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ActiveCampaign hat seinen Automation Builder grundlegend überarbeitet. Neue Minimap, In-Context-Editing, verbessertes Action-Menü – auf den ersten Blick viele kleine Updates.

Aber dahinter steckt mehr: ActiveCampaign positioniert sich neu gegen HubSpot und Mailchimp. Die Frage ist: Was bedeuten diese Updates für dein Marketing? Und welche Features sind wirklich relevant?

Wir haben in den letzten anderthalb Jahren über 170 ActiveCampaign-Projekte im DACH-Raum begleitet. Hier ist unsere Einschätzung der neuen Features – und was du daraus für deine Strategie 2025 mitnehmen solltest.

1) Der neue Automation Builder: Mehr als nur Kosmetik

ActiveCampaign hat die Benutzeroberfläche des Automation Builders komplett überarbeitet. Das sieht auf den ersten Blick nach purem UI-Update aus. Ist es aber nicht.

Was sich wirklich geändert hat:

Das klingt nach netten Gimmicks. Aber für Teams, die täglich mit ActiveCampaign arbeiten, ist das ein Produktivitätssprung.

Warum das wichtig ist: In Deutschland bauen viele Unternehmen komplexere Automationen als im englischsprachigen Raum. Lead Nurturing über 8-12 Wochen, mehrstufige Webinar-Sequenzen, DSGVO-konforme Double-Opt-In-Prozesse.

Bei solchen Automationen verliert man schnell den Überblick. Die neuen Navigation-Features sind da keine Spielerei, sondern echte Arbeitserleichterung.

2) Das überarbeitete Action-Menü: Endlich sinnvolle Vorschläge

Das neue Action-Menü ist der heimliche Star des Updates. ActiveCampaign zeigt dir jetzt Suggested Actions basierend auf deinem Kontext.

Konkret heißt das: Wenn du eine E-Mail-Aktion hinzufügst, schlägt das System direkt passende Follow-up-Aktionen vor. Tag hinzufügen, Wartezeit einfügen, Bedingung prüfen.

Was das in der Praxis bedeutet:

Die verbesserte Suchfunktion ist dabei mindestens genauso wichtig. Du tippst "SMS" und findest sofort alle SMS-bezogenen Aktionen. Klingt trivial, spart aber Zeit.

Für DACH-Unternehmen ist das besonders relevant: Viele ActiveCampaign-Features sind noch nicht breit bekannt. Das neue Action-Menü hilft dabei, das volle Potenzial der Plattform zu entdecken.

3) In-Context-Editing: Der Workflow-Killer ist Geschichte

Das war einer der größten Störfaktoren im alten Builder: Du willst eine E-Mail in deiner Automation bearbeiten und wirst aus dem Builder rausgeworfen. In einen separaten E-Mail-Editor. Zurück zur Automation. Flow unterbrochen.

Das ist jetzt vorbei.

In-Context-Editing bedeutet: Du bearbeitest E-Mails, SMS und interne Notifications direkt im Automation Builder. Ohne Seitenwechsel, ohne Flow-Unterbrechung.

Das klingt nach einem kleinen Feature. Ist aber ein echter Produktivitätsbooster, besonders wenn du viele iterative Änderungen an Automationen machst.

Praktisches Beispiel aus unseren Projekten: Ein E-Commerce-Kunde hatte eine 23-stufige Abandoned-Cart-Automation. Jede kleine E-Mail-Änderung bedeutete früher: Raus aus der Automation, E-Mail-Editor öffnen, bearbeiten, speichern, zurück zur Automation, Position wiederfinden.

Mit In-Context-Editing ist das ein 30-Sekunden-Job statt 3 Minuten. Bei 23 E-Mails macht das einen Unterschied.

4) Neue Personalisierungserfahrung: Endlich einheitlich

ActiveCampaign hatte bisher ein Personalisierungs-Chaos. In manchen Aktionen hattest du Zugriff auf alle Felder, in anderen nur auf einen Teil. Inkonsistente Darstellung, verwirrende Navigation.

Das wurde komplett überarbeitet.

