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Die 80/20-Regel im Multi-Location-Marketing: Warum 20% deiner Standorte 80% des Erfolgs bestimmen

March 12, 2026

Wenn du ein Franchise-System oder ein Multi-Location-Unternehmen führst, kennst du das Problem: Nicht alle Standorte sind gleich aktiv beim Marketing. Manche verlassen sich komplett auf die Zentrale, andere experimentieren wild herum.
In den letzten anderthalb Jahren haben wir bei Advertal über 170 Marketing-Projekte begleitet – viele davon für Franchise-Systeme und Multi-Location-Brands. Dabei ist uns ein Muster aufgefallen, das sich immer wieder bestätigt: die 80/20-Regel.
Diese Erkenntnis verändert komplett, wie du dein Marketing organisierst.
Nehmen wir ein typisches Franchise-System mit 100 Standorten. Die Verteilung sieht fast immer so aus:
Diese Franchise-Nehmer verlassen sich vollständig auf die Zentrale. Sie wollen vorgefertigte E-Mail-Kampagnen, fertige Social-Media-Posts und klare Anweisungen.
Typische Aussagen: "Schickt uns einfach die nächste Kampagne." "Wir haben keine Zeit für Marketing-Tools." "Das soll die Zentrale machen."
Das ist nicht schlecht – es ist einfach ihre Realität. Sie konzentrieren sich auf ihr Kerngeschäft und brauchen maximale Unterstützung.
Diese Gruppe nutzt die Tools der Zentrale, will aber auch eigene Akzente setzen. Sie fragen nach zusätzlichen Features, testen lokale Kampagnen und geben konstruktives Feedback.
Typische Aussagen: "Können wir die E-Mail für unsere Region anpassen?" "Wir haben eine Idee für eine lokale Aktion." "Das Tool ist gut, aber wir bräuchten noch X."
Hier wird es interessant. Diese Franchise-Nehmer nutzen ActiveCampaign und andere Marketing-Tools bis zum Anschlag. Sie bauen eigene Automationen, testen ständig neue Features und erzielen überdurchschnittliche Ergebnisse.
Was sie machen:
Und dann gibt es diesen einen Standort. Den Überflieger. Der nicht nur alles nutzt, was verfügbar ist, sondern auch eigene Lösungen entwickelt.
Wir hatten einen Kunden – ein Fitnessstudio-Franchise – wo ein einzelner Standort mit Site Tracking und Lead Scoring eine Conversion-Rate von 23% erreicht hat. Der Durchschnitt lag bei 8%.
Dieser eine Standort hat das System für alle anderen verändert.
Die meisten Franchise-Zentralen machen einen Fehler: Sie versuchen, alle gleich zu behandeln. Das funktioniert nicht.
Stattdessen solltest du die 80/20-Regel als Entwicklungspfad verstehen:
Diese Standorte brauchen maximale Automatisierung. Mit ActiveCampaign HQ kannst du:
Das Ziel: Diese Gruppe soll erfolgreich sein, ohne sich um Technik kümmern zu müssen.
Hier investierst du in Weiterbildung und erweiterte Tools:
Das Ziel: Diese Gruppe soll zu Power-Usern werden.
Diese Standorte werden zu deinen Piloten:
Das Ziel: Diese Gruppe entwickelt die Standards für morgen.
Dieser Standort wird zu deinem strategischen Partner:
So setzt du das konkret in ActiveCampaign um:
Erstelle in ActiveCampaign Tags für jede Gruppe:
Die Kategorisierung machst du anhand von:
Baue verschiedene Nurturing-Pfade:
Für die Basis-Gruppe:
Für die aktive Gruppe:
Für Power-User und Innovatoren:
Das Geniale: Du kannst Standorte automatisch in höhere Kategorien verschieben.
Beispiel-Trigger für den Aufstieg von "Basis" zu "Aktiv":
ActiveCampaign kann das automatisch tracken und die entsprechenden Tags setzen.
Jetzt kommt der Teil, den fast niemand sauber spielt: Die erfolgreichen Standorte als Mentoren nutzen.
Lass deine Power-User und Innovatoren ihre Erfolge teilen:
Das funktioniert besser als jede Corporate-Schulung, weil die Glaubwürdigkeit höher ist.
Lass auch die Basis-Gruppe zu Wort kommen. Oft haben sie Einblicke in lokale Besonderheiten, die den Power-Usern fehlen.
Beispiel: Ein kleiner Standort in einer ländlichen Region hatte eine geniale Lösung für lokales E-Mail-Marketing entwickelt. Diese Strategie haben wir dann für ähnliche Standorte ausgerollt.
ActiveCampaign HQ ist perfekt für diese Strategie, weil du:
Fehler 1: Alle gleich behandeln
Das führt zur Überforderung der 80% und Unterforderung der 20%.
Fehler 2: Nur auf die Power-User fokussieren
Die 80% generieren immer noch den Großteil des Umsatzes.
Fehler 3: Starre Kategorien
Standorte können und sollen zwischen den Ebenen wechseln können.
Fehler 4: Fehlende Dokumentation
Ohne Case Studies und Best Practices verpufft das Wissen der Innovatoren.
Wenn du nur wenig Zeit hast, bau das zuerst:
Woche 1: Standorte kategorisieren und in ActiveCampaign taggen
Woche 2: Basis-Automation für die 80% aufsetzen (einfache Welcome-Serie + monatlicher Newsletter)
Woche 3: Die Top 3 Power-User identifizieren und direkt kontaktieren
Woche 4: Ersten Success Story von einem Power-User erstellen und an alle verschicken
Das gibt dir sofort Klarheit über deine Struktur und erste schnelle Gewinne.
Die 80/20-Regel ist kein Problem, das du lösen musst. Sie ist ein Muster, das du nutzen kannst.
Wenn du das System sauber umsetzt, passieren drei Dinge:
Das Ergebnis: Ein Franchise-System, das sich selbst weiterentwickelt statt nur verwaltet zu werden.
Wir haben das in den letzten anderthalb Jahren mit über 170 Projekten getestet. Es funktioniert – wenn du es konsequent umsetzt.
Wenn du das mit Advertal für dein Multi-Location-Marketing umsetzen willst: advertal.de/start
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