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ActiveCampaign Automation Updates: Was in 2026 wirklich neu ist

Tom
Tom
13. März 2026 · 12 Min. Lesezeit

ActiveCampaign hat seine Automationsfunktionen in 2026 auf mehreren Ebenen erweitert: persistente Markenstimme in Active Intelligence 2.8, externe Datenquellen direkt als Trigger per Connector, präzisere Deal-Zuordnung im Kontakt-Pathway und listenspezifisches Abmeldemanagement. Wer die Änderungen kennt, kann gezielt entscheiden, was er sofort umstellt und was noch warten kann.

Das Wichtigste in Kürze

  • Active Intelligence 2.8 speichert deine Markenstimme dauerhaft über Custom Instructions, sodass jeder neue E-Mail-Entwurf ohne erneutes Briefing in deinem Stil erscheint.
  • Neue Connectors zu Asana, Calendly, Google Ads, Stripe, Webflow und Wix liefern externe Ereignisse direkt als Automations-Trigger – ohne Zwischenschicht über Zapier oder Make.
  • Der Contact Import Agent analysiert CSV- und XLSX-Dateien automatisch, schlägt Feldmappings vor und legt fehlende Tags sowie Listen an.
  • Die Deal-Referenz im Kontakt-Pathway zeigt, welcher CRM-Datensatz eine Automation ausgelöst hat – besonders hilfreich bei Kontakten mit mehreren parallelen Deals.
  • Granulares Abmeldemanagement erlaubt Kontakten, gezielt aus einzelnen Listen auszutreten, ohne alle weiteren E-Mails zu kündigen.

Active Intelligence 2.8 erstellt E-Mails anhand deiner gespeicherten Markenstimme

Die Version 2.8 von Active Intelligence erweitert die KI-Funktion um ein persistentes Gedächtnis für deine Markenstimme. Du richtest einmalig ein, wie du kommunizierst – Tonalität, Zielgruppe, strategische Schwerpunkte – und das System übernimmt diese Vorgaben in jeden künftigen Kampagnen-Entwurf, ohne dass du sie beim nächsten Aufruf erneut eingeben musst. Wer mehrere Automations-E-Mails über Wochen hinweg produziert, behält so eine einheitliche Stimme, auch wenn mehrere Personen im Team am Content arbeiten.

Die Funktion "Document-to-Campaign" ergänzt das persistente Gedächtnis. Du lädst ein vorhandenes Briefing-Dokument oder eine ältere Kampagne hoch, und Active Intelligence extrahiert daraus die relevanten Botschaften und strukturiert sie zu neuem Content. Das ist vor allem dann nützlich, wenn du saisonale Kampagnen aus dem Vorjahr als Vorlage verwenden willst, ohne denselben Text einfach zu wiederholen. Das System erkennt, was strukturell funktioniert hat, und überträgt das Muster auf das neue Thema.

Hinzu kommt die Bildbearbeitung direkt im E-Mail-Editor: Du kannst Bilder per Textbeschreibung anpassen, ohne das Tool zu wechseln. Für Onboarding-Sequenzen oder mehrstufige Nurturing-Automationen bedeutet das weniger Kontextwechsel beim Aufbau. Die Funktion ersetzt keine professionelle Bildbearbeitung, deckt aber einfache Anpassungen wie Zuschnitt oder Text-Overlay ab, die sonst einen Export und Reimport erfordert hätten.

Was Active Intelligence 2.8 nicht abdeckt

Das System erstellt keine Automationslogik. Trigger, Wartezeiten und Bedingungen legst du weiterhin manuell im Automation Builder an. Die KI-Funktion betrifft ausschließlich den redaktionellen Teil: Betreffzeilen, E-Mail-Texte und Bildgestaltung. Wer auf fertige Automationsvorlagen mit vorkonfigurierter Logik hofft, wird im Template-Bereich von ActiveCampaign fündig, nicht in Active Intelligence. Die Funktion ist ein Produktionswerkzeug für Inhalte, kein Ersatz für die Automationsplanung.

Active Intelligence ist außerdem ein kostenpflichtiges Add-on und nicht automatisch in allen Tarifen enthalten. Ob du Zugriff hast, siehst du unter Einstellungen > Active Intelligence in deinem Account. Wenn die Option dort nicht erscheint, ist sie für deinen Tarif nicht freigeschaltet. Das Add-on zu überprüfen, bevor du Zeit in die Konfiguration investierst, dauert weniger als eine Minute.

