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ActiveCampaign Deals erstellen: Der vollständige Guide für dein CRM

March 12, 2026

Wenn du ActiveCampaign als CRM nutzt, führt kein Weg an Deals vorbei. Ein Deal ist mehr als nur ein Verkaufs-Eintrag – er ist der zentrale Baustein deines Sales-Prozesses, an dem alle wichtigen Informationen zu einem potentiellen Kunden zusammenlaufen.
Das Problem: Die meisten nutzen nur einen Bruchteil der Deal-Funktionen. Dabei bietet ActiveCampaign 6 verschiedene Wege, Deals zu erstellen – und je nach Situation ist ein anderer der beste.
In diesem Guide zeige ich dir alle Methoden, die wichtigsten Felder und worauf du bei der Einrichtung achten musst. Plus: Praxis-Tipps aus über 170 ActiveCampaign-Projekten, die wir bei Advertal begleitet haben.
Bevor wir zu den verschiedenen Erstellungs-Methoden kommen, hier die wichtigsten Deal-Felder, die du verstehen musst:
Das ist der Name des Unternehmens, zu dem dein Kontakt gehört. Accounts sind besonders wichtig im B2B-Bereich – hier kannst du alle Informationen zu einem Unternehmen zentral sammeln.
Praktischer Tipp: Wenn du einen neuen Deal erstellst und einen Account-Namen eingibst, schlägt ActiveCampaign automatisch bestehende Accounts vor. Das verhindert Duplikate.
Jeder Deal braucht einen Hauptkontakt. Das ist die Person, mit der du hauptsächlich verhandelst. Wichtig für DACH: Der Kontakt muss eine E-Mail-Adresse haben – das ist ActiveCampaign-Pflicht.
Du kannst entweder den Namen oder die E-Mail-Adresse eingeben. ActiveCampaign schlägt automatisch bestehende Kontakte vor.
Hier fasst du die wichtigsten Infos zum Deal zusammen. Diese Beschreibung siehst du später im "Über diesen Deal"-Bereich. Nutze das für:
Das ist der ActiveCampaign-Nutzer, der für diesen Deal verantwortlich ist. Der Deal-Inhaber kann den Deal bearbeiten und durch die Pipeline bewegen.
Praxis-Tipp: In größeren Teams solltest du klare Regeln haben, wer welche Deals übernimmt. Das verhindert, dass Leads "verloren gehen".
Der Titel erscheint auf der Deal-Karte in deiner Pipeline. Halte ihn kurz, aber aussagekräftig. Beispiele:
Jeder Deal braucht einen Wert. Standard ist USD, aber du kannst das auf EUR umstellen. Für DACH wichtig: Stelle direkt bei der ersten Deal-Erstellung auf Euro um – das macht die Berichte übersichtlicher.
Das ist deine Schätzung, wann der Deal abgeschlossen wird. Diese Angabe ist gold wert für:
Das ist der Standard-Weg und meist der schnellste:
Wann nutzen: Wenn du einen neuen Lead hast und direkt einen Deal erstellen willst.
Vorteil: Du siehst sofort, wo der Deal in deiner Pipeline landet.
Wenn du bereits einen Kontakt in ActiveCampaign hast, kannst du den Deal direkt aus seinem Profil erstellen:
Wann nutzen: Wenn du in einem Kontakt-Profil bist und merkst, dass dieser Kontakt zu einem Deal werden könnte.
Praxis-Tipp: Das passiert oft, wenn du E-Mail-Antworten auswertest oder Kontakt-History durchgehst.
Das ist eine der mächtigsten Funktionen, die viele übersehen. Du kannst Deals automatisch erstellen lassen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
So geht's:
Praxis-Beispiele für automatische Deal-Erstellung:
Deal-Titel mit Personalisierung: Du kannst Personalization Tags nutzen, z.B. "Beratung - %FIRST_NAME% %LAST_NAME%"
Besonders im B2B-Bereich gibt es Deals, die sich auf ein ganzes Unternehmen beziehen, nicht auf eine einzelne Person:
Wann nutzen: Für Enterprise-Deals, Rahmenverträge oder wenn du noch keinen konkreten Ansprechpartner hast.
Hinweis: Conversations ist seit Januar 2023 nicht mehr für neue Kunden verfügbar.
Falls du noch Conversations nutzt, kannst du direkt aus dem Chat-Verlauf Deals erstellen:
Vorteil: Du verlierst keine heißen Leads aus dem Live-Chat.
Für fortgeschrittene Nutzer: Du kannst Deals auch über externe Tools oder eigene Scripts via API erstellen. Das ist nützlich für:
Praxis-Beispiel: Ein E-Commerce-Shop erstellt automatisch Deals für Warenkörbe über 500€, die nicht abgeschlossen wurden.
Falsch: "Kunde XY"
Richtig: "Website-Relaunch - XY GmbH - 15.000€"
Viele setzen zu optimistische Abschlussdaten. Das verfälscht deine Pipeline-Berichte. Lieber realistisch schätzen und positiv überrascht werden.
Auch wenn der genaue Wert noch nicht feststeht – setze eine Schätzung. Das ist wichtig für:
Nutze Automationen! Wenn du merkst, dass du regelmäßig die gleichen Deal-Typen manuell erstellst, baue eine Automation dafür.
Erstelle "Template-Automationen" für typische Deal-Situationen in deinem Business. Beispiele:
Nutze Tags an Deals, um sie später besser auswerten zu können:
Bei B2B-Deals gibt es oft mehrere Entscheider. Du kannst in ActiveCampaign sekundäre Kontakte zu einem Deal hinzufügen. Das ist wichtig für:
Verbinde deine Deal-Erstellung mit Site Tracking. Erstelle automatisch Deals, wenn jemand:
Nutze Lead Scoring, um qualifizierte Leads automatisch zu Deals zu machen. Beispiel: Ab 50 Punkte → automatischer Deal "Qualifizierter Lead".
Verbinde ActiveCampaign-Formulare direkt mit Deal-Erstellung. Besonders nützlich für:
Die Deal-Erstellung ist nicht nur ein "Feature" – es ist der Grundstein deines Sales-Prozesses in ActiveCampaign. Die meisten nutzen nur die manuelle Erstellung, verschenken aber das Automatisierungs-Potential.
Mein Tipp: Beginne mit manueller Deal-Erstellung, um ein Gefühl zu bekommen. Dann baue schrittweise Automationen auf für wiederkehrende Situationen.
Wenn du das systematisch aufbaust, hast du nicht nur eine saubere Pipeline, sondern auch bessere Forecasts und weniger administrative Arbeit.
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