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ActiveCampaign Formulare: 5 Formulartypen für mehr Leads

March 13, 2026

Du willst mehr Leads über deine Website sammeln? ActiveCampaign bietet dir 5 verschiedene Formulartypen, die alle ihre Berechtigung haben. Das Problem: Die meisten nutzen nur Inline-Formulare und verschenken massiv Potenzial.
In über 170 ActiveCampaign-Projekten haben wir gesehen, welche Formular-Kombinationen funktionieren und welche floppen. Hier ist der Überblick über alle 5 Typen – mit konkreten Praxistipps für den DACH-Markt.
Verfügbar ab: Starter-Plan
Inline-Formulare sind in den Seiteninhalt eingebettet. Sie stören nicht, sind DSGVO-freundlich und funktionieren überall. Genau deshalb nutzen sie 95% aller ActiveCampaign-Nutzer.
Der Vorteil: Du kannst beliebig viele Felder hinzufügen. Name, E-Mail, Telefon, Unternehmen, Branche – was immer für deine Lead-Qualifikation wichtig ist.
ActiveCampaign bietet dir 5 Integrations-Optionen für Inline-Formulare:
Unser Tipp: Nutze das WordPress-Plugin, wenn möglich. Es ist am einfachsten zu verwalten und automatisch responsive.
Verfügbar ab: Plus-Plan
Nur für: E-Mail-Marketing-Listen
Ein Preference Center ist mehr als nur ein Abmelde-Link. Es ist ein sicherer Bereich, wo Abonnenten ihre Einwilligung und E-Mail-Präferenzen selbst verwalten können.
Das ist besonders im DACH-Raum wichtig: DSGVO verlangt, dass Nutzer ihre Einwilligung jederzeit widerrufen oder anpassen können. Ein Preference Center macht das elegant.
Der Trick: Du verlinkst vom Preference Center aus jeder E-Mail. Nicht nur vom Abmelde-Link, sondern auch als "Einstellungen ändern" in der Fußzeile.
Was viele übersehen: Du kannst das Preference Center auch in Automationen einbauen. Zum Beispiel nach dem Onboarding: "Du kannst deine E-Mail-Einstellungen jederzeit hier anpassen."
Verfügbar ab: Plus-Plan
Die Floating Bar ist ein horizontaler Balken, der oben oder unten auf deiner Website "schwebt". Sie sammelt Namen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen, ohne den Content zu überlagern.
Das funktioniert gut für:
Du hast nur 2 Integrations-Optionen: Simple Embed Code und WordPress-Plugin. Das reicht aber völlig aus.
Der Vorteil: Du kannst die Floating Bar mit ActiveCampaigns Site Tracking kombinieren. Zeige sie nur:
Was sich bewährt hat: Floating Bar unten, nicht oben. Sie wirkt weniger aufdringlich und wird seltener sofort weggeklickt.
Verfügbar ab: Plus-Plan
Die Floating Box sitzt als kleines Kästchen in der unteren linken oder rechten Ecke deiner Website. Sie ist dezenter als ein Pop-up, aber präsenter als ein Inline-Formular.
Perfekt für:
Nutze die Floating Box für qualifizierte Leads, nicht für Newsletter-Anmeldungen. Frage nach Unternehmen und Position. Das reduziert die Quantity, aber erhöht die Quality massiv.
Beispiel-Text: "Kostenlose ActiveCampaign-Beratung – Wir rufen dich zurück."
Das funktioniert, weil es spezifisch ist und einen klaren Mehrwert bietet.
Verfügbar ab: Plus-Plan
Modal-Formulare sind Pop-ups, die über deinem Website-Content erscheinen. Sie sind der aufdringlichste Formulartyp – und gleichzeitig oft der effektivste.
Warum Pop-ups funktionieren: Sie unterbrechen den Lesefluss und fordern eine Entscheidung. Ja oder Nein. Das erhöht die Conversion-Rate, kann aber die User Experience verschlechtern.
Wichtig für den DACH-Markt: Viele deutsche Nutzer empfinden Pop-ups als störend. Deshalb solltest du sie sparsam einsetzen und immer mit Exit-Intent oder Scroll-Tiefe kombinieren.
Nach 170+ Projekten haben wir gelernt: Es ist nie nur ein Formulartyp. Die besten Ergebnisse erzielst du mit einer durchdachten Kombination.
Das Wichtigste: Teste verschiedene Kombinationen. Was bei einem Coach funktioniert, muss bei einer Unternehmensberatung nicht klappen.
Ein Formular allein macht noch keine Leads. Du brauchst die richtigen Automationen dahinter:
Advanced-Tipp: Nutze ActiveCampaigns Lead Scoring, um Formular-Leads automatisch zu bewerten. Wer mehrere Formulare ausfüllt, bekommt höhere Punkte.
Diese Fehler sehen wir in fast jedem Projekt, das zu uns kommt:
Mehr Felder = weniger Conversions. Das ist mathematisch bewiesen. Frage nur das absolute Minimum: Name und E-Mail. Alles andere über Follow-up-E-Mails.
"Newsletter abonnieren" konvertiert schlecht. "Wöchentliche ActiveCampaign-Tipps erhalten" konvertiert besser. Sei spezifisch.
In Deutschland ist Double-Opt-in praktisch Pflicht. Ohne die richtige Automation dahinter sammelst du nur E-Mails, aber keine rechtssicheren Leads.
Verschiedene Formulare brauchen verschiedene Tags und Automationen. Ein Blog-Newsletter-Abonnent braucht anderen Content als jemand, der eine Beratung anfragt.
Das verändert alles: Wenn du Formulare strategisch einsetzt und die richtigen Automationen dahinter baust, wird aus deiner Website eine Lead-Generation-Maschine.
Wenn du nur 2 Stunden Zeit hast, bau das zuerst:
Dazu die Basis-Automationen: Double-Opt-in, Welcome-Serie, interne Benachrichtigung.
Das reicht für den Start. Floating Bar und Pop-ups kannst du später testen, wenn die Grundstruktur steht.
Wenn du das mit ActiveCampaign professionell umsetzen willst, ohne Monate mit Setup zu verschwenden: Wir haben schon über 170 Projekte begleitet und wissen, welche Formular-Strategien im DACH-Markt funktionieren.
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