Neue Connectors verbinden externe Systeme direkt mit Automations-Triggern

Die neuen Connectors verbinden ActiveCampaign mit externen Werkzeugen und machen deren Ereignisse direkt als Automations-Trigger nutzbar. Unterstützt werden Stand 2026 Asana, Calendly, Google Ads, Stripe, Webflow und Wix. Jeder Connector hat eine eigene Verbindungskonfiguration; nach einmaliger Einrichtung greift ActiveCampaign auf relevante Datenpunkte des jeweiligen Systems zu, um Kampagneninhalte oder Automationspfade daran auszurichten.

Für den Praxisalltag macht das vor allem bei Calendly und Stripe einen spürbaren Unterschied. Wenn ein Kontakt über Calendly einen Termin bucht, kann ActiveCampaign direkt reagieren: eine Bestätigungs-Automation starten, eine Erinnerungssequenz einleiten oder den Kontaktstatus im CRM aktualisieren – ohne Umweg über Zapier oder Make. Ähnliches gilt für Stripe: Zahlungsereignisse wie abgeschlossene Käufe oder fehlgeschlagene Abbuchungen lassen sich direkt als Trigger nutzen, ohne einen Zwischendienst zu konfigurieren.

Der Google Ads-Connector hat einen anderen Schwerpunkt. Er bringt Kampagnendaten aus Google Ads in den ActiveCampaign-Kontext, sodass du Kontakte nach ihrer Anzeigeninteraktion segmentieren kannst. Ein Kontakt, der aus einer Google-Kampagne in eine ActiveCampaign-Liste überführt wird, ist kein unbekannter Lead mehr, sondern jemand, dessen Einstiegspunkt und Kampagnenzugehörigkeit bekannt sind. Das erlaubt eine gezieltere Erstkommunikation ohne manuellen Datenangleich zwischen den Plattformen.

Wann Connectors keinen Mehrwert bringen

Connectors ersetzen keine mehrstufigen Integrationen, die bisher über Zapier oder Make liefen und dabei komplexe Datentransformationen durchführen. Wenn du berechnete Werte aus Stripe-Daten in ein ActiveCampaign-Feld schreiben musst, bevor ein Trigger greift, reichen die Connectors nicht aus. Sie sind für direkte Trigger-Aktionen und einfache Datenweitergabe ausgelegt, nicht für Pipelines mit eigener Verarbeitungslogik. Wer diese Grenze kennt, spart sich die Konfigurationsarbeit für Anwendungsfälle, die ohnehin ein vollwertiges Integrations-Tool brauchen.

Im Automation-Testing siehst du jetzt, welcher Deal eine Automation ausgelöst hat

Wer CRM-Automationen in ActiveCampaign betreibt, kennt das Problem: Ein Kontakt hat eine Deal-Automation durchlaufen, aber im Kontaktprofil war nicht erkennbar, welcher Deal der Auslöser war. Das ist besonders dann schwierig, wenn für einen Kontakt mehrere Deals parallel existieren. Das aktuelle Update bringt Deal-ID und Deal-Titel in den Kontakt-Pathway. Du siehst unter Automationen > Kontakt-Pathway den genauen Datensatz, der die Automation gestartet hat, und musst nicht mehr mehrere offene Deals händisch vergleichen.

Das beschleunigt die Fehlersuche in B2B-Prozessen erheblich. Die Deal-Referenz gilt für Deal-Stage-Wechsel, Deal-Wert-Schwellenwerte und Änderungen an Deal-Custom-Fields gleichermaßen. Bei komplexen Vertriebsprozessen, wo ein Kontakt mehrere laufende Opportunities hat, ist das eine wesentliche Verbesserung gegenüber dem früheren Zustand, in dem nur der Kontakt selbst als Auslöser sichtbar war.

Ebenfalls neu: Kontaktfelder lassen sich innerhalb von Automationen aktiv auf leer setzen. Bisher war nur das Überschreiben möglich, nicht das gezielte Leeren. Das ist für Datenpflege-Szenarien relevant, in denen ein Kontakt eine Phase abgeschlossen hat und das entsprechende Feld nicht in die nächste Phase mitgenommen werden soll. Für Teams, die mit strukturierten Lead-Scoring-Feldern oder Phasen-Tags arbeiten, schließt das eine Lücke, die bisher manuelle Eingriffe im Kontaktprofil erforderte.

