätze pro Absatz.

Dann Zeilenumbruch.

Das macht den Text luftiger und lesbarer. Besonders auf mobilen Geräten.

Und da lesen 60% deiner Empfänger deine E-Mails.

10) Du baust keine Dringlichkeit auf

Ohne Zeitdruck passiert nichts. "Irgendwann mal" bedeutet "nie".

Aber Vorsicht: Fake-Urgency erkennt jeder. "Nur noch 3 Stunden" – aber morgen läuft dieselbe Kampagne wieder.

Echte Dringlichkeit funktioniert so:

  • "Webinar ist am Donnerstag – danach gibt's die Aufzeichnung 3 Monate nicht"
  • "Wir nehmen nur 20 Leute in das Mentoring auf"
  • "Early-Bird-Preis läuft bis zum 15. März"

In ActiveCampaign kannst du mit Date-based Automations sogar echte Countdowns einbauen.

11) Du ignorierst die Mobil-Optimierung

60% der E-Mails werden auf dem Handy geöffnet. Trotzdem schreiben viele noch für den Desktop.

Mobile E-Mails brauchen:

  • Kürzere Betreffzeilen (unter 30 Zeichen)
  • Größere CTA-Buttons (mind. 44px)
  • Mehr Weißraum zwischen den Elementen
  • Eine Spalte statt zwei oder drei

ActiveCampaign zeigt dir in der Vorschau, wie deine E-Mail auf verschiedenen Geräten aussieht. Nutze das.

12) Du testest nicht systematisch

Das ist der größte Fehler: Du verschickst E-Mails und hoffst, dass sie funktionieren.

Was du testen solltest:

  • Betreffzeilen (A/B-Test)
  • CTA-Texte und -Farben
  • E-Mail-Länge
  • Versandzeiten
  • Personalisierung vs. keine Personalisierung

In ActiveCampaign geht das direkt über die A/B-Test-Funktion. Du kannst bis zu 5 Varianten gegeneinander testen und die beste automatisch an den Rest deiner Liste schicken.

Der 5-Punkte-Check für jede E-Mail

Bevor du auf "Senden" klickst, frag dich:

  1. Ist sofort klar, worum es geht? (Kein Rätseln)
  2. Spreche ich ein konkretes Problem an? (Pain Point)
  3. Was soll der Leser als nächstes tun? (Klarer CTA)
  4. Würde ich selbst auf diese E-Mail klicken? (Ehrlichkeits-Check)
  5. Kann ich es auf dem Handy gut lesen? (Mobile First)

Wenn eine Antwort "Nein" ist: Nochmal überarbeiten.

Was als nächstes?

Copywriting ist kein Hexenwerk. Aber es braucht Übung und systematisches Testen.

Fang mit einem Fehler an. Nimm deine letzte E-Mail-Kampagne und optimiere nur die Betreffzeile. Miss das Ergebnis. Dann den nächsten Punkt.

So baust du Schritt für Schritt bessere E-Mails auf – mit messbaren Ergebnissen.

Wenn du das mit ActiveCampaign systematisch aufbauen willst: Wir helfen dir dabei. Melde dich unter advertal.de/start und wir schauen uns deine E-Mails gemeinsam an.

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