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ActiveCampaign Formulare erstellen: Der komplette Leitfaden

March 13, 2026

Wenn du mit ActiveCampaign erfolgreich E-Mail-Marketing betreiben willst, führt kein Weg an professionellen Formularen vorbei. Sie sind der erste Kontaktpunkt zu deinen potenziellen Kunden – und entscheiden oft darüber, ob aus einem Besucher ein qualifizierter Lead wird.
In den letzten anderthalb Jahren haben wir bei Advertal über 170 ActiveCampaign-Projekte begleitet. Dabei haben wir gesehen: Die meisten Unternehmen verschenken enormes Potenzial, weil sie ihre Formulare nicht strategisch aufsetzen.
Hier ist der komplette Leitfaden, mit dem du ActiveCampaign Formulare erstellst, die wirklich konvertieren.
Bevor du dein erstes Formular erstellst, solltest du dir über deine Ziele im Klaren sein. ActiveCampaign bietet verschiedene Formular-Aktionen, die jeweils unterschiedliche Zwecke erfüllen:
Der Clou: Du kannst mehrere Aktionen pro Formular kombinieren. Ein Kontakt kann gleichzeitig eine Liste abonnieren UND einen Deal erstellen UND ein spezifisches Tag erhalten.
Praxis-Tipp aus unseren Projekten: Nutze Tags konsequent für die Segmentierung. Statt nur "Newsletter abonniert" kannst du gleichzeitig Tags wie "Interesse: Webinare" oder "Quelle: Blog" setzen. Das ermöglicht dir später präzisere Automationen.
ActiveCampaign bietet verschiedene Formular-Typen. Hier ist, wann du welchen einsetzt:
Inline-Formulare werden direkt in deine Website eingebettet und bieten die meisten Anpassungsmöglichkeiten:
Einsatz-Empfehlung: Landing Pages, Über-uns-Seiten, Footer-Bereiche
Diese Formulare erscheinen als Pop-up über dem Seiteninhalt. Sie sind aufdringlich – aber genau deshalb effektiv.
Wichtig für den DACH-Markt: Deutsche Nutzer sind Pop-ups gegenüber skeptischer als US-amerikanische. Setze sie gezielt ein und biete echten Mehrwert (z.B. exklusiven Content).
Diese Formulare erscheinen in der Ecke oder am Rand der Website. Weniger aufdringlich als Modals, aber immer sichtbar.
Conversion-Tipp: Nutze Exit-Intent-Trigger für Modal-Formulare. Wenn ein Besucher deine Seite verlassen will, ist das der perfekte Zeitpunkt für ein letztes Angebot.
Die goldene Regel bei Formularen: Jedes zusätzliche Feld reduziert die Conversion-Rate. Trotzdem brauchst du genug Informationen für effektive Segmentierung.
ActiveCampaign benötigt entweder eine E-Mail-Adresse ODER eine Telefonnummer, um einen Kontakt zu erstellen. In der DACH-Region empfehlen wir:
Bei B2B-Anwendungen kannst du mehr Felder rechtfertigen:
Praxis-Framework: Nutze progressive Profiling. Sammle beim ersten Kontakt nur E-Mail und Name. Bei späteren Interaktionen (Downloads, Webinar-Anmeldungen) fragst du weitere Details ab.
Im DACH-Raum ist DSGVO-Compliance nicht optional. Hier die wichtigsten Punkte für ActiveCampaign-Formulare:
ActiveCampaign aktiviert Double Opt-in standardmäßig – das ist gut für die DSGVO-Compliance. Der Kontakt muss seine Anmeldung über eine Bestätigungs-E-Mail verifizieren.
Füge eine Checkbox mit folgendem Text hinzu:
"Ich stimme zu, dass meine Daten zur Bearbeitung meiner Anfrage gespeichert werden. Hinweis: Du kannst deine Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an [E-Mail] widerrufen."
Wenn du SMS-Marketing nutzt, ist die Einverständniserklärung noch wichtiger. ActiveCampaign zeigt automatisch eine SMS-Consent-Message an, wenn du "Subscribe to SMS list" wählst.