Bereich

Vorher

Stand 2026

Deal-Zuordnung im Pathway

Kontaktpfad ohne Deal-Identifikation

Deal-ID und Deal-Titel im Kontakt-Pathway sichtbar

Felder in Automationen leeren

Nur überschreiben möglich

Aktiv auf leer setzen per Automation-Aktion

CSV-/XLSX-Import

Feldmapping vollständig manuell

Contact Import Agent schlägt Mappings automatisch vor

Contact Import Agent: Feldmapping automatisieren

Der Contact Import Agent ist eine neue Funktion für den regelmäßigen Datenimport aus CSV- und XLSX-Dateien. Das System analysiert die Dateistruktur automatisch, schlägt Feldmappings vor und legt bei Bedarf neue benutzerdefinierte Felder an. Zusätzlich empfiehlt es Tags und Listen-Zuordnungen, die zur importierten Dateistruktur passen. Wer monatlich Kontaktlisten aus externen Quellen importiert – etwa aus einem CRM-Export oder einer Messeteilnehmerliste – reduziert damit den manuellen Konfigurationsaufwand deutlich.

Bei uneinheitlich strukturierten Quelldateien bleibt die manuelle Kontrolle der Vorschläge sinnvoll. Die Qualität der Empfehlungen hängt von der Konsistenz der Ausgangsdaten ab: Spaltenbezeichnungen, die klar auf ein ActiveCampaign-Feld schließen lassen, werden zuverlässig erkannt. Spalten mit generischen Namen wie "Feld1" oder "Spalte_A" werden als unbekannt behandelt und erfordern manuelles Mapping. Der Agent ist kein Ersatz für sauber strukturierte Quelldaten, reduziert aber den Aufwand erheblich, wenn die Quelldateien einheitlich aufgebaut sind.

Abmeldungen lassen sich jetzt pro Liste steuern, ohne Kontakte zu verlieren

Das Abmeldemanagement wurde grundlegend überarbeitet. Bisher war eine Abmeldung aus einer Automation ein Komplett-Opt-out aus allen E-Mails der Instanz. Jetzt kannst du Automationen mit spezifischen Listen verknüpfen, und Kontakte können gezielt aus diesen Listen austreten, ohne alle anderen Kommunikationsstränge zu verlassen. Ein Kontakt, der keine Newsletter mehr erhalten möchte, bleibt weiterhin in der Liste "Produktupdates" und empfängt transaktionale Meldungen.

Das ist für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz besonders relevant, weil eine differenzierte Einwilligungsstruktur die DSGVO-konforme Dokumentation vereinfacht. Wenn du für verschiedene Content-Typen separate Listen führst, kannst du jede Automation der passenden Liste zuordnen. Kontakte, die eine Kategorie abbestellen, erscheinen nicht als Gesamt-Abmelder in der Statistik, sondern als gezielt ausgetragene Empfänger einer bestimmten Kategorie. Opt-out-Analysen werden dadurch aussagekräftiger: Du erkennst, welche Inhalte abgelehnt werden, statt nur zu registrieren, dass jemand gar keine E-Mails mehr möchte.

Tag-Updates werden seit dem letzten Release plattformweit synchronisiert. Wenn du einen Tag umbenennst, zieht die Änderung automatisch durch alle Automationen, Segmente und Kampagnen, die diesen Tag verwenden. Bisher war das eine manuelle Aufgabe: Tag umbenennen, dann in jeder betroffenen Automation prüfen, ob der Trigger noch auf den richtigen Namen zeigt. Die automatische Synchronisierung beseitigt eine häufige Quelle für stille Fehler, bei denen Automationen technisch korrekt laufen, aber keinen Kontakt mehr erfassen, weil der Tag-Name veraltet ist.

Der "Manage Emails"-Button ermöglicht Bulk-Aktionen auf alle E-Mails einer Automation gleichzeitig. Du kannst Absender-Informationen, Reply-To-Adressen und Sendeeinstellungen für mehrere E-Mails auf einmal ändern. Wenn ein Team die zentrale Absenderadresse wechselt oder eine Automation von einer Abteilungs-Adresse auf eine generische umstellt, müssen nicht mehr alle E-Mail-Schritte einzeln geöffnet und angepasst werden. In langen Automation-Serien mit vielen E-Mail-Schritten ist das ein merklicher Zeitgewinn.

So richtest du Active Intelligence für Automations-E-Mails ein

Dieser Block zeigt, wie du Active Intelligence 2.8 so konfigurierst, dass deine Markenstimme dauerhaft gespeichert bleibt und für alle künftigen Automationskampagnen übernommen wird. Am Ende dieser Einrichtung erstellt das System Entwürfe, die du direkt verwenden oder minimal anpassen kannst, statt jedes Mal von einem leeren Feld zu starten.

