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Amazon SEO vs Google SEO: 6 kritische Unterschiede für deutsche E-Commerce-Unternehmen

March 12, 2026

Wenn du als E-Commerce-Unternehmen in Deutschland erfolgreich sein willst, kommst du um Amazon nicht herum. Aber hier ist der Punkt: Amazon SEO ist nicht Google SEO. Was bei Google funktioniert, kann auf Amazon komplett versagen.
Wir haben in den letzten anderthalb Jahren über 170 ActiveCampaign-Projekte begleitet, viele davon für E-Commerce-Unternehmen. Der Fehler, den fast alle machen: Sie denken, SEO ist SEO. Das stimmt nicht.
Amazon ist eine Verkaufsplattform, Google eine Suchmaschine. Dieser Unterschied verändert alles – von der Keyword-Recherche bis zur Content-Strategie. Hier sind die 6 kritischen Unterschiede, die du kennen musst:
Der wichtigste Unterschied liegt in der Zielsetzung der Algorithmen. Google will die beste Antwort auf eine Frage liefern. Amazon will den nächsten Verkauf generieren.
Das bedeutet für dich:
Was das für deine Strategie bedeutet: Auf Amazon optimierst du primär für Käufe, nicht für Traffic. Deine Produktseiten müssen verkaufen, nicht nur informieren.
So sieht das in der Praxis aus: Ein Produkt mit schlechteren SEO-Metriken kann auf Amazon besser ranken, wenn es öfter gekauft wird. Bei Google wäre das undenkbar.
Bei Google suchst du nach "beste Kaffeemaschine Test" oder "Kaffeemaschine Vergleich". Auf Amazon suchst du nach "Kaffeemaschine DeLonghi" oder "Espressomaschine 15 bar".
Amazon-Keywords sind kauforientiert:
Google-Keywords sind informationsorientiert:
Für den DACH-Markt kommt noch dazu: Deutsche Nutzer suchen auf Amazon oft nach englischen Begriffen, aber mit deutschen Schreibweisen. "Smartphone Huelle" statt "Phone Case".
Praxis-Tipp: Nutze für Amazon-SEO Tools wie Helium 10 oder Jungle Scout für Keyword-Recherche. Für Google-SEO bleibst du bei Ahrefs, SEMrush oder der Google Search Console.
Google liebt lange, umfassende Artikel. Amazon hasst sie. Hier geht es um Scanbarkeit und schnelle Kaufentscheidungen.
Amazon-Produktseiten:
Google-optimierte Seiten:
Der Grund: Amazon-Nutzer sind tiefer im Funnel. Sie wissen schon, was sie kaufen wollen. Google-Nutzer sind oft noch in der Recherche-Phase.
Für E-Commerce-Unternehmen bedeutet das: Du brauchst zwei verschiedene Content-Strategien. Kurz und verkaufsorientiert für Amazon, lang und informativ für Google.
Das ist der größte Game-Changer: Auf Amazon sind Kundenbewertungen ein direkter Ranking-Faktor. Bei Google sind sie das nicht.
Amazon berücksichtigt:
Deshalb ist Review-Management auf Amazon SEO-Strategie, nicht nur Kundenservice.
Hier kommt ActiveCampaign ins Spiel: Du kannst automatisierte E-Mail-Sequenzen aufsetzen, die zufriedene Kunden um Bewertungen bitten. Nach dem Kauf wartest du 7-14 Tage und fragst dann nach.
So baust du das mit ActiveCampaign auf:
Das funktioniert nur, wenn du DSGVO-konform vorgehst und explizit Einverständnis für Review-E-Mails einholst.
Google berücksichtigt stark, wo du suchst. Amazon interessiert das wenig. Ein Produkt aus Hamburg kann genau so gut für jemanden in München ranken.
Das bedeutet für deutsche E-Commerce-Unternehmen:
Für Google ist es umgekehrt. Hier können lokale Landing-Pages für verschiedene Städte durchaus Sinn machen.
Praxis-Beispiel aus unseren Projekten: Ein Kunde verkauft Büromöbel. Auf Amazon optimiert er für "Bürostuhl ergonomisch". Auf Google hat er separate Landing-Pages für "Bürostuhl Hamburg", "Bürostuhl Berlin", etc.
Google liebt externe Links als Vertrauenssignal. Amazon ist skeptisch gegenüber externem Traffic – zumindest für SEO-Zwecke.
Amazon-Ranking-Faktoren:
Google-Ranking-Faktoren:
Trotzdem kann externer Traffic indirekt helfen: Mehr Verkäufe über externe Quellen können dein Amazon-Ranking verbessern, weil Amazon höhere Verkaufszahlen sieht.
Hier wird ActiveCampaign zum Game-Changer: Du kannst E-Mail-Marketing nutzen, um Traffic sowohl auf deine Website als auch auf Amazon zu lenken. Smart gesteuert über Automationen.
So baust du eine E-Mail-Strategie auf, die beide Kanäle bedient:
Das Ziel: Du nutzt E-Mail-Marketing, um den besten Kanal für jeden Kontakt zu wählen.
Jetzt weißt du, warum Amazon SEO und Google SEO verschiedene Ansätze brauchen. Aber wie setzt du das um?
Schritt 1: Kanal-spezifische Keyword-Recherche
Mache separate Keyword-Listen für Amazon und Google. Nutze unterschiedliche Tools und achte auf die verschiedenen Suchintentionen.
Schritt 2: Content-Formate anpassen
Erstelle für jedes Produkt zwei Versionen:
Schritt 3: Review-Strategie entwickeln
Baue systematisches Review-Management auf. ActiveCampaign kann dabei helfen, den Prozess zu automatisieren.
Schritt 4: Performance messen
Amazon und Google brauchen unterschiedliche KPIs:
Amazon wird immer kompetitiver. Die Zeiten, in denen man einfach Produkte hochladen und auf Traffic warten konnte, sind vorbei.
Was sich bewährt hat:
Und das ist wichtig: Du kannst nicht mehr isoliert auf Amazon oder Google optimieren. Die erfolgreichsten E-Commerce-Unternehmen nutzen beide Kanäle strategisch.
Beispiel aus unserer Praxis: Ein Kunde startet neue Produkte immer zuerst über Google Ads und Website-Traffic. Sobald die ersten Verkäufe und Bewertungen da sind, verschiebt er den Fokus zu Amazon SEO.
Du willst sofort anfangen? Das baust du zuerst:
Das gibt dir eine solide Basis für beide Kanäle.
Amazon SEO ist ein eigenes Spiel mit eigenen Regeln. Wenn du das verstehst und beide Kanäle strategisch nutzt, hast du einen echten Wettbewerbsvorteil.
Wir haben das schon für über 170 E-Commerce-Projekte umgesetzt. Wenn du deine Amazon- und Google-SEO-Strategie mit ActiveCampaign verknüpfen willst: Melde dich bei uns unter advertal.de/start
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