Was neu ist:

Für den DACH-Markt ist das besonders relevant, weil deutsche Unternehmen oft komplexere Datenstrukturen haben. Mehr Custom Fields, detailliertere Segmentierung, aufwendigere B2B-Prozesse.

Die neue Personalisierungserfahrung macht es einfacher, all diese Daten in Automationen zu nutzen.

5) Überarbeitete Layouts: Konsistenz im gesamten Builder

ActiveCampaign hat alle Automation-Aktionen visuell vereinheitlicht. Klingt langweilig, ist aber wichtig für die tägliche Arbeit.

Was sich geändert hat:

Die wichtigsten überarbeiteten Aktionen sind:

Besonders die Deal Actions sind für deutsche B2B-Unternehmen relevant. Viele nutzen ActiveCampaign mittlerweile als vollwertige CRM-Alternative zu Salesforce oder Pipedrive.

6) Was diese Updates für deine ActiveCampaign-Strategie bedeuten

Die neuen Features sind mehr als UI-Verbesserungen. Sie zeigen, in welche Richtung sich ActiveCampaign entwickelt:

1. Fokus auf Benutzerfreundlichkeit: ActiveCampaign will die Lernkurve reduzieren. Gerade für deutsche Mittelständler, die oft kleinere Marketing-Teams haben, ist das wichtig.

2. Stärkung der CRM-Funktionen: Die verbesserten Deal Actions zeigen: ActiveCampaign positioniert sich als All-in-One-Plattform, nicht nur als E-Mail-Tool.

3. Bessere Enterprise-Tauglichkeit: Features wie die Minimap und PNG-Export zielen auf größere Teams ab, die komplexe Workflows dokumentieren müssen.

Konkrete Auswirkungen für deine Strategie:

7) Praxis-Tipps: So nutzt du die neuen Features optimal

Basierend auf unserer Erfahrung aus 170+ Projekten, hier die wichtigsten Umsetzungstipps:

Für bestehende ActiveCampaign-Nutzer:

Für ActiveCampaign-Einsteiger:

Für Agenturen und größere Teams:

8) Unser Fazit: ActiveCampaign wird erwachsen

Diese Updates zeigen: ActiveCampaign wird erwachsen. Weg von der "einfachen E-Mail-Marketing-Plattform" hin zu einer ernsthafte Alternative zu HubSpot und Marketo.

Für den DACH-Markt ist das besonders relevant:

Deutsche Unternehmen haben oft komplexere Anforderungen als der US-Markt. Längere Sales Cycles, detailliertere Lead-Qualifizierung, aufwendigere DSGVO-Prozesse.

Die neuen Features machen ActiveCampaign für solche Anwendungsfälle deutlich attraktiver.

Unsere Empfehlung: Wenn du ActiveCampaign bereits nutzt, investiere Zeit in die neuen Features. Besonders In-Context-Editing und die verbesserte Navigation werden deinen Workflow spürbar verbessern.

Wenn du noch nicht mit ActiveCampaign arbeitest: 2024 ist ein guter Zeitpunkt für den Einstieg. Die Plattform ist reifer geworden, ohne ihre Stärke – die einfache Bedienung – zu verlieren.

Was kommt als nächstes? Basierend auf diesen Updates erwarten wir 2025 weitere Verbesserungen in Richtung Enterprise-Features. Bessere Team-Funktionen, erweiterte Reporting-Möglichkeiten, tiefere CRM-Integration.

ActiveCampaign positioniert sich klar als Plattform für wachsende Unternehmen. Nicht nur für Solopreneure oder kleine Teams, sondern für Unternehmen, die skalieren wollen.

Möchtest du die neuen Features mit Advertal umsetzen?

Falls du die ActiveCampaign-Updates 2024 in deinem Unternehmen implementieren möchtest oder Unterstützung bei komplexeren Automationen brauchst: Wir helfen dir dabei.

Als führende ActiveCampaign-Agentur im DACH-Raum haben wir bereits über 170 Projekte erfolgreich begleitet. Von der strategischen Planung bis zur technischen Umsetzung.

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