  1. Navigiere zu Einstellungen > Active Intelligence und öffne dort den Bereich "Custom Instructions".
  2. Definiere drei Felder konkret: Tonalität (zum Beispiel "direkt, sachlich, keine Superlative"), Zielgruppe (zum Beispiel "Marketing-Verantwortliche in B2B-Unternehmen ab 20 Mitarbeitern") und strategische Schwerpunkte (zum Beispiel "DSGVO-Konformität und Nachvollziehbarkeit betonen"). Diese Felder werden bei jedem Aufruf mitgeladen, ohne erneute Eingabe.
  3. Öffne eine bestehende oder neue Automation im Automation Builder und klicke auf eine E-Mail-Aktion. Wähle "Mit Active Intelligence erstellen".
  4. Lade ein Briefing-Dokument hoch oder beschreibe das Ziel der E-Mail in einem Satz. Active Intelligence kombiniert dein Briefing mit den gespeicherten Custom Instructions und erstellt einen Entwurf.
  5. Prüfe den Entwurf gegen die Phase deiner Automation: Passt der Ton zu diesem Schritt – Willkommensnachricht, Reaktivierungsversuch oder Upsell? Passe einzelne Absätze an, ohne den gesamten Entwurf zu verwerfen.
  6. Aktiviere die Automation und vergleiche die Öffnungsraten der neuen E-Mails mit denen des Vorzeitraums. Das System lernt aus deinen Korrekturen: Jedes Mal, wenn du einen Entwurf anpasst, verbessern sich nachfolgende Ausgaben schrittweise.

Die Custom Instructions funktionieren am besten mit konkreten Vorgaben. Allgemeine Angaben wie "professionell und freundlich" bringen kaum einen Unterschied zu einem leeren Konfigurationsfeld. Konkrete Formulierungen – welche Wörter du vermeidest, wie du auf Einwände eingehst, welche Branchen-Sprache du verwendest – machen den Entwurf tatsächlich direkt verwendbar. Eine halbe Stunde Konfiguration gegen echte Beispiel-E-Mails aus deiner Praxis spart langfristig mehr Zeit als schnelle Stichworte.

Welche Fehler beim ersten Einsatz der neuen Features am häufigsten auftreten

Neue Funktionen bringen eigene Fehlerquellen mit. Die folgenden Probleme treten regelmäßig kurz nach der Einrichtung auf und lassen sich mit wenigen Handgriffen beheben, wenn man weiß, wonach man suchen muss.

Custom Instructions zu allgemein formuliert

Der häufigste Fehler bei Active Intelligence 2.8 ist eine Custom-Instructions-Konfiguration, die zu wenig sagt: "professionell, freundlich, auf Augenhöhe". Das sind keine Instruktionen – das sind Selbstverständlichkeiten, die das System nicht von generischen Texten unterscheidet. Konkrete Formulierungen dagegen – "wir duzen grundsätzlich", "keine Steigerungsformen ohne Beleg", "Einwände werden direkt adressiert, nicht umschifft" – ergeben Entwürfe, die du ohne große Nacharbeit verwenden kannst. Gegenmittel: Nimm drei echte E-Mails aus deiner Praxis und leite daraus konkrete Regeln ab, bevor du die Instructions speicherst.

Connectors für Anwendungsfälle einsetzen, für die sie nicht gebaut wurden

Connectors sind für direkte Trigger-Ereignisse ausgelegt: Termin gebucht, Zahlung abgeschlossen, Formular ausgefüllt. Sie sind kein Ersatz für vollwertige Integrations-Pipelines mit Datentransformation. Wenn du vor der Trigger-Auslösung Werte berechnen, Felder befüllen oder Bedingungen über mehrere Systeme prüfen musst, bleibt Zapier oder Make die richtige Wahl. Wer das nicht klar trennt, landet in halb funktionierenden Setups: Der Connector löst aus, aber die Daten, auf die die Automation reagieren soll, fehlen oder sind unvollständig. Gegenmittel: Den geplanten Datenfluss vor der Einrichtung aufskizzieren und prüfen, ob zwischen Ereignis und Trigger eine Transformation stattfinden muss.

Bestehende Automationen nicht auf granulares Abmeldemanagement umstellen

Das neue Abmeldemanagement ist nicht rückwirkend aktiv. Automationen, die vor dem Update angelegt wurden, arbeiten weiterhin im alten Modus – eine Abmeldung daraus ist eine Abmeldung aus allen E-Mails der Instanz. Die Umstellung ist eine einmalige Konfigurationsaufgabe: In der betroffenen Automation unter den Einstellungen die entsprechende Liste auswählen. Wer das übersieht, hat eine differenzierte Abmeldestruktur, die nur für neue Automationen gilt, während alte Strecken Kontakte weiterhin vollständig abmelden. Gegenmittel: Automationen, aus denen sich bisher viele Kontakte komplett abgemeldet haben, zuerst umstellen.