Rechtlicher Hinweis: Wir sind keine Rechtsanwälte. Lass deine DSGVO-Compliance von einem Anwalt prüfen, besonders wenn du personenbezogene Daten verarbeitest.
ActiveCampaign bietet umfangreiche Design-Optionen. Hier sind die wichtigsten Principles:
Über 60% der Formular-Ausfüllungen passieren auf Mobilgeräten. Achte darauf:
Mit kostenpflichtigen Plänen kannst du das "Powered by ActiveCampaign"-Branding entfernen. Das wirkt professioneller und lenkt nicht vom eigentlichen CTA ab.
Was nach dem Formular-Submit passiert, ist genauso wichtig wie das Formular selbst.
Die einfachste Option: Eine Dankes-Nachricht direkt im Formular. Nutze sie für:
Beispiel: "Danke für deine Anmeldung! Du erhältst gleich eine E-Mail zur Bestätigung. Schau auch in deinen Spam-Ordner."
Professioneller: Leite zu einer dedizierten Thank-You-Page weiter. Vorteile:
ActiveCampaign bietet verschiedene Möglichkeiten, deine Formulare zu veröffentlichen:
Simple Embed Code (JavaScript):
Full Embed Code (HTML/CSS):
Unsere Empfehlung: Simple Embed für die meisten Anwendungsfälle. Full Embed nur bei spezifischen Performance-Anforderungen.
Mit dem offiziellen ActiveCampaign-Plugin für WordPress kannst du Formulare direkt im Backend verwalten. Das ist besonders praktisch bei mehreren Formularen.
Du kannst ActiveCampaign-Formulare direkt auf deiner Facebook-Seite einbetten. Das ist ideal für Social-Media-Kampagnen, funktioniert aber nur bei Inline-Formularen.
Formulare sind der Startpunkt für ActiveCampaign-Automationen. Hier wird es richtig mächtig:
Jede Formular-Aktion kann eine Automation auslösen:
Nutze verschiedene Formulare für verschiedene Inhalte und setze jeweils spezifische Tags:
So kannst du später sehr zielgerichtete E-Mail-Kampagnen versenden.
Inline-Formulare bieten erweiterte Möglichkeiten, die besonders für B2B-Unternehmen interessant sind:
Sammle nicht nur Kontakt-, sondern auch Unternehmensdaten:
Diese Daten landen automatisch im ActiveCampaign CRM und helfen bei der Lead-Qualifizierung.
Custom Objects sind ActiveCampaigns Antwort auf komplexe Datenmodelle. Beispiel: Ein Software-Unternehmen könnte Custom Objects für "Projekte" erstellen und diese mit Kontakten verknüpfen.
Wichtiger Hinweis: Custom Objects sind nur in höheren ActiveCampaign-Plänen verfügbar und können komplex werden. Überlege genau, ob du sie wirklich brauchst.
Ein Formular ist nur so gut wie seine Conversion-Rate. Hier ist, wie du deine Formulare kontinuierlich verbesserst:
Teste verschiedene Varianten:
Praxis-Tipp: Ändere immer nur EINEN Parameter pro Test. Sonst weißt du nicht, was den Unterschied gemacht hat.
Wenn du nur wenig Zeit hast, bau zuerst das:
Das ist deine Basis. Von hier aus kannst du erweitern und optimieren.
ActiveCampaign-Formulare sind weit mehr als nur "E-Mail sammeln". Sie sind der erste Schritt in deiner Customer Journey und entscheiden darüber, wie gut du deine Zielgruppe segmentieren und automatisiert ansprechen kannst.
Die wichtigsten Takeaways:
Wenn du ActiveCampaign-Formulare strategisch aufbaust und mit durchdachten Automationen kombinierst, hast du ein System, das dir kontinuierlich qualifizierte Leads liefert – und diese automatisch zu Kunden entwickelt.
Du willst das professionell umsetzen? Wir bei Advertal haben schon über 170 ActiveCampaign-Projekte begleitet und wissen, wo die meisten scheitern. Melde dich bei uns: advertal.de/start
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