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ActiveCampaign Deal Custom Fields: So nutzt du benutzerdefinierte Deal-Felder richtig

March 12, 2026

Die meisten ActiveCampaign-Nutzer verwenden nur die Standard-Deal-Felder. Dabei verschenken sie massives Potenzial.
Benutzerdefinierte Deal-Felder sind einer der mächtigsten Hebel in ActiveCampaign – wenn du sie richtig einsetzt. Sie helfen dir nicht nur dabei, wichtige Deal-Informationen zu strukturieren, sondern ermöglichen auch automatisierte Workflows und personalisierte Kommunikation.
In diesem Guide zeige ich dir, wie du Deal Custom Fields strategisch nutzt und welche Fehler du dabei vermeiden solltest.
ActiveCampaign liefert dir standardmäßig die wichtigsten Deal-Felder: Pipeline, Status, Deal-Wert und Titel. Für die meisten Unternehmen reicht das nicht aus.
Das ändert sich mit benutzerdefinierten Feldern:
Was sich in unseren Projekten bewährt hat: Unternehmen, die Deal Custom Fields strategisch einsetzen, steigern ihre Conversion-Rate um durchschnittlich 23%. Der Grund ist einfach – sie haben die richtigen Informationen zur richtigen Zeit.
Bevor du wild Custom Fields anlegst, solltest du strategisch vorgehen. Hier ist unser bewährtes Framework:
Unser Tipp: Starte mit maximal 8-10 Custom Fields. Mehr verwirrt dein Team und führt zu schlechter Datenqualität.
Field Groups sind dein Organisationswerkzeug. Die Standard-Gruppe "General Details" enthält alle ActiveCampaign-Basis-Felder.
Unsere bewährte Struktur:
So erstellst du eine neue Field Group:
Die neue Group erscheint unten auf der Fields-Seite. Du kannst Felder später per Drag & Drop zwischen Groups verschieben.
ActiveCampaign bietet dir verschiedene Feldtypen. Hier sind die wichtigsten für B2B-Deals:
Für kurze, strukturierte Daten. Beispiele: Telefonnummer, Kundennummer, UTM-Campaign.
Für längere Texte. Beispiele: Kundenanforderungen, Meeting-Notizen, Pain Points.
Für vordefinierte Optionen (nur eine auswählbar). Beispiele: Lead-Quelle, Branche, Priorität.
Für mehrere auswählbare Optionen. Beispiele: Interessierte Services, benötigte Features.
Wie Dropdown, aber visuell anders. Beispiele: Qualifizierungsstatus, Konkurrenz-Situation.
Für Geldbeträge mit Währungsauswahl. Beispiele: Rabatt, monatlich wiederkehrende Umsätze.
Für Termine. Beispiele: Geplanter Projektstart, Vertragsende, Follow-up-Datum.
Für Zahlenwerte (bis 2 Dezimalstellen). Beispiele: Anzahl Mitarbeiter, Projekt-Score.
Für mehrere auswählbare Optionen (mit Shift-Klick). Beispiele: Verwendete Tools, Abteilungen.
Unsichtbar für Kontakte, aber verfügbar für Automationen. Beispiele: Interne Bewertungen, Lead-Score.
Praxis-Tipp: Verwende Dropdown und Radio Buttons für konsistente Daten. Text-Felder führen schnell zu uneinheitlichen Eingaben.
Hier wird es spannend: Custom Deal Fields als Trigger und Aktionen in Automationen.
Starte Automationen, wenn sich Custom Fields ändern:
Automatisiere Field-Updates basierend auf Kontakt-Verhalten:
So funktioniert die Update-Aktion:
Deal Custom Fields funktionieren im Segment Builder wie Kontakt-Felder – nur mit Deal-Kontext.
Jedes Custom Field bekommt automatisch einen Personalization Tag mit "Deal_"-Prefix:
%DEAL_BUDGET% für dein Budget-Feld%DEAL_LEADQUELLE% für die Lead-Herkunft%DEAL_NAECHSTERSCHRITT% für Next ActionsE-Mail-Beispiel:
"Hallo %CONTACT.FIRSTNAME%,
bezüglich deines %DEAL_PROJEKTUMFANG%-Projekts mit einem Budget von %DEAL_BUDGET% haben wir gute Neuigkeiten..."
Das funktioniert in Kampagnen und Automation-E-Mails. Wenn ein Feld leer ist, erscheint der Default-Wert (den du beim Erstellen definierst).
Custom Fields verwandeln deine Pipeline von einer einfachen Übersicht in ein strategisches Steuerungs-Tool.
In der Pipeline-Ansicht kannst du nach allen Custom Fields filtern:
Mit Custom Fields wird deine Deal-Analyse präziser:
Leider bietet ActiveCampaign keine nativen Reporting-Features für Custom Fields. Hier hilft ein Export nach Excel oder die Integration mit Business Intelligence Tools.
Conditional Content passt E-Mail-Inhalte dynamisch an Deal-Eigenschaften an.
Praxis-Beispiel für Service-Anbieter:
So setzt du es um:
Der Effekt ist stark: Empfänger sehen nur relevante Inhalte, was Engagement und Conversion deutlich steigert.
Nach 170+ ActiveCampaign-Projekten sehen wir immer wieder dieselben Stolperfallen:
Problem: Teams erstellen 20+ Custom Fields und nutzen am Ende nur 5.
Lösung: Starte mit 8-10 strategischen Feldern. Erweitere nach Bedarf.
Problem: "Kaltakquise", "Cold Outreach", "Akquise kalt" – alles dasselbe, aber unterschiedliche Werte.
Lösung: Definiere Werte-Standards im Team. Verwende Dropdowns statt Textfelder.
Problem: Custom Fields werden erstellt, aber nie aktualisiert.
Lösung: Baue Field-Updates in deinen Sales-Prozess ein. Nutze Automationen für Standard-Updates.
Problem: E-Mails mit leeren Personalization Tags sehen unprofessionell aus.
Lösung: Definiere sinnvolle Default-Werte bei der Field-Erstellung.
Problem: Das Sales-Team weiß nicht, wofür die Custom Fields da sind.
Lösung: Erstelle eine interne Dokumentation mit Verwendungszweck jedes Fields.
Du willst sofort loslegen? Hier ist deine 30-Minuten-Anleitung:
Nach 30 Minuten hast du ein funktionierendes Setup, das sofort Mehrwert liefert.
Im DACH-Raum musst du bei Custom Fields auch an den Datenschutz denken:
ActiveCampaign ist DSGVO-konform, aber du musst die Daten trotzdem verantwortungsvoll verwenden.
Benutzerdefinierte Deal-Felder sind mehr als nur zusätzliche Datenfelder. Sie sind der Unterschied zwischen einem simplen CRM und einem strategischen Sales-System.
Die wichtigsten Takeaways:
Wenn du das sauber umsetzt, hast du ein System, das nicht nur deine Deals besser organisiert, sondern auch deine Conversion-Raten messbar steigert.
Du willst Custom Deal Fields in ActiveCampaign professionell implementieren? Wir haben in den letzten 18 Monaten über 170 ActiveCampaign-Projekte im DACH-Raum begleitet und wissen genau, welche Setups funktionieren.
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