Tags löschen, ohne Abhängigkeiten zu prüfen

Tag-Umbenennungen werden automatisch synchronisiert – Tag-Löschungen hingegen nicht. Wenn du einen Tag löschst, entfällt die Trigger-Bedingung in jeder Automation, die auf genau diesen Tag wartet. Die Automation bleibt technisch aktiv, erfasst aber stillschweigend keine neuen Kontakte mehr – ohne Fehlermeldung. Gegenmittel: Im Tag-Manager von ActiveCampaign die Abhängigkeitsliste aufrufen, bevor du einen Tag löschst. ActiveCampaign zeigt dort, welche Automationen, Segmente und Kampagnen den Tag verwenden.

Häufige Fragen

Ist Active Intelligence 2.8 in allen ActiveCampaign-Tarifen verfügbar?

Active Intelligence ist ein kostenpflichtiges Add-on und nicht automatisch in allen Tarifen enthalten. Ob du Zugriff hast, siehst du unter Einstellungen > Active Intelligence in deinem Account. Wenn die Option dort nicht erscheint, ist sie für deinen Tarif nicht freigeschaltet. Für die genaue Tarifzuordnung hilft ein Blick in die Account-Einstellungen oder das Gespräch mit deinem ActiveCampaign-Ansprechpartner.

Wie unterscheidet sich der Contact Import Agent vom manuellen Import?

Beim manuellen Import mappst du jedes Feld deiner CSV-Datei selbst auf ein ActiveCampaign-Feld und entscheidest eigenständig über Tags und Listen. Der Contact Import Agent analysiert die Datei zuerst und schlägt Mappings vor. Du bestätigst oder korrigierst die Vorschläge. Bei gut strukturierten Importdateien mit eindeutigen Spaltenbezeichnungen ist das merklich schneller. Bei uneinheitlichen Quelldaten bleibt die manuelle Kontrolle sinnvoll, da die Qualität der Vorschläge von der Konsistenz der Ausgangsdatei abhängt.

Funktioniert das granulare Abmeldemanagement auch bei bestehenden Automationen?

Nein, die Funktion ist nicht rückwirkend aktiv. Automationen, die vor dem Update angelegt wurden, arbeiten weiterhin im alten Modus: Eine Abmeldung daraus ist eine Abmeldung aus allen E-Mails der Instanz. Die Umstellung erfolgt manuell, indem du in der betroffenen Automation unter den Einstellungen die entsprechende Liste auswählst. Diese einmalige Konfigurationsarbeit lohnt sich besonders für Automationen, aus denen sich bisher viele Kontakte vollständig abgemeldet haben.

Was passiert mit meinen Automationen, wenn ich einen Tag lösche?

Tag-Umbenennungen werden automatisch synchronisiert und unterbrechen laufende Automationen nicht. Tag-Löschungen sind anders: Die Trigger-Bedingung entfällt, und Automationen, die ausschließlich auf diesen Tag reagieren, werden nicht mehr ausgelöst – ohne Fehlermeldung. Bevor du einen Tag löschst, prüfe im Tag-Manager, welche Automationen, Segmente und Kampagnen ihn verwenden. ActiveCampaign zeigt diese Abhängigkeiten in der Tag-Verwaltung an.

Kann ich mehrere Connectors gleichzeitig betreiben?

Ja, mehrere Connectors können parallel aktiv sein. Jeder hat eine eigene Verbindungskonfiguration, und es gibt keine technische Beschränkung auf einen Connector. Sinnvoller ist trotzdem ein schrittweiser Aufbau: ersten Connector einrichten und den ersten Workflow stabilisieren, dann weitere hinzufügen. Mehrere Connectors gleichzeitig einzurichten und zu debuggen verdoppelt den Konfigurationsaufwand, ohne dass der Nutzen entsprechend steigt.

Wer diese Updates gezielt einsetzen will, sollte mit dem Bereich beginnen, der aktuell den größten Reibungsverlust im Prozess verursacht. Für Teams mit hohem E-Mail-Volumen in Automationen ist das Active Intelligence mit konkret konfigurierten Custom Instructions. Für B2B-Unternehmen mit aktivem CRM-Einsatz bringt die Deal-Referenz im Kontakt-Pathway die schnellste Entlastung. Wer die Datenqualität und Abmeldestruktur verbessern will, sollte das granulare Abmeldemanagement vorziehen und dabei zuerst neue Automationen konfigurieren, bevor bestehende umgestellt werden. Wie du Automations-Trigger in ActiveCampaign richtig einrichtest, erklärt unser Trigger-Leitfaden im Detail.

Tom Wenk, Gründer der Advertal GmbH

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